Die FRITZ!Box 5690 Pro gehört zu den leistungsstärksten Routern im aktuellen Sortiment von FRITZ!. Ihre Besonderheit ist die Kombination aus integriertem DSL- und Glasfasermodem. Damit richtet sich das Modell besonders an Haushalte, die derzeit noch DSL verwenden, aber in absehbarer Zeit einen Glasfaseranschluss erhalten. Neben DSL und Glasfaser bietet die 5690 Pro Wi-Fi 7 mit drei Frequenzbereichen, eine umfangreiche Telefonanlage, Zigbee, DECT ULE, USB 3.1 sowie Unterstützung für WireGuard und IPSec.

FRITZ! hat mir die FRITZ!Box 5690 Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vorgaben zur Bewertung oder zum Inhalt gab es nicht. Alle nachfolgenden Aussagen beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen mit dem Router.
Technische Daten der FRITZ!Box 5690 Pro
- AON- und GPON-Glasfaseranschlüsse
- Glasfaser mit bis zu 2,5 Gbit/s
- VDSL mit Supervectoring bis 300 Mbit/s
- ADSL2+
- Wi-Fi 7 auf 5 und 6 GHz
- Wi-Fi 6 auf 2,4 GHz
- kombinierte WLAN-Datenrate bis 18,4 Gbit/s
- 4 x 4 MIMO
- einen 2,5-Gigabit-WAN/LAN-Anschluss
- vier Gigabit-LAN-Anschlüsse
- USB 3.1
- DECT-Basis
- Zigbee-Basis
- Anschluss für ein analoges Telefon
- WireGuard und IPSec
- FRITZ!NAS und Mediaserver
- fünf Jahre Herstellergarantie
Design und Verarbeitungsqualität
Die 5690 Pro setzt auf ein aufrecht stehendes Gehäuse. Dadurch benötigt sie weniger Stellfläche als ältere, flach aufgebaute Modelle. Die Verarbeitung ist sehr gut. Das Gehäuse wirkt stabil und die Anschlüsse auf der Rückseite sind ordentlich angeordnet. Das Design bleibt klar als FRITZ!Box erkennbar, wirkt durch die aufrechte Bauform aber moderner als beispielsweise eine 7590 AX. Gleichzeitig kann die Box ihre Wärme über die große Gehäusefläche gut abgeben.
Mit Abmessungen von 268 x 170 x 75 Millimetern ist die 5690 Pro nicht besonders kompakt. Angesichts der integrierten Technik und der zwölf WLAN-Antennen ist die Größe jedoch nachvollziehbar.
Wechsel von der FRITZ!Box 7590 AX
Für den Umstieg von meiner bisherigen FRITZ!Box 7590 AX habe ich den integrierten Wechselassistenten verwendet. Dieser soll Einstellungen, WLAN-Zugangsdaten, Telefonie, Netzwerkgeräte und weitere Konfigurationen auf die neue Box übertragen.
Beim ersten Versuch wurden in meinem Fall allerdings nicht alle Einstellungen vollständig übernommen. Dadurch musste ich den Wechselassistenten ein zweites Mal ausführen. Erst danach war die Migration vollständig genug, um die 5690 Pro wie vorgesehen einzusetzen. Das ist kein grundsätzliches Ausschlusskriterium, zeigt aber, dass der Assistent nicht in jeder Situation fehlerfrei arbeitet. FRITZ! hat für das kommende FRITZ!OS 8.50 bereits einen verbesserten FRITZ!Box-Wechsel angekündigt. Unter anderem sollen Nutzer künftig deutlichere Hinweise erhalten und nicht mehr benötigte Geräte vor der Übertragung entfernen können.
Leistung und Benutzeroberfläche
Im Alltag überzeugt die FRITZ!Box 5690 Pro mit einer sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeit. Die Benutzeroberfläche reagiert schnell und auch umfangreichere Menüs öffnen sich ohne längere Ladezeiten. Das ist vor allem dann angenehm, wenn häufiger Einstellungen angepasst, Netzwerkgeräte kontrolliert oder Smart-Home-Komponenten verwaltet werden. Bei älteren FRITZ!Box-Modellen können einzelne Menüs teilweise etwas träge reagieren. Dieses Problem hatte ich mit der 5690 Pro nicht.
FRITZ! selbst verweist auf einen leistungsfähigen Mehrkernprozessor und einen gegenüber älteren Modellen erweiterten Speicher. Diese Reserven sind nicht nur für das Webinterface wichtig, sondern auch für VPN, NAS, Smart Home und zukünftige FRITZ!OS-Funktionen.
