Es gibt einige Tools mit denen man seine SSD prüfen kann, ob sie noch in Ordnung sind, damit man nicht gerade jetzt bei den hohen Preisen eine neue kaufen muss. Ein Tool ist S-IT SSD-Check ein kleines portables Tool, welches nicht nur den derzeitigen Stand anzeigt, sondern auch die Smart-Details oder auch die Geschwindigkeit, die die SSD / NVMe erreicht.
Interessant ist es nicht nur, wenn man die eingebauten Speichermedien oder auch USB-Sticks ab und an mal prüfen möchte. Sondern auch, falls man eine gebrauchte SSD kaufen möchte. Denn die Informationen, die S-IT SSD-Check sind auch darauf ausgerichtet. Denn es kann auch so aussehen.
Neben der Analyse kann das Ergebnis dann auch als HTML-Bericht gespeichert werden. Die Anzeige der einzelnen Ergebnisse sind sehr übersichtlich angeordnet.Also auch für jemanden, der nicht so viel Ahnung hat.
Von Hans kennen wir schon S-IT-BRC: das Backup-Programm und auch S-IT-LAN Scanner und jetzt folgt also noch der SSD-Check.
Mit dem letzten Update wurde die Erkennung komplett auf PowerShell umgestellt. Somit ist WMIC, welches unter den neuen Windows-Versionen entfernt wird/wurde nicht mehr notwendig.
(Update 27.06.2026): Mit der aktualisierten Version von S-IT SSD-Check sind jetzt noch weitere Funktionen, (die ihr euch gewünscht habt) hinzugekommen. So unter anderem der Reiter Echtheit. Dadurch kann herausgefunden werden, ob die SSD manipuliert wurde. Als Beispiel, wenn sie als „Neu“ deklariert wurde, aber doch gebraucht war.
Weiterhin werden unerwartete Stromausfälle angezeigt und auch der TRIM-Status (Fenster etwas größer ziehen). Weiterhin gab es noch ein paar Korrekturen. Aber die könnt ihr euch auf GitHub durchlesen.
Info und Download:
- Einsetzbar unter Windows 10 und Windows 11
- github.com/sit-ssd-check
- github.com/sit-ssd-check/releases
- sattlerit.github.io/sit-ssd-check
Windows 11 Tutorials und Hilfe
- In unserem Windows 11 Wiki findet ihr sehr viele hilfreiche Tipps und Tricks.
- Falls ihr Fragen habt, dann stellt diese ganz einfach bei uns im Forum.
- Installationsmedien: Aktuelle Windows 11 ISOs findet ihr hier: 25H2 26200. Ansonsten immer in der rechten Sidebar.
- Windows 11 neu clean installieren Tipps und Tricks.
- Windows 11 auch ohne TPM und Secure Boot installieren.
- Windows 11 mit lokalem Konto auch Offline installieren.
- Windows 11 Inplace Upgrade Reparatur oder Feature Update.
- Automatisch anmelden Pin entfernen Windows 11.
- Alle Beiträge zu Windows 11 im Blog findet ihr über diese Seite. Wobei auch alle anderen Artikel interessant sein können.






Hatte in 20 Jahren kein Laufwerk, das mit Vorwarnung (SMART, Performance, noch sonst eine Metrik) versagt hatte. Es war immer spontan. Fragt euch lieber:
1. Habe ich ein Rescuzilla/Clonezilla offline backup?
(keine schäbige Volumenschattenkopie eines laufenden Systems)
2. Ist die Firmware aktuell?
(erfahrungsgemäß auch bei HDDs relevant, manche WDC haben ohne Update ein aggressive headparking das zu verschleiß führt, man kann den head nur 300k mal parken)
Das gilt für HDDs/NVMEs gleichermaßen (bessere ECC/FEC/LDPC algos für NAND). Meine Laufwerke haben +50000 Betriebsstunden. Wer seine NVME auch nicht zu voll macht und regelmäßig TRIM nutzt der packt auch über 65672 GB host writes ohne verschleiß (Good, 93% in CrystalDiskInfo).
Wenn du keinen Super tollen „Raid-Controller“ hast aller LSI/Adaptek/Broadcom und was sonst noch so in der 1000€ Klasse ist wird da eh nichts ausgewertet! Ich hatte schon genügend Platten wo Fehler erkannt wurden, ist aber schon ein paar tage her als ich ein System aus 16 Velociraptoren hatte
8xRaid 0 für den ePenis seiner Zeit und 8xRaid 5 fürs schlechte gewissen.
Unter 32-Bit-Systemen leider nicht ausführbar – schade !!!
Okay, keine weiteren Fragen. 21 Jahre 64-bit.
OK – 21 Jahre 64-Bit, aber noch immer im Pre-Alpha-Stadium. Es besteht also noch Hoffnung – bei manchen Leuten …
Ich weiss nicht ob du dich originell findest, wenn du unter jedem Projekt rumnölst über die Bittigkeit der Software und ignorierst, das jeder Top 500 supercomputer 64-bittig ist zeigt einfach du weisst nicht was du sagst.
Sturheit führt meist nur dazu, das der Sture zurückgelassen wird. Die Welt wird sich weiterdrehen ohne etwas für einen 32-bit Dinosaurier von PC zu veröffentlichen.
Und damit lasst das Thema ruhen.
Hans interessieren sicherlich eher Informationen von euch zum Tool, damit er es vielleicht noch verbessern kann.
Intel Baitrail aus der Silvermont Architektur gabs ab 2013! Kann bis heute kein 64Bit.
