Was bei Smartphones und Tablets längst Alltag ist, wird nun auch bei Notebooks verbindlich. Ab dem 28. April 2026 dürfen neue Geräte in der Europäischen Union nur noch verkauft werden, wenn sie sich mindestens über USB-C laden lassen. Damit zieht die EU eine Entwicklung gerade, die sich im Markt ohnehin längst abgezeichnet hat. Der Schritt kommt nicht überraschend. Viele Hersteller haben ihre Modelle bereits in den vergangenen Jahren auf USB-C umgestellt – teils aus praktischen Gründen, teils aus Erwartung an genau diese Regulierung. Neu ist allerdings die Verbindlichkeit. Was bislang eine Option war, wird nun zur Voraussetzung. Damit endet zugleich die Zeit proprietärer Netzteile im klassischen Sinne. Eigene Ladeanschlüsse verschwinden nicht schlagartig aus dem Bestand, verlieren im Neugeschäft aber ihre Grundlage. Für Hersteller bedeutet das Anpassung, für Nutzer vor allem eines: weniger Kabel, weniger Durcheinander.
USB-C-Pflicht bei Laptops: Was sich tatsächlich ändert
Auf den ersten Blick wirkt die Vorgabe simpel. Ein Anschluss, ein Kabel, fertig. In der Praxis ist es komplizierter. USB-C beschreibt zunächst nur die Bauform – nicht die dahinterliegende Technik. Entscheidend ist, was über diesen Anschluss tatsächlich geliefert wird. Für viele Notebooks reichen 45 bis 65 Watt aus, im Alltag funktioniert das problemlos. Das zeigen auch Geräte wie das Geekom GeekBook X14 Pro sowie der größere Bruder GeekBook X16 Pro , die im Test vollständig über USB-C betrieben werden konnten und damit exemplarisch für die aktuelle Entwicklung stehen. Bei leistungsstärkeren Geräten sieht das anders aus. Dort geht es schnell in Bereiche, die deutlich darüber liegen. Und genau hier liegt die eigentliche Herausforderung. USB-C kann das leisten – aber eben nicht automatisch. Netzteil, Kabel und Gerät müssen zusammenpassen. Fehlt diese Abstimmung, wird nicht schneller geladen, sondern langsamer. Im ungünstigen Fall funktioniert es gar nicht stabil.
Technische Realität statt Steckermythos
Die neue Regelung schafft einen gemeinsamen Rahmen, ersetzt aber kein technisches Verständnis. USB-C sorgt für Kompatibilität auf den ersten Blick, nicht zwingend für Gleichwertigkeit im Detail. Deshalb rückt die Kennzeichnung stärker in den Fokus. Hersteller müssen künftig klar ausweisen, welche Leistung ein Gerät benötigt und ob ein Netzteil beiliegt. Auch Kabel werden stärker differenziert. Nicht jedes USB-C-Kabel ist gleich – und genau das dürfte im Alltag für die meisten Irritationen sorgen. Besonders bei höheren Leistungen trennt sich die Spreu vom Weizen. Kabel, die nur für einfache Ladeaufgaben gedacht sind, stoßen hier an ihre Grenzen. Wer ein leistungsstarkes Notebook betreibt, braucht entsprechend ausgelegtes Zubehör. Alles andere führt früher oder später zu Einschränkungen.
Weniger Netzteile, mehr Eigenverantwortung
Parallel zur Anschlussregelung setzt die EU auf Entbündelung. Geräte dürfen künftig ohne Netzteil verkauft werden. Das reduziert Verpackung und Materialeinsatz – verschiebt aber auch Verantwortung. Wer bereits ein passendes Ladegerät besitzt, profitiert. Wer keines hat oder ein ungeeignetes verwendet, muss nachrüsten. Genau hier entsteht eine neue Dynamik im Markt. Zubehör wird wichtiger, gleichzeitig aber auch erklärungsbedürftiger. Das klassische Szenario – Gerät auspacken, einstecken, fertig – verliert an Selbstverständlichkeit. Stattdessen rückt die Frage in den Vordergrund: Passt das vorhandene Netzteil überhaupt zum Gerät?
