Refurbished-PCs können eine sinnvolle Alternative zu Neuware sein. Gerade ausgemusterte Business-Rechner sind häufig robust gebaut, gut wartbar und für Office, Internet oder Multimedia noch Jahre später schnell genug. Doch bei der Auswahl sollte der Blick nicht allein auf viel RAM, eine große SSD, Windows 11 oder ein mitgeliefertes Microsoft Office fallen. Entscheidend ist, welche Hardware tatsächlich darunter steckt, was bei der Aufbereitung gemacht wurde und welche Leistungen der Händler für seinen Aufpreis bietet.

Ein Testangebot war der Anlass für unsere Recherche
Im Zuge eines angebotenen Produkttests haben wir uns näher mit dem Markt für aufbereitete Business-PCs beschäftigt. Dabei stießen wir auf Fragen, die weit über ein einzelnes Angebot hinausgehen. Wie aussagekräftig ist ein vorinstalliertes Windows 11 auf älterer Hardware? Was steckt hinter Office Professional Plus? Was bedeutet eine als dauerhaft beworbene Lizenz? Und welchen Mehrwert sollte ein professionell aufbereiteter Rechner gegenüber einem gewöhnlichen Gebrauchtgerät bieten? Wir haben diese Punkte zum Anlass genommen, die technischen und lizenzrechtlichen Grundlagen genauer anzusehen. Denn gerade bei älteren Business-PCs können große RAM- und SSD-Konfigurationen schnell davon ablenken, wie alt die eigentliche Plattform inzwischen ist.
Refurbished ist grundsätzlich eine gute Idee
Es ergibt wenig Sinn, einen technisch einwandfreien Business-PC zu entsorgen, nur weil ein Unternehmen seine Arbeitsplatzsysteme nach einigen Jahren austauscht. Geräte aus professionellen Produktreihen von Dell, HP, Lenovo und anderen Herstellern wurden häufig für jahrelangen Betrieb entwickelt. Ersatzteile sind vergleichsweise gut verfügbar, Arbeitsspeicher und Massenspeicher lassen sich bei vielen Modellen problemlos austauschen. Für zahlreiche Anwendungen braucht es außerdem keinen aktuellen High-End-Prozessor. Ein ordentlich aufbereiteter Business-PC kann für Office, Browser oder Medienwiedergabe vollkommen ausreichen und gegenüber günstiger Neuware sogar die interessantere Wahl darstellen. Die Frage ist deshalb nicht, ob Refurbished grundsätzlich gut oder schlecht ist. Entscheidend ist, was sich im konkreten Angebot hinter dem Begriff verbirgt.
Professionelle Aufbereitung darf Geld kosten
Dass ein gewerblicher Refurbisher mehr verlangt als ein Privatverkäufer, ist nachvollziehbar. Geräte müssen beschafft, gereinigt und geprüft werden. Defekte Komponenten werden gegebenenfalls ersetzt, SSD und Arbeitsspeicher aufgerüstet. Hinzu kommen Personal, Lagerhaltung, Versand, Support, Steuern, Gewährleistung und möglicherweise eine zusätzliche Garantie. Ein Vergleich mit dem billigsten privaten Gebrauchtangebot greift deshalb zu kurz. Umgekehrt beantwortet die Bezeichnung „refurbished“ allein aber noch nicht, welchen Umfang die Aufbereitung tatsächlich hatte. Wurde nur eine SSD eingebaut und Windows neu installiert oder wurden auch Kühlsystem, Arbeitsspeicher und weitere Komponenten geprüft? Je größer der Aufpreis gegenüber vergleichbarer Gebrauchtware ausfällt, desto interessanter wird der konkrete Gegenwert.
Viel RAM macht die Plattform nicht jünger
Arbeitsspeicher und SSD-Kapazität lassen sich hervorragend vermarkten. 32 GB RAM und eine große NVMe-SSD lesen sich auch 2026 noch nach einer leistungsfähigen Ausstattung. Zusammen mit einem Core i7 und Windows 11 entsteht schnell der Eindruck eines modernen Rechners. Dabei kann die Plattform viele Jahre alt sein.
