Sony hat angekündigt, dass ab Januar 2028 überhaupt keine neuen Spiele mehr auf Disc für die PlayStation erscheinen werden. Künftige Titel gibt es dann ausschließlich digital. Bereits veröffentlichte Spiele und alle bis dahin erschienenen Disc-Versionen bleiben davon natürlich unberührt.
Überraschend kommt der Schritt allerdings nicht, denn der Anteil digital gekaufter Spiele wächst seit Jahren kontinuierlich. Für viele Nutzer dürfte jedoch viel relevanter sein, dass sich neue Spiele dadurch künftig voraussichtlich weder weiterverkaufen noch verleihen lassen.
Passend dazu gibt es übrigens auch Neuigkeiten von Microsoft: Gerüchteweise arbeiten die Redmonder an einer „Disc-to-Digital“-Funktion. Dabei sollen kompatible Xbox-Spiele dauerhaft dem eigenen Microsoft-Konto zugeordnet werden, sodass man die Disc später nicht mehr benötigt. Offiziell bestätigt wurde das bislang aber nicht.
Ob Microsoft am Ende ebenfalls komplett auf physische Datenträger verzichtet, bleibt abzuwarten. Die Entwicklung zeigt aber jetzt schon deutlich, wohin die Reise auf dem Spielemarkt geht.

DER feuchte Traum der „Rechteverwerter“!
Endlich haben sie die volle Kontrolle über „ihre“ Inhalte.
Spiel „verkauft“ sich schlecht? Wird eingestellt und die benötigte Infrastruktur abgeschaltet.
„Käufer“ schauen doof aus der Wäsche, funktioniert dann doch „ihr“ Spiel nicht mehr.
Spiel weiter verkaufen? Aus Sicht der „Rechteverwerter“ unerwünscht.
Und endlich ist der Weg für das monatliche Melken geebnet!
Am Anfang, willst Du neue Inhalte, darfst Du blechen.
Später, willst Du Updates, na rate mal.
Noch später, willst Du auch nach vier Wochen das Game zocken, …
Mal schauen, wo die Schmerzgrenze des Viehs liegt. Wann ist der Bogen überspannt?
„Welcome to 2030. I own nothing, have no privacy, and life has never been better.“ – Ida Auken, 2016