AOMEI PE Builder 2.0 – Rettungsmedium mit Programmen und Treibern erstellen

Eine Reparaturumgebung mit einem bootfähigen Windows PE (Windows Pre-installation Environment) zu erstellen erfordert normalerweise Teile vom Windows AIK. Der kostenlose AOMEI PE Builder 2.0 benötigt dies nicht. Hier ist alles in 72,4 MB oder 146 MB verpackt. Die neue Version kam Ende September auf den Markt. Wir hatten und 2014 schon einmal die erste Version angeschaut.

Unter der Haube hat sich einiges getan. Windows 10 wird nun unterstützt und die Wiederherstellungsumgebung heruntergeladen und erstellt. Auch neu ist, dass eine Dual-Boot Funktion für Bios und UEFI unterstützt wird. Somit kann man es auf verschiedenen Rechnern nutzen. Die Build-In Tools wurden aktualisiert und Fehler behoben.

Die Vorgehensweise ist sehr einfach. Tool installieren und starten. An der Oberfläche hat sich nicht sehr viel getan. Aber das ist auch eher unwichtig. Eingebunden werden neben Windows PE auch der AOMEI Backupper Standard und der AOMEI Partition Assistant Standard. War bei mir nicht der Fall, aber ich kann auch etwas falsch gemacht haben. Fehler war: Ich hatte die 72 MB anstatt die 146 MB Version heruntergeladen.


Schon mit dabei sind 7zip, Recuva, Notepad2, SumatraPDF und andere Tools. Eigene Programme, die man benötigen könnte und auch Treiber kann man auch einbinden. Die Tools erscheinen dann unter UserTools auf dem „Desktop“.

Hat man alles eingestellt, so kann man sich entweder einen USB-Stick oder eine ISO erstellen lassen. Dauert nicht all zulange. Bootet man nun von dem erstellten Medium hat man unter Windows 10 eine fast identische Umgebung. Das Startmenü erinnert aber eher an Classic Shell. Ansonsten ist die Bedienung wie unter der realen Bedienung im Explorer.

Als Fazit kann man sagen: Es ist leicht zu bedienen und hilft wenn man zum Beispiel Daten wiederherstellen muss oder andere Vorgehensweisen. Wenn man die erstellten USB-Stick in der Schublade liegen hat, ist man schon einmal auf der sicheren Seite, falls doch einmal etwas passiert. Denn über eine Windows 10 DVD / USB-Stick kann man zwar versuchen Windows zu reparieren, hat aber nicht die zusätzlichen Tools und Programme zur Verfügung.

Wer mehr über den AOMEI PE Builder 2.0 wissen möchte, welches ab XP einsetzbar ist, kann sich hier informieren:

AOMEI PE Builder 2.0 – Rettungsmedium mit Programmen und Treibern erstellen
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Ich bin nicht allwissend, was Windows angeht. Aber genau deshalb nehme ich Windows gerne auseinander und unter die Lupe, um all mein Wissen zu erweitern. Jürgen
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8 Kommentare zu “AOMEI PE Builder 2.0 – Rettungsmedium mit Programmen und Treibern erstellen

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