Die Internetseiten mehrerer deutscher Krankenhäuser, Universitäten und Behörden waren am Mittwoch zeitweise nicht erreichbar. Betroffen waren unter anderem die Berliner Charité und das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Sachsen-Anhalt. Auch verschiedene Universitätskliniken und bayerische Ministerien nahmen ihre Webauftritte vorsorglich vom Netz. Anlass sind zwei kritische Sicherheitslücken in PHP, für die inzwischen Updates veröffentlicht wurden. Hinweise auf einen Zusammenhang mit einem konkreten Cyberangriff gibt es bei den genannten Abschaltungen bislang nicht.

Harzklinikum nimmt Webseite vorsorglich offline
Das Harzklinikum bestätigte die Abschaltung am Mittwoch in einer kurzen Pressemitteilung. Kommunikationsleiter Dr. Konstantin Korosides-Kreissig verwies auf die weltweite Sicherheitswarnung zu PHP. „Sobald wir die Lage überblicken gehen wir wieder online“, teilte er mit. Mehr ist zur technischen Situation des Klinikums bislang nicht bekannt. Insbesondere wurde nicht mitgeteilt, ob die eigenen Server tatsächlich eine der verwundbaren PHP-Versionen einsetzen. Auch von einem Angriff oder Einschränkungen bei der Patientenversorgung ist in der Mitteilung keine Rede. Bei der Berliner Charité waren neben der Hauptwebseite zeitweise weitere Internetangebote und die Online-Terminbuchung betroffen. Die Einrichtung erklärte ausdrücklich, dass kein Cyberangriff stattgefunden habe. Der Klinikbetrieb laufe normal weiter. Ähnliche Maßnahmen wurden von den Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg und Mannheim bekannt. In Freiburg war auch der Internetauftritt der Patienten-App „Meine Uniklinik“ betroffen.
Universität Freiburg nimmt ILIAS und Webmail vom Netz
An der Universität Freiburg beschränkte man sich nicht auf die öffentliche Webseite. Das Rechenzentrum schaltete auch das Intranet, mehrere WordPress-Angebote, die Lernplattform ILIAS und den studentischen Webmail-Zugang ab. Für Administratoren weiterer PHP-Systeme gab es die Aufforderung, ihre Installationen zu überprüfen. Wo sich eine Gefährdung nicht ausschließen ließ, sollten die entsprechenden Dienste vorerst nicht mehr öffentlich erreichbar sein. In Bayern waren unterdessen mehrere Internetseiten von Ministerien und der Polizei offline. Das bayerische Innenministerium verwies auf Warnungen des BSI und des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI). Daraufhin wurden mehrere Behördenwebseiten vorsorglich abgeschaltet. Dass die Systeme tatsächlich angegriffen oder kompromittiert wurden, ist bislang nicht bekannt.
Zwei PHP-Sicherheitslücken mit hohem Risiko
Hinter der Warnung stecken die Schwachstellen CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619. Beide betreffen die Speicherverwaltung von PHP und werden nach CVSS 4.0 mit jeweils 9,2 von 10 möglichen Punkten eingestuft. Bei CVE-2026-109618 geht es um eine fehlerhafte Behandlung von Speichermangel. Dabei können interne Datenstrukturen beschädigt werden. CVE-2026-109619 betrifft einen sogenannten Use-after-free-Fehler: PHP kann unter bestimmten Umständen noch auf einen Speicherbereich zugreifen, obwohl dieser bereits freigegeben wurde. Angreifer können solche Fehler unter geeigneten Bedingungen ausnutzen, um eigenen Code im PHP-Prozess auszuführen.
Abhängig von der Serverkonfiguration kann das auch ohne vorherige Anmeldung möglich sein. Besonders unangenehm für Webseitenbetreiber: Die Schwachstellen stecken in PHP selbst. Ein aktuelles WordPress mit sämtlichen Plugin-Updates reicht deshalb nicht aus, wenn auf dem Server weiterhin eine verwundbare PHP-Laufzeitumgebung läuft. Betroffen sind verschiedene PHP-Betriebsarten, darunter PHP-FPM, php-cgi, Apache mit mod_php, FrankenPHP und LiteSpeed. Bei Apache mit mod_php wurde bereits gezeigt, dass sich der Fehler durch eine entsprechend präparierte HTTP-Anfrage auslösen lässt, noch bevor die eigentliche Webanwendung ihren Code verarbeitet. Damit kann eine Anwendung verwundbar sein, ohne selbst einen Programmierfehler zu enthalten.
