Der schrittweise Abschied von DSL nimmt konkrete Formen an. Mit einem neuen Regulierungskonzept legt die Bundesnetzagentur erstmals detailliert dar, wie der Übergang von kupferbasierten Netzen hin zu Glasfaser künftig gesteuert werden soll. Ziel ist ein geordneter, wettbewerbskonformer Technologiewechsel – ohne abrupte Brüche für Verbraucher oder Marktteilnehmer. Der Wechsel erfolgt dabei nicht freiwillig, sondern perspektivisch regulatorisch kontrolliert. Das klassische DSL-Netz soll langfristig außer Betrieb gehen, sobald in einem Gebiet bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Geordnete Migration statt Wildwuchs
Nach Auffassung der Bundesnetzagentur soll die Kupfer-Glas-Migration regelgebunden erfolgen. Entscheidend sind objektive Kriterien wie eine ausreichende Glasfaserabdeckung sowie verfügbare Vorleistungsangebote für alternative Anbieter. Erst wenn diese Bedingungen erfüllt sind, soll eine Abschaltung des Kupfernetzes möglich sein. Wichtig dabei: Die Stilllegung darf nicht davon abhängen, welcher Netzbetreiber den Glasfaserausbau vorgenommen hat. Ziel ist es, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und Investitionen planbar zu machen – unabhängig von Marktposition oder regionaler Ausbauhistorie.
Konsultation eröffnet – rechtlicher Rahmen im Fokus
Das nun veröffentlichte Regulierungskonzept befindet sich in der Konsultationsphase. Marktteilnehmer, Verbände und interessierte Kreise können bis zum 16. März 2026 Stellung nehmen. Die Bundesnetzagentur macht dabei deutlich, dass das Papier keinen Endpunkt markiert, sondern den Auftakt für weiterführende Diskussionen bildet. Klar ist jedoch auch: Für die Umsetzung des Konzepts sieht die Behörde zusätzlichen Handlungsbedarf im geltenden Rechtsrahmen. Ohne erweiterte regulatorische Instrumente lassen sich die vorgesehenen Prozesse nicht vollständig abbilden.
Kupfer wirtschaftlich am Ende
Hintergrund der Pläne ist eine klare technische und wirtschaftliche Entwicklung. Während Glasfaseranschlüsse langfristig nahezu unbegrenzte Bandbreiten ermöglichen, stößt das Kupfernetz zunehmend an physikalische und wirtschaftliche Grenzen. Der Weiterbetrieb gilt perspektivisch als unrentabel. Mitte 2025 galten rund 55 Prozent der Anschlüsse in Deutschland als infrastrukturell glasfaserfähig, also zumindest bis zur Grundstücksgrenze vorbereitet. Tatsächlich vollständig angeschlossen waren jedoch erst rund 21 Prozent. Der Ausbaubedarf bleibt damit erheblich – regional sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Übergang betrifft den gesamten Markt
Aktuell wird der Großteil der Endkunden weiterhin über VDSL, Kabelnetze und erste Glasfaseranschlüsse versorgt. Diese Technologien stehen noch im Wettbewerb zueinander. Langfristig geht die Bundesnetzagentur jedoch davon aus, dass reine Glasfasernetze die Versorgung vollständig übernehmen werden. Genau deshalb soll der Übergang frühzeitig strukturiert werden. Das betrifft nicht nur technische Fragen, sondern auch Themen wie Vorleistungsprodukte, Kostenverteilung, Zeitpläne und Kundenkommunikation.
Pilotprojekte und Verbraucherinformation
Bereits im vergangenen Jahr wurden im Rahmen des Gigabitforums mehrere Pilotprojekte zur Kupfer-Glas-Migration durchgeführt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die weitere Ausarbeitung des Gesamtkonzepts ein. Parallel richtet sich die Bundesnetzagentur auch an Verbraucher. Über das Portal „Glasfaser statt Kupfer“ werden Hintergründe zum Technologiewechsel erläutert und häufige Fragen beantwortet – ein Schritt, um Unsicherheiten frühzeitig zu begegnen.
„Bundesnetzagentur bereitet Abschaltung des DSL-Netzes vor“
Soso, dann wird es sicher noch 20 Jahre dauern.
