Deutschland will digitaler werden. Zumindest solange sich dadurch möglichst wenig verändert. Seit Jahren wird über Faxgeräte in Behörden, überfüllte Bürgerämter und den technologischen Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern geschimpft. Kaum kündigt sich allerdings eine konkrete Neuerung an, beginnt das übliche Theater. Ausweis und Führerschein auf dem Smartphone? Um Gottes willen. Was da nicht alles passieren könnte! Ab 2027 soll die digitale Brieftasche, die sogenannte EUDI-Wallet, auch in Deutschland verfügbar sein. Personalausweis, Führerschein und weitere Nachweise sollen sich damit künftig digital verwalten lassen. Eine Entwicklung, die eigentlich niemanden mehr überraschen dürfte. Schließlich erledigen Millionen Menschen ihre Bankgeschäfte längst über das Smartphone, bezahlen damit im Supermarkt oder verwalten ihre Fahrkarten digital.

Doch ein Blick in die Kommentarspalten sozialer Netzwerke genügt, um zu erkennen, wie tief die Ablehnung gegenüber technischen Veränderungen hierzulande teilweise sitzt. Das Smartphone könnte gestohlen werden. Der Akku könnte leer sein. Hacker könnten persönliche Daten abgreifen. Und überhaupt: Warum muss denn immer alles digital werden? Man könnte meinen, die Bundesregierung plane die ersatzlose Abschaffung sämtlicher Ausweisdokumente und die verpflichtende Implantation eines Mikrochips. Tatsächlich geht es zunächst um eine zusätzliche Möglichkeit, Dokumente digital zu nutzen.
German Angst: Hauptsache erst einmal dagegen
Für dieses Phänomen gibt es einen ziemlich treffenden Begriff: German Angst. Die ausgeprägte Fähigkeit, bei jeder Veränderung zunächst sämtliche denkbaren Katastrophen durchzuspielen und mögliche Vorteile konsequent auszublenden. Selbstverständlich muss man neue Technologien kritisch hinterfragen. Gerade bei digitalen Identitätsnachweisen sind Datenschutz und IT-Sicherheit keine Nebensächlichkeiten. Wer persönliche Dokumente auf einem Smartphone verwaltet, muss sich auf die vorgesehenen Schutzmechanismen verlassen können. Was in manchen Kommentarspalten stattfindet, ist allerdings keine ernsthafte Auseinandersetzung mit technischen Risiken. Es ist häufig schlicht die Suche nach Gründen, warum etwas auf keinen Fall funktionieren kann. Das Smartphone könnte gestohlen werden? Natürlich. Eine Geldbörse offenbar nicht. Zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen, wenn man manche Kommentare liest. Dass bei einem klassischen Diebstahl gleich mehrere Dokumente und Zahlungsmittel verschwinden können, wird dabei geflissentlich ignoriert.
Digitale Nachweise lassen sich dagegen durch zusätzliche Authentifizierungsverfahren schützen. Zugriffsrechte und digitale Berechtigungen können je nach Umsetzung gesperrt oder widerrufen werden. Eine Plastikkarte besitzt solche technischen Schutzmöglichkeiten nicht. Und dann wäre da noch der leere Akku. Der Klassiker schlechthin. Sobald irgendetwas auf dem Smartphone verfügbar sein soll, dauert es nicht lange, bis jemand auf dieses vermeintliche Totschlagargument zurückgreift. Ja, ein ausgeschaltetes Smartphone kann keine Dokumente anzeigen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Erkenntnis. Wer deswegen weiterhin seine Geldbörse mitnehmen möchte, darf das selbstverständlich tun. Warum daraus allerdings folgen soll, dass Millionen andere Menschen keine digitale Alternative erhalten sollten, bleibt ein Rätsel.
Vor Hackern zittern, aber Sicherheitsupdates sind Teufelswerk
Besonders absurd wird die Diskussion beim Thema IT-Sicherheit. Kaum wird eine neue digitale Anwendung angekündigt, stehen die üblichen Warnungen vor Hackern, Datenklau und Sicherheitslücken im Raum. Gleichzeitig begegnet einem immer wieder eine erstaunliche Abneigung gegen Softwareupdates. Da wird über Windows geschimpft, weil schon wieder eine Aktualisierung installiert werden soll. Sicherheitsupdates werden wochenlang hinausgezögert oder gleich vollständig deaktiviert. Schließlich lief das System vorher doch auch. Warum also etwas verändern? Dass Hersteller mit solchen Aktualisierungen regelmäßig Sicherheitslücken schließen, die Angreifer längst kennen oder sogar aktiv ausnutzen, interessiert dann offenbar weniger.