PHP 8.2 bis 8.5 erhalten Sicherheitsupdates
Das PHP-Entwicklerteam hat am Mittwoch außerplanmäßig vier korrigierte Versionen bereitgestellt: PHP 8.2.35, 8.3.36, 8.4.27 und 8.5.12. Die Updates schließen beide Sicherheitslücken. Betreiber selbst verwalteter Server sollten deshalb kontrollieren, ob die entsprechenden Pakete bereits über ihre Distribution verfügbar sind und die aktualisierten PHP-Dienste anschließend tatsächlich verwendet werden. Für PHP 7.4, 8.0 und 8.1 gibt es dagegen keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Das PHP-Projekt hat für diese älteren Versionszweige lediglich minimale Quellcode-Patches veröffentlicht. Ob daraus installierbare Updates werden, hängt vom jeweiligen Distributor oder Supportanbieter ab. Bei Linux-Servern ist außerdem zu beachten, dass Sicherheitskorrekturen häufig in ältere Paketversionen zurückportiert werden. Allein die Versionsnummer verrät deshalb nicht zuverlässig, ob eine Installation noch verwundbar ist.
Was bedeutet das für WordPress und andere Webseiten?
Wer seine Webseite über einen klassischen Webhosting-Tarif betreibt, muss sich normalerweise nicht selbst um die Aktualisierung des PHP-Interpreters kümmern. Das übernimmt der Hoster. netcup hatte bereits vor der Veröffentlichung der korrigierten Versionen angekündigt, die Updates automatisch auf seinen Webhosting-Systemen einzuspielen. Für ältere PHP-Versionen sollen ebenfalls eigene Patches bereitgestellt werden. Anders ist die Situation bei Root-Servern, selbst verwalteten virtuellen Maschinen und eigenen PHP-Installationen. Hier muss der jeweilige Administrator die Korrekturen selbst einspielen oder prüfen, ob der eingesetzte Paketbetreuer sie bereits bereitgestellt hat. Vorübergehende Anpassungen an der Serverkonfiguration können einzelne Angriffswege erschweren. Dauerhaft beheben lassen sich die beiden Fehler damit jedoch nicht. Wann die betroffenen Kliniken, Hochschulen und Behörden ihre Internetangebote wieder vollständig freischalten, ist noch offen. Das Harzklinikum hat bislang keinen Termin genannt.
Deshalb ist https://uupdump.net/ gerade auch nicht erreichbar?
Richtig. Das wird morgen korrigiert und UUP ist dann wieder online. Edit: Ist wieder online.
Ja ok danke, richtig geht wireder
Diese heute veröffentlichten Vorfälle sind schon eine Hausnummer und es scheint sich um einen groß angelegten Hackerangriff zu handeln.
Viele Webseiten setzen nun mal auf PHP und ausgerechnet darüber findet ein Angriff statt.
Sehr bedenklich und besorgniserregend. Da hoffen wir mal, dass bei den betroffenen Webseiten kein Schaden vermeldet werden muss, oder der Schaden nur geringfügig ausgefallen ist.
Da wurde nichts angegriffen oder gehackt! Das sind Vorsichtsmaßnahmen. Nach und nach gehen die Seiten wieder online!
Woher willst du das so genau wissen?
Sicherheitslücken werden in der Regel nur dann entdeckt, wenn sie bereits ausgenutzt wurden und/oder werden. Und wie werden die ausgenutzt? Richtig, durch Hackerangriffe.
Durch die schnell durch die Betreiber bereitgestellten Updates werden die Lücken (mutmaßlich) geschlossen, aber wer weiß, ob es dafür nicht schon zu spät war.