Alltag: Vereinfachung mit Nebenwirkungen
Im täglichen Einsatz bringt die Umstellung klare Vorteile. Ein Ladegerät für mehrere Geräte, weniger Kabel im Rucksack, weniger Chaos auf dem Schreibtisch. Gerade für Nutzer mit mehreren mobilen Geräten ist das ein spürbarer Fortschritt. Gleichzeitig steigt der Anspruch an die Auswahl des richtigen Zubehörs. Die Vereinheitlichung des Anschlusses vereinfacht die Oberfläche, nicht aber zwingend die Technik dahinter. Wer sich darauf verlässt, dass jedes Kabel jedes Notebook optimal lädt, wird früher oder später enttäuscht.

Generell finde ich diese Entwicklung gut. Nicht mehr ein Ladegerät für den Lenovo, dann eines für den HP, ein anderes für das MSI, usw.
Auf der anderen Seite, wenn ein Ladegerät nicht mitgeliefert wird, und ich eines vom Smartphone anstecke, kann es sein, dass sich der Akku schneller leerlutscht als das Ladegerät liefern kann. Nicht jeder hat ein 65W+ Ladegerät zu Hause rumliegen.
Dann kommt dazu, dass viele Hersteller (hier ein Google Pixel 9pro) in ihren AGBs schreiben nur ein originales Netzteil verwenden zu sollen, ansonsten könnte keinerlei Garantie für den Akku gegeben werden. Samsung, Apple und Konsorten haben das übrigens ebenso in ihren AGBs stehen.
Diese EU Richtlinie ist generell gut, da sie Elektroschrott vermeidet. Aber komplett durchdacht ist sie, wie leider fast alles was die EU macht, eben nicht. Der Kundenschutz wird hier völlig ignoriert da sich Unternehmen auf eigene, spezifische, nachkaufbare Ladegeräte stützen können (werden) und im Zweifelsfall eine RMA völlig einfach abwickeln können, indem es eben keine gibt.
Wie soll der Hersteller nachweisen, dass du statt mit dem gelben Netzteil, mit dem grünen geladen hast?
Steckst du ein Ladegerät an, was mehr liefert, dann nimmt sich dein Laptop nur was er braucht.
Wenn es kleiner ist, dann wird er eben leer, bei Nutzung.
Dementsprechend ist diese Regel klasse, da der Großteil der Bürger denken kann und sich eben eine Wallbox mit 65+ Watt kauft, was sowieso mittlerweile fast jede hat.
5 Watt von früher Standard ,ist jetzt 65 Watt.
Jeder Hersteller von Telefonen gibt ein ordentliches Ladegerät mit, nur Scam-sung und Crap-le legt noch Fossilien bei.
die legen beide schon lange nichts mehr bei,
Sorry, wie lange hast du denn kein Telefon mehr gekauft Also sprich Smartphone Jahr gelang, oder? Denn die Hersteller sind schon jahrelang nach einer EU Verordnung nicht mehr verpflichtet Smartphones Ladegeräte beizulegen und das tun sie auch nicht es sei denn, es ist in China herrschte noch Aber selbst da fehlen die Heutzutage in aller Regel Also wie alt Warst du, als du das letzte Telefon gekauft hast? LOL. Jeder ist Eigentlich vom Prinzip her heute selbst der Mann und kauft sich ein Ladegerät selbst oder muss es sogar Oder auch die Frau, egal lol Und wenn du ein Magen Telefon hast, wie Samsung und Co Würdest du das wissen eigentlich solltest du das wissen. Das letzte, was ich mitbekommen habe, war glaube bei meinem Samsung s 20 Und da weißt du, wie alt es ist
Was ist denn daran komplizierter?
Hersteller müssen gezwungen werden, passende Ladegeräte und Kabel beizulegen.
