16 Cores für ein Halleluja: Der Minisforum MS-A2 im Homelab

Wer ein Homelab aufbaut, landet früher oder später bei derselben Frage: Wie viel Hardware braucht es eigentlich? Ein ausrangierter Rackserver bietet reichlich Möglichkeiten, bringt aber auch Platzbedarf, Lautstärke und Stromverbrauch mit. Kompakte Systeme sind angenehmer, scheitern dafür häufig an fehlenden Netzwerkschnittstellen, begrenztem Storage oder mangelnder Erweiterbarkeit.

Papierform trifft auf Homelab-Praxis

Der Minisforum MS-A2 versucht, genau diese Lücke zu schließen. In meinem Modell arbeitet ein AMD Ryzen 9 9955HX mit 16 Zen-5-Kernen und 32 Threads. Dazu kommen mehrere NVMe-Steckplätze, PCIe-Erweiterbarkeit, zweimal 2,5-Gigabit-Ethernet und sogar zwei 10-Gigabit-Anschlüsse über SFP+. Auf dem Papier sind die ziemlich guten Voraussetzungen für ein Homelab. Mich interessiert allerdings weniger das Datenblatt als der tatsächliche Betrieb. Der MS-A2 läuft bei mir inzwischen als zentraler Proxmox-Host und übernimmt einen erheblichen Teil meines Homelabs. Sieben virtuelle Maschinen sind regulär aktiv. Statt den Rechner durch einen umfangreichen Parcours synthetischer Benchmarks zu schicken, schaue ich deshalb auf das, was für diesen Einsatzzweck tatsächlich zählt: Virtualisierung, Netzwerk, Storage, Erweiterbarkeit, Temperaturen und Stabilität.

Als Barebone angekommen und selbst bestückt

Der Minisforum MS-A2 kam als Barebone bei mir an. Arbeitsspeicher und Massenspeicher waren entsprechend nicht Bestandteil des Geräts und wurden für den Test aus meinem eigenen Bestand ergänzt. Zum Einsatz kommen 64 GB DDR5-5600 in Form von zwei 32-GB-SO-DIMMs sowie zwei NVMe-SSDs mit jeweils 1 TB. Deren Leistung und Temperaturverhalten sind entsprechend nicht Bestandteil einer von Minisforum zusammengestellten Konfiguration.

Kompakt und weitgehend unscheinbar: An der Vorderseite stehen unter anderem zwei USB-A-Anschlüsse mit 10 Gbit/s sowie ein weiterer USB-Port und die 3,5-mm-Kombibuchse bereit.

Mit 196 × 189 × 48 Millimetern bleibt der MS-A2 trotz seiner Ausstattung ausgesprochen kompakt. Das Gewicht liegt bei rund 1,4 Kilogramm. Die Stromversorgung übernimmt ein externes 240-Watt-Netzteil.

16 Zen-5-Kerne für Proxmox

Der MS-A2 ist mit dem AMD Ryzen 9 9955HX – also der Top-CPU – ausgestattet. Der Zen-5-Prozessor bringt 16 Kerne und 32 Threads mit und erreicht einen maximalen Boost-Takt von rund 5,1 GHz. Alternativ wird das System unter anderem mit Ryzen 9 8945HX sowie Ryzen 7 7945HX und 7745HX angeboten. Die Aufteilung der virtuellen Maschinen ist dabei wie folgt: Zwei übernehmen die DNS-Infrastruktur mittels Pihole in Kombination mit unbound. Hinzu kommen eine Docker-VM, Windows Server 2025, Home Assistant OS, eine weitere Ubuntu-VM sowie ein 3CX-SBC. Zwei zusätzliche Windows 11-VMs dienen lediglich als Spielwiese und bleiben im normalen Betrieb ausgeschaltet. Die sieben regulären VMs sind mit insgesamt 34 virtuellen CPU-Kernen konfiguriert.

Bei den Anschlüssen fährt Minisforum groß auf: Zweimal 2,5 GbE und zweimal 10 GbE über SFP+ treffen auf USB-C, HDMI und mehrere USB-A-Ports. Nur USB4 fehlt dem MS-A2.