DSL und Glasfaser in einem Gerät
Der größte Vorteil der 5690 Pro ist die Kombination aus DSL und Glasfaser. Wer aktuell noch einen DSL-Anschluss verwendet, kann die Box direkt einsetzen und später auf einen kompatiblen GPON- oder AON-Glasfaseranschluss umstellen. Damit entfällt der Kauf eines zweiten Routers. Auch ein externes Glasfasermodem ist bei einem unterstützten Anschluss nicht zwingend notwendig. Die mitgelieferten SFP-Module werden direkt in die FRITZ!Box eingesetzt.
Für Haushalte, bei denen ein Glasfaserausbau angekündigt wurde, aber noch kein konkreter Umschalttermin feststeht, ist diese Flexibilität besonders praktisch. Die Box lässt sich bereits heute am DSL-Anschluss nutzen und ist gleichzeitig auf den späteren Wechsel vorbereitet.

Wi-Fi 7 und Netzwerkanschlüsse
Die 5690 Pro verwendet drei WLAN-Frequenzbereiche. Neben 2,4 und 5 GHz steht erstmals auch das vergleichsweise freie 6-GHz-Band zur Verfügung. Kompatible Geräte können dadurch hohe Geschwindigkeiten erreichen, ohne sich die Frequenz mit zahlreichen älteren WLAN-Geräten teilen zu müssen. Die Herstellerangabe von bis zu 18,4 Gbit/s beschreibt die zusammengerechnete theoretische Datenrate aller Frequenzbereiche. Ein einzelnes Endgerät erreicht diesen Wert in der Praxis nicht.
Kabelgebundene Geräte können über vier Gigabit-LAN-Anschlüsse und einen 2,5-Gigabit-WAN/LAN-Port verbunden werden. Bei einem Router dieser Preisklasse wären mehrere 2,5-Gigabit-Anschlüsse wünschenswert gewesen. Für die meisten privaten Netzwerke reicht die vorhandene Ausstattung trotzdem aus.
NAS-Geschwindigkeit und VPN
An den USB-3.1-Anschluss können externe SSDs oder Festplatten angeschlossen werden. Diese lassen sich anschließend über FRITZ!NAS im Heimnetz bereitstellen. Die NAS-Geschwindigkeit ist für einen Router sehr gut. Eine echte NAS-Lösung mit mehreren Laufwerken und eigener leistungsstarker Hardware ersetzt die FRITZ!Box zwar nicht. Für Dokumente, Fotos, Backups oder den gelegentlichen Austausch größerer Dateien reicht die Leistung aber problemlos aus.
Auch der VPN-Durchsatz konnte überzeugen. Die starke Hardware macht sich insbesondere bei WireGuard-Verbindungen bemerkbar. Der Zugriff auf das eigene Heimnetz bleibt schnell und zuverlässig, ohne dass die Benutzeroberfläche oder andere Routerfunktionen spürbar ausgebremst werden.
Auch wenn in diesem Bereich noch deutliches Verbesserungspotenzial besteht, erfüllt es seinen grundlegenden Zweck insgesamt zuverlässig und ohne größere Einschränkungen.
Smart Home: Zigbee vorhanden, Matter lässt warten
Die FRITZ!Box 5690 Pro unterstützt DECT ULE und besitzt zusätzlich eine integrierte Zigbee-Basis. Dadurch lassen sich neben FRITZ!-Produkten auch ausgewählte Smart-Home-Geräte anderer Hersteller direkt verbinden.
Matter wurde bereits bei der ursprünglichen Vorstellung als zukünftige Funktion angekündigt. Bislang ist die Unterstützung aber noch nicht in der stabilen Firmware angekommen.
FRITZ! plant für die 5690 Pro eine Matter-Bridge im Rahmen von FRITZ!OS 8.50. Stand 21. Juli 2026 wird die Box auf der offiziellen Labor-Seite allerdings noch nicht als verfügbares Modell geführt. FRITZ! spricht weiterhin von einer Aufnahme „in den kommenden Monaten“. Nutzer können Matter somit derzeit weder mit dem stabilen FRITZ!OS noch über eine offiziell angebotene Laborversion auf der 5690 Pro verwenden.
FRITZ!OS-Updates benötigen Geduld
Die aktuell offiziell angebotene Firmware ist FRITZ!OS 8.22. Andere Modelle befinden sich bereits im Test des kommenden FRITZ!OS 8.50.
