Xeno erinnerte gerade auf X daran, dass heute vor fünf Jahren die Windows 11 21996.1 kompiliert wurde. Interessant war es damals, als dann Mitte Juni diese Version als Leak im Netz auftauchte. Ich hatte sie mir damals auch gleich einmal angesehen.
(Die Anzahl der Kommentare war dementsprechend hoch). Die 21996 war damals die letzte Version, in der man Windows 10 Einstellungen in vollem Umfang vornehmen konnte. Aber auch die erste, die als Windows 11 installiert wurde.
Zum Start von Windows 11 (22000) im November wurde dann schon einiges herausgenommen. Interessant ist es aber, einmal die Screenshots von damals mit den heutigen Einstellungen zu vergleichen.
Das Startmenü wurde geändert, der Infobereich. Der Datei Explorer, heute mit Tabs und ohne Ribbon-Menü und so einige andere Änderungen, die in den fünf Jahren vorgenommen wurden.
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Im Juni 2021 war die Windows 11 21996.1?
Da muss aber kurz darauf die Windows 11 22000 gekommen sein. Start war zwar im November, aber die OEM Partner bekammen die RTM Version ja schon Ende Juni, Anfang Juli. Weil da hab ich sie (als die RTM an die Hersteller ausgeliefert wurde) schon eine Kopie über mein Windows 10 installiert
Ende Juni gings dann richtig los
https://www.deskmodder.de/blog/2021/06/25/windows-11-22000-sdk-adk-als-iso-und-mehr/
ah ja.
Weil ich hätte jetzt auch schwören können dass ich Anfang Juli an dem Wochende damals extra die neue Version schon installiert habe, nachdem es hieß, das wäre die finale, die an die Hersteller ging
Man kann nicht sagen das Microsoft in der Zeit nichts getan hat.
Wenn man bedenkt das Windows 11 am Anfang noch wie ein unfertiger Beta Launcher für Windows 10 aussah bei dem echt wenig neu war und selbst das alte Startmenü (wenn auch versteckt) noch vorhanden war….
Ich finde es jedenfalls sehr gut was Microsoft mit Windows 11 geleistet hat.
Wovor ich allerdings Angst habe ist das Microsoft auf dem KI Weg bleibt und das nächste Windows nur noch aus dem Copilot besteht und wie es Google bereits vor hat von der KI nicht nur kontrolliert sondern vollständig gesteuert wird.
Naja wenn Geräte irgendwann soweit sind das ich sie nicht mehr in die Hand nehmen brauche können sie sich auch selbst kaufen dann spare ich viel Geld.
Die beste Kommunikation findet ohnehin offline und nicht vor einem Bildschirm statt.
Schauen wir mal was wird. 👍🏼
Und die Bugs was die Version damals alles hatte, wie bei Windows 10.
Da dacht ich damals auch, was MS da an die Hersteller geben will 🙈
Natürlich war bis zum Offiziellen Start Oktober/November noch Zeit hin, aber perfekt war die Version damals noch nicht
5 Jahre später ist Windows 11 immer noch nicht gut, geschweige den marktreif. Dazu ein klarer Rückschritt gegenüber allen anderen Windows Versionen (Windows 8 einmal ausgenommen).
Unfertige Bereiche, verbuggte Updates, eine miese Usability und nicht zu vergessen: Künstlich aus Hardware, welche die erforderliche Leistung zum Betrieb erbringen könnte ausgesperrt und damit eine Umweltsünde, Investmentvernichter und Kostentreiber.
Das mit der Hardware kann ich ja noch halbwegs verstehen (wobei „Umweltsünde“ mal wieder völlig übertriebener Humbug ist), das andere weniger. Außer dem verkorksten neuen Kontextmenü fällt mir jetzt nicht wirklich viel ein, was unfertig, oder gar „nicht marktreif“ wäre.
