SwitchBot legt seinen bekannten Bot neu auf und behebt dabei genau den Punkt, der im Alltag immer wieder genervt hat. Die neue Version setzt erstmals auf einen austauschbaren Akku und verabschiedet sich damit vom klassischen Batteriewechsel. Am Grundprinzip ändert sich dagegen nichts – und genau das ist auch gut so. Das Update richtet sich vor allem an Nutzer, die ihre bestehenden Geräte weiter nutzen wollen, ohne sie umzubauen oder zu ersetzen. Der Bot bleibt damit eine der einfachsten Möglichkeiten, klassische Technik nachträglich zu automatisieren. Statt komplizierter Installationen setzt SwitchBot weiterhin auf einen bewusst simplen Ansatz.

Bewährtes Konzept bleibt erhalten
Auch in der neuen Version drückt der Bot schlicht das, was er erreichen soll. Schalter, Tasten oder Kippschalter werden mechanisch betätigt, ohne dass Eingriffe in die Elektronik nötig sind. Das macht das Gerät gerade für Bestandsumgebungen interessant, in denen Smart-Home-Nachrüstung sonst schnell kompliziert wird. Die Einrichtung bleibt entsprechend unkompliziert. Bot aufkleben, in der App einrichten – mehr braucht es nicht. Wer zusätzlich einen Hub nutzt, kann das Ganze auch per Sprache steuern oder in Automationen einbinden. Dieses Prinzip hat sich bewährt und bleibt unverändert erhalten.
Akku ersetzt Batteriewechsel
Die eigentliche Neuerung steckt im Inneren. Statt Batterien kommt jetzt ein 370-mAh-Akku zum Einsatz, der über USB-C geladen wird. SwitchBot gibt eine Laufzeit von bis zu sechs Monaten an, wenn der Bot einmal täglich ausgelöst wird. Ob dieser Wert im Alltag immer erreicht wird, hängt wie üblich vom Einsatz ab. Klar ist aber: Der regelmäßige Griff zur Batterie entfällt. Gerade wenn mehrere Bots im Einsatz sind, macht sich das schnell bemerkbar. Weniger Wartung, weniger Kleinteile, weniger Aufwand.
Integration ins Smart Home
Im Zusammenspiel mit einem SwitchBot Hub lässt sich der Bot wie gewohnt in größere Systeme einbinden. Unterstützt werden die bekannten Plattformen, darunter Alexa, Google Assistant und auch Apple Home über Matter.

Damit lassen sich klassische Automationen umsetzen, etwa feste Zeitpläne oder Abläufe, die durch Sensoren ausgelöst werden. Der Bot selbst bleibt dabei bewusst simpel, die eigentliche Intelligenz liegt im Zusammenspiel mit dem jeweiligen System.
Alltagseinsatz bleibt der Fokus
Seine Stärke spielt der Bot weiterhin dort aus, wo andere Lösungen nicht greifen. Alte Kaffeemaschinen, Lichtschalter oder Heizungen ohne eigene Vernetzung lassen sich so vergleichsweise einfach automatisieren. Gerade in Wohnungen, in denen keine baulichen Veränderungen gewünscht oder möglich sind, bleibt dieser Ansatz interessant. Der Bot wirkt unscheinbar, löst aber ein Problem, das viele Smart-Home-Systeme schlicht ignorieren.
Preis und Verfügbarkeit
Die neue Version ist ab sofort erhältlich. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 33,99 Euro bleibt SwitchBot im bekannten Rahmen. Damit bleibt der Bot eine vergleichsweise günstige Möglichkeit, bestehende Geräte in ein Smart-Home-Setup einzubinden.
Wir wohnen in einer Mietswohnung. Wollen unsere Elektrischen Jalousin ganz einfach ohne aufwand Automatisieren, gibt es da auch sowas in der Art?