Gerade bei einem aktuellen Premium-Modell ist es enttäuschend, dass neue Funktionen vergleichsweise lange auf sich warten lassen. Das betrifft nicht nur Matter, sondern auch weitere Verbesserungen, die auf anderen FRITZ!Box-Modellen teilweise früher getestet werden können. Die Hardware der 5690 Pro bietet ausreichend Reserven. Umso mehr wäre eine schnellere Versorgung mit neuen FRITZ!OS-Funktionen wünschenswert.
Preis und Fazit
Die FRITZ!Box 5690 Pro wird aktuell offiziell für rund 320 Euro angeboten. Damit gehört sie weiterhin zu den teureren Routern für Privathaushalte. Der hohe Preis relativiert sich etwas, wenn sowohl DSL- als auch Glasfasermodem, Wi-Fi 7, Telefonanlage, Zigbee, VPN und NAS berücksichtigt werden. Wer zunächst DSL verwendet und in den kommenden Jahren einen Glasfaseranschluss erwartet, muss später keinen weiteren Router kaufen.
Die Performance ist sehr gut. Die Benutzeroberfläche reagiert schnell, die NAS-Geschwindigkeit überzeugt und auch beim VPN-Durchsatz zeigt sich die Stärke der verbauten Hardware. Die Verarbeitungsqualität entspricht ebenfalls dem Anspruch eines Premium-Modells.
Verbesserungspotenzial gibt es vor allem bei der Software. FRITZ!OS-Updates lassen lange auf sich warten und das seit der Vorstellung angekündigte Matter ist noch immer nicht verfügbar. Auch der Wechselassistent arbeitete bei meiner Migration von der 7590 AX erst beim zweiten Versuch vollständig.
Wer heute DSL nutzt und künftig mit Glasfaser rechnet, findet in der FRITZ!Box 5690 Pro trotzdem die richtige Lösung. Der Einkaufspreis ist hoch, kann sich durch die langfristige Nutzung und den entfallenden späteren Routerwechsel aber lohnen.
[Update]: Passend zum Beitrag hat FRITZ! heute auch das FRITZ!OS 8.25 für die FRITZ!Box 5690 Pro freigegeben. Mehr dazu in diesem Beitrag.










Was hier meiner Meinung nach etwas zu kurz kommt ist, dass für viele eben nicht die Begründung des Kaufes im DSL/Glasfaserumstieg liegt, so auch bei mir nicht, sondern dem Umstand geschuldet ist, dass dies eine Box für Glasfaseranschlüsse inkl. 6GHz WLAN ist!
In meinem Wohnbereich ist das 2,4GHz Netz total überlastet. Das 5GHz füllt sich langsam und im 6GHz bin ich der einzige!
Aber eben genau da liegt auch das Problem der Box (6GHz/Wi-Fi7) mit Ihren Verbindungsabbrüchen, welche sich durch den ganzen Tag ziehen! An den iPhones und damit mehreren Apps absolut nervig! Wenn auch die eigentlichen Gerätschaften hinter den Apps gar nicht im 6GHz Band sind! Mittlerweile habe ich am iPhone auch zu Hause das Mobilfunknetz an, um mich nicht dauernd aufregen zu müssen (unbegrenztes Datenvolumen macht es möglich). Nichts desto trotz kann man dieser Box keine gute Noten verteilen.
Auch ist die Synchronisierung (Glasfaser Training) am Anschluss mit Adtran Gegenstelle absolut ein Graus.
Nach einem Neustart der Box muss ich mehrfach das SFP-Modul abziehen frisch stecken und Glasfaserkabel wieder anschließen, damit überhaupt eine Verbindung zu Stande kommt!
Problem: Ständiger Wechsel des PLOAM-Status zwischen O2 (Standby) / O3 (Serial Number)
Kein Problem meines Providers, da die Leitungswerte absolut top sind, die Anmeldung über ein Messgerät des Providers mit geklonten Boxdaten, läuft sofort durch (Anmeldung binnen Sekunden)!
Ist aber alles schon seit einer Ewigkeit an FRITZ! gemeldet worden…
…in 8.25 keine Besserung zu erwarten!
Ich besitze die 5690 Pro seit Dezember 2024, also etwas mehr als eineinhalb Jahre.
