VideoProc Videoschnittprogramm im Test und Gewinnspiel

Mav hat mal wieder ein Programm getestet und möchte euch es euch nun in einem Test zeigen, was das Videoschnittprogramm VideoProc so kann, oder auch nicht. Im Anschluss daran haben wir für euch ein Gewinnspiel. Dort habt ihr die Chance einen von zehn Keys für dieses Programm zu ergattern.

Und wieder ein Videoprogramm werdet denken, doch ganz so einfach ist es nicht. VideoProc sehr gut intuitiv anzuwenden, was auch Videoanfänger interessieren dürfte. Jeder hat doch heutzutage auf seinem Handy kleine Videos von den Kindern, Enkeln, Freunden oder irgendwelchen Feiern liegen. Fährst du Mountainbike, oder Motorrad mit einer GoPro-Cam, oder hat deine Drohne eine Digicam verbaut?

Mit VideoProc ist es kein Problem die Videos in wenigen Schritten zu schneiden und anschließend zusammenzufügen. In der kostenlosen Version ist die Videobearbeitung auf 5min-Videos beschränkt – reicht aber allemal aus, die Funktionen des Programms zu testen.

Aussehen und Design:

Plus: Gewöhnungsbedürftig ist die Oberfläche des Programms – ein kleines Fenster, welches sich auch nicht vergrößern lässt. Doch sobald eine Funktion ausgewählt wird (zb Schneiden, oder Croppen), öffnet sich ein weiteres Fenster, wo die entsprechenden Schritte durchgeführt werden. Super ist die Einfachheit der einzelnen Fenster, was die intuitive Bedienung erst ermöglicht. Schlussendlich landet man nach jedem Arbeitsschritt wieder auf der Hauptmaske – man kann sich also nicht im Programm „verlaufen“. Jeder Button zeigt einen Kurztext über seine Funktion, wenn man mit der Maus drüberfährt (Mouseover)

Minus: Das Design ist leider sehr hell und wenig kontrastreich – zB. der Positionszeiger welcher anzeigt, an welcher Stelle man sich im Video befindet, ist hellgrau auf hellgrauen Hintergrund mit einer dünnen mittelgrauen Umrandung… Jemand der es gewohnt ist auf dunklen Oberflächen zu arbeiten, hat hier keine Einstellmöglichkeiten zb einen „Darkmode“ einzuschalten.

Anwendung und Funktionen:

Zu bearbeitende Videos (auch HD/4K) werden entweder per Button, oder einfacher per „Drag&Drop“ der Liste hinzugefügt. In der Toolbox findet man Werkzeuge wie „Deshake“ und „Denoise“ zb für GoPro Videos um hier störendes Wackeln, oder Nebengeräusche zu entfernen. Des weiteren sind folgende Werkzeuge vorhanden:

  • Merge (Videoclips zusammenfügen)
  • Trim (unerwünschten Start/Endteil entfernen)
  • Rotate (drehen des Videos)
  • Mirror&Flip (vertikal/horizontal spiegeln)
  • Gif (Video zu einem Gif konvertieren)
  • Snapshot (Schnappschuss anlegen (png))
  • M3U8 (M3U8 für Apple HTTP Live Streaming)
  • 3D->2D (3D StereoVideo in 2D Film umwandeln)
  • MKV-Maker (Videostream in MKV)
  • Fisheye (Fisheye-Verzerrung korrigieren)
  • Export Subtitle (Video-Untertitel in SRT- oder ASS-Datei exportieren)

In welchen Format das Video dann abgespeichert wird, ist die Qual der Wahl – VideoProc unterstützt alle wichtigen Formate bzw eingestellte Geräteprofile (über 400). Jedes Format kann wiederum einzeln in Qualität, Videocodec und Audiocodec angepasst werden. Das Einstellen von Farben, Kontraste und Lichtverhältnisse, Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Gamma und Farbtemperatur ist mittels Filter möglich.

Überblendeffekte sucht man in dem Programm allerdings vergebens. Ok, ich kenne keinen Tarantino, oder Spielberg, der „Kippen“, „Wischen“ oder „Rad“ benutzt. Eine Blende ist allerdings dennoch wichtig, um Zeitverläufe darzustellen, alles andere sind eher kitschige Stilmittel. Das eine einfache Blende fehlt, muss ich dennoch als dicken Minuspunkt werten – andere Effekte sind verzichtbar.

Ergo, ist es nur möglich die Videoclips in ausgewählter Reihe zusammen zuschalten. Da die Software nicht nur den CPU zum Rechnen benutzt, sondern auch die Grafikkarte (Level 3 Hardware Acceleration), ist der Job recht schnell erledigt.

