Die Cloud gilt für viele Nutzer und Unternehmen längst als sicherer Ort für wichtige Daten. Doch was passiert, wenn selbst die Infrastruktur eines der größten Cloud-Anbieter der Welt physisch zerstört wird? Genau das zeigt derzeit Amazon Web Services (AWS). Nach Drohnenangriffen auf AWS-Infrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain steht Monate später fest: Auf einen Teil der ausschließlich dort gespeicherten Ressourcen und Daten kann AWS nicht mehr zugreifen. Der außergewöhnliche Fall zeigt ziemlich drastisch, warum Cloud-Speicher, Hochverfügbarkeit und ein echtes Backup nicht dasselbe sind.

Wenn selbst mehrere Rechenzentren nicht mehr reichen
AWS betreibt seine Infrastruktur nicht einfach in einzelnen riesigen Rechenzentren. Die Cloud ist in Regionen und sogenannte Availability Zones, kurz AZ, unterteilt. Eine Region besteht aus mehreren physisch voneinander getrennten Zonen. Fällt eine davon aus, können entsprechend aufgebaute Dienste über andere Teile der Infrastruktur weiterarbeiten. Doch auch diese Redundanz hat Grenzen. Im März 2026 wurden in der AWS-Region Middle East (UAE), intern me-central-1, zwei Einrichtungen direkt von iranischen Drohnen getroffen. AWS meldete strukturelle Schäden, Ausfälle bei der Stromversorgung und teilweise zusätzliche Wasserschäden infolge der Brandbekämpfung. Zahlreiche Dienste waren betroffen, darunter EC2, S3, DynamoDB, Lambda, CloudWatch und RDS. Zeitweise waren zwei der drei Availability Zones der Region erheblich beeinträchtigt.
AWS versuchte daraufhin parallel, die physische Infrastruktur wiederherzustellen und Dienste über softwareseitige Maßnahmen auf noch verfügbare Komponenten umzuleiten. Bei Amazon S3 lässt sich gut erkennen, wo die Grenzen dieser Architektur lagen. AWS beschreibt S3 als regionalen Dienst, der den vollständigen Verlust einer einzelnen Availability Zone verkraften soll. Nachdem jedoch eine zweite Zone erheblich beeinträchtigt wurde, stiegen auch dort die Fehlerraten für den Zugriff auf Daten deutlich an.
AWS kann Teile der Daten nicht mehr wiederherstellen
Was zunächst nach einem langwierigen Infrastrukturausfall aussah, hat inzwischen einen wesentlich endgültigeren Charakter bekommen. AWS arbeitete über Monate an der Wiederherstellung und unterstützte Kunden dabei, ihre Workloads in andere Regionen zu verlagern. Mitte September folgt schließlich die ernüchternde Bilanz. Für Ressourcen und Daten, die ausschließlich in der Availability Zone mec1-az2 in den Vereinigten Arabischen Emiraten lagen, kann AWS den Zugriff nicht wiederherstellen. Bei anderen Teilen der Region laufen die Arbeiten weiter. Noch schwerer traf es Bahrain. Dort erstreckten sich die Schäden laut AWS über mehrere Availability Zones und überschritten das Maß, für das die regionalen und Multi-AZ-Dienste ausgelegt sind.
AWS erklärt inzwischen, alle Möglichkeiten zur Wiederherstellung von Ressourcen und Daten ausgeschöpft zu haben, die vor dem Ausfall nicht in eine andere Region migriert worden waren. Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder betroffene AWS-Kunde seine Daten endgültig verloren hat. Wer über zusätzliche Backups oder Kopien in anderen Regionen verfügte, kann seine Systeme daraus wiederherstellen. Wer seine einzige verfügbare Kopie dagegen ausschließlich innerhalb der betroffenen Infrastruktur gespeichert hatte, steht vor einem wesentlich größeren Problem.