Wer jahrelang mit einem veralteten Betriebssystem oder ungepatchten Anwendungen unterwegs ist, sollte sich jedenfalls nicht wundern, wenn irgendwann genau jene Schwachstellen ausgenutzt werden, für die längst Sicherheitskorrekturen bereitstehen. Natürlich kann ein Update Probleme verursachen. Nicht jede Aktualisierung muss blind und sofort installiert werden. Gerade in produktiven Umgebungen sind Tests und ein kontrolliertes Patchmanagement sinnvoll. Aber daraus eine grundsätzliche Ablehnung von Sicherheitsupdates abzuleiten, ist technisch ungefähr so überzeugend, wie die Haustür offen stehen zu lassen und anschließend über Einbrecher zu schimpfen.
Das eigentlich Bemerkenswerte ist der Widerspruch: Einerseits wird bei jeder neuen Technologie der nächste große Cyberangriff befürchtet. Andererseits gelten selbst grundlegende Maßnahmen zur Absicherung der eigenen Geräte mitunter als unnötige Bevormundung. Ob ausgerechnet die lautesten Gegner der digitalen Brieftasche auch ihre Sicherheitsupdates verweigern, lässt sich aus den Kommentaren nicht belegen. Beide Haltungen begegnen einem in Technikdiskussionen aber regelmäßig. Wer Sicherheitsupdates für Teufelswerk hält, sollte sich über gehackte Anwendungen nicht wundern. German Angst ersetzt weder Fachwissen noch ein vernünftiges Sicherheitskonzept.
Datenschutzpanik auf Facebook – genau mein Humor
Fast noch schöner ist die Diskussion über den angeblich gläsernen Bürger. Besonders dann, wenn sie ausgerechnet auf Facebook geführt wird. Da wird vor staatlicher Überwachung, Datenmissbrauch und dem Verlust der Privatsphäre gewarnt. Und das auf einer Plattform, deren Betreiber seit Jahren umfangreiche Nutzerdaten verarbeitet und mit personalisierter Werbung Geld verdient. Man muss diese Ironie erst einmal auf sich wirken lassen. Natürlich ist die Nutzung von Facebook kein Freifahrtschein für staatliche Datensammlungen. Wer sich dort anmeldet, verliert nicht plötzlich das Recht, andere digitale Angebote kritisch zu hinterfragen. Aber ein wenig Differenzierung wäre durchaus angebracht.
Eine digitale Brieftasche ist schließlich nicht automatisch eine zentrale Datenbank, in der jede Bewegung und jeder Identitätsnachweis protokolliert wird. Die europäische Wallet soll vielmehr ermöglichen, Identitätsdaten und bestimmte Eigenschaften gezielt nachzuweisen. Wer beispielsweise nur bestätigen muss, dass er volljährig ist, sollte dafür nicht gleichzeitig seinen vollständigen Namen, seine Anschrift und sein Geburtsdatum offenlegen müssen. Das ist ein durchaus interessanter Ansatz für mehr Datensparsamkeit. Ob er in der Praxis zuverlässig funktioniert, muss sich zeigen. Darüber kann und sollte man diskutieren. Stattdessen wird teilweise schon die bloße Existenz einer digitalen Ausweisfunktion als Beweis für die nächste große Überwachungsmaßnahme betrachtet. Technische Zusammenhänge verstehen? Offenbar optional. Möglichst laut davor warnen? Jederzeit.
Die Verwaltung ist schlecht digitalisiert – und nun?
