Test: Powerbank RAVpower RP-PB159 20100mAh

Eine Powerbank wird immer dann benötigt, wenn unterwegs kein näherer Stromanschluss vorhanden ist. Sei es drum, in der Bahn, mit dem Fahrrad, mit dem Motorrad oder auf dem Campingplatz – in unserer multimedialen Welt ist der Strom für die Geräte unverzichtbar geworden.

Natürlich muss das Gerät auch für die Ladung über USB ausgelegt sein – ein normaler Laptop (ohne USB-C Standard) tut sich da schon schwer. Ein Tablet (zb Amazon-Fire Tablet, oder Macbook-Air/MacBook-Pro) oder Handy, MP3 Player, Bluetoothlautsprecher, BT-Kopfhörer etc sind da allerdings dankbare (Strom)Abnehmer. So viele Geräte und nur eine Powerbank, geht das? Ja das geht, vorausgesetzt man holt sich eine Powerbank mit ausreichend Leistung. Und da kommen wir auch schon zum Test mit der RAVpower RP-PB159.

Aussehen und Haptik:

Das Gehäuse besteht aus einem mattschwarzen, relativ schmutzunempfindlichen Kunststoff. Die PB hat circa die Größe von ZWEI aufeinander liegenden Smartphones (zb IPhoneXsMax) 160x78x22mm- und hat mit 400 Gramm ungefähr das gleiche Gewicht. Das Gehäuse macht einen massiven, wertigen Eindruck. Seitlich befindet sich ein on/off-Schalter und am Kopfende ein Micro-USB Eingang, sowie ein Smart-Output (USB-A) und PD-In/Output (USB-C (Power Delivery Standard).
Über 4 Micro-LED´s ist der Ladezustand jederzeit gut ablesbar. Anbei ist ein Stofftäschchen worin die Powerbank samt Kabel Platz finden. Dadurch, das sich die Anschlüsse am Kopfende der Powerbank befinden, können die Endgeräte auch geladen werden, wenn sich die PB in der Tasche befindet.

Funktion:

Tja, die USB-Anschlüsse mit ihren Bezeichnungen und Leistungsangaben sind für die meisten Nutzer ziemlich verwirrend, aber da muss man durch.
USB 1.0, 2.0, 3.0 – USB 2.0 und 3.0 A+B – USB C – USB Mini A+B, USB Micro A+B (hab ich was vergessen?) Verschiedene Datenübertragungsraten, Stromübertragungsraten und Formen. Warum kann mein Kumpel sein HTC10 – Handy mit dem Schnellladegerät von meinem Samsung laden?, dass Huawei aber nicht ?(Samsung und HTC nutzten die kostenpflichtige Lizenz QuickCharge von Qualcomm, Huawei nicht) …Was ist PumpExpress?….Naja, googelt euch selber mal durch…

Das Gute ist, das die Powerbank den USB-C Standard nutzt (ist so wie „QuickCharge“ als Freeware), also hohe Ladekapazitäten, ohne eine Lizenz nutzen zu müssen. Hinzu kommt der „iSmart“ Anschluss (was ist das schon wieder?). Mit „iSmart“ bezeichnet RAVpower seinen überwachten Abgabe-Port. In die Überwachung fällt die Ladestromstärke, Ladespannung, Leistungsverteilung und der Schutz der Endgeräte. Mit anderen Worten: Die Überwachung bewirkt eine effiziente Ladung der Geräte, bei bei optimaler Verteilung der Ressourcen.

Mit den USB-C (Input 30W) ist die Powerbank innerhalb von 3,5h voll geladen. Über die Ausgänge können bis zu zwei Geräte gleichzeitig aufgeladen werden. Der iSmart-Output (USB-A) mit 12W (5V/2.4A) eignet sich für Handy und sonstige kleinere Geräte. Der USB-C (Output 45W (3A)) ist dann für die Stromfresser wie zb. Tablets/Notebooks zuständig. Bei 45W liegt auch die maximale Abgabemenge, was schon recht ansehnlich ist. Sollten zwei Geräte gleichzeitig geladen werden, schrumpft der Wert am USB-C Output auf 30 Watt (immer noch stattlich). Sollte der Rechner allerdings mehr benötigen, ist es empfehlenswert die Geräte einzeln zu laden.

Mein altes Galaxy S6 wurde 5 mal vollständig geladen, bis die Powerbank in die Knie ging. Mit dem MacBookPro wurde nur ein Kurztest durchgeführt, aber auch hier klappt das Laden tadellos (Rechner wurde beim Laden nicht genutzt). Die Bedienung der Powerbank ist denkbar einfach: Aufladen entweder über Micro-USB oder USB-C Eingang – wobei der Ladevorhang beendet ist, wenn alle 4 MicroLED´s durchgehend leuchten. (Ein Ladegerät bzw Netzteil gehört leider nicht zum Lieferumfang). Stromabnahme über USB-C und USB-A Ausgang wobei die Rest-Kapazität wieder über die MicroLEDs angezeigt wird.

Zusammenfassung technischer Daten:

  • Kapazität: 20100mAh/3.6V, 72.36Wh
  • USB-C Input: PD3.0 5V/3A,9V/3A,12V/2A,15V/2A,20V/1.5A, (30W Max)
  • Micro-USB Input: QC 5V/2A,9V/2A, (18W Max)
  • USB-C Output: PD3.0 5V/3A,9V/3A,12V/3A,15V/3A,20V/2.25A, (45W Max)
  • USB-A Output: 5V/2.4A, Ismart, 12W
  • Max. Output: 45W Max
  • Maße: 160 x 78.5 x 23mm
  • Gewicht: 400g
  • Outputverteilung beim Laden zweier Geräte: 12W + 30W

Lieferinhalt:

  • RAVPower 20.100 mAh Power Bank RB-PB159
  • USB Typ C Lade Kabel (20cm)
  • Micro USB zu USB-A Kabel
  • Aufbewahrungsbeutel mit Seitentasche
  • Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
  • KEIN Netzteil

Fazit:

Die Ravpower RP-PB159 20100mAh macht dem Firmennamen alle Ehre. Genügend Power hat sie. Gerade Nutzer von Geräten mit PD-Anschlüssen (USB-C), wird sie viel Freude bringen (MacBooks, Dell XPS Serie, Ipad Pro, Iphone 8… etcpp) Ich persönlich gehe davon aus, das wir durch die hohe Datenrate und Ladekapazität des USB-C Anschlusses noch mehr von ihm hören werden. Das heißt, das die Powerbank durchaus zukunftsfähig ist. Eigentlich bringt sie alles mit, was eine Powerbank braucht… und dem ist nichts mehr hinzu zusetzen.

9 von 10 Punkte (wegen fehlendem Netzteil)

Link zu Amazon: amazon.de/RAVPower-20100mAh-Powerbank-Tragbares-Ladegerät

Danke an Mav für den Test.

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7 Kommentare zu “Test: Powerbank RAVpower RP-PB159 20100mAh

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