Hochverfügbarkeit ist kein Backup
AWS lässt sich dabei nicht einfach vorwerfen, die versprochene Sicherheit seiner Cloud nicht eingehalten zu haben. Entscheidend ist vielmehr, welche Art von Sicherheit überhaupt gemeint ist. Eine Anwendung über mehrere Availability Zones zu verteilen, erhöht zunächst ihre Verfügbarkeit. Fällt ein Rechenzentrum oder eine Zone aus, können andere Teile der Infrastruktur übernehmen. Das ist Hochverfügbarkeit. Ein Backup verfolgt dagegen ein anderes Ziel. Es soll einen möglichst unabhängigen Datenbestand bereitstellen, auf den zurückgegriffen werden kann, wenn die produktiven Daten nicht mehr verfügbar, beschädigt oder gelöscht sind. Und dann gibt es noch Disaster Recovery. Dabei geht es darum, nach einem größeren Ausfall nicht nur einzelne Dateien, sondern Anwendungen, Datenbanken und komplette Dienste wieder in Betrieb nehmen zu können. Dazu können Backups ebenso gehören wie Replikationen in andere Regionen, vorbereitete Ersatzsysteme und definierte Wiederanlaufpläne. Multi-AZ, Cross-Region und Backup sind deshalb keine unterschiedlichen Namen für dasselbe Konzept.
Synchronisation ist noch lange kein Backup
Dasselbe Missverständnis begegnet einem im privaten Umfeld lediglich in kleinerem Maßstab. Wer seine Dokumente mit einem Cloud-Dienst synchronisiert, hat damit zunächst eine zusätzliche Verfügbarkeit geschaffen. Dieselben Dateien können auf Notebook, Desktop und Smartphone auftauchen und Änderungen werden zwischen den Geräten übertragen. Synchronisation beantwortet vereinfacht die Frage: Wie halte ich denselben Datenbestand an mehreren Stellen aktuell? Ein Backup beantwortet dagegen die Frage: Wie bekomme ich einen früheren und möglichst unabhängigen Datenbestand zurück, wenn mit meinen aktuellen Daten etwas schiefgeht? Cloud-Anbieter bieten dafür durchaus zusätzliche Schutzmechanismen. Papierkörbe, Dateiversionierung und Wiederherstellungsfunktionen können verhindern, dass ein versehentliches Löschen oder eine unerwünschte Änderung unmittelbar zum endgültigen Datenverlust führt.
Ein unabhängiges Backup ersetzen sie trotzdem nicht grundsätzlich. Denn eine Synchronisation kann auch unerwünschte Änderungen synchronisieren. Wird eine Datei gelöscht, ein kompletter Ordner verändert oder erhält ein Angreifer Zugriff auf den Account, betrifft das unter Umständen gerade das System, auf das man sich als vermeintliche Sicherung verlassen hat. Das Problem ist daher nicht die Cloud. Das Problem entsteht dann, wenn die Cloud gleichzeitig Produktivspeicher, Synchronisationsdienst und einzige vermeintliche Datensicherung ist.
Auch das NAS zu Hause ist keine Wunderwaffe
Die Gegenreaktion sollte allerdings ebenfalls nicht lauten, sämtliche Daten aus der Cloud abzuziehen und auf ein NAS zu Hause zu werfen. Damit würde man häufig nur einen Single Point of Failure gegen einen anderen austauschen. Ein NAS ist nicht automatisch ein Backup. Ein RAID ebenfalls nicht. RAID kann je nach Konfiguration den Ausfall einer oder mehrerer Festplatten abfangen. Gegen versehentlich gelöschte Dateien, Schadsoftware, einen kompromittierten Administratorzugang, einen Defekt des gesamten Systems, Überspannung, Feuer, Wasser oder Diebstahl hilft die Redundanz innerhalb desselben Geräts jedoch nur eingeschränkt oder überhaupt nicht. Auch Snapshots ändern daran nur einen Teil. Sie können dabei helfen, einen früheren Zustand nach einer versehentlichen Änderung wiederherzustellen. Liegen Snapshot und Originaldaten allerdings auf derselben Infrastruktur und diese fällt vollständig aus, verschwindet im schlimmsten Fall beides gemeinsam.
