Drei Windows-Versionen werden in den nächsten Monaten das letzte Update erhalten. Das ist einmal am 13. Oktober 2026 die Windows 10 Enterprise LTSB 2016 und Windows 10 IoT Enterprise 2016 LTSB. (LTSB ist noch die alte Bezeichnung, die inzwischen gegen LTSC ausgetauscht wurde).
Und die Windows Server 2016. Die erhält im Januar 2027 das letzte Update. Für alle drei Versionen wird Microsoft dann auch ein ESU-Programm starten, wie wir es von Windows 7 und jetzt Windows 10 her kennen. Dann wird es auch für diese drei Versionen 3 Jahre verlängerte Updates (nur sicherheitsrelevante Änderungen).
Alle Preise sind noch nicht bekannt. Aber bei der Windows 10 Enterprise 2016 LTSB werden es 61 Dollar im ersten Jahr pro Gerät sein. Über Microsoft Intune oder Windows Autopatch wird der Preis auf 45 Dollar reduziert. Ob es ein Schnäppchen ist, oder ein Wechsel auf Windows Server 2025, bzw. Windows 11 (IoT) Enterprise LTSC 2024 kostengünstiger werden würde, muss die jeweilige Firma ausrechnen.
Diese drei Versionen sind dann also bis Oktober 2029 bzw. Januar 2030 abgesichert. Microsoft verdient damit noch ein paar Cent nebenbei und die Firmen, denen Windows 10 wichtig ist, haben noch etwas Zeit für einen Umstieg. Weitere Informationen zum ESU-Programm wird Microsoft dann in den nächsten Monaten bekannt geben.
Windows 10 Tutorials und Hilfe
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ich frage mich immer wieder, warum die ITler es nicht schaffen, ihre Anwendungen/Programme/Infrastruktur etc. rechtzeitig auf die neuen Betriebssysteme umzustellen.
Server 2016? Wir sind bei 2025 angelangt! Dazwischen gab es noch 2019 und 2022.
Man könnte ja einen in einer Testumgebung parallel einen zweiten, aktuellen Server mit ein paar Clients laufen / testen lassen und dann, wenn keine Inkompatibilitäten auftreten umstellen.
Lieber das das Geld in ESU investieren? Ich verstehe es einfach nicht.
Ist recht einfach, weil sie keine Zeit für so etwas haben!
In vielen Betrieben, schätze bis zu 1000 angestellten, sind oder ist der ITler ein ganz normaler Mitarbeiter,
dessen Hauptaufgabe so rein gar nichts mit IT zu tun hat!
Dann wachsen diesen Leuten die Probleme schnell über den Kopf,
die habe ihre Last, den Laden, bzw. dessen IT, am Laufen zu halten.
Und gleich vor ab, es ist nicht deren Schuld!
Es ist der „Finanzminister“ der einfach das Thema nicht versteht, oder verstehen will
und keine Kohle für mehr Ressourcen freigibt.
Das haben wir schon immer so gemacht, dann geht es auch in Zukunft so!
Kennt man doch, diesen dümmlichen Spruch.
Es ist noch einfacher:
GELD!
Neues OS, neues GELD! Wird man dadurch Produkiver -> NEIN! Wozu also Geld für nichts verballern!
In großen Betrieben hat man eh Leasing Systeme. da kommt das neue OS eben wenn die neuen Leasing Geräte kommen. Abseits von einem 3 Mann Betrieb kauft sich doch keiner mehr Desktop oder Client Systeme. das sind relikte aus der Steinzeit. Seit 30 Jahren rechnet man nur noch alles auf 2 Jahre.
Nein. Wir kaufen nach wie vor und schreiben die Geräte über fünf Jahre ab. Dann gibt es neue Geräte. Die alten verkaufen wir intern oder spenden die an soziale Einrichtungen, sofern der Gerätezustand in Ordnung ist. Alles, was dann noch übrig ist, wird zur Entsorgung gegeben. Das setzt eine entsprechende Planung voraus, aber im Prinzip ist’s dann nen Selbstläufer. Server haben wir zwar noch, aber da wir möglichst viele Dienste in die Cloud geschoben haben, reduziert sich auch die Zahl der On-Premise Installationen deutlich. Ziel ist, dass wir bis 2030 alles in die Cloud migriert haben und im Büro nur noch Clienst stehen. Keine lokalen Server mehr. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen, denn Geld ist vorhanden und das Management hat die Notwendigkeit verstanden, so dass die Freigaben schnell und unkompliziert erfolgen (sofern man zuvor seine Hausaufgaben gemacht hat und wirklich valide, nachvollziehbare Gründe für eine Investition vorträgt).
