Ist zwar selten, dass wir über die Surface-Geräte von Microsoft schreiben. Aber das können wir auch als Beispiel dafür nehmen, was in den nächsten ein, zwei Jahren wohl alle Herstellern durchziehen werden. Und zwar die Preise teils drastisch erhöhen.
So starten die Geräte jetzt erst bei etwa 1000 $ und nicht 750$. Aber das ist noch eine der geringsten Erhöhungen. Beim Surface Laptop 13,8 “ sind es dann schon 500 Dollar mehr, die auf den Tisch gelegt werden müssen. WindowsCentral hat dazu eine schöne Übersicht angefertigt
Beim „15-Zoll Luxus-Modell“ mit Snapdragon X Elite, 64 GB RAM und 1 TB SSD-Speicher werden nun 3.649 Dollar verlangt. Im Prinzip bleiben den Geräte-Herstellern nur zwei Wege. Bei neuen Geräten die höheren Preise für RAM und Speicher auf den Endpreis aufschlagen, oder RAM und Speicher reduzieren, um damit den Preis nicht, oder nur marginal zu herhöhen.
Das wird uns sicherlich noch ein, zwei Jahre weiterverfolgen. Es sei denn die KI-Blase platzt vorher. Aber dann sind diese Dinge das geringere Übel.
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Upgradeable NVMe SSD storage steht dort bei Surface 7.
1 TB SSD kann ja auch was anderes sein….
Ja, mit den Surface-Geräten folgte Microsoft doch klar der Preisgestaltung von Apple.
Da wurden doch für RAM- UND SSD-Upgrades immer schon exorbitante Aufpreise verlangt.
Sinnigerweise fehlte da doch einfach die Möglichkeit einer einfachen Aufrüstbarkeit durch den Endkunden, frei nach dem Motto „Friss oder stirb“.
Es ist doch eine durchsichtige Strategie für eine mittelmäßige Hardware, zusammengeklebt in China durch ein geschicktes Marketing „Premiumpreise“ und entsprechende Margen zu generieren.
Wenn das genannte „Premium“ Pro Surface mit einem Preis von über 3500.- Dollar wegen Ram- und SSD-Preiserhöhungen nochmals teurer werden soll, dann ist das doch recht lächerlich.
Klar haben sich die Preise deutlich erhöht. aber die verbauten Speicher stellen trotz der Preise nur einen – in Relation zum Gesamtpreis – marginalen Kostenfaktor dar.
Bei deutlich preiswerteren Consumer-Geräten kann man darum Preiserhöhungen realistisch argumentieren, bei solchen überteuerten Luxus-Nerd-Geräten keinesfalls…!
Sehe ich genauso.
Ich frage mich auch, wie immer bei solchen „Krisen“, ob das ganze nicht hausgemacht ist, um noch höhere Preise zu verlangen. Sagen wir so, mir kommt da immer ein etwas komischer Beigeschmack.
Ich sehe es ebenso!
Wenn jeder schon bei den Lebensmitteln und Benzin zu sparen versucht,
müssen die Preise bei Rechner u.ä. auch noch erhöht werden.
Ich wolle mir eigentlich ein Asus Strix Notebook RTX 9070Ti für 2999€ kaufen.
Der Preis war im Februar noch 2500€!
1 TB SSD kosten ca. 100 Euro Aufpreis.
Der Aufpreis von RTX 9070 auf 9080 beträgt ca 400€!
Da werde ich wohl nicht kaufen!
Yippie-Ya-Yeah
Nicht zu kaufen ist immer die beste Entscheidung, wenn man mit der Preispolitik nicht einverstanden ist. Wenn das jeder tun würde, dann wären die Preise auch nicht so hoch.
Unsere 5640 Surface-Geräte werden demnächst auch durch ein deutlich billigeres Produkt (in Zitrus) eines Konkurrenten ersetzt.
Für mich sind die Geräte überteuertes Mittelmaß. Microsoft will halt seit geraumer Zeit den angebissenen Apfel machen, und vergessen dabei, dass sie immer „gut-bürgerlich“ waren, und nie Luxus.
So ganz verübeln kann ich es ihnen allerdings nicht. Der Markt hat sich halt in der Hinsicht stark verändert. Jeder will heutzutage Premium haben.
OK, WENN „Premium“ auch durch gesteigerte Verarbeitungsqualität, Haltbarkeit und Service definiert wird, dann finde ich das in Grenzen durchaus sinnvoll.
Aber gerade bei den MS Surface und ähnlichen Produkten sehe ich DAS überhaupt nicht.
Wenn z.B MS selbst sagt, eine Reparatur eines Surface würde durch einen Austausch des Gerätes geregelt werden, dann ist das nicht nur ökologisch eine Katastrophe.