Wenn das Gerät aus ist, lädt es auch (theoretisch) mit, überspitzt gesagt, nem uralten 5V/1A Ladegerät.
Einzig im Betrieb wird es schwierig.
Aber mit einer herkömmlichen 65 Watt USB-Wallbox, und einem halbwegs normalen Kabel (was bei jedem hochwertigen Handy immer noch bei liegt), sollte der Drain des Akkus so niedrig sein, dass zweistellige Stunden am Stück, durchaus kein Problem sind.
Kann dies zumindest mit einem Huawei Matebook X Pro 2020 und ASUS Zenbook 13 2022 bestätigen.
Wenn ich mein defekten Asus-Notebook einschicke, würde ich selbstverständlich ein MSI-Netzteil mitschicken.
Deine Argumentation ist konstruiert.
Wieso soll denn durch die USB-C-Pflicht kein Netzteil mitgeliefert werden? Das gibt es so nur bei Smartphones. Und da kosten die Ladegeräte auch nur ein Bruchteil der Ladegaräte für Laptops.
Für Altgeräte sind Adapter von USB-C-Buchse auf Hohlstecker mit verschiedenen Durchmessern eine Downgrade-Option.
Tatsächlich etwas das mich an meinem relativ neuen Lenovo Laptop von der Arbeit nervt hat zwar USB C aber keinen worüber man laden kann. Argument von Lenovo ist das es ein „High Performance Gerät“ ist und 180W braucht. In der Realität eiert der Laptop irgendwo bei 20-80W rum. Kann aber unterwegs nicht über USB C geladen werden, man muss also immer zusätzlich das Netzteil mitschleppen.
Bin mal gespannt wie sie das allgemein bei solchen Laptops lösen, weil PD 3.1 geht zwar bis 240W aber es gibt aktuell keine (?) Kabel/Netzteile dafür und dann müssen sie es ja auch irgendwie hin bekommen das der Laptop mit 65W per USB-C auch etwas macht, oder es läuft dann wie bei Apple das du mit schwächerem Netzteil einfach Pech hast.
DC 5V/5A · 9V/3A · 9V/5A · 12V/5A · 15V/5A · 20V/5A · 28V/5A · 36V/5A · 48V/5A (max. 240W max.5A) 240W USB-C Netzadapter
beim Handler des Vertrauens eingeben, es gibt schon entsprechende Netzteile und Kabel mit 240W bekommt man ohne Probleme.
Aber das „High Performance Gerät“ von Lenovo kennen wir auch. USB-C gibt es da nur so bis ca. 100W, dann gibt es die mit dem Lenovo Stecker. Aber einige Laptops lassen sich dennoch über USB-C laden. Bei dem 180W Modell ging es. Bei dem 300W Modell bin ich mir nicht sicher, das hat aber zum Dock zwei USB-C Anschlüsse, worüber auch geladen wird, aber ob dies nur mit der Kombination Dock geht -> k.A.
Auch wenn es ärgerlich ist, aber technisch gesehen erfüllt Lenovo damit die EU-Vorgabe. Habe den EU-Text zwar nicht gelesen, aber von einer Mindestleistung des USB-C-Ladens ist da nicht die Rede, nur das es möglich sein muss, zu laden.
Es wird dann so sein dass die Notebooks dann immer ohne Netzteil verkauft werden und man sich selbst um ein Netzteil kümmern muss. Notebooks inkl Netzteil wird es dann sogut wie garnicht mehr geben. Ist bei Smartphones und Tablets auch so.
Apple macht es mit den aktuellen MacBooks ja gerade vor. Diese werden ohne Netzteil ausgeliefert. Da werden schnell auch Andere folgen.
Sicher gibt es hier Pro und Contras, man muss die Käufer nur richtig aufklären.
Ein „ordentliches“ Netzteil des Herstellers passend zum Gerät, bevorzuge ich schon sehr.
zu Hause habe ich ein 240W Ladegerät (max 140W am Port), damit lade ich alles ohne Probleme.
unterwegs nehme ich dann doch lieber das Apple NT, hatte mal eins von der Leistung passendes von Ugreen, das wurde mir einfach unangenehm zu warm. Hier sehe ich das Problem, dass vermeintlich passende NT, dann doch nicht so gut geeignet sind.
