Microsoft hat für Windows 11 und Windows 10 eine Beschreibung für einen Fehler hinzugefügt, der eigentlich keiner ist. Denn wenn man den Sperrbildschirm aufruft (Bspw. über Strg + Alt + Entf) dann kann die Uhrzeit bis zu 30 Sekunden nachgehen.
Dies ist kein Fehler, sondern ein spezifisches Verhalten für den Sperrbildschirm (LogonUI). Denn diese Uhr wird alle 30 Sekunden aktualisiert. „Da dieses Abfrageintervall nicht auf Minutengrenzen abgestimmt ist, kann die angezeigte Uhrzeit bis zu 30 Sekunden nach dem tatsächlichen Minutenwechsel aktualisiert werden.“
Dieser Intervall besteht auch nur im sicheren Sperrbildschirm und hat keine Auswirkungen auf die Desktop-Uhr. Da es „by Design“ ist, gibt es auch keinen Workaround und wurde nur zur Aufklärung aufgenommen. Hat also auch nichts mit der Liste der Probleme zu tun, die derzeit leer ist.
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Dieser Artikel sollte noch hervorheben, dass es sich um den „Secure Lock”-Bildschirm handelt (LogonUI), der nach dem Start zu sehen ist, und nicht um den Sperrbildschirm (LockApp), der erscheint, nachdem ein bereits angemeldeter Benutzer den Bildschirm sperrt.
Wurde deshalb extra so beschrieben: Strg + Alt + Entf und LogonUI
Ein Feature. So so. Ich verstehe nicht, wieso das ein Feature sein sollte. Beim LogonUI hätte ich als Entwickler das so gemacht, dass initial die BIOS-Zeit inkl. Sekunden abgefragt wird und sich diese Abfrage alle fünf Sekunden wiederholt wird, sofern bis dahin keine Netzwerkverbindung existiert, über die ein NTP-Server erreichbar ist. Falls er erreichbar ist, nimmt man dessen Zeit. Ansonsten bleibt man bei der BIOS-Zeit. Die „Last“, die dadurch entsteht, ich auf aktuellen CPUs quasi nicht messbar und daher zu vernachlässigen. Wieso sorgt das „Feature“ also für eine maximale Verzögerung von 30 Sekunden? Ganz einfach: Es findet alle 30 Sekunden eine Abfrage statt, die die Sekunden nicht berücksichtigt. Ich gehe mich jetzt fazialpalmieren.
Sehe den Sperrbildschirm beim Hochfahren nur etwa 2 Sekunden dann bin ich schon im Windows.
Ohne euren Artikel hätte ich davon nie etwas gemerkt.
Du meinst eher den Anmeldebildschirm, oder?
Den Sperrbildschirm mit der Uhr von dem ihr im Artikel schreibt meine ich.
Den Anmeldebildschirm wo ich mein Passwort eingebe sehe ich aber auch nur 2 Sekunden.
Ja gut ich weiß jetzt was du meinst. Beim Kaltstart wird der Sperrbildschirm gar nicht mehr angezeigt.
Hatte einen Denkfehler also korrigiere ich: Wenn ich meinen PC aus dem Standby wecke sehe ich den Sperrbildschirm mal für 2 Sekunden und sonst nie.
So oder so hätte ich von der Verzögerung bei der Uhr nie etwas mitbekommen.
Bei mir funktioniert der ( wechselnde ) Sperrbilschrim schon lange nicht mehr !!!!
Weder bei der „28“ noch bei der „29“ 👹
zig Male zurückgesetzt und alles mögliche probiert 🤧
Wenn eine Uhrzeit auf dem Bildschirm angezeigt wird, sollte sie schon genau sein, egal ob Log-in oder Sperrbildschirm. Sollte man noch nicht eingeloggt sein und die Uhrzeit sehen, dann sollte sie bitte verlässlich sein und auf Wunsch bitte auch mit Sekunden angezeigt werden.
Das erinnert mich daran, dass Firmen damit beginnen, Bugs in Feature-Requests umzudeuten. Man sagt einfach, das wurde so designt, in Folge dessen ist es dann auch keine Bugmeldung mehr sondern ein Feature-Request.
Rede mal mit der Steinberg-Hotline über Cubase oder Nuendo-Bugs … Da wird auch kräftig umgedeutet und zusätzlich kommt der Hinweis solche „Feature Request“ im Forum mit anderen users zu diskutieren, damit Steinberg es einfacher hat, Wünsche und Anforderungen zu erkennen, die die Mehrheit der User gerne hätte.
Schon mal so eine Diskussionsrunde mit Forenhelden gemacht? Reine Zeitverschwendung. Von Herstellern erwarte ich das know-how und die Expertise, Bugmeldungen valide zu bearbeiten, bugs als solche zu erkennen und bitte schnellstmöglich zu fixen. Stattdessen wird wertvolle Zeit auf beiden Seiten mit unnötigen Diskussionen verschwendet. Effizienz und Kundenzufriedenheit gleich Null.
Da kann man nur sagen: „Herzlich willkommen beim Bullshit Bingo des Kundensupports!“
So ähnlich auch hier bei M$ .. Es kein Bug, es ist ein Feature („wurde so designed“).
Auf diese Weise kann man sich wunderschön aus allem herausstehlen und der zahlende Kunde hat die Arschkarte.
Liebe Firmen, es gibt eine effizientere Lösung. Löscht all Eure Cases und zeigt dem Kunden doch gleich den aufrecht erhobenen Mittelfinger, das spart Zeit und jeder weiß direkt Bescheid: demnächst einfach kein Update mehr kaufen, Dein Bugfix ist ja ohnehin nicht dabei…