Gegenüber den 32 Threads des Ryzen 9 findet damit nur ein geringes CPU-Overcommit statt. Da die Maschinen ihre Rechenleistung nicht gleichzeitig vollständig abrufen, spielt das praktisch keine Rolle. Bei meiner Bestandsaufnahme lag der Load Average des Hosts lediglich zwischen rund 0,7 und 0,9. Der Ryzen 9 9955HX besitzt damit im normalen Homelab-Betrieb erhebliche Reserven. Genau deshalb verzichte ich auf eine lange Reihe synthetischer CPU-Benchmarks. Entscheidend ist hier nicht der nächste Cinebench-Wert, sondern ob der MS-A2 mehrere Dienste gleichzeitig zuverlässig betreiben kann. Genau das erledigt er bislang ohne Schwierigkeiten.

64 GB RAM reichen derzeit problemlos aus

Minisforum verbaut zwei SO-DIMM-Steckplätze. In Verbindung mit dem Ryzen 9 9955HX wird DDR5-5600 unterstützt. Offiziell nennt Minisforum maximal 96 GB Arbeitsspeicher. Derzeit ist der MS-A2 bei mir mit 64 GB bestückt. Die sieben regulären VMs sind zusammen mit rund 53 GiB RAM konfiguriert. Das entspricht allerdings nicht ihrem tatsächlichen Verbrauch, sondern zunächst den jeweiligen Obergrenzen.

Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt die eigentliche Kühleinheit des MS-A2. Der kompakte Radiallüfter muss dabei unter anderem die Abwärme des Ryzen 9 9955HX mit seinen 16 Kernen bewältigen.

Die Docker-VM ist beispielsweise mit 16 GB konfiguriert, benötigte während meiner Stichprobe auf Host-Seite aber nur rund 2 GB. Ähnlich sah es bei einer weiteren Ubuntu-VM aus. Für meinen aktuellen Workload reichen 64 GB deshalb problemlos aus. Eine Einschränkung bleibt: ECC-Speicher unterstützt der MS-A2 nicht. Für klassische Serverhardware wäre das ein relevanter Punkt. Im Homelab hängt die Gewichtung vom Einsatzzweck ab.

Viel Platz für Storage und PCIe

Beim Storage zeigt sich eine der großen Stärken des MS-A2. Minisforum sieht einen kombinierten M.2-2280/U.2-Anschluss mit PCIe 4.0 x4 vor. Darüber lassen sich laut Hersteller auch U.2-Laufwerke mit bis zu 15 TB einsetzen. Hinzu kommen zwei weitere Steckplätze für M.2-2280 beziehungsweise M.2-22110-Laufwerke. Meine beiden nachgerüsteten NVMe-SSDs werden jeweils mit PCIe 4.0 x4 angebunden. Unter Proxmox habe ich sie zu einem Btrfs-RAID1 zusammengefasst.

Unter der abnehmbaren Bodenplatte zeigt sich der modulare Aufbau des MS-A2. Storage und weitere Komponenten bleiben vergleichsweise einfach zugänglich, ohne das komplette System zerlegen zu müssen.

Das bietet naturgemäß Redundanz, wobei wichtige Backups zusätzlich auf meinem NAS liegen. Bei der Kontrolle der Btrfs-Statistiken zeigten beide Laufwerke keine Read-, Write-, Flush-, Corruption- oder Generation-Errors. Fast noch interessanter ist der zusätzliche PCIe-x16-Steckplatz. Elektrisch stellt der MS-A2 darüber PCIe 4.0 x8 bereit, PCIe-Splitting wird ebenfalls unterstützt. Zusätzliche Netzwerkadapter, Storage-Controller oder andere PCIe-Hardware lassen sich damit grundsätzlich nachrüsten.

