(Original 24.06.2026): Microsoft hat gestern Abend die Zeitpunktwiederherstellung für Windows 11 24H2 und Windows 11 25H2 (und höher) als generell verfügbar bekanntgegeben. Die Zeitpunktwiederherstellung, oder in Englisch Point-in-time restore bietet die Funktion, ein System innerhalb von Minuten wieder auf den Stand vor einem Problem zu bringen.
Im November 2025 hatte Microsoft diese Funktion als erstes in den Insidern integriert. Wir hatten darüber berichtet. Geändert hat sich an der Funktion seitdem nichts.
- Automatisch und vorhersehbar: Wiederherstellungspunkte werden nach einem wiederkehrenden Zeitplan erfasst (Standard: alle 24 Stunden), sodass bei Auftreten eines Problems bereits aktuelle Wiederherstellungspunkte verfügbar sind.
- Schnelle, vollständige‑system-Wiederherstellung: Stellen Sie das gesamte System in Minuten* wieder in einen vorherigen Zustand zurück, wodurch die Auswirkungen auf Benutzer und Unternehmen minimiert werden.
- Entwickelt für reale Störungen: Nützlich sowohl für einmalige Geräteprobleme als auch für umfassendere Vorfälle, die viele Maschinen betreffen, wie z. B. problematische Updates, Treiberrückschritte, App-Beschädigung, Konfigurationsfehler oder andere vom Benutzer oder Administrator initiierte Änderungen, die zu Systeminstabilität führen.
Der Unterschied gegenüber der Systemwiederherstellung sind unter anderem, dass die „Zeitpunkte“ alle 24 Stunden erstellt werden und nicht bei einem Ereignis (bspw. Installation eines Programms). Auch die Aufbewahrungsregeln sind vorteilhafter gegenüber den Systemwiederherstellungspunkten. Ein weiterer Vorteil ist die direkte Integration in den Einstellungen.
Wie auch schon bei den Insidern, ist diese Funktion erst ab einer Festplattenkapazität von 200 GB und mehr möglich. Auch gibt es einen Unterschied zwischen den Home/Pro oder Enterprise-Versionen.
Wie auch bei Systembackups mit externen Programmen sind auch nach einer Wiederherstellung mit dieser Funktion aktuelle Änderungen nicht mehr vorhanden. Microsoft schreibt dazu:
- Datenverlust: Alle nach dem ausgewählten Wiederherstellungspunkt vorgenommenen Änderungen, einschließlich Dateien, Apps und Einstellungen, gehen verloren. Cloud-Daten sind nicht betroffen, erfordern jedoch möglicherweise eine erneute Synchronisierung. Microsoft empfiehlt, Daten in der Cloud zu speichern.
- Lokale Lagerung: Wiederherstellungspunkte werden lokal gespeichert und benötigen ausreichend Speicherplatz. Ältere Wiederherstellungspunkte werden automatisch entfernt, wenn Grenzen erreicht sind.
- BitLocker-Schutz: Bei der Wiederherstellung verschlüsselter Geräte ist ein BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel erforderlich.
Noch als Hinweis: Mit der Windows 11 26H2 wird diese Funktion dann auf allen Geräten aktiviert sein. Egal ob privat, oder auf verwalteten Geräten in Unternehmen. Zu finden ist diese Funktion unter Einstellungen -> System -> Wiederherstellung und dort Zeitpunktwiederherstellung
(Update 25.06.2026): Wer mit der Windows 11 Home oder Pro unterwegs ist, hat in den Einstellungen keine Möglichkeit die Zeit für die Erstellung oder Aufbewahrung zu ändern. DK2000 und ich haben gestern einmal einiges probiert und eine Möglichkeit gefunden. Wir haben das Tutorial dazu ins Wiki „verfrachtet“. Zeitpunktwiederherstellung in Windows 11 einstellen
Windows 11 Tutorials und Hilfe
- In unserem Windows 11 Wiki findet ihr sehr viele hilfreiche Tipps und Tricks.
- Falls ihr Fragen habt, dann stellt diese ganz einfach bei uns im Forum.
- Installationsmedien: Aktuelle Windows 11 ISOs findet ihr hier: 25H2 26200. Ansonsten immer in der rechten Sidebar.
- Windows 11 neu clean installieren Tipps und Tricks.
