Windows 10 2004 mit neuen Setup Befehlsoptionen für /DynamicUpdate

Wer ein Windows 10 Funktionsupdate auf die Windows 10 2004 per Inplace Upgrade durchführt wird auf die setup.exe klicken und das Update durchlaufen lassen. Aber es gibt auch die Möglichkeit das Setup über Befehlszeilen zu steuern.

So gibt es als Beispiel den Befehl /CompactOS {Enable / Disable}, um Windows anzuweisen, ob Windows komprimiert installiert werden soll. Im Normalfall werden beim Inplace auch gleich alle aktuellen Updates integriert. Das konnte man über die Befehlszeile /DynamicUpdate {enable | disable} zum Beispiel deaktivieren. Aber genau hier hat Microsoft für die Windows 10 2004 und höher die Befehle erweitert.

Der Befehl /DynamicUpdate kann nun um folgende Parameter erweitert werden.

  • setup /auto upgrade /dynamicupdate nodrivers – Dadurch werden die Treiber nicht aktualisiert, die aktuellen Updates aber heruntergeladen und integriert
  • setup /auto upgrade /dynamicupdate nodriversnolcu – Das dynamische Update wird mit Ausnahme des Treibers und des aktuellen kumulativen Updates durchgeführt.
  • setup /auto upgrade /dynamicupdate nolcu Das letzte kumulative Update wird nicht installiert.

Auch neu ab Windows 10 2004 ist, dass man diese Parameter mit /skipfinalize abschließen kann. Damit wird ein Neustart verhindert. Bzw. mit /finalize wird das Upgrade dann abgeschlossen. Beide Befehle sollten aber nicht zusammen mit /noreboot ausgeführt werden, da es sonst zu einer Fehlermeldung 0xc1900132 kommt.

In Unternehmensumgebungen auch interessant ist der neue Befehl /priority low. Bislang wurde ein Upgrade mit normaler Priorität durchgeführt. Über /priority low kann die Installation nun mit einer niedrigeren Priorität durchgeführt werden, damit man in Ruhe weiterarbeiten kann.

Eigentlich sind diese Befehle eher für Administratoren in Firmenumgebungen interessant. Aber auch wir können so ein Funktionsupgrade auf eine neue Windows 10 Version besser steuern. Alleine der Parameter /dynamicupdate nodrivers ermöglicht uns die Internetverbindung offen zu lassen und Treiberupdates werden trotzdem nicht installiert.

Microsoft hat die Zeit, in der das Funktionsupdate installiert wird und das Gerät nicht genutzt wird von 80 Minuten auf nun ca. 20 Minuten in der Windows 10 2004 reduziert. Auch diese neuen Befehle können dabei helfen diese Zeit zu verkürzen, bzw. die Zeit so zu steuern, wann ein Neustart für den Installationsabschluss durchgeführt wird.

Diese Änderungen werden ebenso in der Windows 10 2004 integriert, wie auch die Möglichkeit den reservierten Speicher zu deaktivieren.

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