Die Geräte werden wohl ohne Netzteil geliefert werden.
Aber viele Leute sagen sich dann, warum ein neues Netzteil kaufen, ich habe ja schon eins.
Was dann mit rel. schwachen Netzteilen passiert, erlebe ich hier, wenn ich mit meinem alten 10 Watt-Netzteil, das meinem kleinen Tablet beilag, ein etwas leistungsfähigeres Gerät laden will.
Nicht nur die Ladezeit steigt stark, sondern das Netzteil wird glühend heiss.
Lade ich damit das Tablet, wird es nur warm, aber nicht heiss.
Und viele Leute werden wohl ein vorhandenes USB-C Kabel nehmen.
Da ist dann die Gefahr gegeben, das so ein Kabel auch mal durchbrennt.
Ein Vorteil hat die Geschichte aber:
Man kann an das Laptop auch eine Powerbank anschließen, um die Laufzeit deutlich zu erhöhen.
Habe Ende März 2025 (!) mir ein 18 Zoll Notebook (SOHO-Klasse) von ASUS gekauft. Das hat auch nur noch einen USB-C-Anschluss zum Laden und es lag ein Netzteil mit 65 Watt Ladeleistung bei, mit Kabel dran. Da wo ich helfe hat sich jemand (ohne Rücksprache mit mir) zu Weihnachten ein Notebook bestellt. Es kam eine Billig-Krücke. Weil kein Netzteil beilag, hat es der Herr gleich wieder zurück geschickt.
Vor einer Woche traf bei einer betreuten Dame ein billiges nagelneues Xiaomi Redmi 15 5G ohne Netzteil ein. Und das Netzteil von ihrem 6 Jahre alten Redmi-Vorgänger kann bestimmt nicht die neuen Ladenormen.
Und dann gibt es nach wie vor das Problem mit dem USB-Kabel.
Hat man das Falsche erwischt, dann wird das Laptop nicht geladen und der Nutzer denkt das Netzteil oder gar das Laptop ist defekt.
USB-C schön und gut das man hier eine Norm einführt, aber bei der Vielzahl der Kabel gibt es nach wie vor Wirrwarr!
Daher bestelle ich nur 65W+ und beschrifte diese, wenn es der Hersteller „vergessen“ hat dies aufzudrucken.
So habe ich ein Sammlung speziell für das Laden, Datenübertragung oder welche die beides ordentlich können.
5 Jahre altes Acer Travelmate IP, neuer Dell Hub-Monitor (alle Kabel waren dabei):
ein einziges USB-C Kabel zwischen Monitor und Notebook für Laden (bis 90W), Video, Netzwerk, externe USB-Geräte. So viel Ordnung hatte ich noch nie auf meinem Schreibtisch.
Ein Punkt wird hier offenbar kaum beachtet: Der mechanische Aufbau der USB-C Buchse.
Schön und gut, was der Anschluss alles kann, aber die Schwachpunkte sollten auch bedacht werden. Wer kennt nicht das Problem mit den zusammengedrückten Staubflusen, die sich in der Buchse oder auch mal im Stecker ansammeln? Beim Smartphone sowieso, hab das aber auch schon beim Notebook gesehen, das ständig auf dem Sofa benutzt wurde. Und abgebrochene Stecker sehe ich fast jeden Tag.
Und das andere Problem: Über 200 Watt bei maximal 20 Volt! Hat schon mal jemand drüber nachgedacht, was das für eine Stromdichte bei den doch recht winzigen Kontakten bedeutet? Geht das auf Dauer gut? Auch wenn man hochwertige Kabel benutzt, muss einem Techniker alter Schule doch beim Anblick der winzigen Steckerchen übel werden! Ein Wunder, dass sowas funktioniert! Ärgerlicherweise werden die Buchsen auf den Mainboards fest verbaut und dürften sich schlecht wechseln lassen, wenn sie mal ausgeleiert sind. Und das wird passieren! Da ist mir der klassische Hohlstecker lieber, mit Buchsen, die man im Defektfall ersetzen kann (HP, Dell…).
