Im April 1981 wurde 86-DOS in der Version 1.0 fertiggestellt. Es sind nun 45 Jahre vergangen und zu diesem Geburtstag hat Microsoft DOS 1.0 als Open Source zur Verfügung gestellt. Einige von euch haben die Entwicklung von DOS sicherlich verfolgt und mitgemacht.
Schon 2024 hatte Microsoft MS-DOS 4.0 offen zur Verfügung gestellt (hier der GitHub-Link), jetzt folgt DOS 1.0. Das MS- davor wurde erst später gesetzt, nachdem Microsoft die Rechte an DOS gekauft hatte.
Der DOS-Quellcode selber wurde auf Druckerpapier in Tim Patersons Garage gefunden. Interessant in dem Zusammenhang sind sicherlich auch die Paterson-Listings, bzw. die Webseite und auch die Downloadsektion auf der Seite.
Ich persönlich kann da nicht mitreden, da ich erst viel später in die Windows-Versionen eingestiegen bin. Aber für alle, auch die es nicht miterlebt haben, wird es sicherlich ein Rückblick in die Entwicklung sein.
Im Mai 2025 hatte Microsoft einen neuen Editor bereitgestellt, der an den MS-DOS-Editor erinnert.

Haben QDOS gekauft, da gabs noch kein DOS Und DOS 1.0 ist nicht brauchbar, keine Verzeichnisse. Da kann man mit DOS 4 schon mehr anfangen.
Außer Nostalgie ist damit doch eh nicht viel zu anfangen.
genau und ich schaue es mir in 100 Jahren nochmal in Ruhe an, wenn ich Zeit gefunden habe
Na, mit dem 4.0 kann man ja noch was übernehmen in das freedos. ^^
Es gibt auch FREEDOS. Nichts für diejenigen, die in der heutigen IT-Landschaft produktiv sein wollen/müssen, aber schon mit gutem Fortschritt gegenüber dem damaligen DOS. Flucht vor der immer größer werdenden Komplexität
Mit DOS war alles noch schön einfach und überschaubar.
Das stimmt. Die übertriebene Komplexität in diesen Tagen wurmt mich auch des Öfteren…
Also Dos musste ich haben 3.2 , aber wurde schnell ersetzt durch OS/2 1,1. ^^
mochte auch das Rumtippen nicht, also wurde schnell NC gekauft und PC geos
Mein Finale war privat DOS 6.2 . Bei einem Arbeitgeber 6.0 mit der tollen Bemerkung des Admin: * Geh‘ doch mal in DIR ! * ;-X
Wenn Retro, dann bitte viel lieber doch den Opel Manta A Elektro … und nicht Astra K Sport Tourer !
Da ich ab 1974 meist angebliche Großrechnern voll beschäftigte war mein erster Kontakt mit DOS erst im Sommer 1986. Und zwar auf einem echten PC mit gleich 3 Stück 8 Zoll-Diskettenkettenlaufwerken. Übrigens: am besten gefiel mir DR-Mu-DOS. Kennt das noch einer ? Damit verwandelte ich alte PC in Terminal eines Compaq-Servers. Später hieß so etwas dann „Diskless Workstation“ und noch später „Thin Client“. Alles nur eine Marketingfrage. Hier gibt es auf 6 PC noch immer eine Partition mit funktionstüchtigem echtem DOS in Form von MS-DOS 5, MS-DOS 6 und MS-DOS 6.22.
Ein paar Befehle kenne ich auch noch. D:, dir, doom.exe. 😉
hab in VM ein Dos 7 und gem und geos und nc und windows 3,11 ws und da drin Norton Desktop 3.0
Ein ewig unerfüllter Traum wäre die Freigabe des Windows-XP oder Windows 7 Quellcodes, das kann sich MS gar nicht leisten, weil wahrscheinlich 80 Prozent des Codes identisch mit dem von Windows 10/11 sind.
Wirklich spannend wäre es, wenn sich ein paar Entwickler zusammenfinden die dann aus dem Windows 7 ein modulares Betriebssystem im Stil von Windows 10 herstellen und zwar ohne Kontenzwang, systemweite Implementierung eines Webbrowsers oder Office-Tools.. nur so als Beispiele.
Wird alles nicht passieren, aber die Vorstellung mag ich sehr.
>format internet:
Die Version 1.0 ist aus historischen Gründen interessant, weil die nie in den Verkauf gelangte.
