Microsoft hat für Windows 11 so einiges angekündigt, was wir in der nächsten Zeit ausprobieren können. Diese Funktionen werden intern unter Windows K2 zusammengefasst. Eine Verbesserung darunter ist, dass sich Anwendungen schneller öffnen lassen, wenn man ein schwaches Gerät hat.

Diese neue Funktion nennt sich „Low Latency Profile“ und ermöglicht, dass beim Start vom Edge oder anderen Anwendungen die CPU für ein paar Sekunden auf volle Leistung gehoben wird, um den Start der Anwendung zu beschleunigen. Das kann dann durchaus bis zu 40% bei Apps, oder 70 % beim Start vom Edge ausmachen. So jedenfalls Zac in seinem Bericht dazu.
Man muss aber bei diesen Prozenten unterscheiden, was man selbst für einen PC hat. Ich habe es eben in einer VM mit dem „Low Latency Profile“ und ohne getestet. Man merkt keinen Unterschied, da die CPU einfach zu stark ist und selbst beim Start vom Edge noch „müde lächelt“. Bei Geräten mit einer schwachen CPU kann diese Änderung aber zu einer gefühlten Verbesserung beim Start von Anwendungen führen.
Wer mit einer Insider (ab Beta) unterwegs ist, kann diese neue Funktion durchaus ausprobieren. Phantom hat dazu die ViVeTool-IDs bereitgestellt.
Man könnte vorab einmal den Task-Manager öffnen und unter Leistung -> CPU dann ein paar Anwendungen öffnen, wie die CPU reagiert. Nach der Eingabe der IDs dann wieder.
- ViVeTool herunterladen und entpacken
- Im Ordner ein Rechtsklick und mit gedrückter Strg+Umschalt-Taste das Terminal öffnen (startet so als Administrator)
- .\vivetool /enable /id:60716524,61391826 eingeben und Enter drücken.
- Neustarten
- (60716524 = LowLatencyProfile und 61391826 = LowLatencyProfileForApplicationLaunch)
Eigentlich haben andere Betriebssysteme schon diese Funktion zum Beschleunigen. Jetzt zieht also Microsoft in Windows nach. Aber wie schon geschrieben, wer eine starke CPU hat, sollte sich nicht wundern, wenn man kaum einen Unterschied merkt.
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Dann müsste ich also mit meinen steinalten Ivy Bridge und Haswell CPU‘s davon einigermaßen profitieren…
theoretisch ja, aber die sind offiziell eh nicht für Windows 11 gedacht.
Theoretisch (zumindest laut MS) schon, aber sie funktionieren ganz hervorragend mit W11…. Zumindest bei mir, den Tipps von „deskmodder“ sei Dank. Und da zählt bei mir der Nachhaltigkeitsgedanke. Warum alte Hardware entsorgen, wenn sie weiterhin für ihre Zwecke (Office-PC) ganz ausgezeichnet funktioniert?
Keinen Unterschied gemerkt bei meinem Intel i9 14900K – 128GB Ram. Mehrmals getestet mit und ohne, nix
Tja, wie im Text schon beschrieben, du wirst mit deiner kleinen CPU dann schon zu den starken zählen 🤣😂
Wenn die Prozentzahlen den Durchschnitt richtig wiedergeben, könnte ich auf die Idee kommen, dass diese neue Funktion zuerst für Microsoft-Produkte gedacht ist. Konkurrenz bis zu 40 % und MS (Edge) bis zu 70 % … Mal was anderes, als in einer Demo den Windows-Explorer gekünzelt langsamer erscheinen zu lassen, weil der Internet Explorer deinstalliert wurde.
Microsoft macht also die ganzen CPU-Energiesparfunktionen der letzten 20 Jahre rückgängig, indem es pauschal die CPU hochtaktet, selbst wenn diese gerade so wenig CPU-Last hat, dass sie noch gar nicht selbständig hochtakten würde? (z.B. weil gerade auf I/O gewartet wird, da das Programm erst einmal alle benötigten Dateien von der Festplatte in den RAM laden muss)
Irre ich mich, oder wird Edge im Standardfall nicht sowieso schon beim Systemstart geladen, damit es später sofort startet?
Da wird nichts zurückgenommen, sondern wenn die Energiesparfunktion aktiviert ist, wird beim Start einer Anwendung kurzzeitig die CPU-Last erhöht.
Das Vorladen vom Edge ist wiederum etwas anderes. Der wird beim Start von Windows im RAM geparkt.
Müsste probieren jetzt ne halbe Sekunde Word 365 (Insider) starten und Edge canary gefühlt 4 mal gestartet bevor Firefox benutzbar ist. 😂