Nächste Windows Server LTSC wird eine TPM-Bestätigung für die KMS-Aktivierung verpflichtend

Microsoft hat gestern im IT-Blog eine Information für die Administratoren herausgegeben. Dabei handelt es sich um die KMS-Aktivierung von Windows Server LTSC in den Firmen. Es geht darum, dass die Administratoren genügend Zeit haben zu überprüfen, ob ein KMS-Host für hardwarebasierte Sicherheit bereit ist.

Ab August wird in Windows Server 2025 eine Meldung bereitgestellt, ob der KMS-Host für hardwarebasierte Sicherheit bereit ist. Dabei werden folgende Meldungen angezeigt:

  • „Dieses Gerät ist als KMS-Host mit hardwarebasierter Sicherheit zugelassen.“
  • „Dieses Gerät erfüllt nicht die Anforderungen für die Verwendung als KMS-Host mit hardwarebasierter Sicherheit.“

Der Hintergrund der Aktion ist, dass derzeit auch gefälschte oder geklonte KMS-Server genutzt werden. Dadurch kann es dann passieren, dass in Unternehmen die Aktivierung nicht funktioniert. Dagegen wird Microsoft mit der nächsten Windows Server LTSC gegensteuern.

Aktivierung mit TPM als KMS Hardware-Secured für Windows Server kommt

Vermutlich mit Windows Server 2028 LTSC werden dann die Abwehrmaßnahmen gegen die illegalen Aktivierungen verschärft. „Microsoft verstärkt die Abwehrmaßnahmen mit „KMS Hardware-Secured“, das eine auf dem Trusted Platform Module (TPM) basierende Attestierung nutzt, um zu überprüfen, ob ein KMS-Host auf vertrauenswürdiger Hardware läuft, bevor er Windows-Geräte aktivieren kann.“

Es wird also der KMS-Host geprüft, ob die Hardware verifiziert ist. Erst dann können die Klienten aktiviert werden. Dies alles wird durch TPM-Einträge erreicht. Dadurch kommt es zu:

  • Höhere Sicherheit: Trägt dazu bei, sicherzustellen, dass nur verifizierte Server Aktivierungslizenzen ausstellen können.
  • Manipulationssicherheit: Trägt dazu bei, Aktivierungsgeheimnisse vor Diebstahl oder Spoofing zu schützen, indem sie an die Hardware gebunden werden.
  • Zukunftssichere Compliance: Trägt dazu bei, sicherzustellen, dass die Infrastruktur für zukünftige Sicherheitsanforderungen bei der Aktivierung gerüstet ist.

Hier ein Vergleich zwischen der derzeitigen Überprüfung (Legacy) und der kommenden Überprüfung (KMS Hardware-Secured)

Ob die Hardware dafür geeignet ist, kann man auch selbst überprüfen, indem man in PowerShell den Befehl Get-TpmSupportedFeature -FeatureList "Key Attestation" eingibt und Enter drückt.

Wird dann key attestation ausgegeben, ist der Rechner für die KMS Hardware-Secured Aktivierung bereit.

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8 Kommentare zu “Nächste Windows Server LTSC wird eine TPM-Bestätigung für die KMS-Aktivierung verpflichtend

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