Ein weiteres Problem kann nach dem September-Sicherheitsupdate unter Windows 11 26H2, 25H2, 24H2 und 26H1 auftreten. Durch die Änderungen verlieren einige durch Credential Guard geschützte Computerkonten möglicherweise ihren sicheren Kanal zu einer lokalen Active Directory (AD)-Domäne.
Das führt dazu, dass Benutzer sich dann nicht mehr anmelden können. Sie erhalten dann möglicherweise eine Meldung, „dass die Vertrauensstellung zwischen dem Gerät und der Domäne fehlgeschlagen ist. Die Offline-Anmeldung mit zuvor zwischengespeicherten Anmeldeinformationen funktioniert möglicherweise weiterhin. Die AD-Replikation und die AD-Dienste auf den Domänencontrollern sind davon nicht betroffen.“
Microsoft beschreibt auch, warum es dazu kommen kann. „Dieses Problem tritt auf, weil KB5124008 und spätere Updates die Funktion „Machine Identity Isolation“ aktivieren. Das Update erzwingt zwar nicht direkt die „Machine Identity Isolation“, führt jedoch dazu, dass Windows alle vorhandenen oder über Richtlinien bereitgestellten Einstellungen berücksichtigt, die die Durchsetzung der „Machine Identity Isolation“ aktivieren. Diese Funktion wird jedoch nur für Umgebungen unterstützt, die mit Domänencontrollern verbunden sind, auf denen die Domänenfunktionsebene (DFL) von Windows Server 2025 oder höher ausgeführt wird. In anderen Umgebungen sollte die Funktion deaktiviert werden.“
Microsoft stellt auch bis zur Korrektur mit einem neuen Update einen Workaround bereit.
Man sollte dies aber auch wirklich nur tun, wenn man davon betroffen ist.
- Die Maschinenidentitätsisolierung (Machine Identity Isolation) sollte vorab deaktiviert werden. Dies kann über die Gruppenrichtlinie oder auch Registry geschehen.
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa\MachineIdentityIsolationHKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\DeviceGuard\MachineIdentityIsolation- Der Wert 2 sollte dann auf den Wert 0 geändert werden
- Neustart
Danach muss der sichere Kanal zurückgesetzt werden 'Test-ComputerSecureChannel -Repair -Credential (Get-Credential)'
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Dieses Windows 11 ist nach den letzten zwei Patchdays mal wieder ein einzigstes Bugfest.
Treiber Timeouts bei meiner AMD Grafikkarte, Meldung das der MS Defender angeblich deaktiviert ist, meine externen HDDs welche in Dockingstations sitzen können neuerdings nicht mehr sicher ausgeworfen werden weil neuerdings irgendein Prozess dies verhindert.
Nun diese Fehlermeldung welche mich zum Glück nicht betrifft.
Das Gefühl des Kontrollverlusts wird wieder zunehmend größer.
Bei meinem Freund gibt es mal wieder Probleme mit den Druckern.
Das ist nur noch Zeitraubend und nicht gerade gut für die Nerven.
Wenn es zunehmend so weiter geht werde ich bald auf Linux ausweichen.
gepostet mit der Deskmodder.de-App für Android
Bei mir ist die 26300.9539 installiert und ich habe 0 Probleme und alle bekannten 26H2 Features sind aktiviert.
So unterschiedlich kann es sein.
Weil Du die Bedingungen nicht erfüllst, welche die Bugs triggern. Geht mir auf dem Tablet auch so, Das bedeutet aber nicht, dass die Bugs nicht existieren und andere darunter leiden können.
Ich habe nicht behauptet das die Bugs nicht existieren.
Kann seit dem September-Update keine Sicherung auf eine andere SSD mehr machen. Es kommt eine
Fehlermeldung und die externe SSD wir auf dem Datenträger entfernt.
Auch das dem September-Patchday nachgeworfene Sicherheitsupdate ist verbugt. Bei beiden bekomme ich denselben Fehler angezeigt. „Irgendetwas hat nicht wie geplant funtkioniert und das Update wird rückgängig gemacht.“
Das Update läuft bis 98 %; also bis kurz, bevor das OS startet und bricht dann mit der erwähnten nichtssagenden Fehlermeldung ab. Entweder taugen die Programmierer oder die KI, die diesen Mist zusammenschraubt, nichts.
Treuherzig wird mir versichert, man werde das Update bei nächster Gelegenheit installieren. Davon kann ich mir nichts kaufen. Microsoft = Müll.
Dazu bräuchte man die Logdatei der Installation des Updates. 98% deutet auf ein Problem mit dem installierten Windows hin. Aber dazu am besten ins Forum kommen.
Hallo, also mal Butter bei die Fische…
Bugs wird es immer geben. Nur weil sie nicht auf den ersten Blick sichtbar sind, so wie beim August Update mit schwarzem Hintergrund und weißen Mauszeiger, heißt das nicht, dass alles sauber läuft! Erst wenn eine Anwendung nicht wie gewohnt oder wie sie sollte, läuft, ist der Aufschrei groß und es wird mal wieder mit der Abkehr von Windows 11 auf Linux gedroht. Ich habe auch auf einem betagten Notebook inzwischen Linux Mint drauf und dies läuft auf der alten Möhre fantastisch stabil. Updates kommen fast täglich und das ohne Neustartorgien. Nur bei Kernelupdates wird auch hier ein Neustart notwendig. Aber auf meinem Gaming PC möchte ich mein Windows 11 Pro nicht missen, jedenfalls noch nicht! 😉
War klar das da ein Fix kommen muss.
Im Active Directory mit pre-Win2025 DCs muss jeder seine Credential Guard Policy anpassen. Es reicht die Machine Identity Isolation zu ändern. Damit die Clients das anziehen, müssen sie aber erstmal ein gpupdate machen können. Viel Spass auf dem Weg dahin. Es könnte sinnvoll sein ein Regfile zu machen und das zu nutzen.