Auch die Behörden haben in den vergangenen Jahren reichlich dazu beigetragen, dass viele Menschen von der Digitalisierung wenig halten. Mal braucht es ein neues Benutzerkonto, mal funktioniert die Anmeldung nicht und beim nächsten Behördengang stellt sich heraus, dass der vermeintlich digitale Antrag doch wieder ausgedruckt und unterschrieben werden muss. Da fragt man sich schon, was daran eigentlich digital sein soll. Ein Formular am Bildschirm auszufüllen, damit es anschließend auf dem Postweg beim Sachbearbeiter landet, ist jedenfalls kein Fortschritt, auf den man besonders stolz sein müsste. Dass solche Erfahrungen nicht gerade Vertrauen schaffen, dürfte niemanden überraschen. Die EUDI-Wallet muss deshalb mehr können, als ein digitales Dokument auf dem Smartphone anzuzeigen.
Sie muss sich sinnvoll in Verwaltungsabläufe integrieren lassen und tatsächlich dafür sorgen, dass bislang umständliche Vorgänge einfacher werden. Aber irgendwann wird die ständige Berufung auf schlechte staatliche IT auch zur bequemen Ausrede. Ja, die Verwaltung muss besser werden. Ja, Anwendungen müssen zuverlässig funktionieren. Und ja, Datenschutz und IT-Sicherheit müssen von Anfang an berücksichtigt werden. Nur kann man nicht einerseits beklagen, dass Deutschland bei der Digitalisierung hoffnungslos zurückliegt, und andererseits jede neue Lösung schon vor ihrer Einführung zum Scheitern verurteilen. Wenn wir darauf warten, dass eine Technologie unter allen denkbaren Umständen vollkommen fehlerfrei funktioniert, können wir die Digitalisierung gleich ganz einstellen.
Niemand nimmt euch die Plastikkarte weg
Was mich an der gesamten Debatte besonders stört, ist die Vorstellung, dass persönliche Ablehnung automatisch ein Argument gegen die Einführung einer neuen Möglichkeit sein soll. Wer keine digitale Brieftasche nutzen möchte, lässt es eben bleiben. Wer seinen Ausweis lieber im Portemonnaie trägt, kann das weiterhin tun. Niemand muss sich dafür rechtfertigen. Auch Menschen ohne Smartphone dürfen bei staatlichen Dienstleistungen nicht ausgeschlossen werden. Ebenso müssen technische Barrieren und die Anforderungen älterer oder weniger technikaffiner Menschen berücksichtigt werden. Das ist selbstverständlich und sollte bei jeder öffentlichen Digitalisierungsstrategie mitgedacht werden.
Aber warum muss aus einem einfachen „Ich möchte das nicht nutzen“ regelmäßig ein grundsätzliches „Das darf es nicht geben“ werden? Ich nutze selbst längst nicht jede digitale Anwendung. Manche sind schlecht umgesetzt, andere bieten mir schlicht keinen Mehrwert. Dann verzichte ich darauf. Deshalb käme ich allerdings nicht auf die Idee, anderen Menschen diese Möglichkeit ebenfalls verwehren zu wollen. Die digitale Brieftasche nimmt niemandem den bisherigen Ausweisdokumente weg. Sie schafft eine zusätzliche Option. Nicht mehr und nicht weniger. Dass selbst das bereits für derart viel Aufregung sorgt, sagt einiges über unser Verhältnis zu technischem Fortschritt aus.
Das eigentliche Problem beginnt im Kopf
Wir reden in Deutschland gerne darüber, wie weit uns andere Länder bei der Digitalisierung voraus sind. Skandinavien wird regelmäßig als Vorbild genannt, ebenso Estland mit seiner weitgehend digitalisierten Verwaltung. Nur scheint dabei gelegentlich vergessen zu werden, dass solche Entwicklungen auch eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Technologien voraussetzen. Es reicht nicht, von Politik und Unternehmen ständig Innovationen einzufordern, wenn man selbst schon bei einer digitalen Ausweisfunktion grundsätzlich auf Abwehr schaltet. Niemand muss Informatik studiert haben, um eine digitale Brieftasche nutzen zu können. Niemand muss sämtliche technischen Details verstehen. Aber ein Mindestmaß an Bereitschaft, sich mit neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, sollte man schon erwarten dürfen. Vor allem sollte man zwischen einer tatsächlichen Sicherheitslücke und einer bloßen Befürchtung unterscheiden können. Nicht alles, was digital ist, ist automatisch unsicher. Genauso wenig ist etwas allein deshalb sicher, weil es seit Jahrzehnten auf Papier oder Plastik existiert.