Cloud und lokaler Speicher können sich ergänzen
Es muss deshalb gar nicht auf die Entscheidung Cloud oder lokaler Speicher hinauslaufen. Gerade die Kombination unterschiedlicher Systeme kann die Sicherheit erhöhen. Der produktive Datenbestand kann beispielsweise auf einem PC oder NAS liegen, zusätzlich automatisiert auf ein zweites Speichersystem gesichert und eine weitere Kopie verschlüsselt an einem anderen Standort oder bei einem Cloud-Anbieter aufbewahrt werden. Genauso kann ein Cloud-Speicher der primäre Arbeitsort sein und regelmäßig auf ein davon unabhängiges System gesichert werden. Entscheidend ist weniger, welches Produkt dafür verwendet wird. Wichtiger ist die Frage, welche Ereignisse mehrere Kopien gleichzeitig betreffen können. Eine gute Backupstrategie versucht deshalb nicht nur, möglichst viele Kopien zu erzeugen, sondern unterschiedliche Fehlerdomänen zu schaffen.
Die alte 3-2-1-Regel ist plötzlich wieder ziemlich aktuell
Eine der bekanntesten Empfehlungen dafür ist die 3-2-1-Regel. Sie sieht drei Kopien wichtiger Daten vor: die produktive Kopie und zwei Sicherungen. Diese sollen auf zwei unterschiedlichen Speichermedien beziehungsweise Systemen liegen, wobei mindestens eine Kopie räumlich getrennt aufbewahrt wird. Für besonders wichtige Daten lässt sich das Prinzip noch erweitern. Bei 3-2-1-1-0 kommt eine zusätzliche offline beziehungsweise unveränderbar gespeicherte Kopie hinzu. Die Null steht dafür, dass die Sicherungen überprüft wurden und bei den vorgesehenen Wiederherstellungstests keine Fehler auftreten. Gerade der letzte Punkt wird gerne vergessen.
Ein Backup ist schließlich nur so gut wie der Restore. Eine Festplatte im Schrank, deren Inhalt seit Jahren niemand kontrolliert hat, kann ebenso ein böses Erwachen verursachen wie ein Backup-Job, der zwar jede Nacht startet, aber seit Monaten mit einem Fehler endet. Für Privatanwender muss daraus kein kleines Rechenzentrum im Keller entstehen. Wer seine wichtigen Daten auf dem Rechner oder NAS besitzt, zusätzlich auf ein externes Laufwerk sichert und eine weitere Kopie räumlich getrennt oder bei einem Cloud-Anbieter aufbewahrt, hat bereits mehrere voneinander unabhängige Sicherungen.
Unternehmen müssen noch einen Schritt weitergehen
Bei Unternehmen wird aus derselben Überlegung schnell ein deutlich komplexeres Konzept. Dort können getrennte Backup-Accounts, unveränderbare Sicherungen, geografisch getrennte Standorte und definierte Disaster-Recovery-Pläne hinzukommen. Ebenso wichtig ist die Frage, wie lange eine Wiederherstellung dauern darf und wie viele Daten im schlimmsten Fall verloren gehen dürfen. In der IT werden dafür häufig Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO) verwendet. Das RTO beschreibt vereinfacht, wie lange ein Dienst nach einem Ausfall maximal nicht verfügbar sein darf. Das RPO legt fest, auf welchen Datenstand im schlimmsten Fall zurückgegangen werden kann. Auch AWS bietet seinen Kunden entsprechende Möglichkeiten. Backups können über mehrere Availability Zones redundant gespeichert und zusätzlich in andere AWS-Regionen kopiert werden. Genau diese geografische Trennung wird relevant, wenn nicht mehr nur eine Festplatte, ein Server oder ein einzelnes Rechenzentrum ausfällt.
So heftig.
Eine Stunde bevor der Artikel online ging, erklärte ich meiner Schwägerin die 3 2 1 Regel.
Weil sie das meiste in der viel zu teuren Apple iCloud liegen hat.
Und Kinderphotos da eigentlich NICHT hingehören.
Eingriff von Purgatory: Link entfernt da persönliche Daten zu sehen waren.
„Es gibt keine Zufälle“, sagte mein erster Therapeut 1998.
