Es ist der Patchday für Windows. Für Windows 10 22H2 hat Microsoft die KB 5099539 bereitgestellt. Dadurch erhöht sich die Versionsnummer auf die 19045.7548. Interessanter dürfte für alle sein, dass Microsoft die ESUs (Extended Security Updates) bis Oktober 2027 verlängert hat.
Da Windows 10 keine optionalen Updates, sondern nur noch Sicherheitsupdates erhält, werden die Änderungen zum Juni Patch ausgerollt. Wie schon bei den letzten Updates der Hinweis: Falls ihr noch beim Oktober-Update sein solltet, dann hilft euch das Out of Band Update KB5071959 für die ESU-Registrierung. Und bei einem lokalen Account dann das Script für die erweiterten Updates.
„Aufgrund der jüngsten und in den nächsten Monaten anstehenden Windows-Updates kann es bei einer begrenzten Anzahl von Geräten für Privatanwender und Unternehmen während der Installation zu einem zusätzlichen Neustart kommen. Dieser einmalige Neustart erfolgt, nachdem im Rahmen des Secure-Boot-Updateprozesses eine Aktualisierung des Secure-Boot-Zertifikats durchgeführt wurde.“ Sollten Secure Boot-Zertifikate nicht aktualisiert werden, hat Microsoft eine Erklärung dafür vorbereitet.
Bekannte Probleme durch die KB5099539
- Keine bekannt
Korrekturen und Verbesserungen durch die KB5099539
- Dieses Update behebt Sicherheitsprobleme im Windows-Betriebssystem.
- Die einzelnen Sicherheitslücken, die geschlossen wurden, könnt ihr hier nachlesen
- [OLE-Automatisierung (bekanntes Problem)] Behoben: Behebt ein Kompatibilitätsproblem in der OLE-Automatisierung (oleaut32.dll), das durch das Sicherheitsupdate vom Juni 2026 verursacht wurde. Bei einigen Anwendungen, die die Methode „IDispatch::Invoke“ verwenden, um COM-Methoden mit BYREF-Parametern aufzurufen, die denselben zugrunde liegenden Speicher nutzen, kann es zu Fehlern kommen. Zu diesen Fehlern können Fehler beim Parameter-Marshaling oder fehlgeschlagene Automatisierungsaufrufe gehören. Dieses Update korrigiert die Verwaltung der Parameterzuordnung und stellt das erwartete Anwendungsverhalten wieder her.
- [Datei-Explorer (bekanntes Problem)] Behoben: Ein Problem, bei dem die OneDrive-Verknüpfung im Datei-Explorer nicht mehr funktioniert, wenn der Datei-Explorer im Administratormodus ausgeführt wird.
- [Papierkorb (bekanntes Problem)] Behoben: Dieses Update behebt ein Problem, bei dem im Bestätigungsdialog beim endgültigen Löschen einer Datei möglicherweise ein interner Dateiname des Papierkorbs anstelle des ursprünglichen Dateinamens angezeigt wird.
- support.microsoft
- [Secure Boot] Dieses Update aktiviert die dynamische Statusanzeige für Secure-Boot-Zustände in der Windows-Sicherheits-App.
- [Netzwerk] Dieses Update enthält eine Änderung zur Verbesserung der Sicherheit, die die Anforderungen an die TDI-Transportregistrierung durchsetzt. Infolgedessen funktionieren Anwendungen, die Sockets über nicht registrierte TDI-Transporte von Drittanbietern verwenden, nach der Installation dieses Updates möglicherweise nicht mehr. Registrierte TDI-Transporte sind davon nicht betroffen. Weitere Informationen finden Sie unter „TDI-Transporte von Drittanbietern funktionieren nach der Installation von Windows-Sicherheitsupdates, die am oder nach dem 14. Juli 2026 veröffentlicht wurden, möglicherweise nicht mehr“.
- [Remotedesktop (RDP)-Sicherheit] Für vertrauenswürdige RDP-Herausgeber wurde die Unterstützung für SHA-2-Zertifikats-Fingerabdrücke hinzugefügt, wobei die SHA-1-Unterstützung nur aus Gründen der Abwärtskompatibilität beibehalten wird und künftig entfernt werden soll. Es stehen neue Anleitungen zur Verwaltung der RDP-Dateisicherheit über Gruppenrichtlinien zur Verfügung, die Unternehmen dabei helfen sollen, Phishing-Risiken zu verringern, indem sie steuern, welche .rdp-Dateien Benutzer öffnen dürfen. Wir empfehlen IT-Administratoren, so bald wie möglich auf SHA-256-Fingerabdrücke oder einen stärkeren Algorithmus umzustellen, um Betriebsstörungen zu vermeiden.