Die EUDI-Wallet wird ihre Alltagstauglichkeit erst noch beweisen müssen. Es wird technische Probleme geben, möglicherweise auch Sicherheitslücken. Das ist bei komplexer Software nicht ausgeschlossen und muss entsprechend ernst genommen werden. Nur ist das kein Grund, auf die Entwicklung solcher Systeme von vornherein zu verzichten. Mich stört deshalb weniger, dass manche Menschen ihre Dokumente lieber analog behalten möchten. Das ist ihre Entscheidung. Mich nervt die beinahe reflexartige Ablehnung von den Ewiggestrigen, die oft schon einsetzt, bevor überhaupt klar ist, wie eine neue Technologie funktionieren soll. Deutschland hat zweifellos ein Problem mit seiner Verwaltungsdigitalisierung. Aber wir sollten endlich aufhören, so zu tun, als säße die Ursache ausschließlich in irgendwelchen Ministerien oder Behörden.
Ein Teil des Problems sitzt auch vor dem Bildschirm, beschwert sich über den digitalen Stillstand und erklärt im nächsten Kommentar, warum ausgerechnet die nächste Neuerung auf keinen Fall kommen darf.
Ich bin mir zwar nicht sicher ? Ein digitaler Führerschein (habe noch den Lappen) kann problemlos eingezogen werden. Ich bin argwöhnisch ! Wenn ich als Älterer einen Fehler begehe werde ich abgestempelt und bin die Fahrerlaubnis los. Mit dem Lappen habe ich noch immer etwas in der Hand. Außerdem bin ich extrem argwöhnisch was deutsche Behörden angeht. Mit scheint es geht um die absolute Kontrolle wg der Brandmauer.
Wenn du die Fahrerlaubnis los bist, bist du sie los. Ob es ein digitales Dokument ist oder nicht, spielt doch keine Rolle. In deinem Szenario hast du nur etwas in der Hand, womit du ggf. illegal weiterfahren kannst.
Das ist auch wieder die typische German Angst, gleicher Diskurs wie beim Bargeld. Das digitale Wallet soll ERGÄNZEND sein, nicht ERSETZEN. Sollte irgendwann die Forderung kommen, Bargeld abzuschaffen und Ausweise rein digital bereit zu stellen, dann können wir Angst schieben und protestieren, davor ist es einfach nur ewig gestriges Denken.
Ich würde es nicht German Angst sondern German Skepsis nennen. Wenn in Deutschland ein Digitalprojekt gestartet ist etwas sicher es wird teurer als erwartet, funktioniert nicht auf Anhieb und im Nachhinein kommen Probleme die erstmal geleugnet werden um sie dann Monate später einzuräumen.
Ich persönlich hab es auch lieber als Plastik in der Lederbrieftasche. Da brauch ich keinen Akku laden und es kann auch nicht von weitem ausgelesen werden.
Ich habe absolut keine Angst vor Veränderung und bin dafür solange man eine Alternative zulässt.
Unter anderem bezahle ich seit über 5 Jahren überwiegend Bargeldlos aber eben nicht ausschließlich.
Zwar werde ich dafür immer wieder verurteilt aber negative Erlebnisse mit dieser Art zu bezahlen hatte ich bis heute nicht. Nur bei der ePA (Elektronische Patientenakte) bin ich absolut unzufrieden weil sich a die Apps ständig abmeldet und der Anmeldeprozess so fehlerhaft ist das ich alles jedes mal neu einrichten muss und b weil es meinen Hausarzt nicht interessiert die Befunde hochzuladen und die ePA bis heute leer ist. Meine Konsequenz: App gelöscht und Befunde lasse ich mir vor Ort ausdrucken. Den digitalen Personalausweis werde ich aber auch erstmal ausprobieren und dann entscheiden ob er mir was bringt oder nicht. Im Vorfeld lässt sich das aus meiner sich schwer einschätzen.
So einen Mist braucht kein Mensch!
Nicht alles was „digital“ ist ist auch sinnvoll….
Danke, damit hätten wir die Kernaussage des Artikels eigentlich noch einmal recht anschaulich demonstriert.
Und wieder jemand, der genau weiß, was andere brauchen.
Aber richtig, nicht alles was digital ist, ist sinnvoll.