Was auch das einzig Erinnerungswürdige an ihm ist.
für mich habe ich die ideale Sicherung gefunden:
alte, aber noch intakte und halbwegs schnelle Rechner (meistens Notebooks) werden nicht entsorgt, sondern am Laufen gehalten (also auch regelmäßig Windows Updates).
Das geschieht automatisiert (man kennt mich) beim Starten des Rechners.
Da werden dann die Windows Updates abgerufen und installiert, Daten synchronisiert, Apps mit
Winget Upgrade --allaktualisiert, der PortableApps Updater angeschmissen etc.ppEin Rechner befindet sich außerhalb des Wohnraums (wegen Einbruch Diebstahl, Feuer, Überschwemmung etc.).
Sollte ein Rechner mal ausfallen, kann sofort auf einem anderen Rechner weitergearbeitet werden.
Dokumente, Tabellen, Lizenzen, Scans, Bilder, Videos, Musik sind also immer auf mehreren Rechnern vorhanden, mit denen jederzeit normal weitergearbeitet werden kann und alles außer Betriebssystem und Apps befindet sich auch noch in der Cloud.
Hin- und wieder noch ein Backup auf eine externe Festplatte, die anschließend wieder im feuerfesten Panzerschrank landet (waserdicht verpackt).
Genau so. Und zusätzlich wichtige Datenträger – auch solche mit Sicherungskopien – startfertig geklont.
Und – m.M.n. extrem wichtig: Statt riesengroßem Datenträger mehrere „kleine“ nutzen (und die Daten darauf gezielt verteilen)! Und diese regelmäßig nutzen und auf Fehler prüfen!
Der allergrößte Schwachfug sind „Backups“ auf einer weiteren Partition des ursprünglichen Datenträgers !!!
Wichtig sind Offlinedatenträger, die nur für die Zeit des Baclups/Restores physisch angeschlossen sind.
D.H. sowohl Daten als auch Strom.
Eine Überspannung killt oft alle Online-Geräte, egal, ob die Ein- oder ausgeschaltet sind.
Nutzt man z.B. ein NAS als Datensicherungsgerät und es passiert z.B. ein Blitzeinschlag, dann stirbt nicht nur der PC, sondern das NAS gleich mit. Und damit ist dann auch die Datensicherung auf dem NAS verloren.
„wichtige Datenträger – auch solche mit Sicherungskopien – startfertig geklont.“
darauf verzichte ich eigentlich bewusst.
Sollte der Produktivrechner mal wegen Viren-/Malwarebefall o.ä. ausfallen, würde ich dann lieber neu von einem Windows USB aus installieren (dort alle Treiber bereits hinterlegt). Windows wird mit einer autounattend.xml automatisch neu installiert und dank Methode Schneegans auch komplett so eingerichtet, wie man es gewohnt ist.
Bei geklonten Datenträgern weiß man ja nie, ob sich die Schadsoftware nicht schon im Klon befindet.
„Der allergrößte Schwachfug sind „Backups“ auf einer weiteren Partition des ursprünglichen Datenträgers !!!“
vollste Zustimmung.
Wobei für Menschen, die sich nicht so gut mit Windows auskennen, so eine OneKey Lösung (z.B. Lenovo OneKey Recovery bei den Ideapads) gar nicht mal (als zusätzliche Lösung) schlecht finde. Wenn diese Zielfgruppe sich mal ihr Windows „verkonfiguriert“ hat, kann sie – im Normfall – auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
@Holgi,
wir leben doch nicht mehr zu XP-Zeiten! Eine geklonte Festplatte läßt sich doch heute locker in jedem anderen (ähnlichen oder „besseren“) Rechner starten – nach kurzem „Geräte werden betriebsbereit gemacht“ (kaum 3 Minuten) geht’s dann sofort weiter – wobei ein Backup erst mühsam zurückgeschrieben werden muß (falls das nicht selbständig booten kann, müßte sogar erst ein lauffähiges neues System eingerichtet werden). OK, Privatpersonen würde das kaum nerven, Produktiv-Systeme leiden aber unter jeder Ausfall-Sekunde!
Die Option Neuinstallation bleibt auf jedes Fall – zumindest wären wichtige private Daten sofort wieder zugriffsfähig.