Das macht sie nicht automatisch schlecht. Auch ältere Core-i-Prozessoren können typische Alltagsaufgaben weiterhin problemlos bewältigen. Die genaue Prozessorgeneration bleibt trotzdem ein wesentliches Kaufkriterium. Zwischen den Generationen liegen Unterschiede bei Leistung, Effizienz, Plattformfunktionen und nicht zuletzt beim offiziellen Betriebssystemsupport. RAM und SSD lassen sich relativ einfach aufrüsten. Die Plattform selbst nicht.
Beim Core i7 entscheidet die Generation
Gerade die Prozessorbezeichnung kann deshalb täuschen. Ein Core i7 war über viele Jahre Intels Bezeichnung für eine gehobene Leistungsklasse. Zwei Rechner mit einem Core i7 können technisch trotzdem viele Jahre auseinanderliegen. Für den Vergleich eines Refurbished-PCs ist die genaue CPU deshalb wichtiger als das i7-Logo auf dem Gehäuse. Ein älterer Prozessor kann für den vorgesehenen Einsatzzweck vollkommen ausreichen. Das Alter der Plattform sollte aber in die Bewertung und letztlich auch in den Preis einfließen.
Windows 11 installiert heißt nicht offiziell unterstützt
Besonders relevant wird das beim Betriebssystem. Microsoft veröffentlicht für Windows 11 Listen unterstützter Prozessoren. Bei Intel finden sich dort reguläre Core-Prozessoren ab der achten Generation. Viele ältere Business-PCs aus vorherigen Generationen fallen damit aus der regulären Unterstützung. Windows 11 kann auf solchen Systemen technisch trotzdem installiert werden und im Alltag funktionieren. Das sollte jedoch nicht mit dem offiziellen Supportstatus verwechselt werden. Für Käufer ist die Unterscheidung zwischen „Windows 11 ist installiert“ und „die Hardware wird offiziell von Windows 11 unterstützt“ wichtig. Gerade bei einem fertig eingerichteten Refurbished-PC hat der Kunde die Entscheidung für diese Installation schließlich nicht zwingend selbst getroffen. Ein älterer Rechner wird dadurch nicht unbrauchbar. Sein Supportstatus sollte bei der Kaufentscheidung aber berücksichtigt werden.
Updates können kommen – garantiert sind sie damit nicht
Microsoft weist bei Windows 11 auf Geräten außerhalb der Mindestanforderungen darauf hin, dass diese Systeme nicht unterstützt werden und Updates nicht garantiert sind. Das betrifft nach den Angaben des Unternehmens auch Sicherheitsupdates. Daraus folgt nicht, dass ein solcher Rechner keine Updates erhält. In der Praxis können auch nicht unterstützte Systeme weiterhin Aktualisierungen bekommen. Der Unterschied liegt in der Zusicherung. Aus der Tatsache, dass Updates heute funktionieren, lässt sich keine Garantie für die zukünftige Versorgung ableiten.
Konkrete Jahreszahlen bei Sicherheitsupdates hinterfragen
Ähnlich genau sollte man deshalb bei konkreten Aussagen zur zukünftigen Versorgung mit Sicherheitsupdates hinsehen. Windows 11 Home und Pro besitzen nicht einfach ein allgemeines Supportende, das unabhängig von der installierten Version für jeden Rechner gilt. Microsoft veröffentlicht regelmäßig neue Releases und definiert dafür jeweils eigene Wartungszeiträume. Für Home und Pro nennt Microsoft grundsätzlich 24 Monate Wartung pro jährlichem Feature-Release. Daneben existieren Windows-Editionen mit anderen Lebenszyklen. Insbesondere LTSC-Versionen dürfen nicht mit einem gewöhnlichen Windows 11 Pro gleichgesetzt werden.
Wird bei einem Refurbished-PC ein konkretes Jahr für Sicherheitsupdates genannt, lohnt sich daher die Frage, auf welcher Microsoft-Dokumentation diese Aussage beruht. Das gilt erst recht, wenn die Hardware selbst nicht zur offiziell unterstützten Windows-11-Plattform gehört.
