Ende Juli waren wir noch bei der ersten RC. Nach insgesamt drei RCs wurde jetzt die Version 26.8.0 von LibreOffice veröffentlicht. In diesen drei Preview-Versionen wurden insgesamt 95 Änderungen vorgenommen. In dieser Version hat man sich auf die Typografie konzentriert.
Aber das ist natürlich nicht alles. In der kostenlosen Office Suite. Calc zum Beispiel verbessert die Handhabung von Zeilenumbrüchen in referenzierten Zellen in XLSX-Dateien. Impress and Draw hingegen unterstützen mehrere Seitengrößen innerhalb eines einzelnen Dokuments. Andere Änderungen sind unter anderem:
- Tastenkombinationen können einem einzelnen Dokument zugeordnet werden, sodass eine Verknüpfung einen Stil aufrufen kann, der nur in einer Vorlage existiert.
- Writer öffnet sehr große Dokumente mit Bildern deutlich schneller.
- Eine Entwurfsansicht verbirgt Kopfzeilen, Fußzeilen und Ränder für ablenkungsfreies Arbeiten.
- Die Seitenleiste Quick Find durchsucht Kommentare.
- Tabellenstile in Writer und Calc können bearbeitet werden und ihre interne Darstellung wurde von einem Binärformat in XML konvertiert.
- Farbänderungen des Anwendungsthemas erfordern keinen Neustart mehr.
- Weitere Papiergrößen von A0 bis B3 sind in den Seiteneinstellungen verfügbar.
- Die Stil-Liste ist jetzt in der Notebookbar, der Formatierungssymbolleiste und der Seitenleiste konsistent.
Automatisiertes Testen nutzt nun VeraPDF zur Validierung der PDF-Ausgabe.
Das Team betont in dem Beitrag noch einmal extra: „LibreOffice 26.8 enthält keine Funktionen für generative KI. Dokumente werden nicht zur Verarbeitung an Remote-Dienste übertragen, und keine Komponente der Suite benötigt für ihre Funktion einen Netzwerkzugang. Dies ist eine bewusste Entscheidung. Jede Organisation, die mit vertraulichen, rechtlich geschützten oder personenbezogenen Daten umgeht, muss wissen, wohin diese Daten gelangen, und die einzige Garantie, die einer Prüfung standhält, ist, dass die Daten den Rechner nicht verlassen.“
Noch ein Hinweis aus der Mail, die von LibreOffice verschickt wurde: „Anwender in Produktionsumgebungen bevorzugen möglicherweise LibreOffice 26.2.5; LibreOffice 26.2.6 erscheint am 3. September 2026.“
Info und Download:
- blog.documentfoundation.org/libreoffice-26-8
- libreoffice.org/download
- Changelog seit Beta 1: 26.8.0/RC1, RC2 und RC3
Danke an Under the Hood für den Hinweis.

Warum wird nur noch auf 64-Bit-Programme verlinkt?
Es soll noch User geben (so wie ich) die einen PC haben der super läuft, aber der MS nicht gefällt und deswegen kein Win11 (64-Bit) installieren können (aus MDS-Sicht dürfen)
Hier der Link zu LibreOffice 26.8 32-Bit:
https://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/26.8.0/win/x86/
32-bit dürfte in der Tat so gut wie niemanden mehr interessieren.
Betonung auf „so gut wie“.
Das halte ich für üble Nachrede: Derzeit ist 32-Bit die einzig effektive/durchprogrammierte Variante!
Danke für den Link !!! Millionen Nutzer werden sich freuen!
Erinnert mich an die Clickbait-Überschriften einiger Seiten: ….Millionen sind betroffen.
Also bei mir laufen 64-Bit-Programme schneller und haben meinen ganzen RAM.
Und das, seit ich WinXP 64 bit installierte, 2008, und seitdem nur 64 bit habe und auch jedes Programm, wo geht, 64 bit.
Geht mir auch so. Seit XP bevorzuge ich 64 Bit und alles läuft wunderbar.
Bis runter zu XP gibts X64
Danke für den Hinweis. Habe die Version direkt mal installiert und läuft.
Ich bin ja mal gespannt wann die neue Mobile App kommt die vor einiger Zeit angekündigt wurde denn bisher gibt es da leider nur den Viewer und der ist Murks.
ja wäre toll für Android und IOS.
Dazu noch bitte eine Online Variante wie bei MS Office. Direkt gehostet bei der DocumentFoundation.
Nix Collabora Online oder Nextcloud.
nimm einfach das
https://dev-builds.libreoffice.org/pre-releases/win/
https://dev-builds.libreoffice.org/pre-releases/win/x86_64/
https://dev-builds.libreoffice.org/pre-releases/win/x86/
Bei „großen“ neuen Versionen ist in der Regel die Version die auf x.x.x.3 endet die Releaseversion, bei den folgenden monatlichen Versionen ist es in der Regel x.x.x.2
Programm und Help getrennt runterladen.
entweder hast du mich falsch verstanden oder ich dich.
Ich schrieb „Online Variante“ also ein Office im Browser.
Was hat das jetzt mit deinen Links zu tun?
Ich meine so wie das hier:
https://word.cloud.microsoft/de-de/
Der Sinn und Zweck von Open Source-Lösungen wie LibreOffice ist es, digital souverän zu sein.
Also kein Vendor-Lockin.
Daher danke nein, auch bitte kein Hosting bei The Document Foundation. Schuster, bleib bei Deinen Leisten. Daher bitte: Desktop-Variante, Selfhosted Web-Variante sowie Mobile-App von The Document Foundation sollte vollkommen genügend. Bitte keine Ressourcen auf weitere Dienste verschwenden. Für die Integration von LibreOffice bzw. deren Code-Basis in Web-Systeme gibt es Collabora und NextCloud. Selbst wenn NextCloud keine eigene Integration anstrebt (denn aktuell schaut es eher nach EuroOffice aus), so könnte die The Document Foundation eigene Plugins für ihre LibreOffice-Web-Version (die aktuell auf ihrer Roadmap steht) für die gängigsten Open Source-Cloud-Management-Lösungen und CMS-Lösungen wie NextCloud, WordPress etc. selbst anbieten.
Aber bitte nein, keine eigenen Dienste anbieten, sondern bitte nur die Software selbst. Hosten kann jeder selbst oder greift auf gemietete Server/Clouds der eigenen Wahl zurück, die dedizierte oder managed Ausführung ermöglichen. Das muss echt nicht due The Document Foundation übernehmen. Das ist auch nicht deren Kompetenz.
mir ist egal, wer das wie hostet.
Hauptsache es ist kostenlos und funktioniert so gut wie bei MS mit Office Online.
Gerade entdeckt:
https://tab.digital/de/nextcloud-one
Dort ist die 8GB Variante von Nextcloud kostenlos und sofort ohne Docker etc. einsetzbar.
Bei „digitaler Souveränität“ muss ich immer an „Herrenrasse“ denken.