Windows 10 – Juli Update: sfc/ scannow Beschädigte Dateien gefunden, die nicht repariert werden können [Update]

[Update 16.Juli] Microsoft hat den Fehler nun bestätigt und darauf hingewiesen, dass er demnächst behoben wird. Solange kann man ihn durchaus ignorieren. Im Prinzip wurde nun das bestätigt, was auch wir und DK2000 in den Kommentaren schon festgestellt hatten.

„Die Dateien für das Windows Defender PowerShell-Modul, die sich in

%windir%\System32\WindowsPowerShell\v1.0\Modules\Defender

befinden, werden als Teil des Windows Images ausgeliefert. Diese Dateien sind katalogisiert. Die Verwaltungskomponente von Windows Defender verfügt jedoch über einen neuen Out-of-Band-Aktualisierungskanal. Dieser Kanal ersetzt die Originaldateien durch aktualisierte Versionen, die mit einem Microsoft-Zertifikat signiert werden, dem das Windows-Betriebssystem vertraut. Aufgrund dieser Änderung kennzeichnet SFC die aktualisierten Dateien als „Hashes for file member do not match“.

[Original 10.Juli] Gestern war Patchday für alle Windows Versionen. Bspw. die KB4507453 (1903) oder KB4507469 (1809) Es wurden Sicherheitslücken geschlossen, gerade auch durch die Service Stack Updates. Aber wie es aussieht funktioniert sfc /scannow nun nicht mehr.

Egal ob in der Windows 10 1809, Windows 10 1903 und auch im Slow Ring (18362.10000), welches gestern auch die KB4506991 (.Net Framework) erhalten hat. Die Überprüfung wird zwar mit 100% abgeschlossen, wie ich getestet hatte, aber beschädigte Dateien können teilweise nicht repariert werden.

Schaut man in die CBS.log Datei unter C:\Windows\Logs\CBS, dann erscheinen die Dateien als nicht Reparatur-fähig, die unter

C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\Modules\Defender

aufgelistet sind. Die Hashes der Dateien stimmen nicht mit denen aus dem winSxS Ordner überein. Wie DK2000 in den Kommentaren schreibt, Aus irgendwelchen Gründen erwartet sfc den Hash der Dateien aus dem 32bit Paket im 64bit Paket…geht das natürlich in die Hose und sfc macht nur genau das, was es soll. Die Hardlinks passen aber alle. 32bit und 64bit sind soweit korrekt mit den Dateien im WinSxS Ordner verlinkt, nur sfc erhält hier falsche Informationen und führt dadurch einen falschen Vergleich aus.

DK2000 hat dann noch weitergeforscht und seine Erkenntnisse in den Kommentaren hinterlassen. Wie sich auch herausstellt ist nicht nur Windows 10 sondern auch Windows 8.1 davon betroffen.

Man selber muss da nichts reparieren. Hier muss Microsoft mit dem nächsten Patchday den Fehler ausbessern. Wer keine Fehler im System soweit hat, braucht sfc /scannow auch nicht ausführen. Ansonsten bleiben solange noch die DISM-Befehle für einen Check. Wurden die DISM Befehle ausgeführt, sollte auch sfc /scannow wieder alles korrekt anzeigen.

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