Aber, übertrieben wird ja heutzutage immer viel, damit der eigene Punkt wichtiger erscheint als er eigentlich ist…
Dell Optiplex 5050 mit Intel(R) Core(TM) i5-7500 CPU @ 3.40GHz
Alles kompatibel, sogar TPM 2.0 ist vorhanden. Einzig die CPU wird als inkompatibel angezeigt und damit ist das Gerät raus, obwohl es noch wunderbar funktioniert und für das bissel Office was die Kollegin macht absolut ausreichend.
Wie gesagt, den Punkt mit der Hardware kann ich nachvollziehen. Alles andere nicht.
Da muss ich schon sagen, da vermiss ich die alten Zeiten etwas.
Windows XP, als der SP2 mit integrierter Firewall kam oder Windows 7 mit SP1 – das waren super stabile angenehme Betriebssysteme und man merkte mit den ServicePacks noch, dass man viel Wert auf Fehlerbehebung, Qualität und Stabilität setzte.
Ich glaub es fing erst so richtig damit an, mit Windows 8, als MS das Betriebssystem kostenlos anbot und Firmenkunden mehr Wert wurden, und in dessen zuge der Enduser zum Tester wurde. Seither hat es den Anschein, nur noch Quantität, statt Qualität.
Hauptsache eine neue Funktion nach der anderen, auch wenn Sie noch nicht richtig läuft oder die vorherigen Funktionen noch nicht einmal fehlerfrei laufen
Das „Gefühl“ kommt wohl eher daher, dass jetzt mit jedem Update eine Änderung kommt und nicht einmal im Jahr als SP.
„Windows XP, als der SP2 mit integrierter Firewall kam oder Windows 7 mit SP1 – das waren super stabile angenehme Betriebssysteme“
Dann hattest du wohl andere Betriebssysteme als ich.
Hatte sowohl XP als auch 7 in der Professional und ich musste XP einmal im Jahr komplett frisch installieren weil nichts mehr ging, bei 7 war es alle 2 Jahre.
„Ich glaub es fing erst so richtig damit an, mit Windows 8“
Windows 8 musste ich einmal im Monat frisch installieren bis 8.1 kam dann lief es bis 2015 durch und ich konnte auf 10 umsteigen. Windows 11 habe ich bisher vlt 2 mal neu installiert aber beides mal lag es nicht an Windows.
Ich habe natürlich keine Statistik geführt, wie oft ich bei Patches Probleme hatte. Rückblickend würde ich aber behaupten, dass XP und W7 weit mehr Probleme mit Patches hatten als W10 oder W11. Kann durchaus sein, dass heute über Probleme – und seien sie noch so selten – weit mehr berichtet wird als früher. Mit Windows 11 hatte ich bisher, trotz aller Katastrophenmeldungen, noch keine Probleme, zumindest nicht was Patches betrifft.
So ist es, du bringst es exakt auf den Punkt.
Windows 11 ist eine üble Mogelpackung und wurde aus rein fadenscheinigen Beweggründen veröffentlicht.
Um den Geräteverkauf von Intel-Geräten anzukurbeln. Die Verkaufszahlen waren aufgrund der eklatanten Sicherheitslecks in Intel-Prozessoren dramatisch eingebrochen. Eigenverschuldet wohlgemerkt.
Da ist MS als fürsorglicher Partner natürlich gerne zur Hilfe geeilt.
Die vollkommen absurden Hardwarebedingungen, die angeblich aus Sicherheitsgründen notwendig sein sollen, führten weltweit zur Verschrottung von Millionen Geräten. Nicht von uralten und defekten Geräten, sondern vornehmlich von relativ neuen und intakten Geräten.
Somit ist das ganz sicher eine Umweltsünde, anders kann man das nicht bezeichnen.
Von den ständig gemeldeten Problemen will ich gar nicht erst anfangen. Die gab es bei den Vorgängern auch.
Bei Windows 10 wurde es erheblich besser, als diese Version keine Feature-Upgrades mehr erhielt.
