Vor einigen Wochen wurde der ANTHBOT M9 Pro einem Test unterzogen, um die Marktpositionierung neuer Anbieter zu untersuchen. Das Portfolio des Herstellers umfasst verschiedene Modelle für unterschiedliche Rasengrößen. Der M9 Pro ist für Flächen von 800 bis 1.000 m² empfohlen, während das Datenblatt eine maximale theoretische Leistung von bis zu 1.500 m² angibt.
Der Hersteller ist seit über 12 Jahren in der Robotik-Branche aktiv und entwickelt Sensoren sowie Algorithmen, die laut Unternehmensangaben bereits in mehr als sechs Millionen Robotern weltweit zum Einsatz kommen. Für die Betreuung des europäischen und insbesondere des deutschen Marktes hat ANTHBOT eine Niederlassung in Neuss eröffnet, um den Kundenservice direkt vor Ort zu gewährleisten.

Anzeige / Werbehinweis: Das Gerät für diesen Test wurde mir für den Testzeitraum kostenlos von ANTHBOT zur Verfügung gestellt. Dieser Bericht ist daher als Werbung zu kennzeichnen. Meine Bewertung bleibt davon unbeeinflusst und erfolgt neutral auf Basis meiner Testergebnisse.
Wie ihr es gewohnt seid, werde ich den Beitrag in verschiedene Bereiche einteilen:
- (offiz.) Technische Daten
- Verpackung & Design
- Aufbau & Installation (App)
- Mähleistung
- Fazit
Technische Daten
Der M9 Pro gehört zur technologisch fortschrittlichen M-Serie von ANTHBOT, die sich innerhalb des Produktportfolios (neben der Genie-, N- und Pion-Serie) durch ihre umfassende Sensorarchitektur für komplexe Gärten hervorhebt.
Hier sind die offiziellen Spezifikationen in einer übersichtlichen Tabelle:
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Flächenklasse | 1.000 m² |
| Navigation | HoloSense 4-in-1 (360° LiDAR, RTK, NetRTK & Dual Vision) |
| Multi-Zonen | bis zu 30 Zonen |
| Akku | Lithium-Ionen (kapazitative Details nicht in den Quellen genannt) |
| Schnitthöhe | 3 – 7 cm (elektrisch über App einstellbar) |
| Schnittbreite | 20 cm |
| Mähsystem | Scheibe mit 5 Klingen |
| Steigung | bis zu 45 % (24°) |
| Gewicht | 10,4 kg |
| Schutzklasse | IPX6 (wasserfest) |
| Konnektivität | Wi-Fi (2,4 & 5 GHz), 4G, Bluetooth |
| Geräuschpegel | ≤ 58 dB |
| Maße | 40 × 51 × 28 cm |
Verpackung & Design
Die Lieferung des ANTHBOT M9 Pro erfolgt in einer farbig gestalteten Verpackung, die sich optisch von Standard-Industriekartons abhebt. Das Design zeigt eine großflächige Abbildung des Mähroboters sowie eine Übersicht der technischen Kernfunktionen, was einen ersten Eindruck des Geräts vermittelt.
Sämtliche Beschriftungen auf der Außenseite sind in englischer Sprache gehalten, lassen sich jedoch durch die Verwendung von Grafiken und Symbolen auch ohne vertiefte Sprachkenntnisse nachvollziehen. Neben den Funktionen gibt die Verpackung Aufschluss über den enthaltenen Lieferumfang. Dabei zeigt sich, dass der Hersteller eine universelle Verpackung nutzt. Um welches Modell es sich genau handelt, ist nicht auf den Karton selbst gedruckt, sondern wird über einen nachträglich angebrachten Aufkleber mit der genauen Modellbezeichnung „M9 Pro“ ersichtlich.
Das Produktdesign des Roboters führt die optische Linie der Verpackung fort. Das Gehäuse ist in einer grau-schwarzen Farbgebung gehalten und so konstruiert, dass Kameras und Sensoren vor äußeren Einflüssen geschützt sind. Die Materialauswahl vermittelt einen soliden Eindruck.