Ich könnte mir vorstellen, dass es in diesem Fall auch schnell gehen könnte.
Angeblich(!) ist das Glasfasernetz ja im Unterhalt und im Energieverbrauch ungemein günstiger.
Nur finde ich hier in meiner Gegend um Hannover/Braunschweig keinen Anbieter,
der mir einen Glasfaseranschluss zum gleichen Preis wie mein derzeitiger 100 Mbit VDSL
von O2/Telefonica anbietet.
Alle kosten etwa 1,5 Euro mehr im Monat. Dazu kommt dann noch die Anschaffung eines
neuen Routers oder mindestens eines Modems.
Alle bisherigen Anfragen und Beschwerden über meinen vorherigen Provider wurden:
1. ignoriert
2. abgeschmettert (man solle es direkt mit diesem klären)
3. oder sogar die Zuständigkeit aberkannt, obwohl der Provider selbst auf die BNetzA verweist
Ich frage mich was dieser „aufgeblähte“ Apparat überhaupt macht?
Ich wohne in der Nähe des Hamburger Airports und hier ist bisher nicht mal ein Ausbau von Glasfaser geplant.
Hab VDSL 100 (mehr geht nicht) und nebenher liegt hier noch altes Tv-Kabel rum.
Möglicherweise wird deswegen hier aktuell nichts geplant.
Aber regelmäßig kommen Telekom-Typen vorbei und quasseln von Glasfaser usw.
Wenn man denen mitteilt, dass man nur „Mieter“ ist und hier auch der „Vermieter“ was mitzureden hat, werden sie recht leise.
Ich würde gern Glasfaser nehmen aber hier in D‘ wird scheinbar mehr geredet als tatsächlich gemacht.
Tchja und hier bei mir blockiert der Vermieter den Anschluss. Glasfaser liegt in der Straße aber Pustekuchen. Vielleicht motiviert das dann mal den Vermieter, endlich seine Blockadehaltung aufzugeben.
Ein vorhandener DSL-Anschluss begründet kein berechtigtes Ablehnungsinteresse des Vermieters. Nach Auffassung der Bundesnetzagentur zählt Glasfaser zur zeitgemäßen Telekommunikationsversorgung.
Das interessiert die Vonovia aber nicht. Sie lehnen hier den Ausbau seit 2021 konsequent ab. Selbst als wir hier als Ausbaugebiet galten und unsere Nachbarn eines anderen Vermieters fleißig angeschlossen wurden. Bei Nachfragen heißt es nur, „nutzen Sie die App“. Nachfragen über die App, die noch dazu absolut katastrophal ist, werden ignoriert.
Vonovia Ist der aller letzte drecks Verein wir waren dort auch mal und hatten auch nur Probleme mit den Laden erst nach einschalten eines Anwalts ging dann so manche Sachen.
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Freiwillig wäre ich auch nie zu denen gegangen. Leider wurde unser Vermieter hier damals von denen geschluckt. Da wohnte ich schon ein paar Jahre hier. Jetzt muss ich mit denen leben, da die Mietpreise so dermaßen explodiert sind, dass eine vergleichbare Wohnung hier fast das doppelte meiner jetzigen Miete kosten würde. Berliner Speckgürtel halt.
Die Rechtslage ist seit der TKG-Novelle 2021 eindeutig:
§ 134 TKG (Duldungspflicht): Gebäudeeigentümer müssen den Anschluss an Netze mit sehr hoher Kapazität (Glasfaser) grundsätzlich dulden, wenn ein Anbieter den Hausanschluss vornehmen will.
§ 554 BGB (Modernisierungsanspruch): Mieter können vom Vermieter die Genehmigung für bauliche Veränderungen verlangen, die dem Zugang zu schnellem Internet dienen. Ein Glasfaseranschluss gilt rechtlich als wertsteigernde Modernisierung.
§ 555b Nr. 4a BGB definiert, dass Glasfaser der Stand der Technik ist und damit eine privilegierte Modernisierung darstellt.
