Handlungsleitfaden des BSI zu Phishing bei Messenger-Diensten (Signal)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat kürzlich einen Handlungsleitfaden zum Umgang bei Phishing-Attacken in Zusammenhang mit Messenger-Diensten (hier: Signal) herausgegeben. Anlass waren Phishing-Versuche gegen „hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten“, welche wohl „durch einen staatlich gesteuerten Cyberakteur durchgeführt“ werden.

Das BSI beschreibt dabei drei Szenarien:

  • Szenario 1: „Sie haben nicht auf die Nachricht reagiert und keinen SMS-Code und/oder PIN eingegeben.“
  • Szenario 2: „Sie haben einen SMS-Code und/oder PIN eingegeben, aber Sie haben weiterhin normalen Zugriff auf Ihr Signal-Konto und wurden nicht zur Neuanmeldung gezwungen?“
  • Szenario 3: „Sie haben einen SMS-Code und/oder PIN eingegeben und Sie wurden plötzlich aus Ihrem Konto ausgeloggt? Oder Sie sollen sich unerwartet neu anmelden? Oder Kontakte und Gruppen sind nach Neuanmeldung verschwunden oder Sie sind kein Gruppenmitglied mehr?“

Der Leitfaden ist über diesen Link aufrufbar. Am 6. April hatten das BSI und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bereits aus aktuellem Anlass einen gemeinsamen Sicherheitshinweis zum Thema „Phishing über Messengerdienste“ herausgegeben.

Allen Betroffenen wird laut BSI dringend empfohlen, dem Handlungsleitfaden zu folgen, um eine mögliche Kompromittierung der eigenen Kommunikationskanäle festzustellen und zu bereinigen.

Quelle: BfV
Handlungsleitfaden des BSI zu Phishing bei Messenger-Diensten (Signal)
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8 Kommentare zu “Handlungsleitfaden des BSI zu Phishing bei Messenger-Diensten (Signal)

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