Ich finde diese etwas ernüchternd, denn gerade das 6 GHz Band auf das es mir ankam, ist von der Reichweite her sehr bescheiden. Ich besitze ein Fachwerkhaus erbaut um 1700, das ist aber so massiv gebaut, das im nächsten Stockwerk schon kaum noch was ankommt. Daher hab ich ein LAN-Kabel bis ins Dachstudio gezogen und dort noch einen FRITZ!Repeater 2400 angeschlossen, damit dort auch WLAN möglich ist.
Auch wird diese von AVM nicht wie ein Flaggschiff behandelt was Updates angeht – als eine der wenigen Boxen hat diese immer noch kein Fritz OS 8.25 erhalten.
ich nutze diese aktuell via DSL und nicht via Glasfaser, da es mir damals hauptsächlich um WIFI 7 und 6 GHz ging und weniger um Glasfaser. Immerhin läuft sie recht stabil und problemlos.
Damit meine AMD-basierten Rechner und Notebooks WIFI 7 nutzen können, sind deren WLAN-Adapter jeweils auf einen „Qualcomm FastConnect 7800“ aufgerüstet, da der Intel BE200 nicht mit AMD-Maschinen funktioniert. Aber auch hier ernüchterung – zwischen WIFI 7 und 6 merke ch zumindest keinen nennenswerten Unterschied.
Ach ja, ganz vergessen: Ich habe 6 Thermometer per Zigbee mit der Box verbunden – alle Temperaturen im Haus damit sehen zu können (FRITZ!Smarthome app) finde ich sehr praktisch. Gerade wo es jetzt so warm war, kurz geguckt wie warm es im Dachstudio ist, um ggf. das mobile Klimagerät dort vor dem Schlafengehen schonmal vorher einzuschalten. Schaltbare Steckdosen gehen auch ganz gut, aber die Reichweite ist zu beschränkt, zumindest in meinem Haus, daher hab ich da auf klassische Funksteckdosen umgestellt. Funktaster gehen auch ganz gut, aber die ich hier hab von AliExpress muss man länger drücken (ein- oder ausschalten weiß ich gerade nicht mehr), ein simpler Toggle per einfachem Druck reicht da nicht.
Das der Empfang auf dem 6 GHz-Band nicht so gut ist ist physikalisch bedingt.
Je höher die Frequenz eines Signals, desto größer ist die Dämpfung durch Wände etc.
Und die Sendeleistung ist gesetzlich gedeckelt und darf nicht höher sein als im 2,4- und 5 GHz-Band.
Ergo ist die Reichweite im 6 GHz-Band kleiner als im 5 GHz-Band und im 2,4 GHz-Band.
Hab die Pro jetzt knapp zwei Jahre (am Release-Tag bestellt) und bin sehr zufrieden. Die Box hat eine 7590 und einen 3000er Repeater ersetzt. Durch das bessere WLAN (4×4] konnte ich auf den Repeater verzichten und genau das war der Plan. Die Box läuft bei mir am T-COM DSL und macht dort keinerlei Probleme. Ursprünglich hatte ich gehofft, dass wir mittelfristig an FTTH angebunden werden, aber diese Hoffnung habe ich aufgegeben. Laut den Planungshinweisen kommt hier erstmal nichts. Ist ja auch nur die Bundeshauptstadt. Einen Straßenzug weiter ist übrigens gerade FTTH vorbereitet worden (Magenta) und laut Verfügbarkeitshinweisen gibt’s dort demnächst 2Gbit über Glasfaser. Naja, kann man nichts machen…
Hab selbst 22 Jahre in Berlin gewohnt (Lichtenberg, zuletzt Marzahn, bin weggezogen nachdem meine Frau 2022 an Krebs dort in heimischer Pflege verstorben ist) – gerade weil es die Hauptstadt ist, tun die sich da vermutlich schwer. Hier in Mitlelhessen wo die Städe relativ klein sind, liegt überall schon Glasfaser, wie auch bei mir vorm Haus. In Berlin ist das vermutlich teuer die Straße aufzureißen. Aber den Anschluß im Haus müsste ich trotzdem bezahlen, da hab ich dann spontan gesagt nö. Bekomme hier DSL 100, das reicht mir erstmal.