Die erste Version, die es tatsächlich dann gab, war die 1.14, hieß da aber noch 86-DOS.
Die erste Version, die tatsächlich MS-DOS hieß, war die 1.25.
Die erste Version, die dann weitere Verbreitung fand, war die 2.11.
Das war dann meine erste DOS-Version.
Danach hatte ich die 3.31, die als erste DOS-Version die 32 MB-Grenze nicht mehr hatte.
Danach ganz kurz 4.01, dann alle Versionen von 5.0 bis 6.22.
Die 6.22 habe ich immer noch auf meinem allerersten PC (286-16 mit 4 MB RAM).
Da ist auch Windows 3.11 installiert, die letzte Windows-Version, die auf einem 286er läuft.
Warum Microsoft vor einigen Jahren die 4.00 veröffentlicht hat und nicht die 4.01 ist aber kaum nchvollziehbar.
Denn die 4.00 gabs nur sehr kurz und wurde dann schnell durch die 4.01 ersetzt, die viele schwere Fehler in der 4.00 korrigierte.
Auf Github gibts auch den Quellcode von der 1.25 und 2.0: https://github.com/microsoft/ms-dos
3.31 (ein Clon) war auch mein DOS-Einstieg auf dem oben genannten PC mit den 3 Stück 8 Zoll Diskettenlaufwerken. Die Kiste hatte 640 KB RAM. Alles unter 3.3 kenne ich nicht.
MS-DOS 3.31 war eine Spezialversion von MS-DOS 3.30 für Compaq.
Es brachte gegenüber 3.30 zusätzlich die Unterstützung für Partitionen größer 32 MB.
Die hat IBM bekommen, MS hat ja QDOS gekauft weil der Bill zu schnell war und eigentlich gar kein OS programmieren konnte. ^^
In DOS 4 war da nicht diese HD-Software drin, die die Dateien realtime verpackt hat, damit sie kleiner waren und mehr Platz war? Und da war doch Code von einer anderen Firma drin, und die hat den geklagt und darum das 4.01
Nein, das war DOS 6.20.
DOS 6.21 kam dann ohne das Komprimierungsprogramm und 6.22 hatte dann wieder ein Komprimierungsprogramm, diesmal ordentlich lizensiert.
MS-DOS 4.00 hatte einen schweren Bug im EMM und andere Fehler, die sogar zu Datenverlust führen konnten.
Deshalb hat da Microsoft rel. schnell die 4.01 gebracht und die 4.00 vom Markt genommen.
Ich bin 1989 von MS-DOS auf 4DOS umgestiegen. Und wer erinnert sich noch an die Tabellenkalkulation As-Easy-As? Man verklärt ja gerne die Vergangenheit, aber ich fand meine Anfangszeiten (1988 mit einem Schneider Euro-PC) spannend…
Ja der nicht ganz 100% ibm PC Clone ^^
ja mit 4dos hatte ich auch das vergnügen und den unter OS/2 der 4os2. ^^
Aber ich war Mauschupser also gem und geoworks mocht da windos nicht. ^^
4DOS, 4OS, 4NT waren nur Befehlsinterpreter (keine Betriebssysteme!), die statt command.com bzw. cmd.exe genutzt werden konnten und mehr interne Befehle und viele weitere Möglichkeiten boten.
[War 4DOS nicht auch schneller, weil er Befehle neuerer Prozessoren (> Intel 8086/8088) nutzen konnte?
Tuning! 😃
… Ach ja, und Intels 8086/8088 konnte man viel früher schon durch die pinkompatiblen, schnelleren NEC V30/V20 ersetzen, die obendrein bereits den 80186-Befehlssatz unterstützten…]
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Hesse)
Und anstatt des Intel 286, den es nur bis max. 12 MHz gab, gab es von AMD und Harris Modelle mit 16/20/25 MHz Takt.
Auch beim 386er und 486er gabs von anderen Herstellern schnellere Prozessoren als von Intel.
Und dann gab es von Intel am Ende der 286er noch den CoProzessor 80287XL.
Das war ein 80387 im Pinout des 80287. Er war deutlich schneller als der normale 80287.
gibts heute immer noch in einer aktualisierten Version von JP-Soft -> Take Command
nutze ich tatsächlich als Batchprozessor für einige Aufgaben
Wenn ich für „Edit Config.sys“ jedesmal eine Mark bekommen hätte, wär ich sehr reich!