VitualBox ist mit einem neuen Update an den Start gegangen. Es ist heute die Version 7.2.8 und dementsprechend auch das Extension Pack. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier um ein Wartungsupdate, mit einigen wichtigen Korrekturen.
So wurde ein Fehler bei der Aktualisierung von Secure-Boot-Zertifikaten und Windows 11-Gästen behoben. Und um bei Windows 11 zu bleiben wurde eine Korrektur vorgenommen, die unter Windows 11 als Gast zu einem BSOD kam – DRIVER_OVERRAN_STACK_BUFFER führen konnte. Eine Auswahl an weiteren Korrekturen sind:
- DMI: Problem behoben, bei dem für die BIOS-Release- und BIOS-Firmware-Versionsnummern der Wert 0,0 angegeben wurde, sodass Windows die Registrierungsschlüssel unter HKLM\HARDWARE\System\BIOS nicht ausfüllte, auf die einige Komponenten angewiesen sind
- Linux-Gast-Erweiterungen: Problem behoben, bei dem das letzte Zeichen beim Kopieren aus einem Wayland-Gast nicht in die Zwischenablage des Windows-Hosts eingefügt wurde
- Linux-Gast-Erweiterungen: Es wurde ein Problem behoben, bei dem die gemeinsame Nutzung der Zwischenablage in Kombination mit einem Wayland-Gast und einem Windows-Host nicht möglich war
- Linux-Gast-Erweiterungen: Das vboxvideo-Kernelmodul wurde für Kernel 7.0 und neuer als veraltet markiert Bitte erwägen Sie die Verwendung von VMSVGA-Grafik oder des vboxvideo-Moduls, das im Linux-Kernel enthalten ist oder von Ihrer Linux-Distribution bereitgestellt wird, wenn der Gast einen Kernel 7.0+ ausführt; vboxvideo wird für ältere Kernel weiterhin verfügbar sein
- Linux-Host: Erste Unterstützung für Kernel 6.19 und 7.0 hinzugefügt
- Main: Absturz beim Herunterfahren von FreeBSD 16.0 behoben, wenn mehrere Geräte an einen LSI Logic SAS-Controller angeschlossen waren
Info und Download:
- virtualbox.org/wiki/Changelog
- download.virtualbox.org/virtualbox/7.2.8 (Erweiterungen nicht vergessen)
- virtualbox.org/wiki/Downloads
VirtualBox 7.2.8 ist erschienen

Update von 7.2.6 auf 7.2.8 verlief sauber, Maschinen starten und laufen einwandfrei.
In der Tat gab es beim Update keine Probleme, aber warum ist die Installationsdatei nun plötzlich ca. 55MB größer ?
Was haben die da jetzt noch mit rein gepackt ?
Bei Version 7.1, welche sich ja noch im Status „active maintenance“ befindet, startet mit v7.1.18 weder ein Windows-Gast noch ein Debian-Gast. Nicht mal eine VM als „Live-CD“ startet…
Virtualbox 7.1.x hat im März 26 sein Supportende erreicht. Wieso überhaupt noch 7.1.18 veröffentlicht wurde verstehe ich daher nicht so ganz.
Vorhin wo ich geschrieben habe, stand unter https://www.virtualbox.org/wiki/Download_Old_Builds bei 7.1 noch „active maintenance“ und nicht wie jetzt „no longer supported, support ended 2026/03“.
Das April Update war jetzt wohl endgültig das letzte Update für die 7.1. Aber doof, wenn mit dem Update auf einmal kein Gast mehr starten möchte. Aber sowas gab es auch mal mit der 7.2. Hier hat nur eine Neuinstallation von VBox geholfen. Kann aber auch andere Gründe haben. Musste man die Logdateien der einzelnen VMs durchgehen, was aber nicht unbedingt leicht ist.
Hast Du irgendeinen zwingenden Grund, nicht auf die 7.2 zu wechseln?
Bis einschließlich 7.2.4 sind alle Gäste immer zu willkürlichen Zeitpunkten abgestürzt. Mal direkt beim Start, dann beim Login, usw. / 7.2.6 habe ich nicht probiert und mit 7.2.8 bin ich gerade am testen. Bis jetzt ist seit ca. 1 Stunde noch kein Gast abgestürzt.
wow das gibts ja
Vbox läuft ja wider mal richtig.
Mein Lieblings Desktop windows 3.11 Norton Desktop 3.0
früher unter OS/2 winos2 weil da hatte ich kein windows unter Dos.
https://ibb.co/HTspz6hL
Was ich immer noch nicht mag nur auf C: Installierbar.
Oracle Virtual Box nutzen ich zwar nur auf einem Computer mit Windows und auch das Gastbetriebssystem ist Windows, aber sonst… alles gut … Keine Probs mit der 7.2.8.
Ein Tipp noch:
Die Reihenfolge der Installation von der Virtualisierunssoftware ist wichtig.
Hat man z.B. zuerst Hyper-V von Microsoft als Virtualisierungssoftware installiert, kann es pasieren,
ich sage ausdrücklich kann,
dass weitere Virtualisierungssoftware, wenn diese installiert wird, die Ausführung von VMs blockiert.
Registry-Einträge und Gruppenrichtlinien für die Gerätesicherheit sind zu beachten.
Installiert man zuerst Drittanbieter-Software zur Virtualisierung von Betriebssystemen, testet
dann seine damit gemachten Virtuellen Maschinen und installiert danach Microsoft
Hyper-V, funktionieren die Virtuellen Maschinen der Virtualisierunssoftware von
Qemu, Oracle Virtual Box oder VMWare……. zumindest bei mir. Das habe ich so auch durchgetestet…
auf Windows 11 24H1, Windows 11 Version 25H2, Build 26300, 28000, 28020 und Server 2025 Build 26100.
Nur so als Hinweis.: VirtualBox 7.2.8 scheint da einen etwas seltsamen Bug zu haben, was das Logging angeht.
https://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=114522
https://github.com/VirtualBox/virtualbox/issues/645
Der müllt einem das Benutzerprofil zu und verwendet nicht die VirtualBox Standardverzeichnisse für Log-Dateien. Ist mir gerade aufgefallen, dass da bei mir bereist über 100 Dateien abgelegt wurden.
Unter Windows 10 werden auch Logs erzeugt allerdings sind es bei mir nur drei und werden auch nicht mehr.
Wenn ich diese lösche werden keine neuen erzeugt. Merkwürdig ist das es mit dem heutigen Datum keine gibt 🤔
Komisch. Bei mir wird jedes Mal eine solche Log-Datei erstellt, wenn ich eine VM herunterfahre. Host ist bei mir auch Windows 10.
Ich hätte gerne, dass die VM-Box auch ARM-Windows laden kann und komplett andere und PC-fremde OS, wie AmigaOS4 PPC oder so, also eigentlich ein Emulator mit einbauen. 😁😜🙃
Gleiche Oberfläche und beim Starten kann man wählen: Emu starten oder VM starten.