Nicht alles was *nicht digital* ist, bzw. analog ist, ist *für jeden* sinnvoll.
Das mit der elektronischen Patientenakte da muss man dann Auch erwähnen in welcher Krankenkasse oder Bei welchem Anbieter man das hat Also das ist im Prinzip ja die Krankenkasse Nicht alle Krankenkassen pauschalisieren Bei mir funktioniert das Nach anfänglichen Schwierigkeiten tadellos und die erleichtert mir Viele Sachen In Bezug auf Rezepte Oder auch Arztbriefe Die dann direkt vom Krankenhaus im Ortstransportiert werden mit einer Plastikkarte Und es wäre eigentlich auch eine schöne Sache wenn das auch mit In diese App Integriert werden und nicht nur der Personalausweis Aber viele Jammern und machen Mimimi unvorbereiten dann selbst Ihre Personalien Mit Telefonnummer Hausnummer und mit wem sie gerade Kaffee trinken und sogar noch mit Foto über Facebook Über solche Leute da kann ich dann einfach nur noch lachen Sorry aber ist einfach so Hier den Jammerlappen und Mimosen überall spielen Und dann selbst alles Offen Schönes Wettervorherden Da fehlt dann bei manchen Leuten da wirklich noch ein Stück gehören zu dass ich mal das so offen sage Solche Löte kenne ich genug und die brauchen sich aber gar nicht zu beschweren Aber wie gesagt bei der elektronischen Patientenakte Sollte man dann schon dazusagen und nicht pauschalisieren Bei meiner Krankenkasse funktioniert das tadellos das Problem sind eher dann die Ärzte Die das dann nicht machen Was man Ihnen beauftragt Und trotzdem Dem Papierkram schreiben und ausfüllen Und dann Habe ich auch erlebt dass das nur noch pauschal gemacht wird und gar nicht so ausführlich wie es eigentlich gehört Und warum ist das so weil es eigentlich auf die elektronische Patientenakte kommen soll Aber die einfach entweder zu dumm zu feige oder zu faul sind damit nenne ich jetzt die Ärzte Bei meiner OP im Krankenhaus hat alles wunderbar funktioniert Und auch mein Hausarzt konnte die Akte top Abrufen und selbst ich zu Hause konnte das alles nachlesen in der App Also wo ist eigentlich das Problem Dass manche so heraufbeschwören Kann ich nicht nachvollziehen Und insbesondere sollte man mal Darüber nachdenken auch diese Jammerlappen und Mimosen werden einmal älter Und sind froh wenn sie alles an einer Stelle vorhanden haben Denn als Ältere und als sehr kranker Mensch mit vielen Krankheiten und Da kann ich nur aus Erfahrung sprechen erleichtert es Gerade die elektronische Patientenakte Einem das Leben In fast allen Situationen darüber denken diese Jammerlappen oftmals gar nicht nach Aber vielleicht werden sie auch mal älter Und ich hoffe dass gerade solchen Mimosen der Zugang zu solchen Diensten mal verweigert wird lol Also sollten viele mal Dazulernen und nicht immer an sich selbst denken denn anderen haben Gute Erfahrungen gemacht und vielen Wird das Leben dadurch erleichtert Das vergessen solche Leute manchmal Und nicht jeder macht sich in die Hose vor dem Datenschutz Was Aus meiner Sicht auch nur vorgeschoben ist Damit man was zum Jammern hat Man gönnt sich ja sonst nichts lol
Nur weil es für dich Mist ist, kann es trotzdem für 98% der „Anderen“ sinnvoll sein
@Wagener_bjoern:
Du sagst es doch selbst:
„Tatsächlich geht es ZUNÄCHST um eine zusätzliche Möglichkeit, Dokumente digital zu nutzen“
Die Digitalisierung und der digitale Euro ist die Vorstufe zur Abschaffung des Bargeldes hin zur vollen Kontrolle. Warum wird die KI gehypt ohne Ende trotz der Gefahren die selbst Entwickler ansprechen und vor KI warnen? Ganz einfach. Es fallen Unmengen an Daten an und die müssen verarbeitet werden.
Auf der einen Seite wird nach Datenschutz geschriehen und man soll alles doppelt und dreifach absicher, auf der anderen Seite soll man alle, wirklich alle Daten hergeben und die werden dann auch noch zetral gespeichert.