Die Stromstärke ist bei allen Spannungen auf 5 Ampere begrenzt.
Bei 20 Volt sind daher nur max. 100 Watt drin!
Für über 100 Watt wird dann auf 48 Volt gewechselt.
Damit sind dann max. 240 Watt drin.
Korrektur:
Es gibt folgende Spannungen bei USB-PD:
5V, 9V, 12V, 15V, 20V, 28V, 36V und 48V.
Jeweils auf 5 Ampere begrenzt.
Die Spannung wird zwischen Gerät und Ladegerät ausgehandelt.
Findet keine Aushandlung statt, liefert das Netzteil nur 5 Volt (mag bei Chinaschrott aber anders sein, ist dann normwidrig)
selbst teure Netzteile liefern über USB-C nichts wenn keine Aushandlung stattfindet. Ich habe mehrere getestet und dann aufgegeben.
Ich habe mir gerade das Samsung A17 5G bei Amazon gekauft. Hat statt 24 Monate Garantie 30, mehr Gerätespeicher als mein A5 ( 2017 ), größerer Akku, und, und und,… was fehlt? RICHTIG, das Ladegerät. Habe genug Kabel, normal, USB-C, habe Samsung – Ladegeräte mit 1 und 2 A, aber nein, das Ladegerät braucht mehr Strom. Ich habe mir jetzt ein Ladegerät besorgt, das zeitgleich 5 Geräte laden kann; hat 240 Watt maximalleistung und regelt sich selbst. Habe auch schon mit dem Original – Schnelladegerät mit 5V 2A geladen. Sollte mein Gerät ( gerade Gekauft, erst 2x geladen ) kaputt gehen, ist aber das neue Netzteil ( Kaufe ich Morgen ), als Beweis da. Da werde ich aber nicht der einzige sein, da bin ich sicher.
A pro po Netzteil: Es ist für mich NICHT nachvollziehbar, das mit Akkus und Netzteilen / Ladegeräten extra Geld gemacht wird; es ist echt zum ( bitte einfügen )……. . Das das auch anders geht, habe ich bei Temu erlebt: Kleiner Trennjäger im Koffer ( mit umfangreichen Zubehör ), UND, man Staune, mit 2 !!! Akkus und Ladegerät inklusive, für die Hälfte des Preises was Ebay und auch Amazon für dasselbe ohne Akku, Koffer und Ladegerät nehmen.
Das Samsung gab es gerade wie erwähnt bei Amazon für 150€ ( Samsung will 210€ ), aber das war ein Kampfpreis.
Ich habe das Gerät auch wegen dem Support ( bis 2031 ) genommen. Normalerweise Kaufe ich NICHTS mehr, wo ich kein Netzteil besitze.
Moin,
ich habe mir schon mit einem USB-C 9V Netzteil ein 5V Gerät „geschossen“
Hohe Leisungen gehen nu mal nicht mit 5V, da der Strom entsprechend höher wäre
und die Leitungsquerschnitte dann auch zunehmen müssten.
Ich denke, das wird der Normaluser nicht bedenken, das der gleiche Stecker dann auch unterschiedliche Spannungen haben kann. Auf manchen Netzteilen sind die Spannungsangaben so klein geschrieben und kaum lesbar.