Also du sagts Server 2016 also eher Server 2012r2 bei vielen noch. ^^
also der server 25 wird von neufirmen gekauft wo erste Anfangen, aber viele Firmen wo über dem server 2019 wirst nicht finden.
Mein ehemaliger Arbeitgeber hat immer noch Windows Server 2003 im produktiven Einsatz.
Habe ihm damals mehrfach gesagt, dass das Zeugs ganz schnell weg muss. Er hat nichts geändert, folglich habe ich etwas geändert, nämlich mir nen anderen Job gesucht.
Autsch lach der erste server war auch der 2003 aber im gewand des Windows XP 64bit edition, hatte gerade den ersten amd 64bit cpu gekauft wo es gab, den musste natürlich auch ein 64bit OS her und 64bit anwendungen.
Wir haben noch einen Server 2016 und warum auch nicht, Support ist doch noch da.
Ob dieser im Januar 2027 (fast noch 1 Jahr bis dahin) ersetzt wird stelle ich ebenfalls in Frage, denn was passiert dort?
Darauf läuft eine Anlagensoftware für genau 1 Anlage im Unternehmen, diese Software gibt es seitens des Herstellers schon ein paar Jahre nicht mehr, daher ist Server 2016 die letzte unterstützte Version.
Die Software hat einen Nachfolger erhalten, diese ist auf Maschinenparks des Herstellers ausgelegt und entsprechend sind auch die Anforderungen an die Hardware. Für uns mit 1 Anlage also total verrückt!
Dazu kostet das Upgrade der Software auch lokal nen 5-stelligen Betrag, ebenfalls total übertrieben.
Der IT-Plan sieht also vor, dass der Server 2016 in einem DMZ ausgelagert und ohne Internetzugriff betrieben wird.
Daher muss man auch immer schon mal über den Tellerrand schauen und nicht alle Situationen über einen Kamm scheren…
ja, ist schon ok. So lange man sich der Risiken bewußt ist und entsprechend handelt (Server offline?!) ist alles in Butter.
Wobei 2019 und 2022 das selbe Windows 10 das, würde noch gehe ist ja alles Win 10
Und ich kenne keine Software wo nicht mehr läuft unter win 11 von mir.
Also ein winserver 2025 installieren zu test und Software laufen lassen 👍
Ist ja nicht soooo ein Unterschied win 10 nach win 11.
ITLer entscheiden leider nicht alleine und so werden viele wichtige Projekte durch ein Management verzögert.
Auch die kosten können eine rolle spielen denn in den meisten fällen geht es nicht um ein zwei Server oder Clients sondern um dutzende wenn nicht gar hunderte.
Und der Spruch „Never touch a running System“ hat durchaus seine Berechtigung
die Anzahl der Server und Clients:
verstehe ich jetzt aber nicht. Dafür muss die Firma doch nicht mehr für die alten Lizenzen bezahlen, oder?
Und die Hardware (Server und Clients) müssen ja auch nicht bei jedem neuen Betriebssystemupdate neu gekauft werden. Ausnahme jetzt Windows 11 mit den hohen Hardwareanforderungen.
Wenn man nicht gerade irgendwelchen Cloud-Kram mittels Azure macht, dann sind Windows-Lizenzen eine einmalige Anschaffung und haben keine regelmäßigen Kosten.
Da gerade bei Windows Server die Lizenzkosten oft deutlich höher sind als die Hardwarekosten, kauft man nicht jedesmal neue Lizenzen, nur weil es gerade eine neue Version der Betriebssystems gibt.
Und nein, die 1 € Dinger aus dem Internet sind keine Lizenzen, sondern Keys. Während du dir zu Hause vielleicht ein paar Raubkopien installieren kannst, ohne eine Durchsuchung seitens Microsoft befürchten zu müssen, wird das keine Firma riskieren.
ah, danke! Ich hätte jetzt gedacht, dass man heutzutage in Firmen auch Serverprogramme eher „least“ als kauft.
Dann ist das natürlich eine andere Hausnummer.
öm also den Windows server, bekommst du als privat gar nicht legal, da geht nur ein paar euro key.
Hab ich selber versucht hätte sogar 1500 euro ausgegeben für ein original aber nein 10 Firmen angerufen nur in Firmen verkaufen die es.