Zu was das führt bzw. führen kann, hat man bei der Cloud-Plattform „iSolarCloud“ gesehen.
Für mich hat das nichts mit German Angst zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand!
Die Entwickler bzw. generell die Leute, die vor KI warnen, machen das aus einem der folgenden beiden Gründe: Entweder, um die potenzielle Macht der KI zu demonstrieren und somit Marketing zu betreiben, oder weil sie nicht verstanden haben, was KI ist, wie es funktioniert, oder weil sie nicht wahrhaben wollen, warum kein Weg daran vorbeiführt.
Die Zeiten sind vorbei, in denen mal tage-, wochen-, monate- oder gar jahrelang im Keller gehockt, sich von Cola und Pizza ernährt und irgendwas geiles entwickelt hat. Ein schlechter Entwickler wird mit KI kein besserer Entwickler. Aber ein sehr erfahrener Entwickler wird mit KI auch weiterhin sehr guten, sauberen Code schreiben – nur eben viel, viel schneller als bisher. Daran sehe ich absolut nichts verwerfliches.
Hinzu kommt die Tatsache, dass KI quasi jedem zur Verfügung steht. Es eignet sich super als Werkzeug, um damit etwas zu lernen. Das bedingt aber, dass man sich da nicht bloss Zeugs generieren lässt, sondern auch prüft und versteht, was da passiert und warum dies und das so und so und nicht anders gemacht wurde. KI ist sehr gut im Erklären. Wenn ich bspw. Claude einen Schnippsel Code gebe, den ich nicht verstehe, und ihn frage, was der Schnippselt tut, warum das so und nicht anders umgesetzt wurde und wofür man das brauchen kann, dann erklärt er mir (auf Wunsch auch wie einem kleinen Kind) alle Details. Wenn ich das dann nicht verstehe, brauche ich keine Angst vor KI haben, denn dann war mein Job bereits vor KI prinzipiell überflüssig.
Grundsätzlich habe ich gar nichts gegen Digitalisierung!
Sie muss halt für mich sein! Sie muss dafür sorgen, dass MEIN Leben „leichter“ wird!
ABER, wenn ich mir das Debakel der ePA anschaue, bin ich vorsichtig, sehr vorsichtig!
Denn wie heißt es so schon, meine Daten gehören mir!!
Bei der ePA kann man aber sehr schön sehen, das meine Daten in erster Linie dafür genutzt werden, damit andere Geschäfte damit machen können.
Und mal ganz ehrlich, was genau soll ein digitaler Führerschein mir bringen?
Was ein digitaler Perso?
Die Idee einer digitalen Sammelmappe ist meiner Meinung eine Schnapsidee!
Digitalisierung ja, aber bitte für Vorgänge!!
Führerschein beantragen, oder die Zulassung eines Fahrzeugs, oder Einkommenserklärung,
was auch immer, wo ich heute noch recht oft aus Amt für muss!
Konservativität hat nichts mit Angst zu tun.
Stimmt. Konservativität ist nicht automatisch Angst. Wer aber jede Neuerung reflexartig ablehnt, ohne sich damit auseinanderzusetzen, sollte geistige Bequemlichkeit nicht mit einer politischen Grundhaltung verwechseln. Fortschritt blockieren und anschließend über Deutschlands Rückstand jammern – genau diese Doppelmoral ist das Problem.
Nun, der Deutsche ist im Allgemeinen sehr leidensfähig und Weltmeister im sich beklagen. Hinzu kommt, dass wenn mal jemand wirklich etwas innovatives tut, bekommt er von allen Seiten Widerstand. Folglich tut niemand etwas. Ein Teufelskreis.
Das, was ich oft höre, ist, „wir müssen dies“, „wir müssen das“. Ja, dann mach auch mal endlich. Aber nein. Es wird ewig diskutiert, beraten, abgewägt, analysiert und wenn man dann endlich soweit ist, dass man starten kann und will, ist der Rest der Welt längst viel weiter.
Als erstes kommt der Datenschutz, der schon mal fast alles nicht erlaubt.