Das Antriebskonzept basiert auf einer vierrädrigen Konstruktion mit Heckantrieb. Die beiden großen, farblich abgesetzten Hinterräder sind motorisiert und übernehmen sowohl den Vortrieb als auch die Lenkung des Geräts. Die Richtungsänderung erfolgt nach dem Prinzip eines Kettenfahrzeugs durch unterschiedliche Drehzahlen der beiden Antriebsräder. An der Front befinden sich zwei nicht motorisierte, um 360 Grad frei bewegliche Laufräder, die der Bewegung der Hinterachse folgen.
Ein zentrales Merkmal des M9 Pro ist der LIDAR-Sensor, der im Vergleich zu älteren Modellen wie dem Genie 800 deutlich sichtbar aus dem Gehäuse herausragt. Sowas kennt man in der Regel nur von Saug und Wischrobotern.
Auf der Oberseite des Gehäuses befinden sich die physischen Bedienelemente, deren Anordnung beim M9 Pro modifiziert wurde. Das primäre Sicherheitsmerkmal ist die großdimensionierte, rote STOP-Taste, die bei Betätigung alle Funktionen des Mähroboters umgehend unterbricht.
Von anderen Modellen kannte man die Eingabe einer PIN, direkt am Gerät. Dieses Feature entfällt beim M9 Pro. Ebenso gibt es kein LCD-Display mehr. Da die Konfiguration primär über die ANTHBOT-App durchgeführt werden kann, ist die Bedienung über das Gerät sowieso meist nicht nötig.
Die Verpackung der Komponenten ist robust und stabil ausgeführt, wobei zum Schutz der Bauteile während des Transports großzügig Schaumstoffelemente eingesetzt werden.
Die mitgelieferte RTK-Antenne ist kompakt gebaut und liegt dem Lieferumfang direkt bei. Allerdings ist die Montage dieser physischen Antenne nicht zwingend notwendig: Der Roboter kann Korrekturdaten auch per Network-RTK über das integrierte 4G- oder Wi-Fi-Modul direkt aus der Cloud beziehen, was den Aufbau im Garten anfangs deutlich vereinfacht.
Bei der Nutzung dieser komfortablen Cloud-Navigation sollte man jedoch eine potenzielle Kostenfalle im Blick behalten: Sowohl das Network-RTK als auch die mobile 4G-Verbindung sind nur 3 Monate gratis. Danach verlangt der Hersteller für diese Dienste ein kostenpflichtiges Abonnement. Ein nützlicher Experten-Tipp, um diese laufenden Gebühren dauerhaft zu umgehen: Es empfiehlt sich, von Anfang an die physische RTK-Antenne aufzustellen und die Rasenfläche stattdessen mit einem soliden Wi-Fi-Mesh-System abzudecken. Dadurch wird der Roboter unabhängig vom Mobilfunknetz und die Cloud-Folgekosten fallen weg.
Bei der Ladestation selbst kommt leichter Kunststoff zum Einsatz. Die Basis bringt einige praktische Merkmale mit, wie integrierte Führungsschienen, vorgefertigte Bohrungen für die Bodenverankerung und eine nach vorne ausgerichtete Kabelführung. Die Ladekontakte erinnern optisch ein wenig an einen klassischen Euro-Stecker. Am Mähroboter selbst wurden dafür extra größere Kontaktflächen verbaut, damit beim Laden jederzeit eine konstante und zuverlässige Stromübertragung gesichert ist.
Es ist davon auszugehen, dass sowohl die Ladestation als auch die RTK-Antenne als standardisierte Komponenten modellübergreifend für verschiedene Geräteserien des Herstellers verwendet werden.
Die Inbetriebnahme des Systems gestaltet sich unkompliziert. Nach dem Entfernen sämtlicher Transportsicherungen führt die beiliegende Kurzanleitung durch die grundlegenden Schritte. Für den Test wurde die Ladestation an der Position eines älteren Vorgängermodells im Beet platziert.