Office Professional Plus ist nicht automatisch problematisch
Auch mitgeliefertes Microsoft Office verdient einen genaueren Blick. Angebote mit Office Professional Plus oder Formulierungen wie „dauerhaft lizenziert“ können den wahrgenommenen Wert eines Refurbished-PCs deutlich erhöhen. Office LTSC Professional Plus 2024 ist ein reguläres Microsoft-Produkt. Microsoft dokumentiert es allerdings als volumenlizenziertes Produkt und beschreibt für entsprechende Office-Versionen unter anderem MAK und KMS als Aktivierungsverfahren. Daraus folgt ausdrücklich nicht, dass eine auf einem Refurbished-PC angebotene Professional-Plus-Lizenz unzulässig wäre.
Gebrauchte Softwarelizenzen sind in der EU nicht grundsätzlich problematisch. Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2012 ist geklärt, dass entsprechende Nutzungsrechte unter bestimmten Voraussetzungen weiterverkauft werden dürfen. Auch das deutsche Urheberrecht kennt für Computerprogramme die Erschöpfung des Verbreitungsrechts. Professional Plus und Gebrauchtsoftware sind deshalb für sich genommen kein Grund, ein Angebot abzulehnen.
Product Key und Nutzungsrecht sind zwei Dinge
Für Käufer ist allerdings eine begriffliche Trennung wichtig. Product Key, technische Aktivierung und das zugrunde liegende Nutzungsrecht sind nicht dasselbe. Ein Schlüssel kann eine Software technisch aktivieren. Damit ist allein noch keine Aussage darüber getroffen, auf welcher Grundlage das konkrete Nutzungsrecht erworben und gegebenenfalls weitergegeben wurde. Bei gebrauchter Software kommt es deshalb nicht allein auf die technische Aktivierung an. Entscheidend ist auch, ob die Voraussetzungen für die Übertragung des Nutzungsrechts erfüllt sind. Ein professioneller Händler, der eine Office-Lizenz als Bestandteil seines Angebots verkauft, sollte erklären können, welche Lizenz beziehungsweise welches Nutzungsrecht der Kunde erhält. Das bedeutet nicht, dass eine Professional-Plus-Lizenz grundsätzlich verdächtig wäre. Eine erfolgreiche Aktivierung ist schlicht nicht die einzige relevante Information.
Was bedeutet eigentlich „Lifetime“?
Ähnliches gilt für Begriffe wie „Lifetime Office“. Eine zeitlich unbefristet eingeräumte Lizenz für eine bestimmte Softwareversion ist etwas anderes als eine unbegrenzte Garantie auf Produktsupport, zukünftige Updates oder die Kompatibilität mit künftigen Betriebssystemen. Deshalb lohnt sich die Frage, was ein Anbieter mit „Lifetime“ konkret meint. Präzise Produktinformationen helfen dabei beiden Seiten: Der Kunde weiß, was er erwirbt, und der Händler vermeidet Erwartungen, die sein Angebot möglicherweise gar nicht erfüllen soll.
Beim Preis zählt der Gegenwert
Software und Betriebssystem sind nur ein Teil der Rechnung. Auch die Hardware muss zum verlangten Preis passen. Ein älterer Business-PC kann durch zusätzlichen Arbeitsspeicher, eine neue SSD, technische Prüfung, Support und Garantie erheblich aufgewertet werden. Ein entsprechender Händleraufschlag ist nachvollziehbar. Mit zunehmendem Verkaufspreis verändert sich allerdings die Konkurrenz. Dann steht das Gerät möglicherweise neben deutlich jüngeren gebrauchten Business-PCs.
Käufer sollten deshalb nicht ausschließlich RAM und SSD vergleichen. CPU-Generation, offizieller Betriebssystemsupport und Alter der Plattform gehören ebenso in die Rechnung. Ein älterer Core i7 wird dadurch nicht wertlos. Sein Alter sollte sich aber im Gesamtpaket widerspiegeln.
Mehr Speicher oder die jüngere Plattform?
