Bei Apple steht ein Führungswechsel an. Tim Cook wird den CEO-Posten zum 1. September 2026 abgeben. Nachfolger wird John Ternus, der bisher die Hardware-Sparte verantwortet. Ganz weg ist Cook damit nicht. Er bleibt dem Unternehmen erhalten und übernimmt künftig den Posten als Executive Chairman.

15 Jahre Cook – und jetzt der Schnitt
Cook hat Apple seit 2011 geführt. Nach Steve Jobs war das keine einfache Ausgangslage, trotzdem ist der Konzern in dieser Zeit weiter gewachsen – vor allem wirtschaftlich. Dienste, Abos, neue Produktlinien – vieles davon fällt in seine Amtszeit. Dass ein Wechsel irgendwann kommen würde, war klar. Jetzt ist der Zeitpunkt festgelegt.
Ternus kommt aus dem Maschinenraum
John Ternus ist kein Name von außen. Er ist seit über 20 Jahren bei Apple und hat sich intern hochgearbeitet. Seit einigen Jahren verantwortet er die Hardware – also genau den Bereich, der bei Apple traditionell den Ton angibt. Der Umstieg auf Apple Silicon fällt in seine Zeit. Auch aktuelle Gerätegenerationen laufen über seinen Tisch. Dass Apple ihn nach vorne schiebt, wirkt daher konsequent.
Cook rückt nach oben, nicht raus
Als Executive Chairman bleibt Cook im Hintergrund aktiv. Operativ wird er sich aber deutlich zurücknehmen. Statt Tagesgeschäft geht es künftig eher um Strategie – und vermutlich auch um politische Themen. Gerade in Europa und den USA wird der Druck auf große Tech-Konzerne größer.
Incredible amazing awesome !
https://youtu.be/xqKjY94CepA?si=gfye_IvrhTdhntmA
https://youtu.be/Nx7v815bYUw?si=Ghk0lGhmb0FuCuQm
Tatsächlich ist die Hardware bei Apple lückenhaft.
Aber es sieht leider nicht so aus, dass sich daran etwas ändern wird.
was ist denn damit gemeint? Lückenhaft? Das Portfolio? Was fehlt denn?
Ja, das Geräteportfolio in der Mac-Sparte.
Apple bietet keine Desktop-Computer, sondern nur Geräuschgeneratoren (mit Lüfter).
Ich benötige passiv gekühlte, lautlose, lüfterlose Geräte.
Im Notebook-Bereich bieten sie mit dem MacBook Air ein Supergerät!
Dadurch bin ich zu Apple gekommen (seit 2023 mit der 15″ Variante).
Warum nicht eine entsprechende Desktop-Variante anbieten, iMac oder Mini?
Das ist keine Raketentechnologie, im Windows-PC-Bereich gibt’s das ja.
Kann das bitte jemand dem Herrn Ternus mitteilen? Danke.
Ich würde es ihm gerne abnehmen wenn er es hinbekommen könnte.
Ansonsten: Apple Notebook Top (MacBook Air), Apple Desktop Flop.
vlt. sind die Geräte nicht lüfterlos. Aber wenn sie denn leise sind und/oder so gut wie nie anspringen, wäre mir das egal.
Ich kenne mich mit den iMacs nicht aus, aber, wenn es so ist wie du sagst, und die Teile Lüfter eingebaut haben, dann ist es sicher so, dass die iMacs nicht den Restriktionen wie die Macbooks und der Mac Mini unterliegen, und höher getaktet sind, sprich eine höhere Leistungen bringen, und deshalb gekühlt werden müssen. Oder halt andere Komponenten, wie der Grafikchip.
Für mich wäre da eher die Lautstärke entscheidend, als ob Lüfter oder nicht. Ich habe hier einen Windows-Desktop-PC, der sehr gut schallgeschützt ist. Aber, unter Last hört man den natürlich auch. Ist aber nicht so schlimm, weil ich beim Spielen ohnehin Kopfhörer aufhabe. 😉
Von nichts kommt nichts. Wer Leitung haben möchte, der kann das nicht von mobilen Chips erwarten, die nur passiv gekühlt sind.
Versteh mich nicht falsch, ich will euch nicht eure Leistung nehmen.
Für diese Leute gibt es das MacBook Pro.
MacBook Air ist nicht ohne Grund der „beliebteste Laptop der Welt“ (O-Ton Apple), und ich kann das nachvollziehen.
Man hat also die Wahl, entweder maximale Ruhe oder maximale Leistung, wie man’s braucht.
Mein Vorschlag besteht darin, dieses Erfolgsrezept auf den Desktop zu übertragen.
Zum Beispiel:
Splitte iMac auf in iMac Senior und iMac Junior.
iMac Senior mit Lüfter und maximale Leistung, iMac Junior gedrosselt laut- und lüfterlos.