Und das Problem mit Schadsoftware hätte man auch bei Backups nicht ausgeschlossen.
Übrigens auch nicht in der Cloud !!!
Aber das soll jede(r) machen, wie sie/er denkt – und jeweilige Erfahrungen gesammelt hat.
Mir selbst ist vor Jahren die (Programmier-)Arbeit vieler Monate trotz mehrfach-Backup (separate Festplatte, Bänder und DVD’s) verloren gegangen – weil sich keines dieser Backups zurückschreiben lies. Sowas passiert dem lieben Harry nur ein einziges Mal im Leben! Kannste glauben !!!
Ein Backup ist eben keine Backup wenn man nicht auch den Restore geprüft hat…
Da kommt dann due guta alte Bandsicherung wieder zum tragen.
Die bietet viele Vorteile:
1. LTO-Bänder sind für eine fehlerfreie Lesbarkeit der Daten für 30 Jahre spezifiziert, eignen sich also auch für eine Langzeitarchivierung.
2. LTO-Bänder sind verhältnismäßig billig
3. LTO-Bänder sind sicher gegenüber versehentlichem Löschen und überschreiben
4. LTO-Bänder sind sicher gegenüber Überspannung
5. Es gibt WORM-Bänder
In meiner Firma sichern wir seit Ewigkeiten auf Bänder.
Dort gibt es ein mehrstufiges Backupkonzept.
Tagessicherung
Wochensicherung
Monatssicherung
Jahressicherung
Jede Sicherung auf einem separaten Band und verschlüsselt.
Mit Ausnahme der Tagessicherung werden alle Bänder außer Haus aufbewahrt.
I.d.R. können wir beliebige Daten innerhalb von Stunden wieder herstellen.
Entsprechende Tests finden regelmäßig statt.
Das Backupsystem meldet auch bei jeder Sicherung (mit Verify) per Email den Status.
Das Postfach wird mehrmals täglich gelesen.
Dadurch, das nach dem Backup automatisch ein Verify gemacht wird, ist sichergestellt, das die gerade geschriebenen Daten auch fehlerfrei gelesen werden können.
Prinzipiell gebe ich euch natürlich allen recht. Aber mal im Ernst: Wann lebe ich? Wann kümmere ich mich um die heranwachsenden Kinder und pflege meine Beziehung? Wann arbeite und schlafe ich? Wann kümmere ich mich um Haus und Garten? Wann treibe ich Sport?
Wann konfiguriere ich all das was ihr vorschlagt?
Bitte kommt mal auf den Boden zurück und gebt kompatible Empfehlungen, die das allerschlimmste einfach verhindern können?
Vorab: nicht mir, ich interessiere mich für all das und kenne mich ausreichend aus, aber den 95% anderen Menschen, die damit heillos überfordert sind.
du hast es eigentlich schon selbst beantwortet: „wann pflege ich meine Beziehung?“.
Das muss nicht unbedingt die Beziehung zum Lebenspartner/der Lebenspartnerin sein, dass kann auch die Beziehung zur Nachbarschaft sein.
Dort gibt es sicherlich den Einen oder Anderen der wie wir hier tiefer in der Materie steckt und der gerne hilft.
Klar: da muss auch ein gewissen Vertrauen zu gehören, aber mit ein wenig Menschenkenntnis sollte das keine Schwierigkeit bereiten.
Ich spreche da aus Erfahrung, die ich gerade selbst gemacht habe:
mein Nachbar kam auf mich zu, ob ich an seinem Smartphone die e-mail Funktionalität neu einrichten könne und gerade vor 2 Tagen habe ich einen IPTV Receiver für ihn angeschlossen.
Mir macht so etwas Spaß, dafür nehme ich nichts. Ein Dankeschön reicht mir. Es pflegt auch so die Nachbarschaftsbeziehung und das ist mit Geld nicht aufzuwiegen.
Irgendwann demnächst werde ich vlt. auch mal in die Situation kommen und auf die jüngere Generation zurückgreifen müssen. Mal schauen.
Als wenn ein Backup viel Zeit beanspruchen würde.
Einfach PC einschalten, Backupmedium anschließen, Backup starten.
