Neue iPhones im Anflug: Apple-Kunden sollten bei UPS-Lieferungen genauer hinschauen

Kurz vor dem nächsten iPhone-Start rückt nicht nur Apples Produktpalette in den Fokus, sondern auch der Versand. Wer neue Geräte oder Zubehör direkt im Apple Online Store bestellt, sollte bei Lieferungen per UPS genauer planen. Nach aktuellen Berichten werden Apple-Sendungen in Deutschland inzwischen offenbar auch bei geringem Warenwert nur noch gegen Vorlage eines Ausweises übergeben. Das kann gerade rund um den Verkaufsstart neuer iPhones schnell lästig werden. Viele Kunden bestellen direkt bei Apple, weil neue Geräte dort oft besonders früh verfügbar sind. Wenn die Lieferung dann per UPS kommt, reicht eine normale Paketannahme an der Tür, in der Firma oder an einer Rezeption unter Umständen nicht mehr aus.

Symbolfoto: pexels

Ausweis offenbar auch bei kleinen Apple-Bestellungen nötig

Strengere Übergaben sind bei teuren Geräten nicht neu. Wer ein iPhone, ein MacBook oder ein anderes hochpreisiges Apple-Produkt bestellt, musste bei UPS-Lieferungen schon bisher damit rechnen, persönlich anwesend zu sein und sich auszuweisen. Neu ist aber offenbar die Breite der Regel. Laut diversen Nutzerberichten sollen UPS-Boten inzwischen auch deutlich günstigere Apple-Sendungen nicht mehr ohne Lichtbildausweis herausgeben. Genannt werden sogar Bestellungen im Bereich von rund 20 Euro. Damit scheint weniger der Warenwert entscheidend zu sein, sondern der Absender. Kommt das Paket aus dem Apple Online Store und wird es von UPS zugestellt, kann die persönliche Ausweiskontrolle verlangt werden.

Zum iPhone-Start kann das schnell zum Problem werden

Besonders relevant wird das mit Blick auf die kommenden iPhones. Rund um neue Modelle sind viele Bestellungen zeitkritisch. Wer zum Start bestellt, möchte das Gerät meist am ersten Liefertag erhalten und nicht erst nach mehreren gescheiterten Zustellversuchen. Genau hier liegt das Problem. Ist der Käufer nicht zu Hause, darf die Sendung offenbar nicht ohne Weiteres an eine Poststelle, einen Empfang oder eine andere Person übergeben werden. Auch ein telefonischer Hinweis soll laut Bericht nicht ausreichen, wenn der Fahrer die persönliche Ausweiskontrolle durchführen muss. Für Kunden heißt das: Der angekündigte Zustelltag wird wichtiger. Wer ein neues iPhone direkt bei Apple bestellt und UPS als Versanddienstleister erwischt, sollte entweder selbst vor Ort sein oder frühzeitig eine passende Umleitung einrichten.

UPS oder DHL Express sieht man erst nach Versand

Unpraktisch bleibt, dass Apple-Kunden den Versanddienstleister nicht immer im Voraus kennen. Ob UPS oder DHL Express liefert, zeigt sich meist erst mit der Versandbenachrichtigung. Das macht die Planung schwieriger. Während UPS bei Apple-Sendungen offenbar besonders strikt vorgeht, soll DHL Express die Ausweiskontrolle an Poststellen derzeit weniger streng handhaben. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht, denn entscheidend sind am Ende die konkrete Sendung und die Vorgaben des Dienstleisters. Gerade bei Vorbestellungen neuer iPhones kann diese Unsicherheit ärgerlich werden. Wer nicht flexibel zu Hause bleiben kann, sollte die Trackingdaten nach dem Versand sofort prüfen.

Umleitung an einen UPS Access Point kann helfen

Eine praktikable Lösung ist die Umleitung an einen UPS Access Point. Dort kann die Sendung mit Ausweis abgeholt werden. Solche Abholpunkte sind meist kleinere Geschäfte, Kioske oder andere Annahmestellen. UPS verschickt teilweise während der Zustellung eine SMS, über die sich eine Umleitung direkt veranlassen lässt. Dafür soll eine Antwort mit „1“ reichen. Diese SMS kommt allerdings nicht immer. Alternativ bleibt die Umleitung über die UPS-Website und den jeweiligen Sendungslink. Wichtig ist die Auswahl des richtigen Abholpunkts. Laut Bericht ist eine kostenlose Umleitung offenbar nur einmal möglich. Wer danach erneut umleiten möchte, muss unter Umständen eine zusätzliche Liefergebühr zahlen.

Packstationen sind keine sichere Wahl

Verwirrend wird es bei kompatiblen Packstationen wie DeinFach. UPS soll solche Umleitungen bei Apple-Sendungen teilweise anbieten. Gleichzeitig wird aber weiter darauf hingewiesen, dass ein Lichtbildausweis für die Abholung nötig ist. Das passt nicht sauber zusammen. Eine Packstation kann keinen Ausweis prüfen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb eher einen besetzten UPS Access Point wählen. Eine Umleitung kann die Zustellung allerdings um einen weiteren Tag verzögern.

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4 Kommentare zu “Neue iPhones im Anflug: Apple-Kunden sollten bei UPS-Lieferungen genauer hinschauen”

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