Die CPU kannst, es gibt nur kein passendes Bios bis heute! Intel hatte kurz vor Marktstart probleme mitz Irgend einer Energiesparfunktion im 64Bit Modus, da man es nicht gebacken bekommen hat und die Dinger eh für kleine Nettops mit <4GB RAM in der regel sogar eher 1-2Gb waren hat man den 64Bit Modus deaktiviert. Gefühlte 10 Jahre später hat ein Intel Hansel den Bug gehoben. Den Fix hat aber bis heute nicht ein einziger Hersteller ins ein Bios aufgenommen weil die Dinger EOL sind! Alten Windows und alten Linux Versionen war eine 32 Bit Bios egal, die konnten dann trotzdem ein 64 Bit OS laden . "Heute" wird ein 64Bit Bios vorausgesetzt. Unter Linux kannste noch friemeln aber anleitunge die noch funktionierern kannste dir an 2 Finger abzählen. Als Linux Null habe ich Wochenlang mich vor kurzem mit Chat GPT befasst um ein aktuelles 64 Bit Linux auf meinem Baitrail System zum laufen zu bekommen. Warum kein 32bit Linux …. weil auch das praktisch tot ist du findest nix aktuelles bei den großen!
Bei ARM gibts auch jede Menge X64 SOC die nur im 32Bit Modus laufen bis heute. Wer aus dem Enigma2 Bereich kommt wird die schönen Quadcore Socs kennen von Broadcom, das waren 64Bit CPUs, niemand hat die Dinger mangels Software scheinbar als 64Bit genutz, hatte Vu+ ewig verkauft bis die SOCs eingestellt wurden, jetzt gibts wieder nackte 32Bit SOCs ,die paar cent hat man wieder! Enigma2 als 64bit wäre greifbar gewesen!
Moinmoin hat gesagt das Thema ist durch.
Schon 2009 waren 90% der Top500 auf 64-bit, da hilft jetzt auch kein „cherry picking“:
https://en.wikipedia.org/wiki/File:Processor_families_in_TOP500_supercomputers.svg?useskin=vector
Ich würde diese leidige Diskussion jetzt gerne WIRKLICH beendet haben. Es gibt keine Bedarf da zu streiten.
Danke für die Info. Ich habe es gleich getestet. Restlebensdauer <2 Jahre (theoretisch 4). Mein Rechner ist seit Oktober 2017 in Betrieb.
Oder war es >2 Jahre? Ich werde nochmals testen. Restlebensdauer 23% >2 Jahre.
CrystalDisk sagt Hey, alles gut. Deine SSD hat noch 98 % und die SMART-Werte sind auch okay! Samsung Magician schlägt auch keinen Alarm! Aber dieses Tool ist anderer Meinung. 😅
Screenshot gibt es hier: https://i.imgur.com/3K15PD2.jpeg
—
DRINGEND TAUSCHEN!
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Die SSD ist stark verschlissen. Ausfälle sind jederzeit möglich – Ersatz dringend empfohlen.
Restlebensdauer : 15 %
Betriebsstunden : 42688 Std (1778 Tage)
TBW geschrieben : 12.06 TB
Empfehlung: Laufwerk sofort ersetzen – hohes Ausfallrisiko, kein Kauf empfohlen!
Wenn die Blockreserven nicht verbraucht sind ist auch keine Gefahr da. Rein auf Betriebsstunden einen Ausfall zu suggerieren zeigt das die MTBF mit der MTTF vom Autor verwechselt wird. MTBF ist für Pools von Laufwerken. MTTF ist spezifischer.
12 TB total bytes written ist ein Tropfen im Ozean, ich gehe auf 70 TB zu und das Laufwerk erlaubt 600 TB laut spec. Deines sogar 720TB. Wenn es nicht mehr als 80% voll ist werden die Blockreserven auch nicht in naher Zukunft vergeudet. Ich betreibe meine SATA/NVME SSD gerne nur 50% voll, dann halten die ewig mit TRIM.
Das Tool ist alarmistisch, selbst wenn es gut ist. Backup reicht wirklich zur Beruhigung. Bei elektrischen Problemen (Netzteil killt Komponenten) gibt es ohnehin keine Warnung.
Okay ich sehe es hat einen CRC-Fehler beanstandet in deinem Screenshot. Hatte ich auch mal, weil ich ein altes loses SATA-Kabel dran hatte. Die CRC-Counts bei der alten WDC sind seit 10 Jahren auf 63 Fehler (unverändert). Aber das ist halt auch ein elektrisches Problem und kein Laufwerksfehler. Die Werte sind ja stabil mit frischem Kabel.
Einfach nicht überbewerten, 6536 ist ein wenig hoch. Bitte mal SATA-Kabel abstöpseln und sorgsam wieder anschließen. Beim Staub-Putzen gelockert?
Ich erinnere mal alle Nutzer hier, PC-Kabel sind per spec der reine Mist: Es ist legal, dass ein typ. SATA-Kabel nur 50x Steckvorgänger halten muss.
Bei mir genau die selbe Meldung bei 2 SSD Platten.
CrystalDiskinfo sagt alle im grünen Bereich, genau wie Samsung Magican.
Der Check sagt auch: „Die SSD ist deutlich beansprucht, ein Backup wird empfohlen.“
Das Tool im Windows-Explorer meldet keine Fehler.
Vielen Dank für die fachlichen Rückmeldungen — die waren wirklich hilfreich.
Der Hinweis von Thomasz R. trifft den Kern: Eine Einstufung darf sich nicht an einer einzelnen Kennzahl festmachen. Echter Verschleiß zeigt sich an Schreibmenge, Reserveblöcken und umgesetzten Blöcken zusammen — eine SSD mit erst 12 TB Schreiblast und intakten Reserven kann gar nicht stark verschlissen sein. Da lag bei bestimmten Controllern eine Fehlinterpretation des Rohwerts vor.