Manueller Download der KB5099539
Windows 10 Tutorials und Hilfe
In unserem Windows 10 Wiki findet ihr sehr viele hilfreiche Tipps und Tricks. Falls ihr Fragen habt, dann stellt diese ganz einfach bei uns im Forum.
- Installationsmedien: Aktuelle Installationsdateien findet ihr hier immer in der rechten Sidebar. Windows 10 22H2 19045 ISO / ESD
- Installation: Windows 10 Clean installieren, Win 10 2004 bis 22H2 neu installieren
- Reparaturen: Inplace Upgrade Reparatur, Win 10 reparieren über DISM, sfc und weiteres, Windows Update reparieren, Startmenü reparieren, Apps reparieren, Store reparieren, Netzwerk reparieren
- Anmeldung: Win 10 automatische Anmeldung
- Entfernen, Deinstallieren: Apps deinstallieren
- Datei Explorer: Ordner unter Dieser PC entfernen, Netzwerk, OneDrive u.a. im Explorer entfernen
- Richtige Nutzung: Startmenü richtig nutzen, Suche richtig nutzen,
- Wichtig: In jedem Tutorial steht, für welche Version es geeignet ist.

Versionsnummer ist 19045.7548 und 19044.7548
WinRE läuft jetzt bei Win 10 anders als bei Win 11 aber wieder hinterher: 7417
Und der SVN 9.0 Boot Manager hängt für Win 10 überall bei 10.0.28000.342, während er für Win 11 26×00 im Juli bereits 10.0.28000.352 geworden ist.
Das dürfte noch nett werden sobald MSFT SVN einmal ohne Ankündigung scharf stellt.
Im Juni wurde alles ohne Ankündigung von jetzt auf gleich einfach von SVN 8.0 auf SVN 9.0 angehoben.
Ein Rollback falls etwas schief gegangen wäre war dadurch unmöglich.
Möge die Macht, dass nie etwas schief gehen kann bei der AI liegen. MSFT macht künftig keine Fehler mehr.
Das Tool für adk um jedes ISO auf CA2023 und SVN 9.0 anzuheben ist doch offiziell von MS lange lange draußen. Ich habe erst heute wieder das Brandaktuelle Image auf beide in boot.wim angehoben, dann mit wimlib das kleinstmögliche setup.esd erstellt und mit oscdimg die iso erstellt.
Wer Zeit sparen will hebt die sehr guten ISOs von Birkuli an, dann muss man nicht auf MS warten bis man seine x.7548 isos zum spielen hat. Dabei kann man schön Kaffee konsumieren.
Dazu gibt es auch ein Update für .NET: KB5102203
Und das Tool zum Entfernen bösartiger Software, v5.143.
Download:
https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=kb890830
Das Out of Band Update KB5071959 braucht man nicht mehr, da alle auch ohne Registrierung das Juni 2006 Update bekommen haben.
Für Juli musste ich die Test VMs, wo der registrierte User nicht permanent Online ist aber jetzt alle neu registrieren.
Erst dann erscheint „Sie sind bis zum 12. Oktober 2027 für Extended Security Updates registriert“.
Zum Registrieren muss man jetzt zwei mal seine MSOnline Credentials eingeben.
Meldet man sich danach wieder bei MSOnline ab um nur noch ein lokales Konto zu haben wird man jetzt dagegen nicht mehr zuerst nach seinen MSOnline Credentials und danach nach neuem lokalen Passwort gefragt.
Das Script von abbodi funktionierte hier nicht wirklich. Nach 3 Monaten gab es keine Updates mehr. Anmelden für Updates konnte man sich danach erst wieder nachdem man das Script von abbodi nacheinander mit den Parametern -Remove und -Reset ausgeführt hatte.
Also bleibt kostenlos und legal nur sich alle drei Monate mal kurz neu an und danach gleich wieder ab zu melden, wenn man nicht dauerhaft bei MSFT angemeldet sein will.
Will man es dagegen nicht ganz so legal umgehen kann man gleich MAS nehmen. Das funktioniert hier in seiner Test VM auch im Juli weiter ohne Probleme.
Endlich… der Papierkorb-Bug wurde behoben. Jetzt ist das Arbeiten mit Windows wieder möglich!!!111!!11!
Genau!
https://learn.microsoft.com/en-us/windows/release-health/resolved-issues-windows-10-22h2#deleting-a-file-from-the-recycle-bin-displays-an-internal-filename-in-the-dialog
Sie müssen ja Win10 nicht auch noch kaputt machen zum Ende hin.