(z.B. Hellgrau auf weissem Gehäuse)
z.B. Mi Lade Stecker: (nur mit der Lupe zu lesen:
Typ C Single Port:
5V 3A 15W
9V 3A 27W
10V 2,25A 22,5W
11V 3A 33W
12V 2,5A 30W
15V 2A 30W
20V 1,65A 33W
Type A Single Port:
5V 3A 15W
9V 3A 27W
10V 2,25A 22,5W
12V 2,25A 27W
Und dann gibt es auch Geräte, die nur 5V vertagen …….
jedenfalls ist das ladeteil meiner LED Taschenlampe damit abgeraucht …….
lg ms1958
Dann aber auch einheitliche Versorgungsspannungen und gleiche Akkus für jedes Gerät und auchmöglichkeiten diese selber wechseln zu können. Denn wenn die Voltzahlen unterschiedlich bleiben und überall der selbe Stecker passt wird das den Erwerb neuer Geräte massiev ankurbeln,da so einige Geräte dank fallscher Versorgungsspannung abrauchen werden.
Das Netzteil und zu ladende Gerät handeln Spannung und den max. Ladestrom aus, zumindest bei Smartphones und Notebooks. Das Kabel mischt sich hier m.W. auch ein und teilt seine max. Fähigjeiten mit (z.B. max. Ladeleistung in Watt), worauf ich mich aber nicht verlassen würde.
Meinem Hub-Monitor von Dell (max. 90W Ladeleistung) lag ein wertiges Kabel (max. 120W + entspr. Datenfähigkeit) bei, es passt damit genau zum Monitor und sollte mit diesem „wandern“. Bei USB-C Ladegeräten für Notebooks ist das Ladekabel meist fest angeschlossen / herausgeführt und daher immer richtig dimensioniert.
Problematisch ist es bei freien Kombinationen aus alt und neu, wertig und billig oder einfach nicht zueinander passend. Da USB-C zunächst nur ein mechanischer Standard ist, ist hier Fehlkombinationen Tür und Tor geöffnet. Eine LED- Lampe mit USB-C Buchse würde ich eher nicht an ein fettes Ladegerät hängen, selbst meine teuren Fahrradcomputer und -leuchten von Garmin nicht, zumindest nicht ohne ausdrückliche Bestätigung des Herstellers.
Die mechanische Belastbarkeit ist auch ein Problem: kleine Buchse und langer Stecker (ja, da ist ein Mini-Chip drin) = langer Hebel. Wenn ich auf der Arbeit manches Schreibtisch-Setting sehe, wundere ich mich nicht, dass die Buchsen im Notebook schlapp machen = Totalschaden (+/- 1000 € für uns Steuerzahler).
Fazit:
das USB-C – Format bietet die Möglichkeit einheitlicher Ladeinfrastruktur und dank der bidirektionalen Bündelung verschiedener, leistungsfähiger Datenprotokolle einen total aufgeräumten Schreibtisch: ein Kabel einstecken und alles ist verbunden.
Es darf aber nicht geleugnet werden, dass es gerade für unbedarfte Nutzende die Gefahr der suboptimalen bis hin zur falschen Verkabelung gibt, Gerätedefekte nicht ausgeschlossen. Mit der Zeit werden sich die Geräte aber mehrheitlich regelkonform verhalten und das Kabelzubehör ist zunehmend entsprechend gekennzeichnet. Die mechanische Haltbarkeit kann je nach Alltagssituationen zum Problem werden, bei wertigen Smartphones ist die Buchse z.B. fest mit dem Rahmen verbunden. Bei Notebooks am Schreibtisch sitzt das Problem aber meistens davor.
Zum Schluss auf den Punkt gebracht: ich find‘ USB-C klasse
Schöne Normung.
Tja, es ist halt übel wie konfus diese Normung ist.
Man kann sich ein Gerät schrotten, indem einfach die Spannung zu hoch ist.
Dennoch halte ich das für einen erfreundlichen Trend.
Gruß
Nein, kann man bei normgerechten Ladegeräten nicht.
Gerät und Ladegerät handeln die nötige Spannung untereinander aus.
Ist das nicht möglich, liefert ein normgerechtes Netzteil nur 5 Volt.
Und 5 Volt kann jedes USB-Gerät.
Das den Geräten kein Ladegerät beiliegt, ist übrigens von der EU explizit so gewollt.