Die RTK-Antenne wird durch das Verschrauben der einzelnen Stangen montiert und ist weiterhin für den stehenden Betrieb ausgelegt; optionale Wandhalterungen gehören nicht zum Lieferumfang. Im Gegensatz zu früheren Modellgenerationen ist eine unmittelbare räumliche Nähe zur Ladestation jedoch nicht mehr zwingend erforderlich. Durch den erweiterten Lieferumfang, der nun auch längere Verbindungskabel umfasst, lässt sich die Antenne flexibler und in größerer Entfernung zur Basisstation aufstellen. Die Energieversorgung erfolgt dabei weiterhin direkt über die Ladestation.
Ein Schwachpunkt zeigt sich nach wie vor bei den Schraubverbindungen der Anschlusskabel an der Antenne und der Ladestation. Die Gewinde neigen bereits bei geringem Kraftaufwand zum Überdrehen, was den haptischen Qualitätseindruck mindert. Da sich die Verbindungen dadurch nicht vollständig festziehen lassen, bleibt abzuwarten, wie sich dies langfristig auf die Wetterbeständigkeit und den Schutz vor Feuchtigkeit auswirkt. Hier muss der Hersteller unbeding nachbessern!
Nach der physischen Installation der Komponenten und der Positionierung des Mähroboters in der Ladestation erfolgt die weitere Konfiguration über die ANTHBOT-App. Die App stellt die zentrale Komponente für den Betrieb dar, da über sie sowohl die Kartierung des Geländes als auch die Steuerung wesentlicher Parameter – wie etwa die Anpassung der Schnitthöhe und weitere Geräteeinstellungen – vorgenommen werden.
Für die Nutzung ist die Erstellung eines Benutzerkontos mittels einer E-Mail-Adresse erforderlich; ein reiner Offline-Betrieb des Systems ist herstellerseitig nicht vorgesehen. Für die Synchronisation und den Datenaustausch nutzt ANTHBOT eine Cloud-Infrastruktur, die technisch auf den Webserien von Amazon Web Services (AWS) basiert. Die Kommunikation und die Bereitstellung der Gerätedaten erfolgen dabei verschlüsselt über die globalen IOT-Endpunkte von AWS.
Bezüglich der Smart-Home-Integration gibt es gute Nachrichten für Nutzer von Home Assistant: Während der Hersteller ab Werk noch keine direkte native Integration in der Core-Software anbietet, existiert mittlerweile eine stabile und funktionale Custom Integration über HACS (anthbot_genie_ha). Diese inoffizielle Schnittstelle greift direkt auf die Cloud-API von ANTHBOT zu und unterstützt auch den M9 Pro vollumfänglich.
Nach der Registrierung wird der Roboter über eine Bluetooth-Verbindung von der App gesucht und in der Regel direkt erkannt. Eine integrierte Kurzanleitung erläutert anschließend die korrekte Positionierung der RTK-Antenne, den Ablauf der Kartierung, das Anlegen von Sperrzonen sowie die Bedeutung der LED-Statusanzeigen an den Geräten.
Im nächsten Schritt wird das Gerät in das lokale Netzwerk eingebunden. Im Gegensatz zu älteren Modellreihen unterstützt der M9 Pro neben dem weit verbreiteten 2,4-GHz-Frequenzband auch das 5-GHz-Band. Während das 2,4-GHz-Netz aufgrund der höheren Reichweite im Außenbereich Vorteile bietet, ermöglicht die optionale Anbindung über 5 GHz – sofern eine entsprechende Abdeckung vorhanden ist – eine stabilere Datenübertragung und entspricht dem aktuellen technischen Standard.
Die Benutzeroberfläche der App verfügt über eine seh gute deutsche Sprache. Im Vergleich zu anderen Apps, die häufig Fehler oder grammatikalische Ungenauigkeiten aufweisen, zeichnen sich die Menüs und Hilfetexte bei ANTHBOTH durch korrekte Formulierungen aus. Dies erleichtert die Navigation innerhalb der Menüstrukturen und minimiert Missverständnisse bei den Systemeinstellungen.