- Windows 11 auch ohne TPM und Secure Boot installieren.
- Windows 11 mit lokalem Konto auch Offline installieren.
- Windows 11 Inplace Upgrade Reparatur oder Feature Update.
- Automatisch anmelden Pin entfernen Windows 11.
- Alle Beiträge zu Windows 11 im Blog findet ihr über diese Seite. Wobei auch alle anderen Artikel interessant sein können.



Gibts schon GPO oder Regkey um das zu deaktivieren?
Siehe erstes Bild, Zeitpunktwiederherstellung auf „Aus“ ?
Geht aktuell wohl nur über CSPs, vielleicht kommt eine GPO oder Config Policy in zukünftigen Versionen.
https://learn.microsoft.com/en-us/windows/configuration/point-in-time-restore?tabs=csp#configuration-options
Wiso müsst ihr immer alles Deaktivieren???????
ich brauche es nicht weil hab einer image backup und alle 2-3 stunden alles wichtige.
Du hast gerade das beste Argument gegeben, wieso man diese Funktion deaktivieren sollte. 🙂
😁😂ja die wo image/backup machen, aber der normal user. ^^
Habe noch eins:
Ein Backup, was auf dem Laufwerk liegt, das es sichern soll ist keines.
Das hier ist eine sehr schlecht umgesetzte Versionsverwaltung. Aber gut, Zeitpunktwiederherstellung impliziert auch rein gar nichts. Da ist nicht mal gegeben ob es z.B. Programme, Einstellungen oder Mediendaten umfasst.
Ein Beispiel:
Ich lösche jetzt mal 2GB Urlaubsphotos, dann installiere ich später eine komplette Office Suite neu (~3,26GB). Uuuuups..bei Standardeinstellungen habe ich die Quota der Daten überschritten die ich „schütze“.
Kann man sicher einstellen wenn noch was externes dran ist??
Schade das man die Restore Point frequency nur in der Enterprise (& Education) einstellen kann.
Zu mindestens in der Pro Version hätten sie es ja auch noch freigeben können
Wird doch garantiert – wie bisher die normale Systemwiederherstellung auch – bei jedem (un)möglichen Update – deaktiviert! Wozu also die Panik ???
Das hat nichts mit der Systemwiederherstellung zu tun.
In der 28120 wurde die normale Systemwiederherstellung aktiviert. Ist bei mir immer deaktiviert.
Nee? Womit denn dann? Diverse ominöse „Zeitverschiebungen“ zurückzunehmen? Oder soll jetzt zur vermeintlichen Sommer- und Winterzeit noch eine Frühlings- und/oder Herbstzeit eingeführt (und diese dann von Microsoft verwaltet) werden?
Hm, seltsam … Sehr seltsam …
@Harry, sollte das jetzt ein Schenkelklopfer werden? Da ist nichts seltsam. Lies dir den Beitrag auch von Microsoft durch, dann würdest du auf solche Gedanken nicht kommen.
Könnte ich aktivieren, ist es aber hier nicht automatisch in der 26200.8737, falls ich das so richtig sehen sollte.
https://ibb.co/0pPj427n
MS will wieder mal das Rad neu erfinden, ist ja nichts anderes als der altbekannte Wiederherstellungspunkt.
Aber nur die Basis davon.
Wenn ich den Artikel korrekt verstanden habe, dann steht dort, dass im Gegensatz zum System Restore, die Daten der letzten Stunden verloren gehen…. oder ?
Ich verstehe das auch so.
Deswegen schalte ich das Zeug aus.
Was ist jetzt wirklich neu daran?
Einen „Wiederherstellungspunkt erstellen“ kann man schon durchgehend seit Windows 7. Hat zwar nicht immer funktioniert, aber doch sehr häufig. Vor einem mysteriösen Updaten einen erstellen und wenn es Komplikationen gibt, über die Systemsteuerung zur ursprünglichen Version zurück. Ging auch z.T. über den Start eines Windows Installationsmedium.
Meine „Zeitpunktwiederherstrllung“ zeigt auf alle Fälle an, dass bereits 1,3 GB belegt sind.
