Take-Two hat die Preise für Grand Theft Auto 6 genannt. Damit ist eine der meistdiskutierten Fragen rund um Rockstars kommendes Open-World-Spiel geklärt. Die Standard Edition von GTA 6 kostet 79,99 Euro. Für die Ultimate Edition werden 99,99 Euro fällig. Damit bleibt GTA 6 unter den zuletzt befürchteten Preisregionen von 100 oder sogar 120 Euro für die normale Version. Günstig ist das Spiel damit nicht, es bewegt sich aber im Rahmen aktueller AAA-Veröffentlichungen. Auch andere große Titel haben zuletzt bereits Preise um 80 Euro aufgerufen.

Vorbestellungen starten am 25. Juni
Die Vorbestellungen für GTA 6 starten am 25. Juni 2026. GTA 6 soll am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen. Eine PC-Version nennt Rockstar weiterhin nicht. Das ist bei GTA allerdings kein neues Muster: Auch frühere große Rockstar-Titel kamen zunächst auf Konsolen und später für den PC. Vorbesteller können GTA 6 vor dem Start per Preload herunterladen. Interessant ist zudem ein Detail zur Handelsversion: Die physische Box soll keine Disc enthalten, sondern lediglich einen Download-Code. Damit bleibt zwar die Verpackung im Regal, das Spiel selbst kommt aber vollständig digital auf die Konsole.
Ultimate Edition und Vorbesteller-Bonus
Neben der normalen Version erscheint eine Ultimate Edition. Diese enthält zusätzliche Inhalte und Boni. Rockstar bestätigt außerdem, dass ein späteres Upgrade auf die Ultimate Edition auch nach dem Release möglich sein wird. Sowohl bei der Standard Edition als auch bei der Ultimate Edition ist für Vorbesteller und Käufer vor dem 20. November 2026 das Vintage Vice City Pack enthalten. Dabei handelt es sich um kosmetische Inhalte, die an die 80er-Jahre-Ära von GTA Vice City angelehnt sind.
Preisdebatte vorerst beendet
Die Preisfrage hatte im Vorfeld ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit bekommen. GTA 6 gilt als eines der wichtigsten Spiele der kommenden Jahre, zugleich dürften Entwicklung und Marketing enorme Summen verschlingen. Entsprechend gab es Spekulationen, Rockstar könnte den Titel nutzen, um ein neues Preisniveau im AAA-Markt durchzusetzen. Das passiert nun offenbar nicht in der befürchteten Form. 79,99 Euro sind zwar weiterhin ein hoher Einstiegspreis, aber kein Bruch mit dem aktuellen Markt. Für Take-Two ist das vermutlich auch die pragmatischere Lösung. GTA 6 wird ohnehin enorme Aufmerksamkeit bekommen. Ein Preis von 100 Euro für die Standard Edition hätte die Debatte vor dem Release unnötig verschärft.
Jetzt bleibt vor allem die Frage, wann Rockstar neues Gameplay zeigt. Mit Preis, Editionen und Vorbestellstart ist der nächste Schritt in Richtung Veröffentlichung gemacht. Der eigentliche Härtetest kommt aber erst, wenn Rockstar zeigt, wie sich GTA 6 tatsächlich spielt.
Scheiß auf GTA VI. Dieser ganze Hype um dieses Game nervt.
Was noch mehr nervt ist, dass GTA so ein Massenphänomen geworden ist, dass der Stoff mit der Zeit immer mehr und mehr für den Massenmarkt verwässert wird.
Und jetzt haben sie auch noch eine „tolle“ Bonnie und Clyde Schnulze draus gemacht…
Wird wohl das erste GTA, das ich mir nicht kaufen werde. Ehrlich gesagt bin ich’s auch langsam leid in Actionspielen immer Frauen spielen zu müssen. Die sollten endlich mal wieder kapieren was ihre Zielgruppe ist, und, dass die Leute sich auch ein bisschen mit dem Charakter den sie spielen identifizieren möchten.
Das ist ein ziemlich gutes Beispiel dafür, wie man aus einer simplen Figurenentscheidung ein künstliches Kulturkampfproblem baut.
GTA war nie ein Selbstfindungskurs für Männer, die sich nur dann in eine Spielfigur hineinversetzen können, wenn sie ihnen möglichst ähnlich sieht. Die Reihe lebt seit Jahrzehnten von Überzeichnung, Satire, Gangsterkino und wechselnden Perspektiven. Genau deshalb ist ein Bonnie-und-Clyde-Ansatz nicht „Verwässerung“, sondern ziemlich klassischer Crime-Stoff.
Auch die Behauptung mit der „Zielgruppe“ ist dünn. Die Zielgruppe von GTA besteht nicht aus einer einzelnen Männergruppe, die Anspruch auf dauerhafte Hauptrollen-Garantie hat. GTA ist längst ein globales Massenprodukt, und Rockstar muss sich sicher nicht erklären lassen, dass ein Milliardenpublikum angeblich überfordert ist, sobald eine Frau spielbar ist.
Man kann GTA 6 nicht kaufen. Völlig legitim. Aber wenn der Hauptgrund dafür ist, dass man „langsam leid“ ist, in Actionspielen Frauen spielen zu müssen, sagt das am Ende weniger über das Spiel aus als über die eigene Begrenzung beim Perspektivwechsel.
Deine Meinung. Mehr nicht.