Ein wesentlicher Schritt bei der Ersteinrichtung des Mähroboters ist die digitale Erfassung des Gartens, da auf dieser Basis die späteren Fahr- und Schnittwege berechnet werden. Das System stellt dem Anwender hierfür zwei unterschiedliche Methoden zur Auswahl: eine automatisierte Erfassung der Grundstücksgrenzen sowie das manuelle Abfahren der Rasenkanten.
Die automatische Kartierungsfunktion bietet zwar eine spürbare Zeitersparnis, zeigt in der Praxis jedoch Defizite bei der Genauigkeit. Der Algorithmus neigt dazu, Hindernisse, Beetgrenzen oder überhängende Bepflanzungen mit einem sehr großzügigen Sicherheitsabstand zu umfahren. Dies führt dazu, dass nutzbare Rasenflächen teilweise vorab ausgeschlossen werden. Um ein präzises und randnahes Mähergebnis zu erzielen, ist das manuelle Abfahren der Außenkanten mittels der In-App-Steuerung die exaktere, wenn auch zeitaufwendigere Alternative.
Nach der erfolgreichen Erstellung der digitalen Karte bietet die Software verschiedene Werkzeuge zur Feinabstimmung der Arbeitsbereiche. Ein Vorteil ist die Möglichkeit, bestehende Außengrenzen nachträglich zu editieren, wodurch bei kleineren baulichen oder gestalterischen Änderungen im Garten eine zeitaufwendige Neukartierung des gesamten Grundstücks entfällt.
Ein wesentliches Merkmal der Konfiguration ist die abschnittsweise Anpassung der Kantenbearbeitung. Der Anwender kann für einzelne Segmente der Grundstücksgrenze individuell definieren, mit welchem Überfahrweg der Mähroboter agieren soll. Dies erlaubt eine präzise Abstimmung auf die jeweiligen Randbedingungen: An bodengleichen Übergängen, wie beispielsweise gepflasterten Terrassen oder Wegen, kann das Überfahren maximiert werden, um ein randloses Mähergebnis zu erzielen. An festen Begrenzungen wie Mauern, Zäunen oder hohen Beeten lässt sich der Spielraum hingegen minimieren, um mechanische Kontakte mit dem Gehäuse zu verhindern.
Zusätzlich beinhaltet das System Einstellmöglichkeiten für das Mähverhalten im direkten Umfeld der Ladestation. Diese detaillierte Steuerung der Navigationsparameter im Nahbereich der Basisstation bietet im Vergleich zu vielen marktüblichen Systemen erweiterte Optionen zur Optimierung. Die Schnitthöhe kann zwischen 30 & 70 Millimeter in 5mm Schritten abgestimmt werden.
Die Software umfasst zudem Optionen zur Regulierung der Hinderniserkennung sowie einen konfigurierbaren Diebstahlschutz. Der integrierte Regensensor erlaubt die Festlegung einer Verzögerungszeit, sodass das Gerät nach einem Niederschlag erst nach Ablauf dieser Spanne die Arbeit wieder aufnimmt, um das Befahren von feuchtem Rasen zu vermeiden. Für Wartungsarbeiten ist ein spezifischer Modus zur Reinigung des Mähwerks integriert; bei dessen Aktivierung senkt sich das Mähwerk ab und wird aus Sicherheitsgründen automatisch stromlos geschaltet.
Am Ende zählt bei einem Mähroboter vor allem eines: die Arbeit auf dem Rasen. Und hier liefert der M9 Pro ab. Das Schnittbild ist absolut sauber und präzise, was auch an dem Schneidwerk mit seinen fünf Klingen liegt.
Über die App lassen sich die wichtigsten Einstellungen anpassen, um das Ergebnis zu optimieren. Ziemlich praktisch ist zum Beispiel die Möglichkeit, die genaue Bahnbreite festzulegen. Stellt man die Bahnen etwas enger ein, arbeitet der Roboter die Fläche besonders gründlich ab, sodass kaum Halme stehen bleiben. Auch die Schnitthöhe lässt sich stufenlos über die App regeln, was eine fixe Reaktion auf den aktuellen Zustand des Rasens erlaubt.