Kündigungsgefahr? Eine fristgerechte Kündigung, nur weil der Mieter seine gesetzlichen Rechte auf Modernisierung geltend macht, wäre unwirksam (Rechtsmissbrauch). Der Mieter hat einen rechtlich geschützten Anspruch auf Teilhabe an moderner Kommunikation.
tl;dr: Der Vermieter kann den Ausbau nicht einfach blockieren, nur weil er „kein Loch im Keller“ will. Das TKG und BGB verpflichten ihn zur Duldung, solange keine unzumutbare Belastung vorliegt.
§ 72 TKG Erhebung eines Glasfaserbereitstellungsentgeltes durch den Gebäudeeigentümer
Dies liegt bei 5 € pro Monat, entweder über 5 Jahre oder 9 Jahre, je nach Aufwand der Installation und zählt zu den Nebenkosten.
Dein Vermieter ist nicht zufällig die VONOVIA?
meiner zum Glück nicht mehr
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Leider ja.
Habe derzeit für DSL 250. Ein Glasfaseranschluss würde bei mir im Keller enden. Von dort müsste hausintern über 2 Betondecken ein Glasfaserkabel in mein Büro im Dachgeschoss verlegt werden.
Dort ist alternativ die 5G-Signalstärke ca. 160 – 200 Mbit/sec am Schreibtisch. Wenn das DSL abgestellt wird, steige ich direkt auf Internet 5G um. Installationsaufwand: 1 neue 5G-Fritz Box 6860 5G.
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So etwas habe ich mir auch schon überlegt.
Mittlerweile bieten manche Anbieter 400 GB im Monat für (fast) denselben Preis,
den ich bisher für meine 100-Mbit-VDSL-Leitung bei O2/Telefónica zahle.
Zwar haben wir hier kurz vor Weihnachten tatsächlich Glasfaser bis in die
Wohnung bekommen – trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Alternativen.
Hier gibt es im ganzen Ort kein Glasfaser.
Es wurden 2 Anläufe genommen, bei beiden gabs nicht genug Interessenten für einen Glasfaseranschluss.
Ergo wurde mit dem Glasfaserausbau noch nicht einmal begonnen.
Und ehrlich gesagt braucht ich die Geschwindigkeit auch gar nicht.
Ich habe deshalb sogar nur einen DSL 16-Anschluß.
Der reicht mir geschwindigkeitsmäßig völlig aus.
Einen schnelleren Anschluss würde ich nur nehmen, wenn der nicht teurer ist als mein bisheriger Anschluss.
Und mal ehrlich:
Der Großteil der Bevölkerung braucht auch keinen GBit-Anchluss, da die diese Datenraten nicht einmal annähernd ausreizen.
Mit einem 1 GBit-Anschluss könnte man gleichzeitig ca. 40 UHD-Filme streamen!
Da muss die Familie aber sehr sehr groß sein, damit man damit die 1 GBit ausreizen könnte.
Und für Internet und Email sind die tatsächlich genutzten Datenraten auch deutlich kleiner.
Es macht in der Praxis keinen Unterschied, ob jetzt der Versand einer Email 0,1 Sekunden oder 0,3 Sekunden dauert oder ob eine Webseite in 1 oder 2 Sekunden lädt.
Der Großteil der Ladegeschwindigkeit einer Webseite wird nicht von der Übertragungskette bestimmt, sondern vom Server, der die Webseite ausliefert und dem Computer, der die Webseite rendert.
Von e-Sport und Spielern allgemein hörtest du noch nie?
Anekdotische Erzählungen…
Ich schrieb nicht ohne Grund „Großteil der Bevölkerung“ und nicht „ganze Bevölkerung“!
Natürlich gibt es Leute, die diese hohe Bandbreite gut brauchen können, aber der Großteil der Bevölkerung macht nur Internet, Email und Streaming.
Und dafür reichen auch langsame Anschlüsse i.d.R. aus.
Die Bandbreite des Servers trägt nur marginal zur Geschwindigkeit bei, mit der eine Webpage lädt. Der ganze Tracking und Werbe Mist sorgt dafür, daß es langsam geht. Deshalb wehrt sich Goggle auch so sehr, gegen eine Prüfung auf Rückruf der Serverzertifikate; sie wollen die Bandbreite für ihr Tracking und für die Werbung.
könnte man nicht
1 GBit = 125 mb Download uundq 400 mbit upload.
1 UHD FIlm hat eine bitrate von ca 60-100 mb/s.
beim streamen also maximal 4-6 Filme
oder meinen anucken?