Vier Netzwerkports ab Werk

Spätestens bei der Netzwerkausstattung wird deutlich, warum der MS-A2 für ein Homelab interessant ist. Auf der Rückseite befinden sich zwei RJ45-Anschlüsse mit jeweils 2,5 GbE. Einer basiert auf einem Realtek RTL8125, der zweite auf Intels I226-V. Zusätzlich verbaut Minisforum einen Intel X710 mit zwei 10-GbE-SFP+-Ports. Unter Proxmox wurden sämtliche Controller problemlos erkannt. Die beiden 2,5-GbE-Controller arbeiten jeweils über PCIe 2.0 x1.

Zweimal 2,5 GbE und zweimal 10 GbE über SFP+ machen den MS-A2 bereits ab Werk für anspruchsvollere Homelab-Netzwerke interessant. Unter Proxmox wurden sämtliche Netzwerkcontroller problemlos erkannt.

Der Intel X710 ist über PCIe 3.0 x4 angebunden, wobei sich beide 10-GbE-Funktionen diese Verbindung teilen. Der Linux-Treiber i40e meldet beim Start zwar, dass die verfügbare PCIe-Bandbreite möglicherweise nicht für optimale Performance ausreiche. Die Topologie zeigt jedoch keine offensichtliche zusätzliche Engstelle. Der zuständige Root-Port unterstützt bis zu PCIe 5.0 x4 und handelt mit dem X710 PCIe 3.0 x4 aus.

Gute Voraussetzungen für Passthrough

Auch bei der IOMMU-Aufteilung macht der MS-A2 eine gute Figur. Die beiden Funktionen des Intel X710 befinden sich in getrennten Gruppen. Gleiches gilt für die beiden 2,5-GbE-Controller. Auch die NVMe-Laufwerke und mehrere USB-Controller werden sauber getrennt. Damit eignet sich die Plattform gut für Passthrough-Szenarien. Netzwerkschnittstellen könnten beispielsweise direkt an eine virtuelle Firewall oder einen Router durchgereicht werden. Ich nutze Passthrough bereits praktisch. Unter anderem werden USB-Geräte direkt an Home Assistant OS und eine Windows-Server-VM weitergereicht. Gerade solche Details sind bei einem Proxmox-System wichtiger als der nächste Benchmark-Rekord.

Mitten im Homelab

Der MS-A2 arbeitet bei mir nicht isoliert, sondern ist Bestandteil der regulären Netzwerkinfrastruktur. Zentraler Core-Switch ist ein D-Link DMS-1016. Der Proxmox-Host ist aktuell über 2,5 GbE damit verbunden. Am selben Switch hängt außerdem das UGREEN iDX6011 Pro, ebenfalls jeweils über 2,5-Gigabit-Ethernet. Ein D-Link DMS-108 übernimmt als nachgelagerter Access-Switch die Infrastruktur am Schreibtisch mit dem GMKtec NEO-X1 Pro. Das iDX6011 Pro dient gleichzeitig als Netzwerk-Storage für Proxmox. Über CIFS sind dort unter anderem Backups, ISO-Dateien und Templates eingebunden. Der MS-A2 arbeitet damit in einem echten 24/7-Szenario. Die VMs greifen auf das Netzwerk zu, Backups wandern auf das NAS und Home Assistant sowie die übrigen Dienste laufen dauerhaft. Die beiden 10-GbE-SFP+-Anschlüsse benötige ich aktuell noch nicht. Für spätere Erweiterungen sind sie allerdings bereits vorhanden.

Proxmox VE läuft problemlos

Auf meinem MS-A2 läuft Proxmox VE 9.2. Gebootet wird über UEFI mit aktiviertem Secure Boot. AMD-V und IOMMU stehen zur Verfügung, die Netzwerkcontroller werden erkannt und die NVMe-Laufwerke arbeiten mit der erwarteten PCIe-Anbindung. Vor allem aber läuft das System stabil. Abstürze, spontane Neustarts oder vergleichbare Probleme sind während meines bisherigen Betriebs nicht aufgetreten. Im kontrollierten Boot-Log finden sich zwar einzelne ACPI- und Firmware-Meldungen sowie die erwähnte Warnung des Intel-i40e-Treibers. Hinweise auf NVMe-, Btrfs-, MCE- oder PCIe-AER-Fehler, die auf ein grundlegendes Stabilitätsproblem hindeuten würden, konnte ich nicht feststellen. Für einen Virtualisierungshost ist genau diese unspektakuläre Zuverlässigkeit entscheidend. Ein Homelab-Rechner soll irgendwann schlicht im Hintergrund seine Dienste erledigen.