Hervorzuheben ist die Möglichkeit, dass man von nahezu allen bekannten und unbekannten Musik/Videoportalen (und Seiten die Videos enthalten) (über 1000) Videos und Songs herunterladen kann. (YouTube, Soundcloud, Facebook, heise, Vimeo etcpp…. und bevor Fragen kommen: ja, ein paar Pornoseiten sind auch dabei) Livestreams können übrigens auch mitgeschnitten werden.

Ein schönes Tool ist auch die Bildschirmaufnahme, wenn man zb. eine Videotutorial erstellen möchte. Mögliche Modis:

  • Aufnahme des Bildschirmes
  • Aufnahme von der Webcam
  • Aufnahme von Bildschirm und Webcam (Bild in Bild)

Es besteht auch die Möglichkeit DVD´s zu konvertieren (Iso, mkv, etc pp) Eine weitere wichtige Funktion habe ich leider nicht gefunden: Die Möglichkeit Videos mit Musik zu untermalen. Wer ernsthaft seine selbst gemachten Videos schneidet und zusammenfügt, möchte auch die Möglichkeit haben hier einen Song unter zulegen. Stellen wir uns vor, (nur mal so als Beispiel) man hat ein Video von seiner Motorradtour gemacht, der Kumpel mit seiner Drohne und machte ein paar Luftaufnahmen und anschließend gab es eine Party mit den Motorradfreunden wo witzige Situationen auf Handy aufgenommen wurden.

Man hat Videos einer GoPro, einer anderen Actioncam und diverse Handyvideos – scheiden, zusammenfügen, Größe ändern, formatieren alles kein Problem – aber wer will dann den Originalton hören? Das Blubbern des Motorrads, das Sirren der Drohne und das Blabla der Feier – hier wäre eine schöne musikalische Untermalung ohne Originalton nötig.

Fazit:

Ein übersichtlich gehaltenes Werkzeug mit umfangreichen Möglichkeiten. Man arbeitet sich schnell ein und kommt zu entsprechenden Ergebnissen.
Die Oberfläche ist recht hell und wenig kontrastreich, aber sehr funktionell. Die Größe der Fenster könnte bei der Bearbeitung mehrerer Videos etwas größer, oder zumindest anpassbar sein.

Die Stärken von VideoProc liegen eindeutig im Konvertierungsbereich und einigen Zusatzfunktionen, die andere Videosoftware nicht aufweisen können. Auf die reine Videobearbeitung beschränkt, hat das Programm allerdings noch ein wenig Nachholbedarf.

Wer seine selbstgemachten Videos zusammenschneiden möchte, hat dies hiermit schnell erledigt – Überblendeffekte oder Musikuntermalungen sind nicht möglich. Mit anderen Worten: Als „Videokonverter“ perfekt, als „Videobearbeitungsprogramm“ eher Semi…. Die Bildschirmaufnahme und die Videoload-Funktion, erweitern das Programm um nützliche Funktionen. Wer Hilfe zur Anwendung und deren Funktionen benötigt, findet diese (zur Zeit) leider nur Online und in Englisch vor.

Wer mehr über das Programm wissen möchte, findet hier alle Infos: videoproc.com

Design: 6 von 10
Individualisierung der Programmoberfläche: 0
Handling: 9 von 10
Konvertierung: 10 von 10
Videobearbeitung: 6 von 10
Zusatzfunktionen: 8 von 10
Gesamtergebnis: 6,5 von 10 Punkten

Gewinnspiel:

Kommen wir zum Gewinnspiel. Wir haben 10 Keys für das Programm für euch, welche ihr nun gewinnen könnt. Das Gewinnspiel startet sofort und Endet am 12.01.2018, wie immer um 18.00 Uhr. Mit einem einfachen Kommentar nehmt ihr am Gewinnspiel teil. Bleibt den anderen gegenüber fair und nehmt nur einmal am Gewinnspiel teil.

Teilnahmebedingungen

  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Anspruch auf Garantie besteht nicht. Ein Umtausch oder Wechsel in den entsprechenden Geldbetrag ist nicht möglich.
  • Der Gewinner wird per E-Mail (gültige Mailadresse angeben) nach dem Ende des Gewinnspielzeitraums von uns benachrichtigt sowie in diesem Blog-Post bekanntgegeben. Sollte darauf keine Antwort erfolgen, entfällt der Gewinn nach 3 Tagen und ein neuer Gewinner wird ermittelt.
  • Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und haben einen kompletten Ausschluss vom Gewinnspiel zur Folge.
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38 Kommentare zu “VideoProc Videoschnittprogramm im Test und Gewinnspiel

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