1 UHD-Film hat die 60-100 MB/s nur auf UHD Blu-ray.
Bei Streaminganbietern oft nur 16-25 MB/s!
Qualitativ entspricht ein UHD-Film bei Streaminanbietern ca. einen HD-Film von Blu-ray.
Betreue derzeit rund 50 private Haushalte bei IT-Fragen. Davon hatten bis zur Übernahme der TV-Kabelnetze durch PYÜR etwa ein Dutzend Haushalte auch nur einen 16 Mbit Anschluss über das TV-Kabel. Da konnte man schon bei den Seiten von HSE24 oder Bader oder Netto verzweifeln. PYUR hat dann alle auf 30 Mbit kostenfrei umgestellt. Also der Unterschied ist echt bemerkbar. Seine Begeisterung für die 16 Mbit kann auch ich mit meinen bald 73 Lebensjahren nicht verstehen.
wieder mal ein trauriges Beispiel von der Unkenntnis der Provider Praktiken.
Gerade unser größter Anbieter (ehemaliges Staatsunternehmen) tut sich in ländlichen Gebieten äußerst schwer, die fehlenden Leitungen zu verlegen.
Hier im Ort werden seid etwa 6-12 Monaten nur die Großkunden und kleinere Businesskunden mit Glasfaser versorgt. Aussagen der Mitarbeiter vom telefonischen Support und der Ladeninhaber kann man keinen Glauben schenken.
Für eine Kundin wurde FTTH zugesagt, FTTB ist dann geworden. Die Techniker haben mir bei der Montage dann zu einem Fremdprodukt geraten, damit ich den „Glasfaser-Anschluß“ per 2-Draht Kupferdraht dann auch nutzen konnte. Seltsamerweise konnte die Deutsche Glasfaser aber auch die Glasfaserleitung zuvor in die Räume verlegen.
Wenn ich jedoch den Status für Privatadressen abfrage, bekomme ich keine Zeiträume genannt. Denn auch ich werde unseren Home-Office Platz gerne wieder in fachkundigere Hände mit besserem Support legen.
Ich bin Mieter. Letztes Jahr im April wurden Glasfaserleitungen im Haus verlegt. Der Anschluss von der Straße bis zum Block wurde noch nicht damit verbunden. Ich brauche kein schnelles Internet und werde nur umsteigen, wenn es nicht anders geht.
Wir hatten vor 4 Jahren Glück. Wir sind ein beschauliches Dorf direkt an der A8 zwischen Augsburg und München und hatten nur 250er DSL mit schlechtem Vectoring, was IPTV und Co. sehr instabil machte. Im Rahmen des bayerischen Digitalpakt wurde zunächst das Neubau- und Gewerbegebiet von Altonet ausgebaut, die trotz FTTH nicht viel mehr Speed realisieren konnten. Die Ausschreibung für das alte Gemeindegebiet gewann dann die Telekom, die zunächst Anfrage, wer Glasfaser haben möchte. Sie boten an, die Anschlüsse bis zur Dose kostenlos zu legen, wenn man 24 Monate einen Glasfasertarif bucht. Ich als Eigenheimbesitzer hab sofort zugeschlagen. Da sich dann doch viele Dank der Haustür-Akquise von Ranger-Marketing haben überzeugen lassen, hat die Telekom sämtliche Kupfer stillgelegt und alle Haushalte erschlossen. Da kam ein Schreiben zum Technologiewechsel und wann die Arbeiten/Umschaltung stattfindet. Aufgerissen wurde nur der Bürgersteig, den die Telekom im ganzen Dorglf dann neu machte, nachdem sie das GF-Kabel verlegt hatte. Die Anschlüsse und Bohrungen ins Haus liefen von innen und Tunnel durch den Graben im Bürgersteig. Durch eine kleine Bohrung, die mit Harz und Gummi-Kunststoff-Hülsen verfüllt/abgedichtet wurde kam das Kabel ins Haus und an die Wand wurde der graue Kasten mit dem Übergabepunkt montiert. Dann ging ein Techniker durch die einzelnen Häuser und zog die Glasfaser bis zu den jeweiligen Telefondosen und inventarisierte die Modems. Dann halt er beim Einstellen fremder Router und die Speedports stellte er selbst um. Es gab hier keinen, der mit seinem Vermieter deshalb Ärger gehabt hätte. Schade ist, dass zu lange auf dem Kupfer herumverkauft wurde, denn erste Pilotprojekte mit Glasfaser hatten wir in der BRD ab 1970. Da hätte schon viel früher viel mehr passieren können….