Ich habe eine Plausibilitätsprüfung eingebaut, die genau das abfängt. Mir geht es darum, dass das Tool keine alarmistischen, sondern realistische Bewertungen ausgibt — eine ehrliche Einschätzung statt Schwarzmalerei.
Da mir die betreffenden SSDs selbst nicht vorliegen, würde ich mich über Mithilfe freuen: Wer den Fall hatte (z.B. @Jingoro), findet hier eine Test-Version: [https://e.pcloud.link/publink/show?code=kZ8DScZs3OlSMDFcNYgH6noBGsfQLVReNRX] (Test-Link, zeitlich begrenzt — die finale Version kommt regulär auf die Projektseite). Über eine kurze Rückmeldung — gern mit HTML-Bericht oder Screenshot — wäre ich dankbar, dann sehe ich, ob die Bewertung jetzt passt.
Der CRC-Hinweis stimmt übrigens auch — das ist ein Kabel-/Verbindungsthema, das das Tool als solches ausweist.
Grüße, Hans
Hallo, danke für Dein Tool.
Ich habe die Testversion mit der entsprechenden SSD ausprobiert und das Ergebnis ist als Screenshot:
https://s1.directupload.eu/images/260618/oxrwnmtg.png
Hätte auch gern die HTML hochgeladen, aber mit der sichtbaren Seriennummer wollte ich das nicht unbedingt.
Hallo Herr Sattler, meinen Respekt für die schnelle Rückmeldung und die geplanten Anpassungen. Ich erlebe selten so motivierte Entwickler, die Feedback derart schnell in der Praxis umsetzen. Danke, dass Sie Ihr Tool verbessern. Ich denke es ist hilfreich, wenn man dem Nutzer beim Interpretieren der Messwerte hilft und gleichzeitig nicht zu sehr verunsichert. Schönes Wochenende vorab!
Hallo Thomasz,
vielen Dank — das Lob gebe ich gern zurück, denn Dein fachlicher Hinweis hat den entscheidenden Anstoß gegeben. „Informieren statt verunsichern“ trifft es genau; in die Richtung gehen die Anpassungen. Schönes Wochenende!
Grüße, Hans
Meine SSD hat nur 256 GB., davon 250,1 nutzbar, in Betrieb seit Oktober 2017 tägllich. Restlebensdauer 23%. Ich will sie bis Oktober / November dieses Jahres nutzen. Mein Rechner ist zu alt für W11. Von beschädigten Blöcken stand nichts in der Analyse.
Ich nutze meine SSD seit 1486 Tagen. Obwohl sie laut Test „deutlich beansprucht“ ist, hatte ich noch keine Ausfälle. Bevor ich auf dieses Tool stieß, testete ich immer mal wieder mit dem Tool im Windows-Explorer, und das sagte: „Keine Fehler“.
Laut Ihrem Tool sind 1486 Tage vergangen. Ich habe den Rechner seit dem 11.10.2017, das sind 3.173 Tage mit 35.670 Betriebsstunden. Ich nutze ihn so gut wie täglich.
Das Tool hat meine Neugier geweckt. Bin echt gespannt, wie es meine teilweise 14 Jahre alten SSD bewerten wird. Meine ältesten NVMe sind ja erst 6 Jahre alt und hier laufen ja nur 4 NVMe (je 480 GB groß).
Am damaligen Arbeitsplatz hatte mich ab 2011 die Zuverlässigkeit der SSD total überrascht. Bei mehr als 5000 Notebooks gab es in 7 Jahren nur 18 defekte SSD – und die nach den 5 Jahren zig tausenden ausgebauten funktionstüchtigen verschlüsselten SSD (Größe 120/240 GB) mussten dann alle in den Schredder ! (auch Notebooks wurden nach 5 Jahren durch neue Geräte ersetzt und gingen ohne die SSD zurück an Bechtle).
Mein Fazit nach dem Check von 21 SSD und NVMe:
das Programm hat eindeutig etwas gegen SSD von Intenso, egal wie alt – ich soll alle sofort tauschen
Und SSD von Crucial mag das Programm auch nicht besonders, z.B. eine CT500BX500 ohne Job wird auch negativ bewertet. Dagegen werden werden meine zahlreichen viel benutzte uralten Kingston SSD als unauffällig bezeichnet.
Meine NVMe (2 Renegade, 2 Crucial) werden bestens bewertet.
Mal sehen ob ich noch an PC mit viel Samsung ran komme.
Hallo DAU123,
vielen Dank für diesen wirklich gründlichen Test über 21 Laufwerke — gerade das systematische Vorgehen ist Gold wert. Das Muster, das Du beschreibst (Intenso und die Crucial BX500 durchweg negativ, alte Kingston dagegen unauffällig, alle NVMe gut), ist für mich ein sehr deutlicher Hinweis: Da werden bei bestimmten SATA-Herstellern offenbar einzelne SMART-Werte falsch interpretiert. Genau solche Fälle möchte ich an der Wurzel beheben, nicht mit Pauschalannahmen überdecken.