16 Kerne auf 48 Millimetern haben ihren Preis

Ganz ohne Kompromisse bekommt man 16 Zen-5-Kerne nicht in ein nur 48 Millimeter hohes Gehäuse. Unter Last wird der Ryzen 9 9955HX entsprechend warm. Für eine Einschätzung habe ich alle 32 Threads gleichzeitig mit stress-ng belastet. Während des gut zweiminütigen Volllasttests erreichte der Prozessor maximal 88,9 Grad Celsius. Im Durchschnitt lagen die aufgezeichneten Werte bei 86,2 Grad. Entscheidend ist allerdings auch der Takt. Selbst bei Temperaturen um 88 bis 89 Grad hielt der Ryzen 9 noch ungefähr 3,9 bis 4,0 GHz über alle Threads. Einen massiven thermischen Leistungseinbruch konnte ich nicht beobachten. stress-ng meldete während des Tests keine Fehler. Knapp 89 Grad sind ordentlich. Bei einem nur 48 Millimeter hohen System mit 16-Kern-Prozessor muss der Wert aber entsprechend eingeordnet werden. Im bisherigen Homelab-Betrieb haben die Temperaturen weder zu Abstürzen noch zu Stabilitätsproblemen geführt. Auch die übrigen Komponenten blieben im Rahmen. Nach dem Belastungstest lagen die beiden selbst eingebauten NVMe-SSDs bei rund 47 und 51 Grad Celsius, die DDR5-SO-DIMMs bei rund 48 beziehungsweise 51 Grad. Der Realtek-2,5-GbE-Controller erreichte rund 70 Grad. Die hohe Leistungsdichte sorgt damit erwartungsgemäß für ein höheres thermisches Niveau. Beherrschbar bleibt es trotzdem.

Viele Anschlüsse, aber kein USB4

Neben den vier Netzwerkports bietet der MS-A2 zwei USB-C-Anschlüsse mit USB 3.2 Gen 2 und maximal 10 Gbit/s. Beide unterstützen DisplayPort 2.0 Alt Mode. Hinzu kommen mehrere USB-A-Anschlüsse, HDMI 2.1, eine 3,5-mm-Kombibuchse, WLAN und Bluetooth. USB4 fehlt dagegen. Für meinen Serverbetrieb ist das kein großes Problem. Für schnellen externen Storage hätte der Standard die Plattform allerdings noch flexibler gemacht. Angesichts der internen Storage-Möglichkeiten und des zusätzlichen PCIe-Steckplatzes fällt dieser Punkt im Homelab weniger schwer ins Gewicht.

Kein Ersatz für Enterprise-Hardware

Bei aller Begeisterung für die Ausstattung sollte man den MS-A2 nicht mit einem Enterprise-Server verwechseln. Der fehlende ECC-Support gehört zu den offensichtlichsten Unterschieden. Auch ein klassisches BMC mit IPMI für vollständiges Out-of-Band-Management fehlt. Redundante Netzteile oder Hot-Swap-Laufwerke sind ebenfalls nicht vorgesehen. Wer Hochverfügbarkeit, ECC und Remote-KVM zwingend benötigt, sollte weiterhin entsprechende Serverhardware einsetzen. Für ein privates oder semiprofessionelles Homelab gelten häufig andere Prioritäten. Ein ausrangierter Rackserver bietet mehr Enterprise-Funktionen, benötigt dafür aber erheblich mehr Platz und kann bei Lautstärke und Energiebedarf schnell lästig werden. Der MS-A2 konzentriert sich stattdessen auf das, was für viele Homelabs tatsächlich interessant ist: viele CPU-Kerne, schnelle Netzwerkschnittstellen, reichlich RAM, mehrere Massenspeicher und PCIe-Erweiterbarkeit.