Da kann man nur das Beste hoffen.
Viele haben wirklich vorsorglich die Seite geschlossen, da sie wussten, dass heute das Update erscheint.
Außerdem werden Sicherheitslücken nicht nur dann entdeckt, wenn sie ausgenutzt werden. Das wäre ja der Supergau, wenn nur Exploits in der Gegend herumschwirren würden.
Ich bin jetzt nicht der Experte in diesem Bereich, aber für mich stellt sich aus reiner Logik die Frage, wie sonst Sicherheitslecks als solche identifiziert werden könnten, wenn die Plattformen über diese Lecks nicht bereits angegriffen wurden.
Mein Arbeitgeber hatte seine Webseite heute auch schnell offline gesetzt. Allerdings aus dem Grund, weil unsere IT’ler wohl irgendwelche Ungereimtheiten festgestellt hatten. Natürlich ohne uns „Fußvolk“ nähere Details mitzuteilen.
Sehr viele Sicherheitslücken werden durch Sicherheitsforscher entdeckt und die melden die dann den Softwareentwicklern.
Diverse Softwarehersteller haben dafür sogar ein sog. BugBounty-Programm.
Darüber werden Leute, die Bugs melden, sogar meist mit Prämien belohnt.
Und die Softwarehersteller durchforsten ihren Quellcode auch selbst mit KI.
Und da werden dann Sicherheitslücken gefunden, die öffentlich noch gar nicht bekannt sind.
Was jetzt php angeht: Die Sicherheitslücken sind viel zu früh öffentlich gemacht wurden.
Die sollten eigentlich erst veröffentlicht werden, wenn die Patches schon einige Zeit verfügbar sind.
Deshalb sind viele Institutionen etc. zu Recht in den Panikmodus verfallen, weil zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die Patches noch nicht verfügbar waren.
Immer mehr Entwickler setzen KI in ihrer Arbeit ein.
Bei richtigem Prompting kann die KI insbesondere beim Erkennen von Sicherheitslücken sehr hilfreich sein – und zwar im Vorfeld, also bevor Sicherheitslücken überhaupt ausgenutzt werden.
Es waren zwei Forscherteams, die auf diese Sicherheitslücken gestoßen sind (https://www.heise.de/news/php2shell-Kritische-Sicherheitsluecken-erlauben-Codeeinschleusung-in-PHP-11492938.html). Sie können Ihren Panikraum also wieder verlassen.
gepostet mit der Deskmodder.de-App
Einen Heise-Artikel als Referenz.
Alles klar.🤔
Wenn man keine Ahnung hat, einfach nur nachplappert was man irgendwo gelesen hat und aufgrund dessen wild rumspekuliert, sollte sich mit abwertenden Bemerkungen über Heise vielleicht doch besser etwas zurückhalten.
Gute Zusammenfassung, die auch auf Docker, NAS etc. eingeht.
Ich fand die Zusammenfassung auch ziemlich gut, muss aber zugeben, dass ich bei weitem nicht alles verstanden habe. Aber jedenfalls ist es für mich unfassbar, dass so eine Sicherheitslücke in einer sehr verbreiteten, systemrelevanten Open-Source bzw. freien Software so lange unentdeckt bleiben könnte.
Richtig.
Wir haben einen Anbieter, der ist auch um 16 Uhr vorsorglich vom Netz gegangen zum updaten und auch andere sind tätig, so war z.B. gog.com aus genau diesem Grund nicht erreichbar inkl. Client.
Lieber so, als dass Daten wie bei nbb.de abgegriffen werden.
Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann reicht es angeblich aus, wenn man Uploads in PHP und/oder im Apache via .htaccess deaktiviert, bis ein Update eingespielt werden kann. Auf vielen Servern wird PHP über eigene Quellen des Betriebssystems installiert und aktualisiert. Das hat zur Folge, dass, nur weil es ein Update gibt, das nicht zwingend sofort auch überall verfügbar ist. Dazu könnte man dann bspw bei Ubuntu die apt Quellen ergänzen.
