Apple hat iOS 27.2 veröffentlicht und stellt gleichzeitig Aktualisierungen für seine weiteren Betriebssysteme bereit. Auf dem iPhone bringt die neue Version Änderungen bei Siri, FaceTime, Apple TV, Apple Music und Podcasts. Auch die Anrufverwaltung und die Abfrage zum App-Tracking in der Europäischen Union hat Apple überarbeitet. Hinzu kommen Fehlerbehebungen und Sicherheitskorrekturen. Die Testphase von iOS 27.2 begann bereits im September. Apple hatte die Versionsnummer 27.1 übersprungen und direkt mit der Entwicklung von iOS 27.2 begonnen. In den folgenden Betaversionen kamen weitere Funktionen hinzu, während andere Änderungen vor der Veröffentlichung wieder verschwanden. Dazu gehört unter anderem die ursprünglich vorgesehene Neufassung der Health-App.
Siri erhält zusätzliche Sprachen
Mit iOS 27.2 erweitert Apple die Sprachunterstützung für Siri AI. Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch gehören zu den Sprachen, die im Laufe der Entwicklung hinzugekommen sind. An der Verfügbarkeit innerhalb der Europäischen Union ändert sich dadurch allerdings nichts. Apple hat weiterhin keinen konkreten Termin genannt, ab dem Siri AI auf dem iPhone und iPad in der EU angeboten wird. Die neuen Sprachoptionen bedeuten deshalb nicht, dass die erweiterten Siri-Funktionen automatisch auch in Deutschland zur Verfügung stehen.
FaceTime und Anrufverwaltung überarbeitet
Bei FaceTime hat Apple während der Betaphase die Unterstützung für Dual Capture in Gruppenanrufen erweitert. Die Funktion ermöglicht es, unterschiedliche Kameraperspektiven in unterstützten Aufnahmesituationen einzusetzen. Auch bei der Anrufverwaltung gibt es eine Ergänzung. Call Context kann zusätzliche Informationen zu eingehenden Anrufen berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem Jahrestage, sofern die entsprechenden Angaben beim Kontakt hinterlegt sind.
Änderungen bei Apple TV, Podcasts und Apple Music
In der Apple-TV-App hat Apple die Verwaltung von Nutzerprofilen angepasst. Die Profile lassen sich direkt auf dem iPhone verwalten und erleichtern die Trennung persönlicher Empfehlungen und Inhalte. Bei Podcasts fällt die überarbeitete Navigation auf. Den bisherigen Bereich „Up Next“ ersetzt Apple durch „New Episodes“. Bereits begonnene Folgen finden sich unter „Continue Playing“. Damit trennt die App neue Veröffentlichungen deutlicher von Episoden, die noch nicht zu Ende gehört wurden. Apple hat außerdem die Darstellung einzelner Bereiche verändert und zusätzliche Farbakzente eingebaut. Kleinere optische Anpassungen gibt es auch bei Apple Music. Während der Testphase veränderte Apple die Farbgebung verschiedener Symbole. Im Release Candidate erschien zudem ein überarbeitetes App-Icon. Größere funktionale Änderungen am Musikdienst stehen bei dieser Aktualisierung nicht im Mittelpunkt.
App-Tracking-Abfrage in der EU angepasst
Für Nutzer in der Europäischen Union hat Apple den Dialog zur App-Tracking-Transparency überarbeitet. Die Abfrage enthält ausführlichere Informationen darüber, welche Möglichkeiten bei der Freigabe beziehungsweise Ablehnung von Tracking bestehen. Das grundsätzliche Berechtigungssystem bleibt erhalten. Apps müssen weiterhin um Erlaubnis bitten, wenn sie Nutzer über andere Anwendungen und Webseiten hinweg verfolgen möchten. Die Änderung betrifft damit vor allem die Darstellung und Erläuterung der Einwilligung. Apple reagiert auf europäische Anforderungen an die Ausgestaltung solcher Abfragen.
Neue Health-App vorerst gestrichen
Nicht jede während der Betaphase getestete Neuerung hat es bis zur Veröffentlichung geschafft. Ursprünglich hatte Apple für iOS 27.2 auch eine umfassend überarbeitete Health-App vorgesehen. Die Neufassung sollte unter anderem zusätzliche Auswertungen von Gesundheitsdaten ermöglichen und längerfristige Entwicklungen besser aufbereiten. Auch bei der Analyse von Bewegung und körperlicher Aktivität waren Änderungen geplant. Im Release Candidate fehlte die überarbeitete Anwendung allerdings. Entsprechend gehört sie nicht zum regulären Funktionsumfang von iOS 27.2. Wann die neue Health-App nachgereicht wird, ist bislang offen.
Weitere Updates für iPad, Mac, Apple Watch und Apple TV
Parallel zu iOS 27.2 aktualisiert Apple auch seine übrigen Betriebssysteme. Dazu gehören iPadOS 27.2, macOS 27.2, watchOS 27.2, tvOS 27.2 und visionOS 27.2. Beim iPad ist insbesondere der erweiterte Displaymodus des neuen iPad mini mit A20 Pro zu nennen. Mit iPadOS 27.2 kann das kompakte Tablet einen externen Monitor als zusätzliche Arbeitsfläche verwenden. Anwendungen lassen sich dort in Fenstern darstellen, anstatt lediglich den Inhalt des eingebauten Displays zu spiegeln. Auch für den Mac, die Apple Watch, Apple TV und die Vision Pro stehen Aktualisierungen der jeweiligen 27er-Systemgeneration bereit. Die Änderungen betreffen unter anderem die Systemstabilität und die Behebung bekannter Probleme.
Sicherheitsupdates für ältere Systeme
Neben den Aktualisierungen der aktuellen Betriebssystemgeneration berücksichtigt der Konzern regelmäßig auch ältere Geräte, die nicht mehr auf die neueste Hauptversion wechseln können. Für diese Systeme erscheinen gegebenenfalls separate Sicherheitsupdates. Sie bringen normalerweise keine größeren neuen Funktionen mit, schließen aber weiterhin unterstützte Sicherheitslücken. Welche älteren iOS-, iPadOS- und macOS-Versionen diesmal ein Update erhalten, richtet sich nach den tatsächlich veröffentlichten Paketen. Nutzer entsprechender Geräte sollten deshalb ebenfalls die Softwareaktualisierung prüfen.


Bei uns steht noch 27.0.1 auf neuesten Stand.
Auch nach ausschalten und einschalten.
Dann ab morgen. Katastrophal
zum glück gibt es auch noch 26.7.2. damit wird man vorerst nicht mit dem 27er update genervt. Solange man hier KI nicht deaktivieren kann und zig GB an KI Modellen aufs iphone unnütz geladen wird von Apple, bleibe ich mit meinen Geräten auf 26