Dafür bräuchte ich allerdings die echten Rohwerte, statt zu raten. Könntest Du mir von ein oder zwei der negativ bewerteten Laufwerke (z. B. einer Intenso und der Crucial BX500) die Ausgabe von smartctl -a schicken? Das ist das Kommandozeilen-Tool aus dem Paket „smartmontools“. Smartctl.exe liegt in der ZIP-Datei bei. Der Aufruf lautet, in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten:
smartctl -a /dev/sda (bzw. der entsprechende Laufwerksbuchstabe/-pfad)
Am einfachsten leitest Du die Ausgabe direkt in eine Textdatei um, dann musst Du nichts mühsam aus dem Fenster kopieren:
smartctl -a /dev/sda > C:\intenso.txt
Diese TXT-Datei kannst Du dann hier anhängen oder mir per Mail an tool-entwicklung@sattler-it.de schicken. Falls Dir ein Screenshot lieber ist, geht das auch — wichtig ist nur, dass die komplette Attributtabelle (die Liste mit ID, Attributname, Value, Worst und Raw-Wert) lesbar drauf ist. Eine reine Textdatei ist mir aber am liebsten, weil ich daraus die Werte exakt ablesen kann.
Aus diesen Rohwerten sehe ich sofort, welcher Wert die Fehlbewertung auslöst, und kann es gezielt korrigieren. Über die Mühe wäre ich sehr dankbar — solche fundierten Rückmeldungen machen das Tool messbar besser.
Grüße, Hans
Da bekommen Sie aber viel Post von mir. Musste dabei herzhaft lachen. Bei einer meiner Kingston SSD SV300S372A240G zeigt Ihr Programm 3 Betriebsstunden an. Da irrt das Auslesen wohl sehr heftig. Ich habe keine Erinnerung wie viele PC und Betriebssystem diese SSD schon erlebt hat. Die SSD (war wie andere Kingston) war auch schon mal in Gehäusen mit USB-Kabel als Datensicherungsmedium an ASUS XP55T2P4, P5A und P5A-B im Einsatz. Und da brauchte Clonezilla wegen USB1 schon mal 8 Stunden beim Datentransfer bei einer einzigen Sicherung.
Hallo DAU123,
immer her mit der Post – ich nehme jede Info, die ich kriegen kann, und die offensichtlich falschen Werte sind mir sogar die liebsten. Genau die bringen das Tool weiter. Ich kann hier ja unmöglich all die Laufwerke nachstellen, die bei Ihnen und anderen im Einsatz waren – umso wertvoller ist jeder reale Fall.
Die 3 Betriebsstunden bei Ihrer Kingston SV300S37A240G sind so ein klarer Fall: Da kodiert der Controller den Stundenwert offenbar anders, als das Tool ihn erwartet. Um das gezielt zu beheben statt zu raten, bräuchte ich die Rohwerte dieser SSD. Mit dem beiliegenden smartctl.exe, in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten im Tool-Ordner:
smartctl.exe -j -x -d sat /dev/sdX > C:kingston_roh.txt
Das X ist der Laufwerksbuchstabe/-index der Kingston (notfalls zeigt smartctl.exe –scan alle erkannten Laufwerke). Die TXT-Datei können Sie hier anhängen oder an tool-entwicklung@sattler-it.de schicken.
Übrigens arbeite ich gerade an einem „DIAG“-Knopf direkt im Tool, der genau so eine Datei künftig per Mausklick erzeugt – dann entfällt die Kommandozeile ganz. Aber für Ihre Kingston wäre der obige Weg jetzt schon viel wert.
Und die 8 Stunden Clonezilla über USB1 – herrlich, da werden Erinnerungen wach. Danke fürs Testen und Mitdenken!
Grüße, Hans
roh – alle 4 relativ alten Kingston aus dem PC22 sind per e-Mail unterwegs, meine ältesten privaten SSD (auch Kingston) mit nur 60 GB habe ich schon vor Jahren verbaut in Geräten mit dem anspruchslosen COSF (Chrome OS Flex) verkauft.
Habe mal probiert ob Ihr Tool auch Speicherkarten (für Foto- und Videotechnik) bewerten kann, aber das scheitert wohl an USB und den Kontrollern der Kartenlesegeräte.
💡 Was bedeutet ’noch ca. 675 TB schreibbar‘?
Externe/Datenfestplatte
(Fotos, Dokumente, gelegentliche Backups)
→ rechnerisch mehr als 20 Jahre Restlaufzeit
USB-Festplatte gelegentlich
(Archiv, seltener Einsatz)
→ rechnerisch mehr als 20 Jahre Restlaufzeit
Systemfestplatte normal
(Windows, Programme, Updates)
→ rechnerisch mehr als 20 Jahre Restlaufzeit
Systemfestplatte intensiv
(Entwicklung, Video-Editing, große Transfers)
→ rechnerisch mehr als 20 Jahre Restlaufzeit
⚠ Schätzwerte – tatsächliche Lebensdauer kann abweichen.
Hallo Gast0815,
„TBW“ steht für „Terabytes Written“, also die Gesamtmenge an Daten, die im Laufe der Zeit auf die SSD geschrieben wurde. Jede SSD-Speicherzelle verträgt nur eine begrenzte Anzahl an Schreibvorgängen — der Hersteller gibt deshalb an, wie viele Terabyte man insgesamt schreiben kann, bevor die Zellen verschleißen. Bei Deiner SSD sind das ab Werk z. B. rund 720 TB, und davon sind eben noch ca. 675 TB „übrig“.
Wichtig zum Einordnen: Das ist eine richtig große Menge. Zum Vergleich — selbst wer den ganzen Tag Daten hin- und herschiebt, schreibt im normalen Alltag vielleicht ein paar Dutzend Gigabyte. Bis man 675 Terabyte zusammenbekommt, vergehen bei „normaler Nutzung“ einige Jahre. Deshalb steht in der Auflistung auch bei allen Nutzungsarten „mehr als 20 Jahre“ — die Schreibreserve ist schlicht so groß, dass sie im Privatgebrauch praktisch nicht das ist, was die SSD irgendwann begrenzt.
