Ein Test zeigt Adblocker verlangsamen Chrome nicht so stark, wie Google behauptet

Google will mit dem neuen Manifest V3 die webRequest API limitieren, damit man schneller im Netz mit dem Google Chrome surfen kann. Das hatte gleich zu Protesten geführt, denn Content Blocker könnten dann nicht mehr alle Filterlisten laden.

Google hat dann eingelenkt, siehe den Beitrag hier. Mit dem Hinweis, dass man die Filterlisten öfter aktualisieren muss, da diese den Chrome Browser verlangsamen. Cliqz, kennt man vom Cliqz Browser, hat daraufhin einen Test durchgeführt, der zeigte, dass nicht jeder Adblocker auch wirklich den Browser verlangsamt.

Man hat den uBlock Origin, Adblock Plus, Ghostery, den integrierten Adblocker im Brave und DuckDuckGo getestet. Das Ergebnis sagt doch schon einiges aus. Die Zeiten für die Anfragen durch den Content-Blocker liegen im „Null Komma Millisekundenbereich“. Nur beim Brave und DuckDuckGo waren sie um einiges höher.

Somit kann man diese Zeiten, die gebraucht werden bis die Webseite angezeigt wird vernachlässigen. Das zeigt aber auch, dass Google hier nicht alle Adblocker über einen Kamm scheren kann. Die Summe aller Erweiterungen macht es hier aus, bis eine Webseite komplett dargestellt wird.

Als Gimmik nebenbei: Dass der Adblock Plus so nahe am uBlock Origin liegt hat Gorhill gleich auf den Plan gerufen. Das hat dann doch seine Ehre verletzt und er hat eigene Tests durchgeführt, die dann zeigten, dass die Timings grob 2x höher waren als beim uBlock Origin. Ob es nun stimmt oder nicht soll mal egal sein. Die Hauptsache ist, dass ein gut gepflegter Content Blocker einen Browser nicht verlangsamen muss.

via: ghacks
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5 Kommentare zu “Ein Test zeigt Adblocker verlangsamen Chrome nicht so stark, wie Google behauptet

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