Gruss -BerndH-
Also bei mir noch nie funktioniert. Hab immer ein C: Image gemacht vor einem Update und wenn’s nicht funktioniert, neu starten, Todo-Backup starten. 5 Minuten später wieder so wie ohne Update. ^^
Ich glaube, im Wiki wurde was vertausch:
SnapshotInterval_UX als Wert (Hexadezimal) 0000003c Entspricht einem Aufbewahrungszeitraum von 24 Stunden
MaxTimespan_UX als Wert (hexadezimal) 000005a0 Entspricht einem Snapshot alle 60 Minuten
muß heißen:
SnapshotInterval_UX als Wert (Hexadezimal) 0000003c Entspricht einem Snapshot alle 60 Minuten
MaxTimespan_UX als Wert (hexadezimal) 000005a0 Entspricht einem Aufbewahrungszeitraum von 24 Stunden
Ja danke. Wurde schon korrigiert.
Wie komme ich in das Menü Problembehandlung?
In den Einstellungen? Auch im Bereich System.
Reicht auch den Begriff oben in die Suche einzugeben.
Ich meine wie oben in das blaue Fenster.
Umschalt-Taste gedrückt halten und Neu starten anklicken.
https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Erweiterte_Startoptionen_von_Windows_10_aufrufen_und_starten
Danke @moinmoin Das hatte ich gesucht.
Habe die Funktion „Point-in-time recovery“ deaktiviert und sämtliche Snapshots inklusive deren Daten gelöscht.
Nun ist das Backup meiner Systemplatte (mit Acronis) von zuvor 25.5GB auf 23.5GB geschrumpft, also um ganze 2GB.
PS: Und ja, es ist möglich, einzelne oder alle Snapshots inklusive deren Daten, welche auf der Systemplatte gespeichert werden, zu löschen. Habe dies mit Hilfe der Registratur gemacht.
Sieht dann wie folgt aus und die Recovery-Daten sind auch nicht mehr vorhanden.
https://drive.proton.me/urls/3PPCG628ZR#KWUza7JDSuDd
Wiederherstellungspunkte sollte man über die Einstellungen löschen (Systemwiedderherstellung), nicht über die Registry.
Siehe auch:
https://tecnobits.com/de/So-l%C3%B6schen-Sie-Wiederherstellungspunkte-in-Windows-11/
Wenn man die Vorschau-Updates in Windows Update nicht eingeschaltet hat, bekommt man dieses Feature wahrscheinlich erst mit den Juli-Updates.
Die KI sagt:
Point-in-time restore ist ab den Windows-11-Builds 26100.8737 (24H2) bzw. 26200.8737 (25H2) verfügbar,
oder hat das schon jemand mit dem Juni-Update (Build 26200.8655) bekommen?
Wenn die KI das sagt, wird das schon stimmen.
Außerdem steht es in den Release Notes
https://www.deskmodder.de/blog/2026/06/23/kb5095093-windows-11-25h2-24h2-manueller-download-als-optionales-update-juni/
Noch eine Frage: Wie gross sind die Wiederherstellungspunkte, also wieviel Speicherplatz beanspruchen sie denn ?
Den Speicherplatz kannst du doch selbst bestimmen. Von daher kann man deine Frage nicht genau beantworten.
Kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ein Wiederherstellungspunkt für Win11 muss eine feststehende Grösse haben sonst würde es doch nicht funktionieren, die mag sich ändern, ist aber zu jedem Zeitpunkt eine feststehende Grösse, oder?
🤔 Bringst du da was durcheinander? Ist noch zu früh zum Nachdenken. Aber feste Größe wüsste ich jetzt nur beim Systembackup, wenn ich alles lösche und die Partitionen neu einrichte. Dann muss C:\ eine identische Größe haben. (Normalerweise).
Danke, aber zum Durcheinanderbringen, müsste ich erst mal mehr wissen. Was unterscheidet denn das von Restore erneuerte Win 11 von einem Backup? Erstellt das lediglich eine Liste aller Änderungen zum vor dem letzten Restore Point, und macht die rückgängig? Das würde auich erklären warum es relativ unzuverlässig ist (aber trotzdem sehr praktisch)
Ein Wiederherstellungspunkt speichert nur die Änderungen im System. Die Zeitpunktwiederherstellung Änderungen im System und eigenen Daten. Ein Backup speichert alles, was unter C:\ ist.
Dein letzter Satz ist schon richtig.
Danke….