Anders gesagt: Je weniger Du bisher geschrieben hast und je mehr „TBW übrig“ sind, desto entspannter kannst Du sein. 675 TB Rest ist ein sehr guter Wert. Danke für die Frage, ich baue eine kurze TBW-Erklärung direkt in die nächste Toolversion ein.
Grüße, Hans
Danke für die Rückmeldung und die zusätzlichen Erklärungen. Mein Post war aber NICHT als Frage gemeint, sondern aus der Prognose Erläuterung rauskopiert.
( Da ist das Fragezeichen nämlich auch schon drin )
Aber war nach erstmailgem Start des Tools überrascht von den Werten. Die SSD ist eine Samsung NVME
– Restlebensdauer 92%, was sich auch deckt mit ChrystalDiskInfo – auf dem schon seit Jahren ausschließlich das Betriebssystem läuft und da wird ja in der Regel viel geschrieben.
(Ich sage / schreibe nur Stichwort Updates)
Bei mir steht bei TBW ein -, mehr nicht. Die SSD hat ja auch nur 256 GB. Kann die Anzhal der Schreibvorgänge auch erfasst werden und wie viele noch bleiben?
@all – Kurzes Update zum SSD-Check: Dank des fundierten Feedbacks hier im Thread habe ich die Bewertungslogik grundlegend überarbeitet und die aktuelle Version auf GitHub bereitgestellt (Es ist die selbe Testversion 7 im obigen temporären Link).
Der Kern: Das Tool liest die Restlebensdauer jetzt über den genormten SMART-Wert aus, statt sich auf herstellerspezifische Attributnamen zu verlassen. Dadurch werden auch SSDs korrekt erkannt, die ihre Werte anders melden – etwa Intenso, HP oder ältere Samsung-Modelle, die vorher fälschlich „keine Daten“ oder zu schlechte Werte zeigten. Die geschriebene Datenmenge wird jetzt aus der genormten Quelle gelesen, und CRC-Fehler fließen nicht mehr in die Verschleißbewertung ein (das ist ein Kabel-/Verbindungsthema, kein Laufwerksverschleiß).
Wer das Tool bereits geladen hat: Bitte die aktuelle Version von GitHub neu ziehen.
[https://sattlerit.github.io/sit-ssd-check/]
Über weitere Rückmeldungen mit konkreten Werten freue ich mich – gerade die helfen, das Tool noch zuverlässiger zu machen.
Grüße, Hans
Gegenüber dem „Totalausfall“-Bild oben im Beitrag, schon um einiges besser
https://ibb.co/XxmRHnKG
Danke für die Arbeit der Auswertung von technischen Details mit verständlicheren Auswertungen.
Ich weiß nicht, ob es zu viel verlangt ist, aber wenn es um die Prüfung von Festplatten (SSDs/HDDs/NVMes) geht, wäre als wünschenswerter Feature-Request folgendes:
– Überprüfung des Modells auf Originalität und Manipulation
Wir wissen ja seit einigen Monaten, dass Betrüger inzwischen und vor allem Enterprise-Festplatten fälschen. Inzwischen gibt es diverse Tools dazu, die Fälschungen / Manipulationen identifizieren können. Ggf. diese mit einbauen oder halt selbst entwickeln und in dieses Tool hier integrieren.
Dazu noch eine andere Frage:
Werden auch SAS- und SlimSAS-Modelle unterstützt?
So ein Tool für RAM-Speicher wäre noch nice (und ich hab Memtest, Memtest+).
VG
Hallo Ronon89,
danke für das Lob und die durchdachten Anregungen!
Zur Fälschungs-Erkennung: Das ist tatsächlich ein interessantes und leider hochaktuelles Thema. Man muss dabei zwei Dinge unterscheiden. Die Prüfung der Identität – also ob der Controller und die Firmware zum angegebenen Hersteller passen – wäre grundsätzlich machbar und passt zu meinem Ansatz, nur belegte Werte auszuwerten. Verdächtige Firmware-Kennungen oder ein Controller-Hersteller, der nicht zum Label passt, lassen sich aus den SMART-Daten ableiten. CrystalDiskInfo hat so etwas gerade eingeführt, beschreibt es aber selbst als ständige Baustelle, weil die Fälscher nachziehen – das ist also ein Wettrüsten, kein einmaliges Feature. Ich nehme die Idee aber gerne als möglichen späteren Baustein auf.
Die zweite Variante – das Aufdecken vorgetäuschter Kapazität (kleine Karte mit manipuliertem Controller) – funktioniert technisch nur über einen kompletten Schreib-/Lese-Test über die ganze Platte. Der überschreibt zwangsläufig alle Daten. Das widerspricht dem Grundgedanken meines Tools, das bewusst nur liest und nichts zerstört. Dafür gibt es spezialisierte Tools wie F3 oder FakeFlashTest; das in den SSD-Check zu integrieren wäre der falsche Ort.
SAS/SlimSAS: Das hängt davon ab, ob das verwendete SMART-Backend die Platte anspricht. Im typischen Consumer-Umfeld (gebrauchte SATA-/NVMe-SSDs prüfen) kommt das kaum vor, daher steht es nicht im Fokus – ausschließen will ich es aber nicht.
RAM-Tester: Da winke ich ehrlich ab – mit Memtest86+ gibt es ein hervorragendes, etabliertes Werkzeug, das genau dafür gebaut ist (bootbar, vor dem Betriebssystem). Da etwas Eigenes danebenzustellen, wäre wenig sinnvoll.
