Baseus PicoGo Air ausprobiert – dünne Qi2-Powerbank

Mit der Baseus PicoGo Air (AM71) hat Baseus eine neue magnetische Qi2-Powerbank mit 19,4 Wh Kapazität im Programm, die vor allem durch ihre Bauhöhe auffällt: Gerade einmal 6,8 mm dick (bzw. dünn) ist sie und bringt dabei knapp über 100 Gramm auf die Waage. Im Alltag haben sich aber auch ein paar Kleinigkeiten gezeigt, die man vor dem Kauf kennen sollte.

Dünn, leicht und hochwertig

Das Aluminiumgehäuse macht einen hochwertigen Eindruck, die Kanten sind sauber gearbeitet und nichts wirkt billig. Von der Haptik erinnert die PicoGo Air durchaus an Zubehör aus dem Apple-Universum.

An der Unterseite befinden sich neben dem USB-C-Anschluss auch noch ein Knopf (Ein/Aus) sowie mehrere Status-LEDs für die Anzeige des Akkustandes.

Ich habe auch mal nachgemessen und -gewogen und kann sowohl die 6,8 mm Dicke als auch die 103 Gramm Gewicht in etwa bestätigen. Das fühlt sich beides irgendwie schon beeindruckend an. 

Zwei Sachen sind mir allerdings aufgefallen: Die Farbe Schwarz zieht Fingerabdrücke an. Ein Ähnliches Phänomen kennen wir ja auch von den Apple MacBooks in der Farbe Mitternacht.

Zudem: Die Seite, die direkt am Handy aufliegt, besitzt keine gummierte oder silikonartige Beschichtung (stattdessen Hartplastik). Die Magnete halten zwar ordentlich, trotzdem fühlt sich die Powerbank auf der Glasrückseite des Handys etwas rutschiger an als Modelle, die auf eine Silikonauflage setzen. Das ist nichts Dramatisches, sollte man aber wissen.

Kabel oder Qi?

Technisch unterstützt die PicoGo Air theoretisch bis zu 22,5 Watt über USB-C – beim Laden eines iPhones werden wohl 20 Watt Peak erreicht. Kabellos sind mit Qi maximal 15 Watt möglich. Aufgeladen werden kann die Powerbank mit maximal 20 Watt (auch gleichzeitig möglich).

Ich habe beide Varianten (Kabel/kabellos) ausprobiert. Per USB-C-Kabel, welches übrigens auch beigelegt ist, geht es schlicht schneller und effizienter (d.h. weniger Wärmeeentwicklung). Das überrascht zwar nicht, der Unterschied fällt im Alltag aber deutlicher auf, als man zunächst vermuten würde. 

Kabellos ist es dagegen deutlich komfortabler: Powerbank hinten ans iPhone oder Androidhandy mit Qi2-Magneten setzen und fertig. Genau dafür kauft man sich so ein Modell schließlich. Dafür muss man allerdings die üblichen Ladeverluste in Kauf nehmen. Das lässt sich bei induktivem Laden nicht vermeiden. Im Alltag bedeutete das bei meinem Test, dass sich ein normales iPhone Pro am Ende ungefähr zu zwei Dritteln laden ließ.

Bei der Nutzung wird die Powerbank gerade jetzt im Sommer spürbar warm, allerdings nicht heiß. Die verbaute Elektronik steuert da gegen und reduziert bei Bedarf die Ladeleistung, damit nichts überhitzt. Das führt dann dazu, dass das iPhone beim Laden per Qi manchmal den Hinweis „langsam“ (entspricht < 10 Watt) anzeigt.

Ganz nett ist die integrierte NFC-Funktion. Über die Baseus-App lassen sich unter anderem Akkuzustand, Temperatur, Ladezyklen oder der Hersteller der verwendeten Zellen (hier: Highpower Technology) anzeigen. Ob man das regelmäßig nutzt, sei einmal dahingestellt. Wer solche Informationen mag, bekommt sie jedenfalls mitgeliefert.

Aktueller Preis

Für den deutschen Markt läuft anlässlich des Produktstarts bis zum 31. Juli 2026 eine Rabattaktion. Statt der regulären 59,99 Euro kostet die Powerbank bei Amazon mit dem Gutscheincode 5S6B6ROH dann 39,99 Euro.

Unterm Strich gefällt mir die Baseus PicoGo Air für 40 Euro durchaus. Sie will nicht der schwere Klopper mit möglichst viel Kapazität sein, sondern eine möglichst unauffällige Energiereserve, die man einfach dauerhaft mitnimmt. Genau das funktioniert erstaunlich gut. Verarbeitung, Gewicht und Bauhöhe sind wirklich gelungen.

Die größeren PicoGo-Modelle hatten wir bereits vor einiger Zeit auch mal ausprobiert. 

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4 Kommentare zu “Baseus PicoGo Air ausprobiert – dünne Qi2-Powerbank

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