Wenn man sich die verschiedenen Release Notes für Windows 11 durchliest oder auch Berichte von Microsoft selbst, dann ist dort Copilot immer als Begriff für die KI unter Windows zu finden. Das soll jetzt laut einem Bericht von Zac zurückgefahren werden.
Angefangen hatte es 2024 mit den Copilot+ PCs und ging dann mit einigen Funktionen wie Recall weiter. Nur hier hatte man schon auf die Bremse gedrückt, da es nicht so wollte, wie Microsoft es sich vorgestellt hat. Laut Zac war dies auch der Zeitpunkt, dass weitere Projekte pausiert wurden. Danach kamen zwar die KI-Funktionen, aber nicht mehr unter „Copilot“ gebündelt.
„Die Einstellungen verfügen über eine integrierte semantische Suche, die Ihnen auch Einstellungen vorschlägt, die Sie möglicherweise konfigurieren möchten. Der Datei-Explorer hat zwar letztendlich ein KI-Aktionsmenü erhalten, doch im Gegensatz zur ursprünglichen Copilot-Version aus dem Jahr 2024 leitet das, was wir heute im Datei-Explorer haben, die Aktionen an andere Apps weiter, während die Copilot-Version diese Aktionen, wie Mehdi erklärte, „ohne eine App zu öffnen“ ausführen konnte.“
Microsoft selber wird diesen „Rückschritt“ sicherlich nicht öffentlich beschreiben. Bleibt nur die Funktionen, die kommen werden zu begutachten und mit dem, was angekündigt wurde zu vergleichen. Man hat sicherlich begriffen, dass man nicht alles unter Copilot bündeln kann.
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Bestimmt nur eine Reaktion darauf, dass Nadella nicht will, das Leute es Microslop nennen wegen AI-Slop. Ich dachte sogar ein Copilot/KI-Knopf analog zur Windows-Taste war als Branding für die Laptops vorgesehen. Es gab dazu Mock-ups. Selbst bei Cortana hat MS ewig gebrauch zu kapieren das es keiner will.
MS versteht Zwang nicht: Wenn es freiwillig, optional vom Store installierbar wäre würden die Leute es lieben. Aber da es Zwang ist muss man es wie Sauerbier anbieten. Zwang triggert halt Menschen, wie beim TPM. Das Thema ist noch lange nicht vom Tisch, das ist nur eine Nebelkerze. KI kommt ja jetzt sogar in Notepad rein.
Na ist ja nicht so das es weg ist! Ob das jetzt alles unter Copilot gebündelt ist oder unter zig Apps verteilt, spielt ja keine Rolle. Ist doch nix neues, das man verbrannte Begriffe entfernt oder umbenennt. Da hast du ja mit TPM das beste Beispiel genannt. Zig mal verbrannt , zig mal neu benannt!
„‚Die Einstellungen verfügen über eine integrierte semantische Suche, die Ihnen auch Einstellungen vorschlägt, die Sie möglicherweise konfigurieren möchten.'“
Ich hab letztens gesehen, dass die Einstellungs-App KI-gestützt sucht. Ist das, was hiermit gemeint ist? Kann ich das irgendwie ausstellen? Suchmaschinen sind da wenig hilfreich, weil das generische Begriffe sind. Da wird mir Suche im Explorer etc angeboten, aber die meine ich ja nicht.
Ich hab keine KI-Komponenten installiert. Und an dem PC, den ich gerade verwende, steht „Die Suche verwendet Schlüsselwörter […]“
Eigentlich ist diese Funktion bisher den Copilot+ PCs vorbehalten. 🤔
Was mich am meisten stört:
MS hatte ursprünglich mal im Sinn durch Checkpoint-Updates die Größe der Sicherheitspatches ein wenig zu begrenzen. Die Antwort folgte dann nur wenig später. Die Sicherheits-Updates sind dank
dem Sch…ß KI Gedönse jetzt ungefähr 4 GB groß.
Trennt man den KI-Teil mal von den eigentlichen Sicherheitsupdates ab,
dann bleibt meist etwas mehr als 1 GB übrig. Echt tolle Wurst.
Es kann doch nicht so schwer sein Sicherheitspatches aufzutrennen.
Einmal für Leute, die keine KI-Software auf dem Computer haben. Die laden dann die kleine Version runter.
Zum zweiten für Leute mit KI-Software auf dem Computer. Die laden dann die große Version runter.
Passt zwar nicht zum Thema, aber diese Größe ist nur bei den manuellen Downloads über den Catalog. Über Windows Update wird nur das geladen, was notwendig ist.
Insgesamt hat sich Microsoft aber wohl mit den Checkpoint-Updates „verheddert“.
Wegen des KI-Gedöns, MS-Konto-Zwang etc. werde ich definitiv auf ein anderes Betriebssystem umsatteln. Noch nutze ich Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021, um im aller Ruhe verschiedene Systeme testen zu können.
Jetzt schließt sich der Kreis, da mir der Ausbildende (Leiter IT) vor ca. 40 Jahren viele verschiedene Betriebssysteme und Programmiersprachen gezeigt hat. Also back to the roots.
Geht mir auch so. Teste aktiv CachyOS auf meinem MateBook, das könnte tatsächlich meine Alternative werden.