Windows 10: Die neuen Einstellungen für die Diagnosedaten angeschaut

Microsoft hat in der letzten Vorabversion die Einstellungen für die Diagnosedaten unter Datenschutz -> Diagnose und Feedback geändert. Hatte man bislang die Einstellung Standard und Vollständig, so ändert sich das jetzt.

Neu ist „Erforderliche Diagnosedaten senden“ und „Optionale Diagnosedaten senden“ mit dem Schalter Optional. Erstere entspricht der bisherigen Standard-Einstellung. Also die Übermittlung einer sehr begrenzten Anzahl von Diagnosedaten, z.B. grundlegende Geräteinformationen, qualitätsbezogene Daten und App-Kompatibilitätsinformationen. In der neuen Beschreibung heißt es weiter: Dies sind die minimalen Diagnosedaten, die erforderlich sind, um Windows sicher und aktuell zu halten und die erwartete Leistung zu erbringen.

Die Optionale Diagnosedaten senden entspricht der ehemaligen Einstellung Vollständig. Die neue Beschreibung dazu: „Wenn dieser Richtlinienwert verwendet wird, werden zusätzlich zu den erforderlichen Diagnosedaten weitere Diagnosedaten gesammelt, die uns bei Produktverbesserungen sowie bei der Erkennung, Diagnose und Behebung von Problemen helfen. Dies kann Diagnoseprotokolldateien und Crash-Dumps umfassen.“

In den Gruppenrichtlinien ändert sich hier die Einstellung von:
– 0 auf „Diagnosedaten aus“ Ist aber nur für die Enterprise-Version einsetzbar. Stellt man diesen Wert in der Pro ein, wird automatisch der nächst höhere Wert genutzt.
– 1 auf „Erforderliche Diagnosedaten senden“
– 2 entfällt in den neuen Gruppenrichtlinien
– 3 auf Optionale Diagnosedaten senden. Zusätzlich können hier die Gruppenrichtlinien „Limit Dump Collection“, Limit Diagnostic Log Collection und / oder „Limit Optional diagnostic data for Desktop Analytics“ genutzt werden, um eine Kontrolle zu erhalten, welche Diagnosedaten gesendet werden.

Im Prinzip wurde diese Datenschutzeinstellung (jedenfalls in den Gruppenrichtlinien) nun besser beschrieben und die erweiterte Datenübermittlung abgeschafft. Auch wenn viele immer wieder nörgeln, ohne die Diagnosedaten könnte Microsoft in einem „Notfall“ nicht so schnell reagieren und bspw. Updates zurückziehen und den entsprechenden Fehler beheben.

Siehe auch: Diagnosedatenanzeige und der Diagnostic Data Viewer unter Windows 10

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