Ich hab ein WinServer 2025 Datacenter ein key für 15 euro, zum testen, durfte ja kein Original lizenz kaufen, wobei ich setze in ja eher ein als gehärtetes Win 11 nicht als Server also brauche ich keine zugriffs lizenzen.
hier konnte ich einen Windows Server in den Warenkorb legen:
https://www.edv-buchversand.de/microsoft/windows-server-2025-standard?
Windows Server Standard und auch Datacenter kann man ganz normal als Privatperson in Ladengeschäft oder im Onlinehandel als Retailversion kaufen. Mit aktuell ca. 900 € bzw. ca. 8000 € ist aber nichts davon irgendwo in der Nähe der Preisklasse von den 1500 € die du angibst. Möglicherweise hattest du irgendein Produkt „Volumenlizenz Upgrade für Bildungseinrichtungen“ oder ähnliches ausgewählt und das wird selbstverständlich nicht an Privatpersonen verkauft.
> wobei ich setze in ja eher ein als gehärtetes Win 11 nicht als Server also brauche ich keine zugriffs lizenzen
Microsoft bestimmt die Lizenzbedingungen, nicht du. Du hast keine Lizenz, also bist du in diesem Fall der Raubkopierer, unabhängig davon, ob du daran glaubst oder nicht.
Wir kaufen die OS und Software seit einiger Zeit nur noch bei Gebrauchthändlern.
Server 2025 Datacenter = 510,- € bei einem seriösen Gebrauchthändler.
magst du den Namen und die Internetadresse nennen?
Zu dem Preis haben die das nicht mehr.
Aktueller Preis ist 842,- €.
Shop ist http://www.dsaict.de
Der hat seinen Sitz in den Niederlanden, aber das lief völlig problemlos.
Und der ist vertrauenswürdig, denn es kam 2 Tage später eine Mail von Microsoft bzgl. Lizenzen und die Lizenzen sind im Microsoft Admin Center drin.
Und der Shop ist Microsoft Solutions Partner.
Also alles seriös.
interessant. habe den Shop mal mit in meine Favoriten aufgenommen.
Windows Server Datacenter 16 Core: 6.740,57€
Man sollte dazu auch noch anmerken: Im Gegensatz zur dödeligen Client-Lizenz die ein Rechner aus dem nächsten Elektronikmarkt hat, wird bei den Servern nach den zugrundeliegenden Kernen der physischen Server lizenziert. Fährt man ein Cluster, läppert sich das ganze. Die Mindestlizenzierung beträgt bei Standard und Enterprise immer mindestens 16 Kerne. Dazu werden bei Standard und Enterprise auch zusätzlich noch Client Access Licence benötigt. Diese gibt es sowohl als User-CAL, als auch als Device-CAL. Es gibt noch einige Dinge die man bei der Serverlizenzierung beachten muss und es eigentlich zu einer Wissenschaft für sich machen.
Nutzt man z.B. einen RDS Server, werden zu den eigentlichen Serverlizenzen und CAL, auch noch (neue) RDS-CAL fällig.
ESU gibt es nicht nur für den normalen Windows Server, sondern auch für den MSSQL Server. Auch hier kommt wieder die Thematik mit der Lizenzierung zu tragen.
Aber das Lizenzierung eine Wissenschaft für sich ist, hat man auch bei Oracle, Citrix, …
verstehe ich nicht Firmen können jeden pups von den steuer absetzten PC, OS Anwendungs Programme.
Und weiter? Nur weil man etwas absetzen kann ist es doch nicht kostenlos.
Dumm gefragt, Inplace Upgrade geht nicht, wenn ja warum nicht, das wäre doch ideal?!
Ganz einfach:
Microsoft gibt selbst an, dass bis zu 4% aller Inplace Upgrades fehlschlagen.
Im Homelab kann man sich solche Experimente noch leisten, in einem mittelständischen bis großen Unternehmen mit einer Serveranzahl über 1000, da kann man sich nicht mehr leisten, dass jeder 25te Server das inplace Upgrade nicht übersteht. Klar gibt es Snapshots oder Backups, aber allein die zeitlichen Aufwände der IT-Administratoren rechnen sich da nicht mehr. Da wählt man lieber die sichere und cleanen Variante, aka einen Clean Install von OS und Anwendung mit anschließender Migration der Daten.
Ok, aber wenn es wenigstens möglich wer auf eigenes Risiko, wäre mir das lieber als wenn ich alles neu aufsetzen müsste. Also ist das bei Win Server komplett deaktiviert?
einfach mal in einer VM testen.