Kurz notiert: Microsoft zieht bei seiner Hardware wohl den Stecker für die günstigeren Geräte. Einem Bericht zufolge werden das Surface Go und das Surface Laptop Go komplett eingestellt. Damit verabschiedet man sich jetzt offenbar von den letzten echten Einsteiger-PCs im Portfolio.
Für normale Endkunden haben die beiden Geräte zuletzt ohnehin kaum noch eine Rolle gespielt. Microsoft hatte das Surface Go 4 und die Laptop-Go-Modelle primär für den Bildungsbereich und Geschäftskunden positioniert.
Microsoft scheint sich jetzt voll auf die teureren Copilot+ PCs zu konzentrieren. Das „billige“ Hardware-Segment mit geringen Margen bei hohen Speicherpreisen passt da anscheinend nicht mehr ins Konzept.
Quelle: WindowsCentral
Microsoft: Surface Go und Surface Laptop Go werden wohl eingestellt

Schade, die Hardware war an sich okay. Ich hab ein Surface Go 2 mit FydeOS im Einsatz, das zeigt einem die Unterschiede in Laufzeit und Bedienbarkeit der Oberfläche extrem.
Wir kommen langsam aber sicher wieder zu den Zuständen der Jahrtausendwende.
Da war ein „ALDI-PC“ für 999.- DM eine Sensation und ein Marken-Laptop war unter 2000.- DM praktisch nicht zu haben.
Wenn man das mal auf die Kaufkraft von Heute umrechnet, dann wird die Anschaffung eines Rechners wieder eine echte Investition….
Der Markt für PC-Hardware ist am Ende – auf Jahre hinaus ruiniert, der letzte unabhängige PC-Laden der Stadt hat letzte Woche für immer geschlossen und wenn Sony u.a. bald auch keine Games-DVD mehr herstellt kaufe ich nichts mehr, weder Hardware (zu teuer) noch Online-Spiele (zu oft zu schnell nicht mehr verfügbar). Ein Handy und ein Block und Stift reicht mir dann notfalls auch wieder aus, für immer!
Ist eigentlich eine logische Konsequenz. Microsoft hat ja bereits den Surface Laptop Go quasi ersetzt durch Geräte, die unter der 1.000 € Marke beim Preis ansetzen. Ist zwar immer noch viel zu viel, aber, Microsoft ist da halt den Apple-Weg gegangen, und, der Markt für diesen „Premium“-Kram, und sei es nur „Premium“ beim Preis, ist halt da, und wird dadurch bedient.
Intel N200, fraglich ob da produktives Arbeiten überhaupt noch Möglich ist… Mag sicher günstiger sein als andere Surface Modelle
Wovon genau sprichst du da?
Habe nur 2 solcher Geräte bei meinen „Betreuten“ erlebt. Für mich ist das heillos überteuerte Hardware mit absichtlich begrenzter Möglichkeit der Nutzungsdauer. Bei „Life Style“-Typen und Großkotz mögen diese Geräte eine bessere „Selbstdarstellung“ ermöglichen. Aber so mancher (80% ?) hat halt zuviel Geld und zu wenig Verstand beim Umgang damit.
@BitBert: die billigen PC für Aldi und Co enstanden damals aus Teilen gekauft am damals weltweit größten Hotspot-Computer-Teile-Markt in Dubai. Der Markt sieht inzwischen ganz anders aus.
@Wolfgang: ich hatte nie etwas für die Schrauber-Buden übrig. Ein ex. Kollege von mir betrieb von 1993 bis 2008 hier in dieser Großstadt auch so eine Bude (PC Direkt). Zuerst ernährte das Geschäft 3 Mitarbeiter, zum Schluss nichtmal mehr ihn selbst. Wenn bei einer solchen Bude ein Firma mal 200 PC bestellte und dann reihenmäßig die Netzteile ausfielen, dann kontest Du die vertraglich vereinbarte 3 Jahre Gewährleistung und Garantie in die Tonne kloppen. Das hat in BB (Potsdam) sogar mal eine Landesbehörde zu spüren bekommen. Der Lieferant (die Schrauberbude) war plötzlich Pleite.
Ne also auch wenn die jetzt dünner sind und längere Laufzeit haben, wo sowiso unwichtig ist, weil in jeden Zug gibt’s, Strom in den Firmen gibt’s Strom, und auch Homeoffice ist mit strom Dosen gesegnet.
Und ich glaube auch nicht das ein Gamer so einer kauft und draussen spielt.
Den das zubehört fast 600 Euro für eine doofe und sehr hässliche Tastatur und ein Stift. Und ich glaube auch nicht das, er schneller ist als mein 699 Euro hp Laptop ist.
Schade, es waren von den Surface die günstigsten, die wohl ihre Nachteile hatten, aber bei mir mehr den Eindruck hinterließen, dass sie für unterwegs besser geeignet waren. So habe ich mein Surface Go 3 auch verwendet. Obwohl es grenzwertig von der Leistung her war, reichte es, wenn ich unterwegs etwas tippen und schreiben musste. Na ja, zumindest wurde es länger unterstützt, als die Geräte von Drittanbietern.
@DAU123
Die Einstellungen zu „Schrauberbuden“ kann ich verstehen, meine Erfahrungen damit waren auch nicht positiv, und ich habe mich lieber selber um die Geräte gekümmert. Zielgruppe dieser Läden sind halt Leute, die null und nichts für Support ausgeben wollen und lieber zurückgreifen auf die Bekannten in der Nachbarschaft, die sich kostenlos um etwas kümmern. Wenn man als ein solcher Laden Glück hat, gibt es Leute in der Gegend, die bereit sind, für Zusammenstellung und Pflege Geld auszugeben, um sich nicht darum kümmern zu müssen. Ich vermute, nur solche, die online sich genug Präsenz verschafft haben, werden auf Dauer überleben und eher unter ihrer Online-Präsenz bekannt sein.