Windows 10 20H2 / 2004 Eine Thunderbolt NVMe kann zu Bluescreens führen – Behoben durch die KB4586853

Microsoft hat in die Liste der bekannten Probleme für die Windows 10 20H2 bzw. Windows 10 2004 zwei neue Einträge hinzugefügt. Ist eine Thunderbolt NVMe SSD im Gerät eingebaut, kann es zu einem Bluescreen nach der Aktualisierung führen.

Wer ein Funktionsupdate manuell startet, wird hier eine Fehlermeldung erhalten „Ihr PC verfügt über Hardware, die für diese Version von Windows 10 nicht bereit ist. Windows Update bietet Ihnen automatisch diese Version von Windows 10 an, sobald das Problem behoben ist.“

[Update 1.12.2020]: Kurz notiert: Durch die KB4586853 wurde das Problem mit den Thunderbolt NVMe SSDs nun behoben. Das zweite Problem mit dem Zugriff auf das MMC-Snap-In bleibt aber weiterhin noch bestehen. [/Update]

Die Fehlermeldung hier wäre „DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION (e6) An illegal DMA operation was attempted by a driver being verified.“ Microsoft hat für diese Geräte das automatische Update auf die Windows 10 2004 bzw. Windows 10 20H2 ausgesetzt. Microsoft empfiehlt in dem Fall nicht manuell oder mit dem MediaCreationTool ein Funktionsupdate zu machen. Intel und Microsoft arbeiten derzeit an dem Problem.

Zugriff auf das MMC-Snap-In führt zu einer Fehlermeldung

Ein weiteres Problem, welches auch dazu führt, dass das automatische Funktionsupdate auf die Windows 10 2004 / 20H2 blockiert wird, ist der Zugriff auf das MMC-Snap-In. In einigen Fällen kann es hier zu der Fehlermeldung Fehler in LSASS.exe (Local Security Authority Subsystem Service.exe) „Ihr PC wird in einer Minute automatisch neu gestartet“ kommen.

Dies passiert, wenn man auf die Anwendungsseite mit den Anmeldeoptionen oder auf den Benutzerordner im MMC-Snap-In für lokale Benutzer und Gruppen zugreifen will. Das Problem hier besteht aber nur, wenn man den Build-In Administrator, oder das Gast-Konto umbenannt hat. In der Ereignisanzeige wird dieser Vorgang mit der Ereignis-ID 1015 eingetragen, dass es mit dem Statuscode C0000374 fehlgeschlagen ist.

Als Workaround empfiehlt Microsoft hier auf die frühere Windows 10 Version zurückzugehen, solange man noch im Zeitraum der 10 Tage ist. Eine andere Variante wäre die Standardnamen wieder herzustellen. Auch hier arbeitet Microsoft an dem Problem und will es in den nächsten Wochen mit einem Update beheben.

[Update 7.01.2021]: Das Problem wurde nun behoben. Die Upgrade-Sperre wurde nun aufgehoben. Siehe auch hier

Quelle: 1, 2

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