Ein echter Pluspunkt ist der Kantenschnitt, der wirklich gut funktioniert. Wenn die Kantenbearbeitung in der App einmal richtig eingestellt ist, bleibt so gut wie kein Rand mehr stehen – das spart eine Menge Arbeit beim manuellen Nachtrimmen. Ein Grund dafür ist auch die clevere Gewichtsverteilung: Durch die Kombination aus den freien Vorderrädern und dem Heckantrieb ist der M9 Pro vorne ziemlich leicht. Das Gras wird vor dem Mähen nicht plattgewalzt, sondern steht schön aufrecht, sodass die Klingen es sauber erwischen.
Für die Navigation und Orientierung nutzt der M9 Pro ein Duo aus dem oben herausragenden LIDAR-Sensor und einer 3D-Kamera mit KI-Unterstützung an der Front. Laut Hersteller soll das System Objekte in der Umgebung genau scannen und erkennen, um Zusammenstöße mit Menschen, Haustieren oder Gartenwerkzeug zu verhindern.
In der Praxis zeigt die Hinderniserkennung allerdings ein gemischtes Bild und läuft noch nicht ganz rund. Größere Sachen wie Bälle oder Personen werden zwar zuverlässig erkannt und umfahren, aber bei kleineren oder dünneren Gegenständen schwächelt das System. Im Test wurde zum Beispiel eine Solarlampe im Rasen glatt übersehen und gerammt. Hier muss man hoffen, dass der Hersteller bei der Erkennungsrate und der KI-Klassifizierung bald per Software-Update nachbessert.
Darüber hinaus lassen sich in der App mehrere Mähzonen anlegen. Das Grundstück lässt sich so ganz einfach in verschiedene Bereiche unterteilen, die getrennt voneinander verwaltet werden. Damit der Roboter von einer Zone zur nächsten kommt, lassen sich spezielle Korridore einrichten. Solche Funktionen zur Zonenaufteilung und Wegeplanung sind bei modernen Mährobotern in dieser Klasse mittlerweile aber Standard und gehören einfach zum guten Ton.
Fazit
Der ANTHBOT M9 Pro positioniert sich im Test als echtes High-Tech-Modell, das vor allem bei der Navigation auf verwinkelten Flächen und den flexiblen App-Funktionen punktet. Durch das Zusammenspiel aus 360° LiDAR, RTK und der Dual-Vision-Kamera bringt das Gerät ein extrem starkes Sensor-Paket für den Garten mit.
Beim eigentlichen Einsatzzweck, dem Mähen, überzeugt das Fünf-Klingen-Mähwerk auf ganzer Linie und hinterlässt ein absolut sauberes Schnittbild – selbst wenn das Gras schon etwas höher steht. Die elektrische Schnitthöhenverstellung zwischen 3 und 7 cm lässt sich komfortabel per App steuern. Ein echtes Highlight ist die Kantenbearbeitung: Da zentimetergenau eingestellt werden kann, wie weit der Roboter über virtuelle Grenzen hinausragt, bleibt am Rand kaum Arbeit für den Rasentrimmer übrig. Dank Heckantrieb und griffigem Reifenprofil zieht das Gerät auch an Steigungen von bis zu 45 % oder auf unebenem Boden stabil durch.
Die App ist für die gesamte Nutzung unverzichtbar und vollgepackt mit nützlichen Features. Die Möglichkeit, beim Mapping zwischen einer automatischen Erkennung und dem präzisen Steuern per manuellem Joystick zu wählen, ist ein großer Vorteil. Durchdachte Details, wie das gezielte Einstellen des Mähverhaltens rund um die Ladestation, bieten echten Mehrwert im Alltag.