839 Euro sind erst der Anfang

Ganz günstig ist die Angelegenheit nicht. Der von mir getestete MS-A2 mit Ryzen 9 9955HX kostet als Barebone aktuell 839 Euro. Der Preis ist derzeit sowohl bei Amazon als auch direkt bei Minisforum identisch. RAM und Massenspeicher müssen zusätzlich eingeplant werden. Und gerade beim Arbeitsspeicher trifft man derzeit auf einen undankbaren Hardwaremarkt. Für ein 64-GB-Kit aus zwei 32-GB-DDR5-SO-DIMMs werden aktuell 1118,93 Euro fällig. Der massive Ausbau von KI-Rechenzentren und die damit verbundene Nachfrage nach Speicher setzen den Markt zusätzlich unter Druck. Die Folgen der KI-Bubble und der damit verbundenen Hardware-Krise machen sich längst nicht nur bei KI-Beschleunigern bemerkbar. Auch klassischer Arbeitsspeicher ist erheblich teurer geworden. Gerade bei einem Virtualisierungshost ist das ärgerlich. CPU-Leistung besitzt der MS-A2 reichlich, bei vielen VMs wird aber mindestens ebenso schnell der Arbeitsspeicher zum entscheidenden Faktor.
Hinzu kommen in meiner Konfiguration zwei NVMe-SSDs mit jeweils 1 TB für jeweils 169 Euro.

MS-A2 Barebone: 839,00 Euro
64 GB DDR5: 1118,93 Euro
2 × 1 TB NVMe: 338,00 Euro
Gesamt: 2.295,93Euro

Knapp 2.300 Euro sind für einen Homelab-Rechner eine Ansage. Allerdings gehören zweimal 2,5 GbE, zweimal 10 GbE SFP+, mehrere Storage-Optionen und PCIe 4.0 x8 bereits zur Plattform. Bei anderen Systemen müsste ein Teil davon zusätzlich nachgerüstet werden. Wer lediglich zwei oder drei einfache VMs betreiben möchte, kann deutlich günstiger einsteigen. Wer die Ausstattung des MS-A2 tatsächlich nutzt, bekommt dagegen ein ungewöhnlich vollständiges Fundament für Proxmox.

Fazit

Der Minisforum MS-A2 hat sich bei mir zum zentralen Proxmox-Host entwickelt. Sieben virtuelle Maschinen laufen regulär auf dem System, ohne den Ryzen 9 9955HX im Alltag annähernd auszulasten. Abstürze oder andere Stabilitätsprobleme sind bislang nicht aufgetreten. Besonders stark ist die Kombination aus Rechenleistung und Erweiterbarkeit. Mehrere Storage-Möglichkeiten, PCIe 4.0 x8, zweimal 2,5 GbE und zweimal 10 GbE SFP+ sind in einem derart kompakten System alles andere als selbstverständlich. Hinzu kommt die gute IOMMU-Aufteilung für Passthrough.

Ganz ohne Kompromisse funktioniert diese Leistungsdichte nicht. Der Ryzen 9 erreicht unter Volllast bis zu 88,9 Grad Celsius. Auch 839 Euro für das Barebone und knapp 1.500 Euro für eine meiner Konfiguration vergleichbare Ausstattung sind kein Schnäppchen. ECC und BMC/IPMI fehlen ebenfalls. Ist er damit der perfekte Rechner fürs Homelab? Für jeden sicherlich nicht. Wer lediglich einige Container und einfache Dienste betreiben möchte, kauft hier deutlich mehr Hardware als nötig. Wer dagegen Proxmox, mehrere virtuelle Server, Home Assistant, Docker und Netzwerkdienste auf einer kompakten und erweiterbaren Plattform bündeln möchte, bekommt ein ausgesprochen stimmiges Gesamtpaket. Für meinen eigenen Einsatz ist die entscheidende Frage ohnehin längst beantwortet: Der MS-A2 könnte mein Homelab nicht nur betreiben – er tut es bereits.

16 Cores für ein Halleluja: Der Minisforum MS-A2 im Homelab
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