Kurz gesagt: Die Controller-Plausibilitätsprüfung merke ich mir als spannenden Kandidaten für später, der Rest liegt außerhalb dessen, was das Tool leisten soll. Danke fürs Mitdenken!
Grüße, Hans
Danke für die Antwort.
Ja, ich meinte auch eher Ersteres, keine Art Benchmark-Tool, dass jede Zelle überprüft.
Das Interessante an Ihrem Tool ist ja nicht nur das Auslesen von Werten, sondern auch die Auswertungen dessen. So macht man selbst technisch weniger versierten Anwendern die Technik aussagekräftige (auch wenn es diverse False Positives geben kann).
Dies meinte ich als Anregung für ein RAM-Tester-Tool analog zu diesem für Festplatten. Gemeint war kein Testing-Tool wie Memtest86, um die Speicherzellen durchzutesten, sondern auch wieder ein Tools, welches Werte/Kennungen ausliest und menschenverstehbarere Auswertungen tätigt. Bitte nicht als Forderung verstehen. Ihre Arbeit mit Ihren Tools verdient mMn eine Würdigung. Das mit dem RAM-Auswertungs-Tools analog zu diesem war eher eine Anregung (die auf Ihr Knowhow abzielt), kein Feature Request.
Das andere jedoch darf gerne als Feature Request für künftige Versionen Ihres Tools verstanden werden.
Vielen Dank und auf hoffentlich weitere gute Tools aus Ihrer Feder.
Bei meinem neuen Laptop zeigt mir das Tool an, dass die SSD bereits 20000 Stunden gelaufen wäre. Ich weiß ja nicht wie zuverlässig das ganze ist.
Hallo Marc,
danke für den Hinweis – und Du hast völlig recht, das klingt nach einem Auslesefehler. Bei einem neuen Laptop können 20.000 Stunden nicht stimmen, das wären über zwei Jahre Dauerbetrieb.
Der Hintergrund: Manche SSD-Controller speichern die Betriebsstunden in einem ungewöhnlichen Format, das mein Tool noch nicht in allen Varianten korrekt umrechnet. An genau dieser Stelle bessere ich gerade nach – die zugrundeliegende Zahl ist meist vorhanden, sie wird nur falsch interpretiert. Deine SSD ist also mit hoher Wahrscheinlichkeit völlig in Ordnung; nur die angezeigte Stundenzahl ist verkehrt.
Wenn Du helfen möchtest, das gezielt zu beheben: In der aktuellen Version (gerade auf GitHub) gibt es einen neuen „DIAG“-Knopf. Ein Klick darauf speichert die Rohdaten Deiner SSD als Datei. Die kannst Du hier anhängen oder an tool-entwicklung@sattler-it.de schicken. Daraus sehe ich sofort, in welchem Format Deine SSD die Stunden meldet, und kann es passgenau korrigieren. (Die Datei enthält übrigens keine Seriennummern, die werden vorher entfernt.)
Zu Deiner Frage nach der Zuverlässigkeit ganz offen: Die Verschleiß-Bewertung selbst ist inzwischen recht solide, aber gerade bei der Betriebsstunden-Anzeige gibt es noch solche Hersteller-Eigenheiten, die ich nach und nach ausräume. Genau dafür ist Dein Hinweis wertvoll – danke!
Grüße, Hans
Habe mit der aktuellsten Version (?) nochmal die nagelneue 2 TB Intenso SSD mit meinem Lebensarchiv ausgelesen. Welch ein totaler Unterschied bei der Bewertung der SSD !
Danke und wesWe
@all – Kurzes Update: Soeben habe ich die nächste Version des S-IT SSD-Check hochgeladen.
Was neu ist: Die Verschleiß-Erkennung arbeitet jetzt grundsätzlich über den genormten SMART-Wert und erkennt deutlich mehr Hersteller und Controller-Varianten zuverlässig – auch ältere SATA-SSDs, die ihre Werte unter abweichenden Bezeichnungen melden. Eine Plausibilitätsprüfung im Hintergrund verhindert Fehlalarme, falls ein Einzelwert unstimmig ausgelesen wird.
Das eigentliche Highlight ist der neue „DIAG“-Knopf. Damit kann jeder Nutzer die Rohdaten seiner geprüften SSD per Mausklick als Datei speichern – ohne Kommandozeile, ohne Administrator-Gefummel. Der Sinn dahinter: Wenn ein Laufwerk mal nicht oder falsch bewertet wird, kann man mir mit dieser Datei genau zeigen, was die SSD tatsächlich meldet. Ich sehe dann die Ursache schwarz auf weiß und kann gezielt nachbessern, statt zu raten. Genau so sind die letzten Verbesserungen entstanden – dank der Rohdaten einiger sehr hilfsbereiter Tester hier im Thread.
Wichtig dabei: Die DIAG-Datei enthält bewusst keine Seriennummern (die werden vor dem Speichern entfernt) und ist technisch verschleiert, also nicht für fremde Augen im Klartext lesbar. Datenschutz war mir hier wichtig.
Wer mag, darf das Tool gerne weiter testen – gerade Rückmeldungen zu Laufwerken, die noch nicht sauber bewertet werden, helfen enorm. Vielen Dank an alle, die bisher so engagiert mitgewirkt haben!
Grüße, Hans
Ein offenes Wort: habe das für mich enttäuschende Tool von meinen 5 Geräten runter geworfen. Denn die 10er Version liefert mit meinen alten SSD leider viel Unsinn und hat am P5E Probleme. Aber vielleicht kommt ja noch eine neue Version. Denn am Dienstag komme ich vielleicht wieder an 2 weitere PC ran, in denen u.a. auch Samsung drin ist.