Dann kann man den PC machen lassen und sich anderen Dingen widmen.
Man muss während des Backups nicht am PC sitzen.
Und am Ende des Backups stopselt man das Backupmedium ab und fährt den PC runter.
Und wenn es länger dauert, lässt man das Backup eben nachts laufen während man schläft.
2x 5 Minuten pro Tag bei täglicher Sicherung.
Mal eine ganz andere Frage, Michael: Wie hältst du es denn im „echten Leben“ mit wichtigen Unterlagen? Hast du beispielsweise von Dokumenten, deren Verlust wirklich problematisch wäre, Kopien bzw. eine zweite Ausfertigung an einem anderen Ort?
Falls ja, machst du im Grunde bereits genau das, worum es hier geht. Falls nein, erübrigt sich die Diskussion über den Zeitaufwand eines Backups vermutlich ohnehin ein Stück weit. 😉
Denn letztlich ist ein Backup nichts anderes als die digitale Variante davon: Von etwas, dessen Verlust wehtun würde, verlässt man sich nicht auf ein einziges Exemplar.
Also, ich versuche es mal mit den „kompatiblen Empfehlungen“:
1. Auf dem PC einen Ordner namens „Daten mit Backup“ einrichten und bei Deinen „Kunden“ Klarheit darüber schaffen, dass es von allem, was in diesem Ordner ist, ein Backup geben wird — und von allem anderen nicht.
2. Ein geeignetes Programm zum Datenbackup auswählen — bei mir ist das FreeFileSync.
3. In diesem Programm ein Profil einrichten, das von den „Daten mit Backup“, eben, ein Backup auf einer externen Festplatte anlegt.
4. Eine hinreichend grosse externe Festplatte kaufen, die regelmäßig anschließen und das Backup starten. (Was „regelmäßig“ heißt, hängt natürlich davon ab, wie häufig wichtige neue Daten auf dem PC anfallen.)
1-4 sind die Basis und dürften 90% der (privaten) Datenverlust-Probleme abdecken. Das richtest Du einmal mit einem Zeitaufwand von maximal ein paar Stunden ein und kannst es dann viele Jahre einfach nutzen.
Dann kannst Du ggf. überlegen, wo Du mehr Sicherheit brauchst:
– Soll das Risiko „Einbruchdiebstahl / Brand in der Wohnung“ mit abgedeckt werden? Dann zusätzliche Backup-Platten beschaffen und die turnusmässig an andere Orte (z.B. Arbeitsplatz) bringen.
– Ist im Fall des Falles ein Ausfall von möglicherweise einigen Wochen kein Problem, oder musst Du schnell wieder „einsatzfähig“ sein? Dann wirst Du einen Zweit-PC (bei mir ein alter Laptop) vorhalten müssen, auf dem die von Dir benötigte Software schon installiert ist, und auf den Du dann nur noch Dein letztes Backup einspielen musst. Das erhöht natürlich den Aufwand deutlich.
– Braucht es auch ein Systembackup, oder würdest Du im Fall des Falles einen neuen Rechner ohnehin neu aufsetzen? Falls ersteres: Ein geeignetes System-Backup-Programm auswählen und außer dem Datenbackup auch regelmäßig ein Systembackup machen. Auch das erhöht den Aufwand, z.B. weil es dann Wiederherstellungsmedien braucht.
Sorry, falls das banal klingt, aber ich glaube, im wesentlichen ist es das. Oder?
No Mercy! Muss jeder selber wissen was einem seine Daten wert sind! Und sind wir ehrlich Privatleute haben nun nicht wirklich viel „wichtige“ Daten! Wenn du natürlich wirklich jeden scheiß sicherst, ja dann hast du kein Leben mehr.
Bei Firmen sieht das anders aus: da kann Daten futsch auch schnell mal das Aus bedeuten!