Und wenn man sich dann mal den Performance-Unterschied zwischen den Premium-Teilen und der „Proleten-Klasse“ (Hat mir genau so ein Verkäufer erzählt…) anschaut, dann merkt man von der – angeblich – überlegenen Hardware oft gar nichts…
Aber es ist richtig, das es genug Leute gibt die Premium-Produkte nicht trotz sondern wegen des hohen Preises kaufen weil es eben sonst wenig gibt womit man sich von der doofen Masse absetzen kann….
Die nicht vorhandenen Wartungsmöglichkeiten sind allerdings eine Entwicklung, die du praktisch überall hast.
Und, in Sachen „gesteigerte Verarbeitungsqualität“: Ich habe schon Geschichten über die Surfacegeräte gelesen… oh boy. Da fällt es mir doch ziemlich schwer, das mit der verbesserten Verarbeitungsqualität zu glauben.
Microsoft hat jetzt halt auch nicht die Erfahrung, die andere Laptop- und PC-Hersteller besitzen. Meiner Meinung nach ist das „Premium“ oft auch eher eine Sache des Marketing. Ich sehe z.B. nicht, was bei meinem 500 € Huawei-Laptop weniger Premium sein soll als bei einem Surface… vom Display vielleicht mal abgesehen. Wobei das für den Preis auch schon sehr ordentlich ist.
ja, ja, die Preispolitik.
Erste Stunde Betriebswirtschaftslehre: Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Dass die Kosten für die Halbleiter jetzt so exorbitant hoch sind, dürfte keinem schmecken.
Nicht mal den Anbietern selbst.
Jeder möchte gerne so viel wie möglich von seinen Produkten verkaufen, um den Gewinn zu maximieren.
Bei den hohen Preisen wird es eine gewisse Zurückhaltung geben. Jeder kann den Euro ja nur einmal ausgeben (ausgenommen unsere Bundesregierung).
Wenn man es überzieht mit den Preisen, dann kommt der Lindt-Schokohasen-Effekt zum Tragen:
viele haben dieses Jahr einen großen Bogen um den goldenen Lindt Osterhasen gemacht, weil der in diesem JAhr extrem teuer war.
Ergo stehen jetzt noch immer viele goldene Osterhasen zum halben Preis in den Regalen der Händler.
Selbst zu diesem Preis dürften nicht alle mehr verkauft werden können.
Wartet mal nächstes Jahr:
die Händler werden sich zweimal überlegen, ob sie sich wieder die teuren Lindt Osterhasen ans Bein heften.
Ich habe heutzutage oft den Eindruck, dass viele BWL’er in der ersten Sunde noch gepennt haben. 😉
Genauso ist es: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Sieht man besonders gut bei Software. Software kann 0 Euro kosten. Oder tausende Euro.
Ein Prinzip was viele heute offensichtlich nicht mehr verstehen. Ich lese auch oft von „fairen“ Preisen. „Faire“ Preise existieren nur in der Vorstellung von rose Brillen Trägern. Ein Preis der für den Käufer „fair“ ist wird bezahlt. Selbst wenn der viel zu hoch angesetzt ist. So einfach ist das.
Ich kann nur immer wieder wiederholen, dass der Verbraucher die Preise selbst zu einem großen Teil bestimmt. Indem er kauft, oder eben nicht kauft.
Benzin und Diesel mal ausgeschlossen. Das sind „Grundnahrungsmittel“, und, umso mehr sollte der Staat ein Interesse daran haben, diese Preise so gering wie möglich zu gestalten, und nicht 1,20 € an jedem Liter Super verdienen, nur damit der marode und bankrotte Staatshaushalt noch irgendwie gerettet werden kann… Oder versuchen E-Autos zu pushen, um seine (sinnbefreite) Ideologie zu verkaufen.
Das mit den gestiegenen Hardwarepreisen halte ich auch für sehr übertrieben.
Historisch betrachtet sind die heutigen Preise immer noch sehr niedrig.
Man schaue sich nur mal an, was vor 10 Jahren eine SSD oder Ram gekostet haben.
Da kostete z.B eine 1TB Samsung SSD echte 300.- € und 16GB DDR3 Sodimm über 100.-€
Da ist man einfach mal verwöhnt von Schnäppchen wie 8TB Samsung SSD für 400.- €…
Ich habe 31. Juli 2023 eine Samsung 870 EVO 500GB für 35.89€ gekauft; und Kostet aktuell 125€. Die werkelt nun in meinem Laptop. Hatte ich bei Amazon damals günstig erstanden. Hätte ich damals geahnt, das sich die Preise verdreifachen, hätte ich mehrere auf vorrat gekauft, und wie die eine auf halde gelegt. Das alles teurer wird, geschenkt. Aber das, was momentan auf dem Markt los ist, ist nicht mehr normal.