Microsoft hat gestern Abend die Zeitpunktwiederherstellung für Windows 11 24H2 und Windows 11 25H2 (und höher) als generell verfügbar bekanntgegeben. Die Zeitpunktwiederherstellung, oder in Englisch Point-in-time restore bietet die Funktion, ein System innerhalb von Minuten wieder auf den Stand vor einem Problem zu bringen.
Im November 2025 hatte Microsoft diese Funktion als erstes in den Insidern integriert. Wir hatten darüber berichtet. Geändert hat sich an der Funktion seitdem nichts.
- Automatisch und vorhersehbar: Wiederherstellungspunkte werden nach einem wiederkehrenden Zeitplan erfasst (Standard: alle 24 Stunden), sodass bei Auftreten eines Problems bereits aktuelle Wiederherstellungspunkte verfügbar sind.
- Schnelle, vollständige‑system-Wiederherstellung: Stellen Sie das gesamte System in Minuten* wieder in einen vorherigen Zustand zurück, wodurch die Auswirkungen auf Benutzer und Unternehmen minimiert werden.
- Entwickelt für reale Störungen: Nützlich sowohl für einmalige Geräteprobleme als auch für umfassendere Vorfälle, die viele Maschinen betreffen, wie z. B. problematische Updates, Treiberrückschritte, App-Beschädigung, Konfigurationsfehler oder andere vom Benutzer oder Administrator initiierte Änderungen, die zu Systeminstabilität führen.
Der Unterschied gegenüber der Systemwiederherstellung sind unter anderem, dass die „Zeitpunkte“ alle 24 Stunden erstellt werden und nicht bei einem Ereignis (bspw. Installation eines Programms). Auch die Aufbewahrungsregeln sind vorteilhafter gegenüber den Systemwiederherstellungspunkten. Ein weiterer Vorteil ist die direkte Integration in den Einstellungen.
Wie auch schon bei den Insidern, ist diese Funktion erst ab einer Festplattenkapazität von 200 GB und mehr möglich. Auch gibt es einen Unterschied zwischen den Home/Pro oder Enterprise-Versionen.
Wie auch bei Systembackups mit externen Programmen sind auch nach einer Wiederherstellung mit dieser Funktion aktuelle Änderungen nicht mehr vorhanden. Microsoft schreibt dazu:
- Datenverlust: Alle nach dem ausgewählten Wiederherstellungspunkt vorgenommenen Änderungen, einschließlich Dateien, Apps und Einstellungen, gehen verloren. Cloud-Daten sind nicht betroffen, erfordern jedoch möglicherweise eine erneute Synchronisierung. Microsoft empfiehlt, Daten in der Cloud zu speichern.
- Lokale Lagerung: Wiederherstellungspunkte werden lokal gespeichert und benötigen ausreichend Speicherplatz. Ältere Wiederherstellungspunkte werden automatisch entfernt, wenn Grenzen erreicht sind.
- BitLocker-Schutz: Bei der Wiederherstellung verschlüsselter Geräte ist ein BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel erforderlich.
Noch als Hinweis: Mit der Windows 11 26H2 wird diese Funktion dann auf allen Geräten aktiviert sein. Egal ob privat, oder auf verwalteten Geräten in Unternehmen. Zu finden ist diese Funktion unter Einstellungen -> System -> Wiederherstellung und dort Zeitpunktwiederherstellung
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Gibts schon GPO oder Regkey um das zu deaktivieren?
Siehe erstes Bild, Zeitpunktwiederherstellung auf „Aus“ ?
Geht aktuell wohl nur über CSPs, vielleicht kommt eine GPO oder Config Policy in zukünftigen Versionen.
https://learn.microsoft.com/en-us/windows/configuration/point-in-time-restore?tabs=csp#configuration-options
Wiso müsst ihr immer alles Deaktivieren???????
ich brauche es nicht weil hab einer image backup und alle 2-3 stunden alles wichtige.
Du hast gerade das beste Argument gegeben, wieso man diese Funktion deaktivieren sollte. 🙂