Cloud im Rechenzentrum ist halt eine komplexe Sache – viele straucheln in der Planung. Insbesondere die Infrastruktur fordert einiges an Brain. Die Datenzentren in den USA, mit den sehr, sehr grossen Maschinensälen, sind prädestiniert, um einmal den Super-GAU zu erfahren. Zusammenfassend: der sichere Betrieb von einem Rechenzentrum mit vielen Anlagen in N+1-Konfiguration von der Energiezuführung, Kälteversorgung, Elektroversorgung (Netz, USV, Netzersatz), Datenübertragung (verschiedene Level) örtlich getrennt, Sicherheit (Brand, Sprinkler, Inergase, Wassernebel), Gebäudesicherheit etc. Das grösste Risiko ist der Mensch (Hacker, falsche Bedienung). Und schon ist das vermeintliche Backup nicht mehr abrufbar. Einfach weg!
Also ich weiss nicht.
Sorry ich habe ja den Norton Und seit da Hab ich kein Virus mehr, seit Dos, maleware ist zu 99% über Email und so.
Ich habe ja images Jeder einzeln jetzt C D E auf dem C nur Windows 11 alles verdreht das nur noch Windows 11 ist Sogar der Desktop wo anderst ich könnte also wenn ich wolte einfach einfach ein Windows 11/12 nemen.C löschen und installieren 0 Verlust alle Programme noch da bis auf MS365 und systemprogramme wo leide nur auf das das C installiert wird.(an MS ihr habt ja die Tools zum verändern der Installation aber nicht wo mans installiern will.)
Wenn was los ist neustarten und todo starten Image zurück speichern 6 Minuten später weiterarbeiten weil ja nur das C neu ist.
Den als Spezial Image wo nur dafür da ist um ein Windows 11 installier zu haben also in 5 Minuten hab ich den ein windows 11 gleich nach der Installation aber mit allen HP Treiber. Auch nur C natürlich.
Werbung ist 1 Miuten später auch weg das auf dem D schon installierte Winaero Tweaker starten den die import datei auf dem LW E laden neustart alles so eingerichtet wie jetzt nur das neue rechts klick Menü ist jetzt immer so, wo mal ne neue Winaero Tweaker kommen solte entlich wo das Classic rechtsklick menü wider herstellt.
Normal Privat ist es immer noch am schnellsten ein Image der ssd und den die nächsten images halt nur das neuste auf externe ssd/hd/nas.
In Firmen wo sowiso ein Windows Image für die PCs gibt nur die Daten sichern. Also Windows zurück wo alles drauf ist und daten zurück oder gleich alles auf Server. Bearbeiten also was ich in der Firma machen würde einfach dumme Clients bei jedem Arbeitsplatz wo ein Windows bedient wo auf den Server ist.
Der Mitarbeiter kann nicht rumspielen, nix installiern einfach nur Arbeiten.
Aber dieses normale Backup ne also nur Daten sichern aber den wenn was passier wider stundenlang einrichten(unter Windows arbeite nicht nur Profis wie ein Holgi oder die verrückten Leute hier wo dem Deskmodder zuschauen bei der besten Blog und Iso seite. 😁 👍👍👍👍)
Das mit den entvernen des Backup Medien ist nicht imner machbar gerade den wenn ich als Image Option habe alle meine Daten sichern wo neu sind alle 3 stunden. 🤣 Armer USB Stecker 🤣
Dann hoffe mal, das es keine Überspannung z.B. durch einen Blitzeinschlag gibt, denn dann sterben auch dein angeschlossenen USB-Platten.
Deshalb Backup-Medien immer abstöpseln!
Und möglichst außer Haus aufbewahren, denn dann sind die auch sicher z.B. vor Überschwemmung, Feuer, Einbruchdiebstahl, etc.
Vor sehr sehr vielen Jahren hatte ich auch mal einen Hardwareschaden:
Lauter Knall, Rauch aus dem PC, PC tot, Monitor tot, Tastatur tot.
Konnte alles ersetzt werden, lief auch an einem anderen PC nicht mehr.
Korrigiert mich bitte, aber liegt hier der Fehler nicht eindeutig auf der Seite von AWS? Die haben doch selbst kein Backup gemacht.
Amazon stellt „nur“ die Infrastruktur und diverse Hilfsmittel zur Datenverwaltung und -verarbeitung zur Verfügung – um die Daten, die die Kunden dort verarbeiten, müssen sich die Kunden selbst kümmern. Also auch um Sicherungen für den Fall eines Ausfalls der Infrastruktur.