Vor allem solltest du keine „Kulturkampf“ in einen Kommentar unter deinem Blogartikel rein interpretieren. Das sagt dann doch mehr über DICH aus als über mich. Ähnliches ist mir übrigens schon so einige Male bei deinen Artikeln und Kommentaren aufgefallen. Ganz schön ideologisch verdreht. 😉
Der Vorwurf „ideologisch verdreht“ ist bequem, ersetzt aber kein Argument.
Ich habe deinen Kommentar nicht bewertet, weil du GTA 6 nicht kaufen willst. Das ist völlig legitim. Ich habe ihn bewertet, weil du das Geschlecht einer spielbaren Figur zum Problem gemacht und daraus eine angeblich verfehlte Zielgruppenentscheidung abgeleitet hast.
Wenn eine Frau als Hauptfigur in einem Actionspiel für dich bereits „Verwässerung“ bedeutet, dann ist das keine neutrale Spielkritik. Das ist eine klare inhaltliche Aussage über deine Erwartung an Rollenbilder in Spielen.
Du kannst das jetzt als Ideologie meinerseits framem. Nur ändert das nichts daran, dass der Ausgangspunkt dein eigener Kommentar war.
Ähem. Du hast mir einen „Kulturkampf“ vorgeworfen, und, das brauchst du jetzt auch nicht durch Relativierung deiner Position wegzuwischen.
Ich poste hier meine Meinung, genau wie du auch. Deine Haltung ist, daraus ein klares „richtig“ und „falsch“, oder „gut“ und „böse“ zu machen, die üblichen Mittel eines Ideologen.
Wenn ich in einem Computerspiel, das in der Hauptsache von männlichen Konsumenten gekauft wird (ja, das ist so, es gab mal vor ein paar Jahren eine unabhängige Studie, bei der z.B. heraus gekommen ist, dass weit über 90% der Steam-Nutzer männlich sind), einen Mann spielen möchte, weil ich mich in einer mir erzählten Geschichte mit der Hauptfigur identifizieren (können) möchte, dann ist das genauso mein recht wie meine Meinung dazu abzugeben, dass es in den letzten Jahre eine Tendenz zu weiblichen Hauptfiguren gegeben hat. Und das meiner Meinung nach ganz und gar nicht, wie du ja argumentierst, aus Storygründen, sondern rein aus politischen und ideologischen Gründen.
So, und mit dieser Meinung und diesem Kommentar kannst du nun machen was du möchtest. Ich habe fertig.
Er hat schon recht. Dein Kommentar stinkt nach braun angehauchter misogyner Ideologie und damit Kulturkampf.
Die Games‑Industrie hat sich in digitale Wegelagerer verwandelt. 1994 habe ich für Need for Speed 39,- DM bezahlt – Hardbox, CD, Handbuch, echtes Eigentum. Ein Produkt, das ich besitzen, archivieren, weitergeben konnte. 2026 verlangen Rockstar, Valve, Epic & Co. 80 € für GTA 6 – und verkaufen mir nicht einmal ein Spiel, sondern ein zeitlich befristetes Nutzungsrecht, das jederzeit abgeschaltet, eingeschränkt oder „aus Lizenzgründen entfernt“ werden kann. Das ist kein Fortschritt. Das ist digitale Leibeigenschaft im Abo‑Modus. Und das perfide daran: Je weniger wir bekommen, desto mehr sollen wir zahlen. Keine Disc. Kein Handbuch. Keine Box. Kein Besitz. Nur noch ein Download‑Code, der mir gnädig gewährt wird – solange der Publisher Lust hat. Ich habe für Forza Horizon 6 in der Premium Edition 119 € bezahlt. Früher hätte ich dafür zwei komplette Spiele + Zubehör bekommen. Heute bekomme ich dafür ein digitales Phantom, das mir nicht gehört und das jederzeit verschwinden kann (Forza Horizon 3 &und bald 4). Die Branche nennt das Modernisierung. Ich nenne es dreiste Abzocke.
Naja, wer möchte denn noch wirklich eine Installation von einem Datenträger? Vor allem, wenn man das Spiel direkt nach dem Kauf installieren kann, eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt. Und, irgendwie muss man diese Änderungen bei der Distribution ja regulieren.
Du hattest übrigens auch zu der Zeit der digitalen Datenträgern nur das Recht zur Nutzung der Software. Daran hat sich nichts geändert. Du hast lediglich das Nutzungsrecht besessen, nicht die Software. Und, weitergeben durftest du da auch nichts.
Stimmt, du hast recht. Besitz ist völlig überbewertet. Ich zahle auch gern 80 € für ein digitales Nutzungsrecht, das mir jederzeit weggeklickt werden kann. 39 DM für eine Hardbox? Pff…. Warum etwas besitzen, wenn man es auch mieten kann, bis der Publisher schlechte Laune hat? Danke, dass du mir erklärt hast, wie toll es ist, weniger zu bekommen und mehr zu zahlen. Ohne dich hätte ich fast gedacht, das sei Abzocke.
Also kaufen, Singleplayer kurz durchrotzen und weiter verticken solange der Hype noch groß genug ist.
Alternativ nach paar Wochen, wenn der Hype weg ist, gebraucht für die Hälfte kaufen und dann weiter geben, damit dieses gierige Unternehmen so wenig als möglich Geld bekommt.
Wer absichtlich Singleplayerinhalte zurück hält, weil die Leute so wenig Impulskontrolle besitzen um online nichts zu kaufen, der verdient auch kein Geld.