Hätte schon 1981 passieren müssen. CDU aka Kohl hat es leider verschissen, wie so vieles in den letezn 40 Jahren deswegen den Bach runterging, hauptsächlich im digitalen Bereich.
Deutschlands Wohlstand fußt auf Ausbeutung der Natur. Da niemand mehr Kohle, und immer weniger Bedarf an Stahl besteht, gehts halt abwärts.
Deswegen ist diese Entscheidung genau richtig.
Am besten huete noch, bevor irgendein Lobbyist wieder nen zu großen Koffer findet. 😠🤬
Daß die Politik den GF Ausbau verschlafen hat stimmt. Den Ausbau aber nicht zu regulieren und privaten Firmen zu überlassen ist nachteilig für alle Kunden. Bei DSL gibt es wenigstens Wettbewerb, da die TAL problem andersweitig aufgeschaltet werden kann. Das wird bei GF nicht so sein, denn eine dark fiber gibt es nirgendwo als Vorleistungsprodukt. Dabei kommen dann Angebote raus, die niemand wirklich haben will. Die BNetzA sollte zumindest vorschreiben, daß 100 MBit/s symmetrisch mit öffentlichem IPv6 Prefix und zusätzlich optional für scjmales Geld ein festes IPv6 Prefix und Dualstack mit öffentlicher IPv4 angeboten werden muß. Symmetrische Bandbreite und öffentliches IPv6 Prefix sind kein Kostenfaktor.
„Die BNetzA sollte zumindest vorschreiben, daß 100 MBit/s symmetrisch mit öffentlichem IPv6 Prefix und zusätzlich optional für scjmales Geld ein festes IPv6 Prefix und Dualstack mit öffentlicher IPv4 angeboten werden muß. Symmetrische Bandbreite und öffentliches IPv6 Prefix sind kein Kostenfaktor.“
Leider bin ich kein It-Systemelektroniker und kann bei diesen Fachbegriffen, trotz 28 Jahre IT-Erfahrung und Leidenschaft dafür, nicht mitreden.
Würde es gern verstehen.
Anfang der 80er Jahre hat die damalige SPD-Regierung ein bundesweites Glasfasernetz geplant. Der Endausbau sollte 2010 abgeschlossen sein. Als 1984 die CDU an die Regierung kam wurde das Projekt beerdigt. Die Begründung war, es gäbe keine passenden glasfasertauglichen Endgeräte. Der damalige Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling machte sich für Kabelfernsehanschlüsse stark. Die Kabelverlegung sollte durch Privarfirmen erfolgen. Da passte es gut, dass seine Frau an einer Kabelprojektgesellschaft beteiligt war, die dann mitgebaut hat. Die damalige Entscheidung wurde von Vielen mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen.
Die Zwangsbeglückung lief damals nach dem gleichen Muster ab, wie heute mit dem Glasfaseranschluss.
Also ich kenn das etwas anders. Es gab damals Planungen, die hießen OPAL. Und es wurden nach 1990 sogar in einigen Orte, vor allem in den 5 neuen Bundesländern, OPAL kostenintensiv gebaut. Das war aber proprietäres Zeugs ich glaube von Bosch Telekom. Und das war schon zum Zeitpunkt der Verlegung technisch veraltet. Habe auch nie erlebt, dass das verlegte Zeug jemals genutzt wurde. Als dann der richtige Breitbandausbau begann, konnten aus technischen Gründen die damals für OPAL verlegten LWL gar nicht mehr benutzt werden.