Ich benutze seit 20 Jahren ausschließlich lüfterlose Computer, ich weiß also dass es geht.
Beispiele für aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich findet man hier:
https://www.fanlesstech.com/
Wie es aktuell im iMac aussieht kann man auf den Bildern hier erkennen:
https://www.notebookcheck.net/New-iMac-innards-revealed-by-engineer-showing-the-chin-to-contain-the-M1-logic-board.533597.0.html
„There’s also a couple of small fans on either side of the motherboard, revealing that it is not passively cooled like the M1-powered MacBook Air, but actively cooled like the M1 MacBook Pro and Mac mini.“
Also: Macht ein iMac Junior ohne Lüfter und ich bin dabei.
Alleine die integrierten Lautsprecher sind es wert, da hat Apple ein geniales System ausgetüftelt.
Ich habe das im MacBook Air 15.
Hätte vorher nie geglaubt dass es möglich wäre so einen Sound aus solchem Gerät herauszukriegen und ohne externe Lösung auskommen zu können. Das ist einzigartig!
Was soll ich sagen? Als ich im grafischen Gewerbe Mitte/Ende der 90er als „DOSen“- & Windows-Mensch in der Ausbildung mit dem Mac in Berührung kam, war dieser elitäre Frog-Design-Elektroschrott schon negativ auf mich zu sprechen. Bomben überall….. Haste kein Bock mehr und gehst an richtigen PC zurück. Und so blieb ich nach dem kurzen Exkurs dabei und freute mich hämisch, als plötzlich Intel-CPUs, AGP-Grafikkarten und Windows auf dem Mac Einzug hielten oder aber Unix als Basis für das neue Mac OSX.. Verstanden habe ich das System nie (und es war und ist mir auch egal) und ich kann bis heute nicht verstehen, warum Leute für ein solches nur durch sektenhaftes Marketing etablierte Produkte/Marke im Vergleich zu Alternativen so exorbitante Preise zahlen. Aber gut. Jobs war clever und hinterließ die Blaupause, die Cook finalisierte. Wie lange aber noch alles schick auf dem Apfelstern ist, wird die Zeit zeigen. Viel Erfolg dem neuen CEO, allzeit eine gute Ladung Apfelsaft im Kühlschrank und die Hoffnung, dass nicht irgendwann der Wurm im Apfel ist!
Ja, ich sehe das ähnlich und habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich mag die aktuelle Apple Hardware auf Basis von Apple Silicon. Aber mit der Software kann ich nichts anfangen. Ich habe es über Jahrzehnte immer wieder versucht, weil mir alle Welt erzählt hat, dass es soooo viel besser und einfacher und schneller und sicherer sei als DOS, Windows und alles andere, und es einfach das allerallerbeste überhaupt sei. Bloss, wie gesagt, ich werde damit nicht warm. Und das, obwohl ich seit dem Apple II+ immer mal wieder angefressenes Obst zur Verfügung hatte.
Mag ja sein, dass es Leute gibt, die damit und nur damit wirklich klarkommen – aus was für Gründen auch immer. Sollen sie’s halt benutzen. Viele andere (mich eingeschlossen) nutzen halt was anderes. So what!?
Ich denke, wir werden in den kommenden Jahren sehr geile Hardware zu sehen bekommen. Aber meine Hoffnung, dass die Software endlich mal benutzbar wird, ist damit vorerst vom Tisch.
Ich habe auch nie erlebt, dass Mac OS in irgendeiner Weise einfacher, schneller, oder fehlerfreier wäre als Windows. Eher im Gegenteil, vieles ist ungewohnt, umständlich, und Bugs hat Mac OS selbst wenn man nur die vorinstallierten Apps nutzt.
Zum Thema Zukunftsaussichten: Ich denke, Apple hat da eher ein anderes Problem. Apples Geräte waren immer Luxus für die elitäre Klientel. Der Markt hat sich in den letzten 20 Jahre fundamental geändert. Außer Premium will die Kundschaft in den westlichen Wohlstandsländern praktisch gar nichts mehr. Apple muss also auf einem Markt anbieten, der quasi außer Premium-Luxus gar nichts mehr kennt (und sei es nur bei Haptik und Optik). Ob das in Zukunft alles noch funktionieren wird, wird man sehen müssen. Es fällt halt auf, dass sie jetzt bereits anfangen mit dem Macbook Neo auch im Einsteiger-/Mittelklasse-Sektor anzubieten. Das wäre füher gar nicht denkbar gewesen.
Apple lebt heutzutage meiner Meinung nach eher vom Namen, und von Leuten die immer zu Apple gegriffen haben, als durch Alleinstellung durch Premium-Hardware.