Microsoft Pluton als neue Sicherheitsfunktion wird TPM nicht mehr integrieren

Microsoft Pluton wurde 2020 als neuer Sicherheitschip angekündigt. Hier werden sicherheitsrelevante Daten gespeichert, die nicht einfach extrahiert werden können. Alle Hersteller wurden nach und nach mit einbezogen. 2022 wurden dann die ersten Geräte mit Pluton in der CPU ausgeliefert.

Zu den sicherheitsrelevanten Daten in Pluton gehörte von Anfang an auch TPM 2.0, welches unter Windows 11 als Voraussetzung gesetzt wurde. Im Juli 2026 hat man dann seine Strategie gewechselt und TPM aus Pluton wieder herausgenommen. TPM oder fTPM soll weiterhin als eigenständiges Modul diese Funktion übernehmen.

Im September 2026 hat man diesen Beitrag dann noch einmal aktualisiert und darauf hingewiesen, dass es nur TPM 2.0 betrifft. Wenn also Pluton schon in den ausgelieferten CPUs integriert wurde und die Funktion TPM 2.0 übernommen hat, wird dies auch weiterhin von Microsoft unterstützt, „um eine hardwareisolierte Sicherheitsumgebung für Windows bereitzustellen“.

Microsoft Pluton wird dann für die anderen sicherheitsrelevanten Funktionen weiterhin von den Herstellern verwendet. Derzeit unterstützen diese CPUs Pluton:

  • AMD: Prozessoren der Serien Ryzen 6000, 7000, 8000, 9000 und Ryzen AI
  • Intel: Prozessoren der Core-Serie – Ultra 200V-Serie, Ultra-Serie 3 und Serie 3
  • Qualcomm: Prozessoren der Serien Snapdragon 8cx Gen 3 und Snapdragon X

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8 Kommentare zu “Microsoft Pluton als neue Sicherheitsfunktion wird TPM nicht mehr integrieren”

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