Für denselben Betrag kann je nach Angebot entweder ein älteres System mit viel RAM und großer SSD oder ein jüngerer Rechner mit zunächst kleinerer Speicherausstattung erhältlich sein. Die jüngere Plattform kann langfristig interessanter sein. Arbeitsspeicher und Massenspeicher lassen sich bei vielen Business-PCs später erweitern. Eine mehrere Generationen ältere CPU lässt sich dagegen nicht wirtschaftlich modernisieren. Die größten Zahlen im Datenblatt ergeben deshalb nicht automatisch das beste Angebot.
Technische Angaben müssen eindeutig sein
Auch die Produktbeschreibung verdient Aufmerksamkeit. Gerade bei konfigurierbaren Refurbished-PCs werden häufig zahlreiche Varianten desselben Grundsystems angeboten. Unterschiedliche RAM-Größen, SSDs und Softwareoptionen erhöhen dabei die Gefahr widersprüchlicher Angaben. Wenn die gewählte Konfiguration und der Beschreibungstext unterschiedliche Ausstattungen nennen, ist für den Kunden nicht mehr eindeutig ersichtlich, was er tatsächlich bestellt. Bei Arbeitsspeicher, SSD, Prozessor und Betriebssystem handelt es sich um zentrale Produkteigenschaften. Entsprechend eindeutig sollten die Angaben sein.
Garantie und Gewährleistung gehören in den Vergleich
Der Aufpreis eines gewerblichen Angebots besteht nicht allein aus der Hardware. Ein wichtiger Unterschied zum Privatkauf ist die rechtliche Absicherung des Kunden. Hinzu können freiwillige Garantieleistungen des Händlers kommen. Dabei lohnt ein Blick auf Laufzeit, Umfang und Bedingungen. Eine umfangreiche Garantie und funktionierender Support können einen höheren Preis durchaus rechtfertigen. Auch das gehört zum Mehrwert professioneller Aufbereitung.
Gute Refurbisher haben ihre Berechtigung
Bei aller Kritik sollte eines nicht verloren gehen: Professionelle Refurbisher erfüllen eine sinnvolle Funktion. Sie verlängern die Nutzungsdauer hochwertiger Hardware und ermöglichen Kunden den Kauf ehemaliger Business-Systeme deutlich unter dem Preis vergleichbarer Neuware. Gleichzeitig bieten sie etwas, das der private Gebrauchtmarkt in dieser Form nicht leisten kann: einen gewerblichen Ansprechpartner, Gewährleistung, teilweise zusätzliche Garantien und Support.
Dieser Mehrwert darf Geld kosten.
Gerade deshalb darf man von einem professionellen Anbieter aber auch Transparenz erwarten. Käufer sollten nachvollziehen können, was technisch aufbereitet wurde, wie alt die Plattform ist, welchen offiziellen Betriebssystemsupport sie besitzt und welche Software Bestandteil des Angebots ist.
Nicht allein vom Datenblatt überzeugen lassen
Refurbished-PCs sind damit weder grundsätzlich Schnäppchen noch grundsätzlich problematisch. Ein älterer Business-PC kann für viele Anwender noch jahrelang vollkommen ausreichend sein. Viel RAM und eine große SSD können sinnvoll sein. Windows 11 kann auf älteren Systemen funktionieren und auch eine gebrauchte Office-Professional-Plus-Lizenz kann auf einer ordnungsgemäßen Grundlage angeboten werden. Keine dieser Eigenschaften sollte isoliert betrachtet werden.
Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein Blick auf die CPU-Generation, den offiziellen Windows-Support, Art und Umfang der Aufbereitung, Garantie und Gewährleistung sowie die Grundlage mitgelieferter Softwarelizenzen. Ebenso sinnvoll ist der Vergleich mit jüngeren Business-Plattformen derselben Preisklasse. Ein guter Refurbished-PC darf alt sein und mehr kosten als ein privates Gebrauchtgerät. Entscheidend ist, dass der Käufer weiß, was er für diesen Aufpreis bekommt. Genau diese Transparenz ist letztlich das, was professionelle Aufbereitung vom gewöhnlichen Gebrauchtverkauf unterscheiden sollte.