Vorhin war ein Journalist von Heise Online im Interview beim ZDF (Heute-Journal) und hat unter anderem eingeräumt, dass weltweit sehr wohl die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein könnte, dass Hackerangriffe bereits erfolgt sein und durchaus auch erfolgreich gewesen sein könnten.
Es gäbe ja weltweit zig Millionen Webseiten, die auf PHP gescriptet sind.
Ja was denn nun?
Vielleicht wäre es sinnvoll, den Artikel zunächst vollständig zu lesen, bevor wiederholt Mutmaßungen als Tatsachen dargestellt werden. Zwischen einer entdeckten Sicherheitslücke, ihrer möglichen Ausnutzung und einem nachgewiesenen Cyberangriff besteht ein erheblicher Unterschied. Genau das wird im Artikel mehrfach erläutert.
Dass weltweit bereits Angriffe stattgefunden haben könnten, bestreitet niemand. Daraus jedoch einen groß angelegten Hackerangriff auf die genannten Einrichtungen abzuleiten, entbehrt jeder belastbaren Grundlage.
Besonders bemerkenswert ist allerdings, dass ein Heise-Artikel zunächst demonstrativ als Quelle abgetan wird, während wenige Stunden später ausgerechnet die Aussagen eines Heise-Journalisten als Argument herhalten müssen. Offenbar hängt die Glaubwürdigkeit einer Quelle davon ab, ob sie gerade die eigene Vermutung bestätigt.
Eine theoretische Möglichkeit ist kein Beleg, eine vorsorgliche Abschaltung kein erfolgreicher Cyberangriff und persönliche Spekulation ersetzt keine Fakten. Eigentlich sollte diese Unterscheidung selbstverständlich sein.
Danke für deine klare Sachkenntnis und Eloquenz.
Dir empfehle ich, die Beiträge richtig zu lesen.
Ich habe nichts als Tatsache hingestellt, sondern nur auf die Möglichkeit, dass Angriffe bereits stattgefunden haben könnten, hingewiesen.
Was Heise betrifft, habe ich nur die Unterschiede zu dem verlinkten Artikel und den Aussagen des Journalisten im TV hinweisen wollen.
Warum du hier jetzt auf diese unsachliche Weise reingrätschen musst, erschließt sich mir nicht.
Kontrovers über bestimmte Themen zu diskutieren, wird immer schwieriger. Wie man hier deutlich sieht.
Bevor hier großspurig Empfehlungen zum richtigen Lesen verteilt werden, wäre es angebracht, zunächst die eigenen Kommentare zu lesen und kritisch zu reflektieren.
Erst wird ein groß angelegter Hackerangriff vermutet, anschließend die fachlich falsche Behauptung aufgestellt, Sicherheitslücken würden in der Regel erst durch Angriffe entdeckt. Nachdem mehrere Kommentatoren widersprochen haben, soll plötzlich alles nur ein Hinweis auf eine theoretische Möglichkeit gewesen sein. Diese nachträgliche Umdeutung ist ziemlich durchschaubar.
Auch der Umgang mit Heise spricht für sich: Erst wird ein Artikel herablassend abgetan, wenige Stunden später soll ein Journalist desselben Mediums die eigene Argumentation stützen.
Und sobald Gegenwind kommt, wird sich über angeblich fehlende Diskussionskultur beklagt. Widerspruch ist keine Unsachlichkeit und fachliche Korrektur kein persönlicher Angriff.
Diese arrogante, belehrende Art kann man sich jedenfalls sparen. Wer selbst Kritik austeilt, sollte auch welche vertragen und vor allem bereit sein, die eigenen Aussagen zu hinterfragen. Ich lasse mir jedenfalls nicht von jemandem, der genau daran scheitert, erklären, wie ich meinen eigenen Artikel zu verstehen habe.
ZITAT „Diese arrogante, belehrende Art kann man sich jedenfalls sparen.“ ZITAT Ende
Du solltest nicht von dir auf andere schließen.
Deine geschwollen formulierten Belehrungen (KI-generiert?) ziehen bei mir nicht. Ich bin mir sehr sicher, dass du nicht über die Persönlichkeit verfügst, mich auf solche unsachliche Weise maßregeln zu dürfen.