Win11 soll ja ab 26H2 endlich benutzbar werden (Taskleiste), warten wir mal ab…
Weiß zufällig jemand ob dieses Update Einschränkungen für Treiber, welche ein selbstsigniertes Testzertifikat nutzen mit sich bringt ?
M.W. nein, da ESU ledig sicherheitsrelevante Updates installiert, und dazu gehören m:W. keine Treiberupdates & Co.
Es geht nicht um ein Update eines Treibers. Eines der bisher genutzten Programme basiert auf einem Treiber, welcher mit einem selbsterzeugten Testzertifikat signiert war (welches dazu natürlich in Windows eingepflegt war). Und dieses Zertifikat scheint nach dem Update nicht mehr als gültig angesehen zu werden. Ich hatte irgendwo gelesen, daß MS für solche Zertifikate neue Beschränkungen einführen will oder eben schon hat.
In der Praxis ist es aber egal, da ich ein anderes Programm für den gleichen Zweck gefunden habe und dessen Treiber eine offizielle Signatur von MS hat. Sprich: Ich habe AIM Toolkit als Ramdisk installiert.
Nach dem ESU sind auf einmal 200 MB weniger freier Speicher vorhanden.
Das war mal wieder etwas größer (x64).
April msu 711mb
Juni msu 718mb
Juli msu 1083mb
Weiß hier einer warum das „Update“ bei c.a. 21% und ca. 71% so ewig hängt ? Auf meinem PC18 mit einem ASUS P5E und einem Q9500 hat das Update natürlich etwas längere Zeit benötigt – das Board kann eh nur SATA2. Und auch auf dem PC22 mit dem Core i7 Gen 3 von 2013 lief das Update, wie seit 2018 fast immer, problemlos durch.
Wenn doch nur W11 immer so problemlos liefe, wie W10 seit 2018 auf diesem PC. Wobei 2022 mir ein Update das Startmenü von 4 der 9 Userprofile des PC zerlegt hat.
Ich vermisse die Boot Zeiten von Power Button bis zum Desktop auf alten BIOS und CPUs. UEFI und TPM2.0 hat vieles ruiniert, brauche es halt für meine Suchterkrankung namentlich PC-Spiele
Bei einem Notebook Terra 1451 friert das Gerät seit der Installation des Juli-Updates zuverlässig nach ein paar Minuten betrieb ein. Ein altes Notebook mit Core i5-5xxx und Windows 10.
Es liegt scheinbar am SecureBoot. Bisher war es Microsoft nicht möglich, die Zertifikate auszutauschen. Der aktuelle Versuch geht wohl schief. Ich habe SecureBoot nun im Bios abgeschaltet. Damit läuft dann wieder alles dauerhaft.
Schon das JUNI 2026-Update ließ Laptops der Dell Inspirion-Serie kurz nach dem Start einfrieren,
trat bei der 3000er und 5000er Serie auf. Der Trend scheint sich mit dem Juli Update, s. Nichtmehrneu
Kommentar wohl fortzusetzen und auf andere Laptops und Notebooks überzugreifen.
Windows Recovery Environment Update hinterher
KB5120221 kein Neustart
https://www.deskmodder.de/blog/2026/06/30/secure-boot-zertifikate-werden-nicht-aktualisiert-microsoft-erklaert-es/#comment-339370
Der angegebene Schwebezustand hat sich nun zu einem gelben Warnhinweis verschoben:
„Devices in this group are affected by a known issue. To reduce risk, Secure Boot certificate updates are temporarily paused while Microsoft and partners work toward a supported resolution. Contact your device manufacturer for assistance.“
Das ist die englische Version der ersten im Artikel angegebenen Meldung, obwohl sonst hier alles deutsch ist.
Der Gerätehersteller, ASUS, hat tatsächlich einen betreffenden Artikel auf der Supportseite publiziert:
https://www.asus.com/de/support/faq/1057025/
Fehlerbehebung – Secure Boot-Symbol zeigt ein gelbes oder rotes Abzeichen an
Letztes Update : 2026/07/02 18:23
Ein neues BIOS ist nicht verfügbar, aber die ASUS BIOSe verfügen über eine Sektion Schlüsselverwaltung („Key Management“), mit deren Hilfe man gemäß der Anleitung anscheinend manuell die Zertifikatupdates durchführen kann.
Bevor ich das mache, warte ich erstmal ab ob sich noch etwas automatisch ändert, denn der Status ist momentan noch wie gewünscht „Ihr Gerät erfüllt die Anforderungen für standardmäßige Hardwaresicherheit.“