Wünsche ein schönes Restwochenende.
PS: Programmierung war nie mein Ding, obwohl ich seit ALGOL60 und dem Ur-Basic (alles noch auf Lochstreifen) dabei bin und damals auch Fortran und anderes „nutzen musste“. Programme waren damals noch extrem klein.
Hallo DAU123,
danke für das offene Wort – das ist mir deutlich lieber als höfliches Schweigen, und gerade von dir als gründlichem Tester wiegt es schwer.
Deine Kritik trifft die 1.4.10, und du liegst richtig: Genau an diesen Punkten – falsche Bewertung alter SSDs und die HDD-Behandlung – habe ich am Wochenende gearbeitet. Es gibt jetzt eine neue Testversion, in der alte SSDs nicht mehr mit Unsinn quittiert werden und Festplatten endlich eigenständig und korrekt bewertet werden (vorher wurde da fälschlich ein SSD-Verschleiß angenommen, den es bei HDDs gar nicht gibt). Vielleicht möchtest du der nochmal eine Chance geben.
Eine Bitte hätte ich: Das „P5E-Problem“ kenne ich noch nicht. Wenn du mir kurz beschreiben könntest, was da genau passiert (Fehlermeldung, Verhalten, um welche Platten es geht), würde mir das sehr helfen. Wenn du am Dienstag an die beiden PCs mit den Samsung-Laufwerken kommst, wären Rohdaten daraus natürlich nochmal viel wert – gerade die ungewöhnlichen Fälle bringen das Tool weiter.
Und das PS: ALGOL60 und Ur-Basic auf Lochstreifen, Fortran noch dazu – Respekt, das ist ein Stück Computergeschichte aus erster Hand. Du hast völlig recht, die Programme waren damals winzig, weil sie es sein mussten. Heute ist eher das Gegenteil das Problem. Dass jemand mit dieser Erfahrung mittestet, ist für mich wertvoll.
Dir eine schöne Woche!
Hans
Hier der Link zur neusten Testversion:
https://e.pcloud.link/publink/show?code=kZ8DScZs3OlSMDFcNYgH6noBGsfQLVReNRX
Hallo HansHorse,
Vielen Dank für die nützliche APP, die relativ leicht verständlich ist.
Ich habe die APP ausprobiert und war überrascht wie gut noch eine SSD immer noch nach 6 Jahren auf 100 Prozent steht und die andere SSD immer noch auf 75 Prozent bleibt. Die mit 75 Prozent ist von der Firma Hynix, die oft im OEM Bereich für günstige Geräte zu finden ist wie z.B. Notebooks. Ich habe die schlechtere SSD ausgebaut und durch eine bessere SSD im Notebook ersetzt. Die Hynix SSD verwende ich für Film und Musik Bearbeitung, da ich meine bessere SSD, die immer noch nach 6 Jahren auf 100 % steht, nicht für Film und Musik Bearbeitung verwenden möchte, obwohl da die meiste Musik und Filme abgespeichert ist. Beide SSD funktionieren im PC recht gut. Mit der Hynix SSD greife ich auf die gute SSD zu und auf beiden ist ein OS System vorhanden, die abwechseln mal für dies und das genutzt werden.
Leider habe ich noch Fragen:
Frage: 1
auf meine externe HDD von WDC, welches über SATA USB Schnittstelle läuft, zeigt es mir es an, dass 14 Blöcke umgesetzt sind, ich aber keine Beschreibung dazu finde. Was heißt umgesetzt? Diese USB HDD habe ich seit über 10 Jahren im Einsatz als Backup Platte. TOTAL Ausfall gab es noch nie und dein Programm sagt mir unauffällig, obwohl Blöcke versetzt wurden?
Gut Laufzeit ist momentan 12.100 Stunden.
Für einen Laien verwirrend.
Frage 2:
Temperaturen werden bei beiden SSD nicht ausgelesen, aber bei der externen Platten schon.
Woran liegt das?
MfG
David G.
Hallo David,
vielen Dank für die freundliche Rückmeldung und die guten Fragen – du hast da genau die richtigen Stellen erwischt.
Zu Frage 1 („umgesetzte Blöcke“): Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge – dein Eindruck ist richtig, die Platte ist unauffällig. „Umgesetzt“ (im Fachjargon: reallocated) bedeutet, dass die Festplatte 14 Sektoren gefunden hat, die anfingen zu schwächeln, und sie selbsttätig durch Reservesektoren ersetzt hat. Das ist die eingebaute Selbstheilung jeder Festplatte und passiert über die Jahre. Entscheidend ist nicht die reine Zahl, sondern ob sie stabil bleibt oder ständig weiter wächst. 14 Stück nach über 10 Jahren und 12.100 Stunden sind ein winziger, harmloser Wert – deshalb sagt das Tool zu Recht „unauffällig“. Erst wenn die Zahl deutlich höher liegt oder sichtbar zunimmt, wird es kritisch. Du hast aber völlig recht: Das Tool nennt die Zahl, erklärt aber nicht, was sie bedeutet – das schreibe ich mir auf, da gehört eine kurze Erklärung dazu.
Zu Frage 2 (Temperatur): Das liegt nicht am intern/extern, sondern daran, welche Werte das jeweilige Laufwerk überhaupt meldet. Nicht jede SSD gibt ihre Temperatur über die Standard-Schnittstelle heraus – gerade bei OEM-Modellen (wie deiner Hynix) kommt es vor, dass das Temperatur-Attribut fehlt oder in einem untypischen Feld steht, das mein Tool noch nicht ausliest. Die USB-Platte reicht es offenbar sauber durch.