Ich habe mir vor 1 Monat so einen Mini PC gekauft mit 32gb RAM Intel i5 Intel uhd und 1tb nvme und voller windows 11 Kompatibilität für 150€ war echt ein Schnäppchen
gepostet mit der Deskmodder.de-App für iOS
Ich habe mir kürzlich ein etwas älteres gebrauchtes Notebook gekauft auf das ich Linux installieren wollte.
Rein zum testen und herum spielen, also um mich mit Linux etwas besser vertraut zu machen (meine letzten Gehversuche mit Linux sind locker 20 Jahre her).
Vorinstalliertes Windows oder MS Office wollte ich deshalb ohnehin nicht, mir reichte das „nackte“ Notebook.
Das ist aber im konkreten Fall sicherlich nicht die breite Zielgruppe für refurbished-Hardware, aber wenn man genau weiß was man für welchen Einsatzzweck braucht muss man auch nichts Unnötiges mitbezahlen.
Ach Leute jedem das seine halt ☝️ der Markt ist voll und übersättigt. Man bekommt nagelneues Zeugs von 2022 und sogar 2024 x86 oder Arm für kleines Geld Refurb no thx bin beim backmarket mit Sammsung zwei malmauf die Nase gefallen
Setze in meinen Seminaren zu WIN 11 Refurbished-Notebooks von Lenovo und HP mit 1 Jahr Garantie ein, bisher keinerlei Probleme, auch nicht mit Updates für WIN 11 oder MS-Office.
Zitat/ anfang;
Geräte aus professionellen Produktreihen von Dell, HP, Lenovo und anderen Herstellern wurden häufig für jahrelangen Betrieb entwickelt. Ersatzteile sind vergleichsweise gut verfügbar, Arbeitsspeicher und Massenspeicher lassen sich bei vielen Modellen problemlos austauschen.
Zitat/ ende.
Bezüglich ersatzteile kann ich dir verraten, das diese mitunter zwar gut verfügbar sind, jedoch mitunter auch GELD kosten. Nehmen wir hier gewisse Precision-Workstations aus dem Hause Dell, wo ein NT (Proprietär) aus vertrauenswürdiger Quelle, ab 150 Euro aufwärts beginnt.
Der Tower an sich, erscheint dagegen wie ein schnäppchen.
Gruß,
Fred.
Das ist aber ganz normal, nicht nur bei Dell, sondern auch bei anderen Herstellern. Originalteile waren schon immer teurer als die Nachbauten. Die Frage ist natürlich, halten diese Ersatzteile auch länger und sind sie deshalb den höheren Preis wert?
Doch ehrlich gesagt: Wie oft kauft man (gemessen an der Gerätelebensdauer) ein Netzteil für ein Gerät überhaupt (nach)?
In meinem Fall (Precision-Workstation T3610) hat das NT (https://www.workstation4u.de/shop/produkte/item/dell-precision-t3610-t5610-685w-netzteil-power-supply-p-n-0wpvg2-wpvg2-0yp00x-yp00x-f685ef-00) 10 Jahre seinen Dienst getan. In der zwischenzeit haben NTs aus anderen vergleichbaren Geräten von anderen Herstellern, nicht mal ansatzweise lang überlebt. Ein Hersteller sticht dabei sogar heraus. Entschuldige, wenn ich diesen jetzt nicht extra beim Namen nenne.
Wenn ein NT nicht mal 3 Jahre schafft, ist das schon sehr traurig. Anbei, um irrtümer auszuschließen; ich spreche hier von einem Neugerät.
Gruß,
Fred.
toller Beitrag! Danke an @Wagener_bjoern
Super Artikel, echt klasse thx!
Alles was uns dabei noch fehlt ist ein Link zum Refurbisher, da hier auch einige so etwas suchen.
Es darf auch gerne so in etwa sein: Shoppe bei (XYZ) über unseren Link und unterstütze uns indirekt.
Die Refubisher, die wir uns angeschaut haben, willst du bestimmt nicht als Link.
Windows 11 vorinstalliert, auf Rechnern, die gar nicht dafür geeignet sind, etc.