„Windows 11 ist eine üble Mogelpackung“
Windows 7 war nur ein ausgereifteres Vista 2.0 das die Nutzer erneut zur Kasse gebeten hat und wurde dafür sogar noch gefeiert….
„Die vollkommen absurden Hardwarebedingungen, die angeblich aus Sicherheitsgründen notwendig sein sollen,“
Sicherheitsexperten haben schon Jahre zuvor höhere Anforderungen empfohlen und Microsoft dafür kritisiert das sie es in Windows 10 nicht umgesetzt haben.
Womöglich werden die bestimmt alle von Intel bezahlt um für mehr Umsatz zu sorgen….
„Von den ständig gemeldeten Problemen will ich gar nicht erst anfangen. Die gab es bei den Vorgängern auch.“
Wenn es die schon immer gab warum ist Windows 11 deswegen ein Fehler?
„Sicherheitsexperten haben schon Jahre zuvor höhere Anforderungen empfohlen und Microsoft dafür kritisiert das sie es in Windows 10 nicht umgesetzt haben.“
Ja, aber damit war wohl eher mal saubere Programmierung und entfernen von unnützen Altlasten gemeint den Microsoft seit mindestens Windows NT mit sich rumschleppt. Linux kommt auch prima ohne TPM und SecureBoot aus und läuft deswegen bei veralteten Zertifikaten auch nicht plötzlich in einen Error.
Das ist schön, aber, wegen der minimalen Verbreitung hat Linux auch weniger Sorgen mit Schadsoftware.
Ich gebe dir allerdings indirekt insofern recht, dass ich auch denke, dass viele Sicherheitsmaßnahmen heutzutage maßlos übertrieben werden. Wir leben halt in sehr alarmistischen Zeiten, das zeigen auch andere Dinge, die nicht gerade aus dem IT-Bereich stammen.
Minimalen Verbreitung? Ja auf dem Desktop vielleicht, aber im Serverbereich hat Linux ganz allgemein einen Marktanteil von ~50%-60% und bei Webservern ca 90%, Unix Derivate eingeschlossen und die stehen bekanntlich unter Dauerfeuer.
Windows 11 hat sich rückwärts entwickelt und ist im derzeitigen Zustand nicht mehr vernüftig einsetzbar.
Hinzu kommt eine KI names CoPilot, welche einem völlig unausgereift an vielen Stellen entgegenspringt. Immer noch werden Altlasten mitgeschleppt, die vielfach zu Problemen führen. Ich arbeite mit Computern beruflich und privat schon seit DOS-Zeiten.
Auch ich bin seit MS-DOS 3.3 dabei. Warum Windows 11 nicht vernünftig einsetzbar sein soll, erschließt sich mir allerdings nicht. Sowohl privat wie auch beruflich nutze ich Windows 11. Es funktioniert. Sicherlich kann man sich über die eine oder andere Sache streiten, z. B. finde ich das Kachelmenü von Windows 10 durchaus angenehmer als das Startmenü von Windows 11 oder im Datei-Explorer war die Ribbonbar unter W10 besser zu bedienen als das Gegenstück unter Windows 11. Dafür bin ich ein Fan der Einstellungs-App von Windows 11. Insgesamt könnte Microsoft natürlich Altlasten deutlich konsequenter entfernen, als sie es bisher tut. Das ist aber ein Problem, welches sich schon durch vielen Windows-Versionen zieht.
Ich kenne die Win 11 erst seit dem 01.05.23 leider (4 Jahre ohne pc) also so die 22000 rum. Kann nicht schauen, weil ich die Herstellerversion sofort lösche und auch die versteckte Partition.
Nach 3 Tagen wollte ich nie mehr Win 10 sehen, hab sogar ne billige Version von Win Server 2025 gekauft. ^^
Mochte das Win 11 Menü schon eher, aber doch Start11 gekauft. ^^
Und es war top stabil, hatte bis jetzt keinen Bluescreen, und ich bin nicht gerade der Nutzer, der liebevoll mit Windows umgeht, und schön das macht wo MS will. 😁😁😜