Damit will man Ressourcen schonen, denn wenn jedem Gerät ein Ladegerät beliegen würde, hätte man wie bisher jede Menge Ladegeräte herumliegen.
Die EU will aber, das man eigentlich nur genau 1 Ladegerät für alles hat.
Wenn ich 3695 Geräte habe, habe ich dann auch genausoviele Ladegeräte? Wohl kaum. Für mich ist das Geldschneiderei, nichts anderes. Wenn ich heute einen Akkuschrauber kaufe, muß ich Ladegerät + Akku extra Kaufen. Mein alter von Parkside hatte außer dem Gerät auch das Ladegerät und Akku. Versuch das mal heute zu finden. Und das das von der EU so gewollt ist, das glaube ich nicht. Das liegt vielmehr an den Herstellern, die den Hals nicht voll kriegen.
Um Dich mal nicht komfortabel zu fühlen:
Guten Morgen.
Was ich eigentlich sagen wollte…
Mein Arbeitsplatz durch Monitor mit USB-C-Ladefunktion sieht auch gut aus …
Aber kennt Ihr Personen oder Hersteller, die dann in einem Fehlerfall sagen, man hätte nicht das Original-Netzteil verwendet oder ein falsches USB-C usw. usw. … Im Bekanntenkreis ist mir das schon passiert …
Bin mal gespannt, wie die Hersteller damit umgehen, wenn die einen Fehler auf dem Board haben bzgl. einer Überspannung.
240W über USB-C reichen für Laptops vollkommen aus.
ZU:
Für Hersteller bedeutet das Anpassung, für Nutzer vor allem eines: weniger Kabel, weniger Durcheinander.
Für unsere Feuerwehren bedeutet das:
Massiv mehr Einsätze in Zukunft wegen falscher Anwendung
Da ist aktuell wieder ein Obdachlosenheim abgebrannt.
Was die dazu gemeldete Explosion zuvor wohl auslöste?
TEMU und so ein Billigschrott aus China:
Nicht EU Konforme und innendrin abgespeckte Ware – anstatt das was drauf steht!
Stiftung Warentest gegen prüfen.
Also Leute:
Aufpassen!!
Die Versicherungs Detektive freuen sich schon auf Mehrarbeit – Save Jobs!
Kommt aber von „Geiz ist „Geil“ – wird etwas gemindert, wenn Orginalnetzteile verwendet werden, aber mit USB-C hängt auch mal schnell ein anderes NT zum Laden dran. Wenn es dann ein „Schrott NT“ oder Kabel ist
Bei Strom, entzündlichen und brennfreudigen Materialien hört der Spaß auf und sowas sollte man nicht selbst aus China in der EU in Verkehr bringen. Sicher schützt das auch nicht immer bei einem Gerät was man hier mit CE bekommt. Ist schön, dass die EU USB-C vorgibt, aber nicht, dass die NT und Kabel ordentlich beschriftet sein müssen.
@wenn Orginalnetzteile verwendet werden
In dem Test letztens im TV öffentlich vorgeführt,
wurden eben jene USB-C Geräte geöffnet und die Innereien verglichen.
NUN, bei dem 65 WATT beschrifteten „Original“ Teil war nur 24 Watt Hardware verbaut.
DA hilft auch kein CE Aufkleber !!!
Ihr versteht jetzt bestimmt, was ich genau damit ansprechen möchte!
Der Verkaufs Preis war entsprechend höher – Schön, doch nicht SAVE!
Aber die „Vertrauensfrage“ in solchen Sachen der unbedarften, evtl. „mutwillig“ betroffenen Anwender:
DA hört der Spaß auf.
Tablet Samsung:
Mit Usb-C aufladen UND gleichzeitig mit einem USB-C Stick arbeiten
An NUR einem Port?
Stellvertretend für ALLE derzeitigen Geräte!
Im Alltag kommt das Prozedere bestimmt mal vor,
selbst im Bundestag oder bei der EU an den vielen Tischen.
Denkt auch mal darüber nach….
Schöne Grüße an die Hersteller!