Gestern gab es nicht nur einen Schwung neuer Insider-Builds mit den neuen Insider-Namen, sondern auch die offizielle Ankündigung, dass Microsoft Windows Update verbessern will. Microsoft hat den Beitrag in vier Bereiche aufgeteilt.
Dazu gehört das Überspringen der Updates bei der Installation von Windows 11. Diese Funktion gab es zwar schon, aber die war zum Anfang der Installation doch sehr versteckt. Das hat man jetzt geändert. (In einigen Fällen wird dies nicht funktionieren, wenn es sich um verwaltete Geräte handelt. Also Firmen-PCs).
Die Änderung bei „Updates anhalten“ hatten wir euch ja schon gezeigt. Ihr könnt jetzt mit einer Kalenderansicht die Windows Updates für maximal 35 Tage anhalten. Bei den Insidern sind es 7 Tage. Da hat sich also nichts geändert.
Für einige sicherlich interessant ist, dass Microsoft jetzt die Möglichkeit integriert, den Rechner nach einem Update ganz einfach neu zu starten oder herunterzufahren, ohne dass das Update integriert wird. „Bei dieser Änderung geht es darum, das Power-Menü vorhersehbarer zu machen. Wenn Sie also einen schnellen Neustart benötigen oder vor dem Ausstieg abschalten möchten, tut Windows genau das, was Sie erwarten.“
Microsoft wird auch bei den Treibern etwas ändern. Zwar nicht die offizielle Deaktivierung in den Einstellungen selber, aber die Bezeichnungen der einzelnen Treiber soll verbessert werden. So wird jetzt die Geräteklasase zum Treibernamen hinzugefügt. Dadurch ist sichtbar, ob es ein Grafik, oder Audiotreiber ist.
Microsoft will weiterhin die Updates bündeln. Eigentlich das, was sie schon immer wollten, aber wohl vergessen wurde. So werden Treiber, .NET Updates etc. mit dem monatlichen Sicherheitsupdate kommen. Sodass nur ein Neustart im Monat notwendig ist. Die Insider fallen da natürlich nicht drunter, die erhalten weiterhin wöchentlich ein Update, so wie gestern.
Bei den Updates, die außer der Reihe kommen, werden diese im Hintergrund heruntergeladen und können dann manuell installiert werden, oder zusammen mit dem monatlichen Sicherheitsupdate. Damit eben nur ein Neustart notwendig ist.
Dies wird sicherlich alles nach und nach integriert werden. Interessant sind die Änderungen schon. Nur hat es mich persönlich nie wirklich betroffen. Die Updates wurden im Hintergrund heruntergeladen und installiert. Das Update selber wurde dann beim Herunterfahren teilinstalliert und der Rest beim nächsten Neustart. Und das einmal im Monat. Aber jeder hat da eine andere Herangehensweise und kam deshalb darauf, dass zu viele Neustarts gemacht werden.
Trotzdem ist es gut zu sehen, dass sich das Team jetzt mehr um die Feedbacks kümmert. Wollen wir einmal hoffen, dass es so bleibt und keine Eintagsfliege war.
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Also das mit dem Herunterfahren und Neustarten ist jetzt nicht neues, das gibts schon länger im normalem Release.
Ich kann mich daran erinnern das es schon zum Release von Windows 11 so war.
Ob es aktuell noch so ist weiß ich nicht da ich nie darauf achte.