Unterstützen kannst du uns natürlich trotzdem.
Es gibt aber auch von Microsoft zertifizierte Refurbisher und die müssen das ganz sicher einhalten, was die Lizenzen und die Hardwarekompatibilität angeht. Ich weiß ja nicht, welche Anbieter du dir angeschaut hast.
Es gibt viele Refubisher und viele, die sich an die Regeln halten. Wir hatten eben auch schwarze Schafe darunter.
Geht klar, thx!
Klar, es gibt auch seriöse und entsprechend zertifizierte Refurbisher. Das bestreiten wir überhaupt nicht. Wir hatten im Zuge eines angebotenen Tests einen Anbieter etwas genauer unter die Lupe genommen und konkrete Fragen unter anderem zu Windows 11 auf nicht offiziell unterstützter Hardware, zur Office-Lizenzierung und zu widersprüchlichen Produktangaben gestellt. Diese Sachfragen wurden uns trotz Nachfrage nicht beantwortet. Daher auch moinmoins Hinweis auf schwarze Schafe.
Eine Rehförrbischergruppe, hier auch die Berliner Filiale, sehr gut über die Autobahnabfahrt Alboinstraße vom Stadtring Süd der A100 erreichbar:
https://www.afb-group.de/it-hardware/kaufen/privat/
Dort werden auch Menschen mit Behinderungen wie Rollifahrer und Sprachbehinderte gefördert. Finde ich super.
Gewerbetreibende sollten länger überlegen, ob sie Gebrauchtgeräte mit / oder ohne Support einsetzen sollten.
Die Geräte fließen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung ein inkl. Abschreibungen. Bedenklich ist natürlich wie erwähnt die Servicebereitschaft. Eine Workstation könnte evtl. getauscht werden, sofern ein Ersatz vor Ort ist.
Meine Internistin hat für Ihre Praxis im Februar alles erneuern lassen. 4 minimale Geräte Fujitsu-Siemens plus Spezial-Servicevertrag für den medizinischen Bereich kosteten über 9.000 Euro. OK, Win11 garantiert.
Ich als Privater beobachte den Markt, suche mir was zusammen und kaufe diverse Komponenten neu.
Ja, leider wird der Refurb-Gedanke und -zweck viel zu oft mißbraucht.
Ich hatte einen 8 Jahre alten Fujitsu Celsius Server mit DDR3 – RAM geschlachtet. Meine Güte was für eine ANDERSartige, wirklich nachhaltige Verarbeitung. Da klapperte nix trotz snapin-Technik, super Lüftersteuerung, etc.
Hallo BBQ2023,
ich habe für mich vor zig Jahren Fujitsu entdeckt und bleibe dabei.
Bei Ebay werden die Rechner zu Dumpingpreisen angeboten.
Der 1. war und ist ein Fujitsu ESPRIMO P700 E90+ (500GB, Intel Core i5-2500, 0 GB ohne RAM) € 61,20,
mit dem ich gerade diesen Text tippe. Habe ihm 32Gb Ram, eine SSD, eine Intel i7 2700K Cpu, Nvidia1080 GTX OC und einen Usb 3 Hub Pci gegönnt.
Dann habe ich noch einen Fujitsu Esprimo P910 0-WATT Desktop PC Computer i7-3770 8 GB DVD € 58,00
und einen Fujitsu Celsius W530 Workstation i7-4790 3.6GHz 16GB RAM 256GB SSD € 99,00, die ich auch aufgerüstet habe.
Der Workstation wurde mit Win11 25H2 geliefert und sogar die Updates waren aktuell.
Ist wohl mit Rufus aufgesetzt worden, egal.
Ich benutze ihn am Smart TV.
Die Zuverlässigkeit von Fujitsu und die Qualität der Bauteile sind für mich die Hauptkriterien.
Zudem reichen mir die Rechner völlig aus, bin kein Gamer.
Der einzige Knackpunkt sind die schwachen Fujitsu-eigenen Netzteile, bei denen man keine Grafikkarte mit zusätzlicher Stromversorgung anschließen kann. Es gibt zwar Anleitungen, wie man ein ATX Netzteil einbauen kann, ist aber aufwändig.