So ist es bei den meisten Cloudanbietern.
Die machen kein Backup von Kundendaten!
Für das Backup sind lt. AGB die Kunden selbst verantwortlich.
Und wie wichtig ein funktionierendes Backup auf Offlinedatenträger ist, sieht man an einem Fall einer Firma in Bayern.
Die wurde vor ca. 2 Jahren Opfer eines Ransomware-Vorfalls.
Die Daten konnten nicht entschlüsselt werden, ein brauchbares Backup gab es nicht.
Ein paar Monate nach dem Vorfall hat die Firma Insolvenz angemeldet, da sie handlungsunfähig war.
No Mercy! Manche brauchen eben erst den Schaden, also gönnt ihnen diesen ;-P
Man sollte auch das Thema „Archivierung“ nicht vergessen.
Ich hatte bzgl. eines anstehenden Gerichtsverfahrens das Glück, auf meine zweimal im Jahr durchgeführten und gelagerten DVD bzw. inzwischen BD Backups zurückgreifen zu können, um Thunderbird-Mailbox-Dateien sukzessive zurückzuladen und uralte Mails daraus extrahieren zu können.
Auch gibt es Dokumente, die man mehrere Jahre aufbewahren muss, grad Finanzamt, aber auch Online-Rechnungen für den Kaufnachweis.
Oder was ist mit gelöschten Dateien, wenn man gar nicht bemerkt, dass selbige gelöscht wurden? Bei Drei-Generationen-Backup z.B. im Monatszyklus finde ich gelöschte Dateien nach einem Vierteljahr nicht mehr.
Steuerrelevante Daten müssen Firmen so archivieren, das die nicht mehr änderbar oder löschbar sind.
Und da kommen für den Zweck nur WORM-Datenträger in Frage.
Also CD-R, DVD-R, BD-R mit ISO9660 und Joliet als Dateisystem.
UDF erfüllt die Anforderungen an die Änderbarkeit/Löschbarkeit nicht.
Wenn die Kapazität nicht ausreicht, greift man zu LTO WORM.
Speichern Firmen steuerrelevante Daten nicht so, das die nicht mehr änderbar/löschbar sind, dann kann es Bußgelder geben und das Finanzamt die Steuererklärung sogar als ungültig ablehnen!
Hab 4 Outlook-E-Mails und auf allen 4 das Selbe, so um die 400 GB. Bei 600/300 Fiber geht das schnell.
Alle 4 auch im MS365-Familie eingebaut.
Wäre nur toll, wenn es eine App-Oberfläche gäbe, wo ich alle 4 Outlook-Clouds anwähle und kopieren und so weiter könnte, oder wie bei Google eine App, wo man ein Laufwerk hat, den hätte ich 4 Laufwerke und im Opus oder Speedcommander kopieren kann .
PS C:\Windows\System32> subst H: C:\Users\MarcundHeikes_PC\CloudFolder\**************
PS C:\Windows\System32> subst I: C:\Users\MarcundHeikes_PC\CloudFolder\***************
PS C:\Windows\System32> subst J: C:\Users\MarcundHeikes_PC\CloudFolder\***************
Also, ich habe jetzt die App „Cloudfolder“ geladen. Da konnte man von der MS-Cloud ein Verzeichnis machen lassen, und das habe ich dann per Subst verknüpft mit einem Laufwerk.
Und ich hab nur noch 3 adressen die anderen 3 hab ich schon gelöscht bei MS.
Der Abschnitt über mec1-az2 ist der wichtigste des Artikels: Dass AWS Teile der Daten in einer einzigen Availability Zone nicht mehr wiederherstellen konnte, widerlegt endgültig die Annahme, Hochverfügbarkeit ersetze ein Backup. Auch der Hinweis, dass Synchronisation kein Backup ist, trifft einen wunden Punkt — viele verwechseln OneDrive & Co. mit einer echten Sicherung. Die 3-2-1-Regel und vor allem der Rat, den Restore regelmäßig zu testen, sollten sich deutlich mehr Leute zu Herzen nehmen.