In der Welt des Internet of Things (IoT) gibt es kaum einen Bereich, der so emotional besetzt ist wie das Tracking von Haustieren. Mit LocoGPS drängt ein weiterer Hersteller auf den Markt, welcher zeigt, wie moderne Ortungstechnologie kompakt und bezahlbar umgesetzt werden kann. Ich hatte die Gelegenheit, mir das System genauer anzusehen und wollte meinen Eindruck mit euch teilen – nicht zuletzt, weil ich nach dem Kauf selbst ein wenig an der App „mitgearbeitet“ habe, um die User Experience und Funktionalität weiter zu optimieren.
Der LocoGPS L2 Tracker ist mit nur 32 Gramm ein echtes Leichtgewicht und nach IP67 wasserdicht, was ihn für den harten Einsatz an Hund oder Katze prädestiniert. Technisch setzt das Gerät auf eine Dreifach-Ortung: Es kombiniert GPS, Wi-Fi und Bluetooth, um eine maximale Genauigkeit zu erreichen. Im Lieferumfang ist ein magnetisches Ladegerät, ähnlich wie bei Smartwatches, und zwei Haltegummis enthalten.
Bei mobilen Trackern stellt die Akkulaufzeit oft eine Schwachstelle dar. Der Hersteller LocoGPS wirkt dem durch sogenannte WiFi-Energiesparzonen entgegen. Hierbei identifiziert der Tracker das heimische WLAN anhand der MAC-Adresse des Access Points und deaktiviert im Empfangsbereich das energieintensive GPS. Verlässt das Tier diese Zone, erfolgt ein nahtloser Wechsel auf 4G und GPS. Durch diese Technologie wird laut Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 15 Tagen erzielt.
Die App & Features
Die zugehörige App (verfügbar für iOS und Android) bietet einen Funktionsumfang, der weit über die reine Standortanzeige hinausgeht:
- Live-Modus: Echtzeit-Updates alle 3 Sekunden.
- Geofencing: Unbegrenzte Erstellung von „sicheren Zonen“ mit sofortigen Push-Benachrichtigungen beim Betreten oder Verlassen.
- Routenhistorie: Ein 365-Tage-Verlauf ermöglicht die lückenlose Nachverfolgung vergangener Wege.
- Aktivitätstracking: Automatische Erkennung von Laufen und Ruhen.
- Zusatzfunktionen: Licht- und Sound-Signale können direkt über die App am Tracker ausgelöst werden, um das Tier im Dunkeln oder Gebüsch schneller zu finden.
Persönlicher Eindruck
In der Zusammenarbeit mit dem Hersteller wurde schnell klar, wie agil das Startup auf Feedback reagiert. Die App wurde mit den letzten Updates kontinuierlich optimiert, was sich besonders in einer verbesserten Benutzeroberfläche und gezielten Fehlerbehebungen zeigt. Ein echtes Highlight ist der Support selbst: In meinen Tests reagierte das Team extrem schnell und kompetent – in der heutigen Zeit absolut keine Selbstverständlichkeit mehr.
Preismodell
Ein kritischer Punkt bei Mitbewerbern sind oft die versteckten Kosten durch die benötigten Mobilfunk-Abos. LocoGPS fährt hier eine sehr faire Linie ohne versteckte Gebühren:
- Hardware / Tracker: 49€ (einmalig)
- Monatsabo: 6,95 € (monatlich kündbar).
- Jahresabo: 69,95 € = ca. 5,83 € / Monat.
- 2-Jahres-Abo: 119,95 € = ca. 5,00 € / Monat.
Alle Funktionen sowie die weltweite Abdeckung sind in jedem Abo bereits enthalten. Die ersten 30 Tage sind kostenlos, damit man das System ohne Risiko im eigenen Umfeld testen kann. Zudem gibt es einen Demo-Modus in der App, mit dem man alle Funktionen vorab mit einem virtuellen Tracker ausprobieren kann
Fazit
LocoGPS zeigt, dass hochwertige Tracking-Lösungen „Developed in Germany“ nicht teuer sein müssen. Die Kombination aus durchdachter Hardware, einer funktionsreichen App und einem sehr reaktiven Support macht das System zu einer spannenden Alternative für alle Technik-begeisterten Tierbesitzer. Wer eine zuverlässige und preiswerte Lösung sucht, sollte sich das Startup definitiv ansehen.
Weitere Informationen sind hier zu finden:
Webseite: LocoGPS.de
Kauf: Amazon.de am Prime Day (23.06.26) für 41 € im Angebot


klingt interessant.
Aber warum nicht einfach einen Apple AirTag ans Halsband machen und sich die monatlichen Kosten sparen?
Wenn der Hund beim Freilaufen ausbüxt und irgendwo im Wald ist, kriege ich die Standorte nur, wenn der Hund an Menschen mit Smartphone vorbeiläuft.
gutes Argument!
70€ im Jahr für etwas, was ein Samsung-SmartTag für 17€ auch so kann? Verstehe den Sinn dahinter nicht so ganz um ehrlich zu sein
Ein Samsung Smarttag kann das alles nicht.