Als Redakteur sollte man möglichst neutral agieren und sich schon gar nicht zu solchen Kommentierungen verleiten lassen. Aber auch da wirst du wahrscheinlich wieder Gegenargumente finden.
Für mich ist jetzt alles gesagt.
Für mich ist jetzt alles gesagt.
Das ist auch besser so, denn das was du hier abgeliefert hattest, ist ein reines Kauderwelsch, wie Björn und auch die anderen es dir schon geschrieben haben . Und du kannst gewiss sein, Björn nutzt keine KI für seine Texte.
Kauderwelsch? Echt jetzt?
Ich habe mich nur zu einem Thema geäußert und auch meine Meinung, wie ich zu Artikeln von Heise stehe, geäußert. Ich habe nichts behauptet und nichts bewertet, was diese Sicherheitslecks betrifft. Sondern lediglich gemutmaßt. Was daran Kauderwelsch gewesen sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Da liegt wohl eher ein Verständnisproblem und keinesfalls ein Übermittlungsproblem vor.
Wieso man mir hier, wegen einer anfangs harmlosen Diskussion, so dermaßen zusetzen muss, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.
Aber alles klar, so läuft also der Hase hier.
Dann weiß ich bescheid.
Langsam wird es wirklich lächerlich. Erst werden fachlich falsche Behauptungen aufgestellt, dann sämtliche Richtigstellungen ignoriert und anschließend wird anderen ein Verständnisproblem unterstellt. Die eigenen Kommentare sind weiterhin öffentlich nachzulesen. Da hilft auch die wiederholte Behauptung nichts, man habe ja lediglich harmlos spekuliert.
Besonders dreist ist allerdings, anderen Unsachlichkeit und mangelnde Diskussionskultur vorzuwerfen, während selbst persönliche Angriffe und abwertende Bemerkungen über die Persönlichkeit anderer verteilt werden.
Und was die Unterstellung bezüglich KI-generierter Texte betrifft: Es soll tatsächlich Menschen geben, die aufgrund ihrer Bildung, ihrer beruflichen Erfahrung und ihres täglichen Umgangs mit Sprache in der Lage sind, sich präzise und wortgewandt auszudrücken. Gerade im Journalismus gehört das gewissermaßen zum Berufsbild. Dass ein differenzierter Wortschatz offenbar bereits ausreicht, um den Einsatz künstlicher Intelligenz zu vermuten, sagt mehr über die Erwartungshaltung desjenigen aus, der diesen Vorwurf erhebt, als über den Verfasser.
Und jetzt wird auch noch behauptet, man würde hier jemandem „zusetzen“. Nein. Hier wird schlicht widersprochen. Wer schon mit sachlicher Kritik nicht umgehen kann, sollte sich mit Belehrungen über Diskussionskultur besser zurückhalten.
Diese Mischung aus Überheblichkeit, fehlender Selbstreflexion und anschließender Opferinszenierung ist mittlerweile nur noch peinlich. Niemand ist verpflichtet, fachlichen Unsinn unwidersprochen stehen zu lassen, nur damit sich dessen Verfasser nicht angegriffen fühlt.
Wer austeilt, muss auch einstecken können. Und wer ernst genommen werden möchte, sollte zunächst lernen, eigene Fehler einzugestehen, statt sie permanent anderen anzulasten.
Da scheint ja jemand ganz schön angepisst zu sein. Wieso eigentlich?
Hast du da vielleicht etwas in den falschen Hals bekommen? Anders kann ich mir dein Verhalten nicht erklären.
Nur um sicher zu gehen: Ich habe mit keiner Silbe den von dir hier verfassten Artikel kritisiert oder mich darauf bezogen. Um deinen Artikel geht es mir nicht und ich habe sicher nichts daran auszusetzen! Du scheinst das aber zu glauben.
Ich wiederhole mich gerne: Ich habe nichts behauptet und als Fakt dargestellt. Nur meine eigene Wahrnehmung zu dieser Thematik verfasst. Ohne Anspruch auf Richtigkeit!