Als zweites kommt, das die Aufnahme der einzelnen Dokumente, Ausweis, Führerschein etc. dem Bürger so schwer gemacht wird, das man dafür teilweise schon ein Studium braucht.
Ich würde gerne einiges Digital aufs Handy legen ( ausser Bank ) wenn die Installation einfacher wäre .
Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Was macht denn der Bürger, der kein Handy hat ??
„Als erstes kommt der Datenschutz, der schon mal fast alles nicht erlaubt.
Als zweites kommt, das die Aufnahme der einzelnen Dokumente, Ausweis, Führerschein etc. dem Bürger so schwer gemacht wird,“
Beides dient der Sicherheit und dennoch wird gejammert als wäre es das Unsicherste der Welt und es gäbe nichts das es sicherer macht. Verstehe wer will.
Außerdem digitalisiert man ja in der Regel nur einmal und muss sich da nicht ständig durchquälen und es gibt Menschen die einem bei sowas helfen können wenn. Also bei der ePa habe ich 20 Minuten mit meiner Krankenkasse telefoniert und die haben mir wunderbar dabei geholfen.
Vielen Dank für diesen treffenden Artikel
Die Diskussion über eine vollständige Digitalisierung hat auch schon eine idiologische Ebene erreicht. Jeder der nicht mit „Hurra“ bedingungslos auf den digitalen Zug aufspringt ist ein zukunftsverweigernder Vollidiot!
Dabei gibt es nun genug gute Gründe eben DAS nicht zu tun.
Wie ist das gerade mit der aktuellen PHP-Problematik?
Oder dem – laut BSI – zu beklagenden Schaden durch Cybercrime von über 200.- Mrd € in 2025?
DAS muß volkswirtschaftlich auch erst mal erwirtschaftet werden.
Und wenn man über deppige, unwillige User herzieht dann übersieht man dabei gern das eben nur eine Minderheit der Bevölkerung auch nur über grundsätzliche IT-Kennnisse verfügt.
Grundsätzlich werden Dienstleistungen auf die Anwender abgewälzt, die eigendlich von den Dienstleistern zu erbringen sind.
Weil Onlinebanking so geil ist, da gibt es eben keine Bankfilialen mehr auf dem Land und – schwupps – sind einige tausend Bankangestellten arbeitslos, wobei Kontogebühren in der Regel trotzdem steigen…
…und die Regel ist das Kunden die Cyberkrime-Opfer wurden auch noch für den Schaden haften dürfen.
Elektronische Rezepte oder Patientenakte? Wer zahlt denn dafür das die Krankenkassen sich einen schlanken Fuß machen?
Im Schnitt meiner Ärzte sind das JÄHRLICH fünstellige Eurobeträge!
All das wäre noch argumentierbar WENN, ja WENN die digitalen Technologieen ausgereift und sicher wären.
Aber allein die Existenz dieses Bloggs ist doch Beweis genug das hier mit halbgarem Zeugs gearbeitet wird!
Und, JA, in jede Amtsstube gehört eine Schreibmaschine, ein Faxgerät und ein Stempelkasten neben dem Formularordner damit die Verfügbarkeit jederzeit zu 100% gewährleistet ist!
Und das nicht nur aus Gründen der Redundanz sondern auch im Sinne der Inklusion von Menschen die eben das digitale Paradies nicht können oder wollen!
In Bereichen wie der Luftfahrt jedenfalls würde niemand in ein Flugzeug steigen wenn dort die Bordelektronik auch nur ähnlich zuverlässig wäre wie das Digital Wallet…
…und die Kontrollbehörden (FAA) würden sowas auch gar nicht erst zulassen.
Komisch ist nur das dort es auch kein Problem ist eine Mischung aus Digitalfliegern und manuell gesteuerten Maschinen zu regulieren.
Unter vernünftigen und verantwortbaren Umständen würde man erst nach einem langen Reifeprozess die alten Strukturen einreißen und nicht wie hier propagiert erst digitalisieren, sich wundern und dumm gucken um mit irrem finanziellen Aufwand auf den gleichen Level zu kommen den man schon mal hatte…
„Die Diskussion über eine vollständige Digitalisierung hat auch schon eine idiologische Ebene erreicht. Jeder der nicht mit „Hurra“ bedingungslos auf den digitalen Zug aufspringt ist ein zukunftsverweigernder Vollidiot!“
Und jeder der nicht dagegen ist einfach dumm und gehört einer Verschwörung an. So viel dazu.
