Wer mit einem „normalen“ Windows-PC unterwegs ist, wird sich bei einem manuellen Download eines Updates schon geärgert haben, dass dort immer wieder die KI-Apps enthalten sind, die man gar nicht verwenden kann. Anders diejenigen, die einen Copilot+ PC haben.
Denn dort werden einmal die Apps genutzt und auch Funktionen werden über das optionale Update und Sicherheitsupdate aktualisiert. Aber das sind nicht alle Updates. Denn es werden noch weitere Updates benötigt. So unter anderem Updates für Phi Silica, Bildverarbeitungs-KI-Komponenten oder auch Ausführungsanbieter jeweils speziell für Intel, AMD oder Qualcomm.
Diese werden auch wiederum einmal ab Windows 11 24H2 oder speziell für Windows 11 26H1 bereitgestellt. Wer genau wissen möchte, welche Änderungen hinter den jeweiligen Updates enthalten sind, braucht einfach nur eine Seite zu speichern. Denn unter „Release-Informationen für KI-Komponenten“ sind diese Informationen nach jedem Update zu finden.
Auch wenn Microsoft im März bekannt gegeben hat, dass man den Überbegriff Copilot für KI zurückfahren will, bleiben die neuen Funktionen in den Copilot+ PCs weiterhin enthalten und werden ausgebaut. Noch ist das Thema sicherlich nur eine Nische, aber mit der Zeit werden diese Copilot+ PCs sicherlich in der Anzahl der neuen Geräte steigen.
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„Noch ist das Thema sicherlich nur eine Nische, aber mit der Zeit werden diese Copilot+ PCs sicherlich in der Anzahl der neuen Geräte steigen.“
Das sehe ich anders. Die Copilot+ PCs waren von Anfang an eine Totgeburt. Es war Microsofts Versuch, Akzeptanz für den Copilot zu schaffen. Damit ist man imho gescheitert, denn die Möglichkeiten sind weit hinter den Erwartungen geblieben, und andere Anbieter konnten das KI-Feld für sich bestimmen. Microsoft fing dann an, ChatGPT-Modelle im Copilot zu nutzen; aber eben immer nur die alten Modelle, damit es nicht mit dem Geschäftsmodell von OpenAI kollidiert. Jetzt liebäugelt man mit Claude und wird da eine ähnliche Strategie fahren müssen. Mit dem Copilot bekommt man folglich nie das, was man für den gleichen Preis woanders bekommt.
Man kann jetzt argumentieren, dass man ja auch lokale Modelle auf dem Copilot+ PCs laufen lassen kann, denn die haben ja alle eine NPU. Das ist soweit zwar richtig, aber die Rechenleistung der aktuellen NPUs ist eher mager. Zudem gibt es keine offene Schnittstelle, um die NPU sinnvoll zu nutzen. Ein weiteres Manko ist, dass man die verfügbare Software, die eine NPU nutzt oder gar zwingend voraussetzt, an einer Hand abzählen kann.
Daher wird in den nächsten fünf Jahren imho folgendes passieren:
– Lokal und offline betreibare KI wird sich auf wenige Enthusiasten beschränken. Dem normalen User ist das zu kompliziert und zu teuer. Im Enterprise-Segment wird das genau umgekehrt sein. Privat hingegen wird man KI eher als SaaS nutzen.
– Viele der aktuellen KI-StartUps werden in der Versenkung verschwinden. Die meisten werden pleite gehen, der Rest wird aufgekauft.
– Der KI-Markt wird sich unter folgenden Firmen aufteilen: OpenAI, Anthropic, Google und Meta. Microsofts Copilot wird Modelle dieser Vier nutzen, aber weder an Bedeutung noch an Verbreitung (in Form von tatsächlicher Nutzung) gewinnen.
– Copilot+ PCs werden weiterhin wie Blei im Regal liegen bleiben und irgendwann vom Martk verschwinden.
– Nvidia wird extrem leistungsfähige NPUs für Mainboardhersteller fertigen, um einen Teil der KI-Last fernab vom Rechenzentrum für unkritische Anwendungen im Heimbereich auf den Nutzer abzuwälzen.
– AMD wird ihre NPU direkt in die CPU integrieren (ist imho bereits der Fall), um verschiedene Workloads dynamisch zu verarbeiten und weiter zu beschleunigen (das ist imho bislang noch nicht der Fall). Durch die Integration erföffnen sich softwaretechnisch ganz neue Möglichkeiten.
– Intel wird zumindest im Consumer-Segment weiter an Bedeutung verlieren.
Falls ich mit meiner Vorhersage richtig liege, sollte ich in fünf Jahren vielleicht ein Lottoticket kaufen.
Ich Frage mich nur schon seit 2024 im JUNI als das ganze als Heilige Kuh angepriesen wurde, was soll der denn Menssch 24/7 mit diesem KI Müll anstellen ? Fragen wie er sich sich einen Kaffee kocht wie unsere Azubine Baujahr 2008 oder eine Unterhaltung führen über das Leben – ich beobachte diesen Mist genau in der IHK und mir wierd Angst wenn einfachste Dinge einen Ki Assistent brauchen – selber denken macht schlau – eine Gesunde Mixtur aus beidem muss sich durchsetzen –