Ich hoffe, dass das jetzt endlich klar ist! Mehr als darauf hinweisen kann ich nicht.
Was die Sache mit der KI angeht: Auf der einen Seite sind da nahezu perfekt formulierte Texte, aber auf der anderen Seite bestehen augenscheinlich erhebliche Mängel in Bezug auf die Auffassungsgabe, jedenfalls meine Kommentare betreffend. Meine Anmerkung zur KI ist übrigens als Frage formuliert, nicht als Behauptung oder Unterstellung.
Wenn du, wie du anmerkst, über diese journalistischen Fähigkeiten verfügst und keine KI in Anspruch nimmst, dann ist das doch eine Antwort auf meine Frage und ich glaube es dir sogar.
Ich verstehe echt nicht, wie man deswegen so eine Welle der Empörung veranstalten muss. Der Effekt ist doch, wie man sieht, dass sich hier ständig irgendjemand berufen fühlt, noch weiteres Öl ins Feuer zu gießen.
Es kann ja sein, dass ihr hier etwas mehr Action auf eurer Plattform benötigt. Aber bitte nicht auf diesem Niveau und vor allem nicht gegen einen Einzelnen gerichtet. Denn alle gegen einen ist unfair.
Wir brauchen hier nicht mehr Action. Und es geht hier auch nur um deine Kommentare.
Falls du es nicht mitbekommen haben solltest, jeder der hier auf deine Kommentare geantwortet hat, wollte etwas aus deinem Kommentar richtigstellen. Aber leider hast du es nicht wahrgenommen, sondern hackst weiter herum, oder spielst das Opfer.
Ich und angepisst? Ganz im Gegenteil.
Was hier allerdings zunehmend grotesk wird, ist die Hartnäckigkeit, mit der die eigenen Aussagen nachträglich zurechtgebogen werden, während gleichzeitig anderen mangelnde Auffassungsgabe vorgeworfen wird. Ein bemerkenswerter Anspruch für jemanden, der offenbar größte Schwierigkeiten damit hat, die eigenen Widersprüche anzuerkennen.
Zur Erinnerung: Zunächst wurde ein groß angelegter Hackerangriff vermutet, anschließend die fachlich falsche Behauptung aufgestellt, Sicherheitslücken würden in der Regel erst durch tatsächliche Angriffe entdeckt. Nachdem mehrere Kommentatoren diese Aussagen korrigiert haben, soll es plötzlich nur noch um eine völlig harmlose Meinungsäußerung gegangen sein. Die ursprünglichen Kommentare sind weiterhin öffentlich einsehbar. Man kann sie nachlesen, vergleichen und feststellen, dass die nachträgliche Darstellung mit dem ursprünglichen Diskussionsverlauf nicht übereinstimmt.
Besonders dreist ist der Versuch, persönliche Spitzen hinter rhetorischen Spitzfindigkeiten zu verstecken. Die Frage nach angeblich KI-generierten Texten war erkennbar darauf angelegt, meine sprachlichen Fähigkeiten infrage zu stellen. Ein Fragezeichen macht aus einer Provokation keine sachliche Frage. Dass anschließend auch noch meine Persönlichkeit und meine Auffassungsgabe bewertet werden, während gleichzeitig über angeblich unsachliche Angriffe geklagt wird, ist an Doppelmoral kaum zu überbieten.
Und ja, es gibt tatsächlich Menschen, die aufgrund ihrer Bildung, ihrer beruflichen Erfahrung und ihres täglichen Umgangs mit Sprache in der Lage sind, komplexe Sachverhalte präzise und wortgewandt auszudrücken. Gerade im Journalismus ist das keine außergewöhnliche Begabung, sondern eine grundlegende berufliche Kompetenz. Dass eine solche Ausdrucksweise offenbar bereits den Verdacht auf KI-Nutzung auslöst, ist weniger eine Aussage über meine Fähigkeiten als über die Maßstäbe, die hier angelegt werden. Wer sprachliche Präzision für künstlich hält, sollte vielleicht zunächst die eigenen Erwartungen hinterfragen.