Ein paar Kritikpunkte trüben das Gesamtbild jedoch ein wenig:
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Realistischer Einrichtungsaufwand: Das Werbeversprechen einer „10-Minuten-Installation“ geht an der Realität vorbei. Wer eine stabile Basis und eine saubere Karte möchte, muss beim Aufbau der RTK-Antenne und beim Abfahren der Grenzen deutlich mehr Zeit einplanen. Allerdings vergleicht man dieses Feature auch mit Geräten mit Begrenzungskabel 😉
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Schwächen bei der Hinderniserkennung: Obwohl die KI-Kamera laut Hersteller über 1.000 Objekte klassifizieren kann, lief das System im Test nicht fehlerfrei. Während große Hindernisse vorsichtig umfahren wurden, übersah der Roboter schmale Gegenstände wie eine Solarlampe komplett. Zudem agiert die Software oft noch etwas zu vorsichtig und lässt teils sehr üppige Sicherheitsabstände, was zu unnötig stehengebliebenen Grasbüscheln führt.
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Abonnement-Modell im Hintergrund: Funktionen wie Network-RTK sind nur 3 Monate gratis. Wer danach nicht rein auf die eigene, physische RTK-Antenne umschwenkt, muss mit Folgekosten für die Cloud-Dienste rechnen.
Unter dem Strich ist der M9 Pro ein starkes Arbeitsgerät für komplexe Grundstücke mit Bäumen und vielen Ecken, sofern man Wert auf eine strukturierte Bahnenplanung und tiefe Einstellungsmöglichkeiten legt. Für reine Technik-Laien, die ein einfaches „Plug-and-Play“-Gerät suchen, ist er weniger gedacht. Wer aber Spaß daran hat, das Potenzial moderner Sensorik auszureizen und über den ersten Einrichtungsaufwand hinwegsieht, bekommt eine erstklassige Navigationsleistung auf den Rasen gesetzt.
Der M9 Pro ist ab sofort für 1.299 € vorbestellbar, der reguläre Verkauf startet am 27. Juli 2026. Wer im offiziellen ANTHBOT-Onlineshop eine Vorbestellung aufgibt, erhält eine Mähroboter-Garage im Wert von 169 € gratis dazu, solange der Vorrat reicht. Der M5 Pro kostet 999 € und folgt später. Der Preis liegt im Testzeitraum bei Amazon bei rund 1.700 €. Hier geht es zu Amazon.


































danke für den Test!
Der „Rasen“ auf dem Bild sieht eher nach Steppe als nach Rasen aus. Aber egal.
Ich hätte auch gerne einen Mähroboter. Meine Frau ist noch dagegen. Wegen de Igels …
Aber selbst wenn ich das „go“ bekommen würde: mein Vorstellung von „Intelligenz“ ist eine andere.
Ich stelle mir die Zukunft so vor:
der Karton mit dem Roboter kommt Zuhause an. Auspacken, Aufladen.
Dann einmal dem Roboter das Grundstück/die Grenzen zeigen durch einmaliges Abfahren an den Grenzen.
Ladestation zeigen.
„Dies ist mein Grundstück“! und nun fang´ an zu mähen.
Und natürlich soll der Mähroboter dann auch in Bahnen mähen und nicht nach dem Chaos-Prinzip. Igel etc. müssen 100%ig erkannt und geschont werden.
Ob ich/wir das noch erleben darf/dürfen?
Die MOVA LiDAX Ultra Reihe wäre doch gut geeignet.
Wenn du den komischen Mähroboter fein an der Leine führst, klappt´s vielleicht mit deinen Vorstellungen.
Ansonsten: Hör auf deine Frau. Die scheint mir die führende Intelligenz in der Familie zu sein.
Frau ist immer intelligenter als Mann. 😊😉
Aber sorry das währe langweilig im Haus ein Roboter im Garten ein Roboter.
Nene im Haus in 10 minuten durch plus 10 minuten aufnehmen, im Garten halbe Stunde hin und her und fertig.
Viel schöner von Hand.