Die „Altersschwächen“ versuch ich mit SSD´s, USB 3 Hubs und GDDR 5 Grafikkarten, die ich mit dem MSI Afterburner ein wenig übertakte, zu kompensieren.
Fazit: Fujitsu ist „meine“ Marke und wird es bleiben.
Ach so, wichtig ist für mich auch, dass die CPU´s Hyperthreading können !
In den Kaufverträgen unseres größten IT-Kunden war die Rückgabe der gekauften PC samt TFT nach deren Ersatz durch Neutechnik seit dem Jahr 2000 Bestand des Liefervertrages. Allerdings ohne SSD/HDD oder von uns eingebaute DVD/BR-Laufwerke. 95% der zurück gegebenen PC/Notebook waren dabei funktionstüchtig, bei den TFT ca. 70%. Die Rücklauf-Geräte mussten selbstverständlich komplett sein. Der Mitarbeiter einer unserer Servicecenter hat z.B. aus Rücklauf-Notebook Mobilfunkmodule ausgebaut – nachdem der rücknehmende Lieferant das bemerkt hat, wurde der Mitarbeiter fristlos entlassen und wegen Diebstahl angezeigt. Der rücknehmende Lieferant, z.B. Bechtle, hat dann diese 5 Jahre alte Hardware an Refurbisher verkauft. So sind schon seit 2000 allein durch uns jährlich mehr als 60 000 PC/Notebook auf diesem Markt gelandet. Wir hatten ab 1998 Siemens, dann Siemens/Fujitsu und dann fast immer nur Fujitsu, nur 2011 mal Schrott von Acer. Kann Fujitsu empfehlen, die gehören wohl inzwischen zu Lenovo. Mein Notebook Fujitsu E782 (PC26 – Core i5 Gen 3) stammt von 2011 und läuft bestens mit COSF.
1 Jahr Garantie – ist wie ein Auto – Inspektion und TÜV – aber ISCH super guter Verkäüfer bin
Die Karre war ein Unfallwagen….
Solange es noch „Zero“ oder „Unbreaked“ Editions von Deskmodder gibt,
läuft die alte Hardware auch mit 25H2?
Wenn der (evtl. Betrogene) Anwender das überhaupt weiß!
Das Forum hat schon viele entsprechende Anfragen,
Nur: der Fragesteller sagt wieder nur : Meine beiden Laptops….
LOL
Weiter so mit der „Nachhaltigkeit“
Ach ne, da gibt es keine BIOS Updates mehr für – mit CA2003….
In diesem Sinne
Hab mir so ein Teil bei Amazon für schlappe 119,00 € von HP gekauft. Aber nicht als PC sondern als eignen Cloud Server mit Ubuntu Serversoftware. Da muß es kein 400 bis 500 € teurer Echner sein.
gepostet mit der Deskmodder.de-App für Android
Anmerkung zu professional plus:
mir ist bekannt, dass es hauptsächlich als volumen version vertrieben wird.
aber diese version existiert auch als retail.
wenn man den office-installer richtig einstellt,
bekommt man auch die reail version.
ich selbst hatte bei ebay & co auch retail keys bekommen.
also die aussage diese version gibt es nur als volumenversion für firmen, ist so nicht richtig.
ich weis auch nicht warum das so angeboten wird, wenn es nur für firmen sein soll…
über die spezielle LTSC version bin ich noch nicht in berührung gekommen, der retail zeitraum war lang genug…
Danke für den Hinweis. ProPlus2024Retail gibt es technisch tatsächlich. Microsoft dokumentiert Office LTSC Professional Plus 2024 jedoch weiterhin als Volumenlizenzprodukt. Genau darauf bezieht sich die Aussage im Artikel.
Vielen Dank für den Beitrag!
Ergänzend:
Stiftung Warentest hat seinerzeit (August 2025) Online-Shops für refurbished Laptops getestet.