Vollends absurd wird es bei der Unterstellung, wir würden hier künstlich für „Action“ sorgen. Klar, wir sind die organisierte Kommentarmafia und ziehen gemeinsam durchs Internet, um uns gezielt unschuldige, völlig wehrlose Opfer auszusuchen. Dass hier mehrere Menschen unabhängig voneinander denselben fachlichen Aussagen widersprochen haben, kann schließlich unmöglich daran liegen, dass diese Aussagen schlicht falsch waren. Nein, dahinter muss selbstverständlich eine konzertierte Aktion stecken.
Wir betreiben eine journalistische Plattform und haben ganz sicher nicht nötig, aus den Befindlichkeiten eines einzelnen Kommentators künstlich Aufmerksamkeit zu generieren. Diese Vorstellung zeugt vor allem von einer erheblichen Selbstüberschätzung der eigenen Bedeutung für diese Diskussion.
Und dieses ständige „alle gegen einen“ ist inzwischen kaum noch ernst zu nehmen. Wenn mehrere Menschen unabhängig voneinander dieselben Fehler aufzeigen, ist das keine organisierte Kampagne. Es könnte schlicht daran liegen, dass die ursprüngliche Argumentation fachlich nicht trägt. Sich dann zum Opfer einer vermeintlichen Gruppenattacke zu erklären, ist wesentlich bequemer, als auch nur einmal einzuräumen, dass man sich möglicherweise geirrt hat.
Das eigentliche Problem ist mittlerweile offensichtlich: Kritik wird ausgeteilt, aber nicht akzeptiert. Fachliche Einwände werden ignoriert, persönliche Angriffe als harmlose Fragen verkauft und jede Gegenrede zur angeblichen Unsachlichkeit erklärt. Sobald diese Strategie nicht aufgeht, wird die Opferrolle bemüht. Das ist keine kontroverse Diskussion, sondern eine bemerkenswert konsequente Verweigerung jeglicher Selbstreflexion.
Und ausgerechnet unter diesen Umständen anderen mangelnde Auffassungsgabe zu attestieren, besitzt eine Ironie, die kaum noch zu überbieten ist.
Wer ernsthaft diskutieren möchte, sollte Argumente liefern, Widersprüche anerkennen und Kritik aushalten können. Wer stattdessen fortlaufend die eigene Darstellung verändert und die Verantwortung für den eskalierenden Ton ausschließlich bei anderen sucht, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann niemand mehr Lust hat, dieses Schauspiel ernst zu nehmen.
Und eines stelle ich abschließend unmissverständlich klar: Sachliche Kritik und kontroverse Diskussionen sind auf Deskmodder jederzeit willkommen. Persönliche Angriffe, Provokationen und fortgesetzte Unterstellungen hingegen nicht. Jede weitere Entgleisung in dieser Richtung werde ich künftig konsequent und im Rahmen unserer Kommentarrichtlinien moderieren. Das gilt unabhängig davon, von wem entsprechende Äußerungen stammen. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass wir persönliche Anfeindungen auf unserer Plattform unwidersprochen oder unmoderiert stehen lassen müssen.
Man wird so wahrgenommen, wie man sich selber präsentiert.
Bei meinem Provider (all-ink.com) wird seit heute früh auch alles wieder „hochgefahren“.
Ein paar Dienste funktionieren noch nicht vollständig (9.15 Uhr), aber es scheint schon auf die „PHP-Version: 8.3.36-nmm1“ für die 8.3er-PHP-Version geupdatet worden zu sein.
Gestern Abend war es noch die 8.3.33.
ZITAT #moinmoin
„Falls du es nicht mitbekommen haben solltest, jeder der hier auf deine Kommentare geantwortet hat, wollte etwas aus deinem Kommentar richtigstellen.“
Du weißt also verbindlich, was andere aus meinen Kommentaren richtigstellen wollten?
Woher weiß du das? Deine Glaskugel muss ja über gigantische Kräfte verfügen.
Oder sind das auch nur haltlose Mutmaßungen.
Aber ich sehe schon, das bringt hier nichts mehr. Ich habe echt keinen Schimmer, was in euch gefahren ist.
