Remote Desktop mit neuen Sicherheitsmaßnahmen unter Windows 10, 11 und Server

Gestern zum Patchday für Windows 11, Windows 10 und Server hat Microsoft eine Sicherheitslücke (CVE-2026-26151), die den Remote Desktop betrifft, besser abgesichert. Das betrifft Remote-Desktop-Dateien (.rdp), die für Phishing-Angriffe missbraucht werden konnten und auch noch können, wenn man nicht aufpasst.

Damit man bessere Informationen bei einer Herstellung der Verbindung bekommt, wird jetzt ein neuer Sicherheitsdialog angezeigt. „Um dem entgegenzuwirken, wird vor dem Herstellen einer Verbindung ein neuer Sicherheitsdialog angezeigt, der die Adresse des Remotecomputers, Informationen zum Herausgeber (sofern verfügbar) sowie alle angeforderten Zugriffsrechte auf lokale Ressourcen anzeigt. Alle angeforderten Einstellungen sind standardmäßig deaktiviert und müssen explizit aktiviert werden. Beim ersten Öffnen einer RDP-Datei wird zudem eine einmalige Sicherheitswarnung angezeigt. Diese Änderung trägt dazu bei, potenziell riskante Verbindungen sichtbarer und bewusster zu machen, ohne Verbindungen zu beeinträchtigen, die manuell in der Remote-Desktop-App gestartet werden.“

Microsoft hat auch das Tutorial dazu angepasst, und die einzelnen Schritte erläutert. (Deutsch oder Englisch).

Für IT-Administratoren ist auch noch ein Registry-Eintrag dabei, um diese Änderung kurzfristig rückgängig zu machen, falls die Unterstützung in der Firma noch nicht gewährleistet ist.

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7 Kommentare zu “Remote Desktop mit neuen Sicherheitsmaßnahmen unter Windows 10, 11 und Server

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