Testergebnisse und Links auf die Webseiten der Shops bzw. Anbieter, siehe:
https://www.test.de/Shops-fuer-refurbished-Laptops-im-Test-6229308-tabelle/
Hallo,
öh, ich bin gerade etwas ratlos, vielleicht habe ich es ja überlesen. Aber dafür, das der Artikel viel Text hat, kommt erstaunlich wenig bei raus.
Meiner Meinung nach wäre eine kleine Empfehlungsliste nicht verkehrt gewesen.
Auf welche Generation sollte man denn achten?
Wie viel RAM wäre denn für Office ausreichend?
Wie sähe den ein seriöses Angebot aus?
Es ist viel beschrieben, auf was man denn aufpassen soll, aber auch alles wieder relativiert.
Weil jemand schrieb, ihm wäre Hyper Threading wichtig, warum genau? Ein i7-3770 mit 4 Kernen und HT wird langsamer sein, als ein i5 der 10. Generation (oder neuer) mit 6 Kernen und ohne HT. Vom Stromverbrauch und DDR4 vs DDR3 mal abgesehen.
Aber auf jeden Fall wird heutzutage Refurb oder gebraucht zunehmend wichtiger, aber auch ein dünnerer Markt. Zumindest wenn man nicht durchgehen 10 Jahre alte Hardware kaufen möchte.
Der Artikel sollte vor allem zeigen, worauf man achten sollte und dass man sich nicht von großen Zahlen im Datenblatt blenden lassen darf. Mir ging es weniger um eine konkrete Kaufberatung, sondern eher darum, fragwürdige Angebote und Anbieter besser erkennen zu können. Dein Beispiel mit i7-3770 gegen einen deutlich jüngeren i5 trifft den Punkt daher ziemlich gut.
Hey, vielen Dank für deine Antwort. Ich find den Artikel an sich ja gut, vielen Dank erstmal für das zusammenschreiben.
Gerade bei den CPU Generation und der Office Version hat mir nur tatsächlich eine konkrete Aussage gefehlt. Man sieht ja sehr häufig in den Foren Anfragen zu Office, wo man das kaufen kann und was seriös ist.
Hallo,
dein Kommentar trifft den Kern:
„Auf welche Generation sollte man denn achten?
Wie viel RAM wäre denn für Office ausreichend?
Wie sähe den ein seriöses Angebot aus?“.
Ich persönlich blicke da nicht durch.
Jetzt sind ja wohl KI-Rechner angesagt.
AMD und Nvidia überschlagen sich geradezu mit neuen Prozessoren und KI.
Den Rechner mit dem i7-3770 habe ich nur gekauft, weil er spottbillig war und ich hier bei Deskmodder las, dass es ein Win10 Pro Workstation gibt. Das wollte ich ausprobieren. Dazu kam, dass ich wegen des Supportendes von Win10 meine 1. Schritte mit Linux machen wollte. Der Rechner steht aber nur rum.
Ich nutze den Win11 Workstation Rechner eigentlich nur für Internet (Tagesschau.de und Deskmodder). Mails checken und Office.
Da reicht so ziemlich jeder Rechner und Betriebsystem aus.
Interessant ist für mich, dass ein i5 der 10. Generation (oder neuer) 6 Kerne hat.
Solche Infos wünsch ich mir öfter. Nur finde ich nicht, dass man einen neueren 6 Kern mit einem alten 4 Kern vergleichen kann.
Bei alten 4 Kern ist mir deshalb bei Vergleichen innerhalb der jeweiligen Generation wichtig, dass sie wenigstens Hyperthreading können.
Den Tip mit i5 der 10. Generation (oder neuer) merke ich mir.
Danke ! 😎
wer bei Apple die refurbished Produkte kauft, kann eigentlich nichts falsch machen; oder sieht das jemand anders?
Wenn man mit dem abgeschottetem Ökosystem von Apple keine Probleme hat (ich habe sie) ist Apple speziell auch bei Smartphones und Tablets eigentlich vorbildlich: So lange wie bei Apple gibt es wohl nur selten Firmware Updates für recht alte Hardware.
Aber eben wegen dieser Abschottung würde ich mir nie ein Apple Gerät kaufen.