Bei mir ist es Lichterfelde. Gilt insofern bereits als „Gbit-Ausbaugebiet“, weil man bei Vodafone Gbit über Kabel buchen könnte. Das wäre allerdings das allerletzte, was ich in Betracht ziehen würde, weil es mit den Anschlüssen nur Probleme gibt. Ich könnte inzwischen auch 100Mbit über DSL bekommen, fürchte aber den möglichen Stress beim Tarifwechsel und bleibe erstmal bei 50 (die FB zeigt 62 als Download an)
Fun Fact: in „unserem“ kleinen Bergdorf in Tirol, wo wir jedes Jahr unseren Urlaub verbringen, sind alle (!) Häuser seit fünf Jahren an FTTH angeschlossen (1.500 Einwohner…)
Ich warte mal auf die bereits vorgestellte FritzBox 5630!
Ob die beides hat, DSL und Glasfeser da bin ich ehrlich gesagt etwas überfragt.
Glasfasermodem AON (G.652 / IEEE 802.3ah-2004)
Glasfasermodem GPON (G.984.2 / G.984.5)
Glasfasermodem fest verbaut!
Kein DSL!
Ich denke mal keine FritzBox in der Geschichte von AVM seit 2004 war so umstritten wie diese Banane 🍌 in Grün. Hatte diese besagte Stück Hardware von Juli 24 bis Mai 26. eine Katastrophe im Bereich Wifi InterOP und Kompatibilität mit Wifi 7 und 6e Gegenstellen aller Gattungen. Für mich ist die AvM Firma Geschichte auch Heute noch weinen und Testen im IPhone Forum die Jünger bei jeder Inhouse und Beta herum Zigbee und Matta fehlen noch in Gänze und die aHW Beschleunigung an FFTh Anschlüssen spinnt immer noch je nach Gegenstelle. Verkauft durch TPlink be 85 ersetzt und vamos Wifi pur
Ein wichtiger Hinweis, den Fritz!/AVM leider nicht prominent an erster Stelle für den Fritz!Box-Wechsel kennzeichnet, ist, dass für eben diesen Wechsel beide Boxen eine gleiche Version der Firmware aufweisen müssen. Ich hatte eine 7590 die wegen Spulenfiepen und daraus resultierend ein schlechtes WLAN bereitgestellt hatte auf 8.20 aktualisiert, anschließend eine 7690 erworben, welche im Werkszustand allerdings noch auf 8.02 war. Eine Beta der 8.10 war verfügbar, allerdings musste die mit einer Anleitung „gepatcht“ werden, um anschließend die Telefoniedaten übernehmen zu können. Auch Kompatibilitätslisten für die Firmware stellt Fritz!/AVM nicht bereit.
Das Tool für die Patch-Geschichte mit einer Anleitung gibt’s hier: https://www.mengelke.de/Projekte/FritzBox-JSTool
Die Glasfaseroption bei der 5690 Pro würde bei mir keine Rolle spielen.
Darauf kann man gut verzichten, denn von den Anbietern gibt es immer auch ein Glasfasermodem gratis dazu.
Und da jede Fritzbox auch einen WAN-Anschluß hat, kann man auch z.B. eine 7590 am Glasfaseranschluß betreiben.
Ich betreibe hier sogar noch eine 7490 hinter einem Glasfaser-Modem und GF300-Anschluss (Telekom).
Schneller wird’s wohl kritisch, da die der Prozessor der Box zu schmalbrüstig ist (und die NAS Performance ist ein Graus).
Mittlerweile ist auch diese Hardware in die Jahre gekommen…
@Jonas
könntest Du bitte Fotos zu der Wandhalterung, evtl. auch deren Maße und wie das mit der Box verbunden wird zur Verfügung stellen?
Danke
Hi,
hab mir einfach was aus dem Internet gezogen: https://www.printables.com/model/944855-fritzbox-5690-pro-wall-bracket
Das hab ich dann aus dem 3D-Drucker rausgezogen. Wird dann mit zwei Schrauben pro Halterung an die Wand geschraubt und die Box von oben ohne Zusatzschrauben angesteckt.
Oh …
Die alten FRITZ!Box 7580 / 83 waren auch solche aufrecht stehenden Modelle, hatten jedoch als original Zubehör eine beigelegte Wandhalterung dabei.
Das scheint dann wohl nicht mehr der Fall zu sein?
Was das hier einige Male angesprochene „schlechte“ 6 GHz W-LAN angeht: das ist nicht „stärker“ als ein 5 GHz-Signal, auch wenn die höhere Ziffer das vielleicht so aussehen lässt.
Ganz platt ausgedrückt:
Das 2,4-GHz-Band bietet die größte Abdeckung, überträgt aber Daten mit langsameren Geschwindigkeiten.