Um das genauer zu sehen, wäre mir eine Sache eine große Hilfe: In der neuen Version gibt es einen Knopf „DIAG“. Wenn du den bei einer der beiden SSDs drückst, speichert das Tool eine Diagnosedatei (anonymisiert, ohne Seriennummer). Wenn du mir die zuschickst, kann ich sehen, ob die SSD die Temperatur gar nicht meldet oder ob mein Tool sie nur noch nicht am richtigen Ort sucht – im zweiten Fall kann ich das beheben.
Nochmals danke fürs Mitdenken – solche Rückmeldungen machen das Tool besser.
Viele Grüße
Hans
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Hallo zusammen,
es gibt eine neue Testversion von S-IT SSD-Check – diesmal mit Verbesserungen, die direkt aus euren Rückmeldungen hier im Thread entstanden sind. Vielen Dank dafür, die eingesandten Rohdaten haben sehr weiter geholfen!
Was neu ist und weil der SSD-Check häufig auch für HDDs genutzt wurde:
• Festplatten (HDDs) werden sauber erkannt und eigenständig bewertet. HDDs werden jetzt über die eigenen Indikatoren beurteilt (SMART-Status, umgesetzte/schwebende/offline-Sektoren). Ein falsch zugeordneter Flash-Verschleiß, den es bei Festplatten so gar nicht gibt, wird nicht mehr verwendet.
• Auch HDDs ohne gemeldete Drehzahl werden korrekt als Festplatte erkannt (über mechaniktypische SMART-Werte wie Spin-Up/Load-Cycle). Eine ältere WD wurde dadurch vorher fälschlich auf „Tauschen“ gesetzt – jetzt nicht mehr.
• Neue Laufzeit-Würdigung: Bei Festplatten mit sehr hoher Betriebszeit (Richtwert ab ca. 5 Jahren Dauerbetrieb, angelehnt an die Backblaze-Langzeitstatistik) gibt es jetzt einen ehrlichen Hinweis auf das statistisch steigende Ausfallrisiko – ohne eine messbar gesunde Platte gleich zu verdammen. Bei SSDs läuft das bewusst anders: Dort sind Betriebsstunden kein harter Verschleißindikator, daher nur ein dezenter Hinweis ohne Ampel-Wechsel.
• CRC-Fehlertext neutraler formuliert (gilt jetzt für SSD und HDD, weist auf Kabel/Steckverbindung/USB-Brücke hin).
Noch ein Hinweis zu häufigeren Fragen: Laufwerke, die im RAID- oder Intel-RST-Modus laufen, kann das Tool nicht auslesen – das ist keine Schwäche des Programms, sondern liegt daran, dass in diesem Modus die SMART-Befehle vom Controller nicht durchgereicht werden. Dass CrystalDiskInfo oder Hersteller-Tools hier teils noch etwas anzeigen, liegt an speziellen herstellereigenen Zugriffswegen. Diese für jeden Controller einzeln nachzubauen, sprengt den Rahmen eines kostenlosen Ein-Mann-Projekts — und der standardisierte SMART-Weg deckt den allergrößten Teil der Fälle zuverlässig ab. Für eine aussagekräftigere Bewertung empfiehlt sich in solchen Fällen, das Laufwerk direkt per SATA, über ein USB-Gehäuse oder eine Docking-Station anzuschließen – das ist ohnehin der typische Weg bei der Gebrauchtbewertung.
Die Grundlinie des Programms soll bleiben: informieren statt alarmieren. Deshalb sind mir Rückmeldungen bei falschen Bewertungen wichtig.
Über weitere Rückmeldungen und Rohdaten (besonders zu ungewöhnlichen Laufwerken) freue ich mich wie immer. Viel Spaß beim Testen!
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Cool neue Version, die einige Sachen verständlicher gemacht haben.
Muss da nochmal daraufhin das meine externe WDC SAT USB Platte mit Absicht nach 10 Minuten ohne Aktivität auscchaschaltet(Sleep Modus). Sobald eine Aktivität stattfindet, arbeitet die Platte wieder. Somit lebt die externe Platte seit über 10 Jahren. Bei meiner internen WDC SSD gibt es bald 10.000 Std. Laufzeit nach über 6 Jahren und was mich immer noch freut, dass sie bei 100 Prozent ist.
Und zu guter Letzt: Du hast eine Mail von mir bekommen, wegen der Temperatur Auslesung.
P.S. Was noch fehtl, ob TRIM Befehl aktiv ist oder nicht. Ist zwar ein alter Hut, aber als Info wäre das noch zu ergänzen.
MfG
David G.
Hallo David, der Trim-Check wurde eingebaut. Ausserdem wurden die HDD-Bewertung und insgesamt eine verbesserte Auslesung der Temperatur und Bewertung der ausgelesenen SSD+HDD Daten vorgenommen. Gerne die neuste Version durchtesten. Anregungen sind immer willkommen. Bei Fehlern bitte die DIAG-Daten per Mail senden, danke! Grüße, Hans
Hallo Hans,
Habe deine neue Version durchgetestet und für I.O. befundet.
D.h. du kannst due neue Version bereitstellen.
S-IT SSD-Check 1.5.0 ist da: neuer Reiter „Echtheit“ (Plausibilitätsprüfung gegen Gebraucht-Schwindel) und Windows-TRIM-Status – beides aus euren Wünschen – plus weitere Verbesserungen. Download: https://github.com/SattlerIT/sit-ssd-check/releases