Wie man es macht ist es falsch und man wird es nie allen recht machen.
Ich bin dafür das jeder einfach selbst entscheidet und nutzt was er für richtig hält ohne dafür verurteilt zu werden.
Nein, nicht Dumm aber vielleicht Interessengeleitet?
Ist die IT-Industrie nicht die Kapitalstärkste des Planeten?
Es lassen sich doch leicht technologisch Inkompetente Endscheidungsträger besabbeln und es dürfet für manche „Fachleute“ doch auch ein Fest sein ihre Hirngeburten im Feldversuch zu sehen.
Mit Verschwörung hat das nichts zu tun, nur eben mit Interessen.
Aber ein Staat ist eben kein Spielplatz sondern hat Aufgaben die er nachkommen muß.
Im Übrigen ist das Wirtschaftswunder Deutschlands (und nicht nur dort) in einer Zeit passiert wo es eben noch keine Digitalisierung gab.
Ich vertraue da eher auf Menschen mit ihren Fehlern als fehlerhaften Rechnern…
Nein, nicht Dumm aber vielleicht Interessengeleitet?
Ist die IT-Industrie nicht die Kapitalstärkste des Planeten?
Es lassen sich doch leicht technologisch Inkompetente Endscheidungsträger besabbeln und es dürfte für manche „Fachleute“ doch auch ein Fest sein ihre Hirngeburten im Feldversuch zu sehen.
Mit Verschwörung hat das nichts zu tun, nur eben mit Interessen.
Aber ein Staat ist eben kein Spielplatz sondern hat Aufgaben die er nachkommen muß.
Im Übrigen ist das Wirtschaftswunder Deutschlands (und nicht nur dort) in einer Zeit passiert wo es eben noch keine Digitalisierung gab.
Ich vertraue da eher auf Menschen mit ihren Fehlern als fehlerhaften Rechnern…
Was soll ich sagen, beim Geld hört die Freundschaft auf.
es gibt viele, vor allem technische Aspekte die für Rufe nach „Alternative bitte weiterhin zulassen“ sprechen. Kleinste Übel, im Krämerladen geht das Lese Gerät nicht, bis zum Blackout, man kann nicht mal ne Haushalts Kerze bezahlen. da zwischen gibt es noch einige viele mehr. siehe u.a.Panik bei aktueller php Lücke, digital?! mit Fax hätte man bestimmt von gestern zu heute regeln können😂
gepostet mit der Deskmodder.de-App für iOS
Wenn der Strom ausfällt, verkauft dir der Supermarkt sowieso nichts mehr. Auch mit Bargeld funktionieren Warenwirtschaftssystem, Beleuchtung und Kühlung nicht.
Aber mit Bargeld kann ich weiterhin auf dem örtlichen Wochenmarkt einkaufen und muss nicht verhungern – bloss erfrieren, weil die Heizung streikt, wenn im Winter Stromausfall ist. *scnr*
Naja 🫤, die Angst ist seit 2 Jahren berechtigt! Die KI Penetrations Tests der Hacker Zeiten im Jahre 2026 Das zum Teil über 10 Jahre alte Lücken gefunden und umgehend ausgenutzt werden. Vom Router bis zur Website das geparkt mit Phishing um dem DAU vor dem Bildschirm ist das so giftiger Cocktail von dem niemand etwas wissen möchte. Die Zeit des Analogen wird wieder kommen nach einem Gau oder Blackout. Vorsicht 🚨 ist immer besser und die EU mit Ihrer digitalen Zwangsjacke kann zur Hölle fahren.
Eine 10 Jahre alte Lücke oder wie jetzt gestern das PHP Zeugs wird es so oder so immer geben. Aber dank KI werden die Lücken schneller gefunden und das Finden kostet damit nicht nur weniger Zeit, sondern spart auch Geld. Ich bin sehr dankbar, dass bspw. Google regelmässig Hunderte von Lücken in Chrome dank KI schliesst. Denn ohne KI hätte Google die nicht oder deutlich später gefunden, was wiederum nicht bedeutet, dass ein Hacker die dann auch nicht vorher findet und ausnutzt.