Löschst du meinen Account, oder muss ich das selbst machen, wenn ich heute Abend eingeloggt bin?
In einer derartigen Community möchte ich nicht länger Mitglied sein.
Auf diese Weise wird man jemanden los, aber das scheint ja ehe das Ziel dieser Veranstaltung zu sein.
Das Ziel war, meiner Meinung nach, dich ein wenig zum Nachdenken und Reflektieren zu bringen. Im Prinzip hast du dann selber eskaliert. Wenn sich ein sprachliches Niveau anhebt, ist dies eigentlich wünschenswert. Die persönliche Ebene wird oft mit „Du-Sätzen“ eingeleitet.
„Das Ziel war, meiner Meinung nach, dich ein wenig zum Nachdenken und Reflektieren zu bringen.“
Mission erfolgreich. Ich sehe deskmodder nun mit ganz anderen Augen.
Günter Born hat dieses Thema übrigens auch adressiert und meine Vermutungen, die hier als verwerflich abqualifiziert wurden, wenigstens teilweise untermauert:
https://borncity.com/blog/2026/10/22/php2shell-luecke-seit-2024-bekannt-angriffe-laufen-hosting-gefaehrdet/
https://borncity.com/blog/2026/10/22/php2shell-php-updates-und-nachlese/
Wolltest du Deskmodder nicht verlassen und hier nicht mehr kommentieren? Für jemanden, der mit dieser Community abgeschlossen hat, hältst du dich erstaunlich hartnäckig hier auf.
Tja, ich bin halt eine wankelmütige Person und man darf meine Ausführungen nicht ernst nehmen.
Wie du ja in deinen Kommentaren mehrfach betont hattest und mich somit der Lächerlichkeit preisgegeben hattest.
Nicht nur meine Kommentare hast du als lächerlich und absurd deklariert, sondern vor allem (indirekt) mich als Person.
So viel zu den Vorwürfen bezüglich der persönlichen Anfeindungen.
Aber zurück zum Thema:
Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, mich hier nicht falsch verhalten zu haben und nichts behauptet zu haben, was Anlass zur Kritik geben könnte, verweise ich eben auf die Artikel von Günter Born.
Gibt man das Thema in die Suche des Browsers ein, werden weitere Quellen angezeigt, die meine Ausführungen hier nicht ad absurdum stellen.
Deine Aussagen wurden mehrfach sachlich widerlegt. Der Verweis auf weitere Artikel ändert daran nichts, solange du nicht konkret benennst, was sie belegen sollen.
Kritik an deinen Aussagen ist übrigens kein persönlicher Angriff. Und auf Günters Artikel kannst du selbstverständlich gerne verweisen – das nimmt dir hier niemand übel.
Wie ich heute las, ist CVE-2026-109618 seit 2024 bekannt!
Damals wurde die Lücke wohl bei einem Sicherheitsaudit festgestellt.
Man hat damals aber wohl nicht die Tragweite der Lücke erkannt und nicht vernünftig gepatcht.
Hat mich gestern auch ganz schon auf Trab gehalten. Der Patch auf PHP 8.5.12 war ja zum Glück schnell eingespielt. Aber wir werden das mit KI jetzt öfters sehen. KI findet halt schneller diese Sicherheitslücken, die es ja, wie hier, seit Jahren geben kann in Software. Das war erst der Anfang. Und ja, es gab ein Leak der beiden Schwachstellen. Eigentlich war geplant, den Patch erst heute zu veröffentlichen. Mußte man vorziehen. Und ja, es gab schon Angriffe einige Tage vor der Patch-Bereitstellung – z. B. auf Amazon. Aber das war noch lange kein groß angelegter Hackerangriff. Es werden Schwachstellen in Code bekannt, es werden Exploids dafür geschrieben, es wird gepatcht. Es ist ein ewiger Kampf der White-Hats gegen die Grey-Hats und vor allen gegen die Black-Hats. Das ganze Ausmaß werden wir erst in ein paar Wochen wissen. We do ist for the Lulz ist schon lange nicht mehr. Heute ist es Buisness, leider…