Apple Watch legt deutlich zu: Auslieferungen steigen um 21 Prozent

Apple ist mit der Watch stark ins Jahr 2026 gestartet. Während der weltweite Smartwatch-Markt im ersten Quartal nur um 4 Prozent zulegte, kam Apple laut Counterpoint Research auf ein Plus von 21 Prozent bei den Auslieferungen. Damit setzte sich die Apple Watch deutlich vom restlichen Markt ab. Damit erreichte Apple einen Marktanteil von 23 Prozent und bleibt vorerst klar an der Spitze. Mehr als die Hälfte der Apple-Watch-Auslieferungen entfiel laut Counterpoint auf Nordamerika. Das stärkste Wachstum erzielte Apple dagegen in China und Europa.

SE 3 und Gesundheitsfunktionen treiben den Absatz

Als Gründe nennt Counterpoint vor allem neue Gesundheitsfunktionen und die Apple Watch SE 3. Das günstigere Modell dürfte für viele Käufer der einfachere Einstieg gewesen sein. Wer keine Ultra und auch nicht zwingend die teuerste Series-Version braucht, bekommt mit der SE weiterhin den wichtigsten Teil des Apple-Watch-Erlebnisses. Für Apple zahlt sich hier die enge Bindung an das iPhone aus. Die Uhr ist nicht nur ein Zusatzdisplay am Handgelenk, sondern längst Teil des Alltags: Training, Gesundheitsdaten, Benachrichtigungen, Apple Pay, Wecker, Navigation und kleine Sicherheitsfunktionen greifen direkt ins Apple-Ökosystem.

Samsung rutscht deutlich ab

Huawei blieb im ersten Quartal auf Platz zwei. Die Auslieferungen legten um 12 Prozent zu, der Marktanteil lag bei 17 Prozent. Xiaomi kam auf ein Plus von 9 Prozent, Imoo auf 2 Prozent. Beide Hersteller hielten ihre Marktanteile. Für Samsung lief das Quartal dagegen schwach. Die Auslieferungen der Galaxy Watch gingen laut Counterpoint um 28 Prozent zurück, der Marktanteil sank um zwei Prozentpunkte. Das fällt auf, weil Samsung im Android-Lager weiterhin einer der wichtigsten Wear-OS-Anbieter ist und eng mit Google zusammenarbeitet.

Smartwatches werden teurer

Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg im ersten Quartal um 6 Prozent. Counterpoint führt das auf bessere Sensoren, mehr Gesundheitsfunktionen und zusätzliche Technik für KI-Funktionen zurück. Außerdem greifen Käufer in Wachstumsmärkten wie Indien häufiger zu besser ausgestatteten Modellen. Damit entfernt sich der Markt weiter von einfachen Benachrichtigungsuhren. Moderne Smartwatches werden über Gesundheitsdaten, Training, Sicherheitsfunktionen, Laufzeit und die Verzahnung mit dem Smartphone verkauft. Apple spielt das in die Karten, weil die Watch genau dort seit Jahren stark ist.

Speicherkrise trifft die Watch weniger hart

Interessant ist der Vergleich zu iPhone, Mac und iPad. Dort können steigende Kosten für DRAM und NAND stärker auf die Preise drücken. Bei Smartwatches erwartet Counterpoint dagegen geringere Auswirkungen, weil Materialkosten und Speicherbedarf niedriger liegen. Das macht die Apple Watch nicht automatisch immun gegen höhere Preise. Bessere Sensoren, hellere Displays, mehr lokale Verarbeitung und neue KI-Funktionen kosten ebenfalls Geld. Der direkte Druck durch die Speicherkrise dürfte aber geringer ausfallen als bei größeren Geräten.

Apple hat beim Handgelenk weiter Rückenwind

Für Apple kommt der Bericht zur richtigen Zeit. Mit watchOS 27 rückt die Watch noch stärker in Richtung Gesundheits- und KI-Begleiter. Gleichzeitig zeigt die SE-Reihe, dass ein günstigerer Einstieg wichtig bleibt, wenn Apple nicht nur Bestandskunden, sondern auch neue Nutzer erreichen will.

Apple Watch legt deutlich zu: Auslieferungen steigen um 21 Prozent
zurück zur Startseite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzerklärung für diesen Kommentar.

Aktuelle News auf Deskmodder.de
alle News anzeigen
Deskmodder