Das 5-GHz-Band bietet eine geringere Abdeckung, überträgt Daten jedoch mit höheren Geschwindigkeiten.
Das 6-GHz-Band bietet die niedrigste Abdeckung, überträgt aber Daten mit den schnellsten Geschwindigkeiten der drei Frequenzen.
Der WLAN-Bereich nimmt mit höheren Frequenzen ab, da höhere Frequenzen nicht in feste Objekte wie Wände und Böden eindringen können. Höhere Frequenzen ermöglichen jedoch eine schnellere Datenübertragung als niedrigere Frequenzen, sodass höhere Frequenzen wie 5 GHz und 6 GHz es Ihnen ermöglichen, Dateien schneller als 2,4 GHz hoch- und herunterzuladen.
Quelle: Netgear.com (https://kb.netgear.com/de/29396/Was-ist-der-Unterschied-zwischen-den-WLAN-Frequenzen-2-4-GHz-5-GHz-und-6-GHz)
Zurück zum Testbericht der 5690 Pro. Ich habe sehr lange eine 7590 genutzt und war sehr zufrieden. Aber vor einer Woche war nichts mehr zu machen: das WLAN-Problem der 7590 hatte mich ereilt: (https://pfister.dev/blog/2025/fritz-7590-nachtrag.html)
Ich kann die Firma Fritz (ehm. AVM) insofern verstehen, dass sie über den doch recht offenkundigen Produktionsfehler kein Wort verlieren mag und das ganze als „Einzelfall“ ad acta legt. Sind alte Boxen, ist alles schon lange her… naja. Dennoch ein Minuspunkt für Fritz.
Da es eh an der Zeit war, aufzurüsten, wurde es die 5690 Pro. Von der 7590 die Daten per Backend gesichert, die 5690 Pro angestöpselt, den Assistenten gestartet – und bämm. Keine Chance. Der Grund ist so simpel wie doof: die 7590 war auf der neuesten OS-Version, sprich 8.25. Die 5690 Pro ist auf ihrer neuesten Version: 8.22. Seufz.
Ich hatte echt keinen Bock, die sehr vielen Smart-Home Automatisierungen, die ich eingerichtet hatte, neu zu machen. Die Telefoneinstellung. Meine ganzen anderen Einstellung und Regeln (ich hab bspw. noch einen AdBlocker auf nem NAS am Laufen, der natürlich eingebunden werden muss). Oh Mann, Fritz. Das ist Mist.
Schlussendlich habe ich mit einem Online-Editor für Fritzbox-Firmwares die Firmware-Nummer in der Backupdatei von 8.25 auf 8.22 heruntergesetzt und das mal auf die 5690 Pro übertragen. Keine tolle Lösung und ja, es wird viele geben, die davor warnen. Aber: es hat funktioniert. Ich musste nur meine DECT-Geräte neu anmelden, das wars. Alle Einstellungen laufen, habe das über die Tage intensiv getestet.
Unschön ist es dennoch. Der Umzugs-Assistent sollte mindestens eine Warnung beim Erstellen der Dateien auswerfen, dass bitteschön die Versionsnummern gleich oder höher sein müssen. Idealerweise aber auch eine Möglichkeit bieten, was man machen kann, wenn so etwas auftritt. Denn die 5690 Pro ist einige Jahre jünger und neuer als die 7590, es liegt also nicht an fehlenden technischen Dingen sondern schlichtweg an der Versionsnummer, die beim Import blockiert.
Seitdem Fritz intern neu aufgestellt wurde (wovon auch die Umbenennung von AVM in Fritz kündigt), scheint es mir einige Hakeleien zu geben. Dafür spricht auch die sehr zögerliche OS-Unterstützung von einem der „Top“-Geräte wie das 5690 Pro (derzeit 8.22, während uralte FritzBoxen bei 8.25 laufen).
Ungeachtet der unschönen Hürde am Anfang bin ich aber sehr zufrieden und kann dem Testbericht nur zustimmen!
8.25 für die Box ist nun verfügbar! Das Warten hat ein Ende!
https://download.avm.de/fritzbox/fritzbox-5690-pro/deutschland/fritz.os/
Soeben erhält die 5690 Pro das Fritz!OS 8.25
Fritz 5690 pro.
Keine Vier Band Frequenz.
7 GHz, 6 GHz, 5 GHz, 2.4 GHz.
Datum. 2026.07.21
Was ist kaputt?
7GHz Netz per Softwareupdate wäre ja mal etwas, dass Du dem Support melden kannst…