Grafiktreiber können über Windows Update aktualisiert werden. Natürlich kann man dann trotzdem seinen Grafiktreiber manuell aktualisieren. Hier ist es aber schon vorgekommen, dass ein älterer Treiber über Windows Update installiert wurde. Ein Downgrade also. Das will Microsoft jetzt verhindern.
Für die Gerätehersteller und dementsprechend auch die Grafik wird Microsoft eine neue Richtlinie einführen. Für neue Geräte wird „eine 2-teilige HWID- und Computer-Hardware-ID- (CHID-)Ausrichtung ermöglicht. Diese Änderung gibt Kunden mehr Kontrolle über den Grafiktreiber ihrer Wahl, während die OEMs weiterhin die Kontrolle über die von ihnen ausgelieferten Geräte behalten.“
Die Grafiktreiber über Windows Update werden derzeit mit einer 4-teilige Hardware-ID überprüft. „Diese weit gefasste Zielausrichtung ermittelt den am höchsten priorisierten Treiber in Windows Update – auch für Geräte, auf denen der Kunde eine bevorzugte Treiberversion seiner Wahl installiert hat. Die Folge: Kunden, die ihre Grafiktreiber aktiv verwalten, erleben ungewollte Downgrades durch Windows Update.“
Neue Geräte werden dann mit der neuen Richtlinie von 2-teiligen HWIDs in Kombination mit Computer-Hardware-IDs (CHIDs) veröffentlicht. „Dieses engere Targeting-Modell stellt sicher, dass Treiber-Updates auf die spezifischen Systeme beschränkt bleiben, für die sie bestimmt sind, wodurch unbeabsichtigte Treiber-Ersetzungen im gesamten System reduziert werden.“
Somit wird die Hardware dann anders katalogisiert (HWID + CHID), sodass ein vom Nutzer installierter Treiber installiert bleibt und es zu keinem Downgrade kommt. Hardwarepartner müssen diese 2-teiligen HWIDs und CHIDs für die Geräte integrieren, damit die neue Richtlinie auch greift.
Von April bis September 2026 wird Microsoft es in einer Pilotphase testen. Die generelle Ausführung der Richtlinie soll dann im 4. Quartal 2026 bzw. 1. Quartal 2027 starten.
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Das ist auch mehr als notwendig 👏
Ja, ist bei meinem Laptop jetzt mehrere Male vorgekommen.
Zu oft hat ein neuer Grafiktreiber alles verschlimmbessert, so dass man zu einer älteren Versionen zurückkehren mußte.
Solange ich selber entscheiden kann, welche Treiberversion ich verwenden kann, ist mir das egal. Wenn ich aber dabei behindert werde, krieg ich einen Hals, und der ist sowas von dick.
Ich habe ein ganz revolutionäre Idee:
– Wenn die installierte Treiberversion neuer ist als die auf Windows Update verfügbare Version, dann soll Windows die Finger vom Treiber lassen.
– Wenn die installierte Treiberversion älter ist als die auf Windows Update verfügbare Version, dann soll Windows diese als optionales Update anbieten (also etwas, das nicht automatisch installiert wird)
– Wenn gar kein Treiber installiert ist, dann darf Windows einen Treiber installieren (auch automatisch), aber bitte nur den reinen Treiber, nicht noch zusätzlich die werbe- und telemetrieversuchten Spieledownloader-App oder den Dienst für 3D-Shutterbrillen.
Dazu sind keine Hardware-Änderungen durch den OEM nötig und man könnte es auch auf andere Hardware als Grafikkartentreiber anwenden.