Bei Golem und in der Wikipedia gibt es brauchbare Informationen zu dem Projekt OPAL.
Ist doch alles einmal wieder nur eine reine Kostenfrage.
DSL unwirtschaftlich. Jahrzehnte lang war es das Maß aller Dinge.
Ich habe DSL 100 und bin damit sehr zufrieden. Die Telekom stellt mir laut Breitbandmessung 106 Mbit im Download und 40 Mbit im Upload zur Verfügung, was für mich mehr als ausrecihend ist.
Glasfaser will bei uns im Ort die Mehrheit der Bevölkerung eh nicht haben.
Dasselbe habe ich bei Vodafone. Die wollten mir eine schnellere Leitung anbieten ( Red, Red, laber, laber etc. ). Es hat erst geschlagene 10 Minuten gedauert, ( auf meine Frage, ob sie mir dann einen neuen PC, Laptop, Tablett und Smartphone zur kostenlosen Verfügung stellen; da meine jetzigen Geräte die Geschwindigkeit gar nicht können ), bis der Groschen endlich auf dem Boden ankam. Ich wollte nur einen Neuen Vertrag abscließen, der bei gleicher Leistung 10€ weniger im Monat kostet, nix anderes. Aber man wird erst einmal zugelabert. Da wünscht man sich eine Rote Buzzer – Taste…
Echt, du surfst hier herum mit einem Gerät, dass nur eine 100 MBit-Netzwerkkarte/WLAN hat? Bist du noch auf einem Pentium 4 oder älter, mit Windows XP oder so?
Seit 3 Jahren behauptet die Fairnetz GF in meiner Straße auszubauen. Passiert ist genau nichts. Vorleistungsprodukte bietet die Fairnetz nicht an. Und für Kunden gibt es nur NAT. Kein Dual-Stack, kein öffentlichec IPv6 Prefix, keine sym. Bandbreite und das zu einem unverschämten Preis. Ich bin froh von der NetcomBW wenigstens 30 Mbit/s per DSL mit DualStack zu einem marktüblichen Preis zu bekommen. Es sollte nicht von der Verfügbarkeit von Vorleistungsprodukten abhängig sein, sondern davon, daß es mind. 3 Anbieter gibt, die sich aber auch technisch unterscheiden. Es gibt keinen Grund GF ohne öffentliches IPv6 Prefix und unsym. anzubieten. Ich gestehe den Providern schmales Geld für eine öffentliche IPv4 zu. Was hier aber passiert, wird nie dazu führen, daß GF-Anschlüsse (die tatsächlich genutzt werden) die 50% Marke übersteigen.
Bei uns in der Kleinstadt ist der Ausbau in vollem Gange. Selbst im Neubau ist Glasfaser schon bis ins Haus verlegt nur die Dose in der Wohnung muss noch erneuert werden.
Aktuell heißt es warten bis der Vermieter den Termin macht da alle Wohnungen hier im Haus in einem Rutsch modernisiert werden.
Mein Netzbetreiber hat den Wechsel von DSL zu Glasfaser für mich schon in Bearbeitung und ich habe danach etwas schnelleres Internet mit geringem Aufpreis.
Da ich aktuell schon eine 100er Leitung habe aber für das was ich mache eine 50er reicht werde ich von der neuen 150er wohl eher wenig merken.
Immerhin ist der Aufpreis dafür nicht so hoch wenn man in naher Zukunft schon gezwungen ist Glasfaser zu nutzen solange man einen Anschluss benötigt.
„sobald in einem Gebiet bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.“
Was soll das nun wieder bedeuten?
wenn 70% Glasfaser haben können sie DSL abschalten und die anderen 30% sitzen dann ohne internet vorm pc?!
Glasfaser what’s das, hier seit 15 Jahren nur ein Märchen!
https://www.nord24.de/bilder/wenn-die-deutsche-glasfaser-ihre-plaene-umgesetzt-hat-100645h.jpg
Bin mal gespannt, wann der Glasfaserausbau hier in Gießen Fahrt aufnimmt. Die hiesige Wohnbau wird sich sicherlich nicht sperren und die Häuser anschließen lassen. Bis dahin nutze ich weiter den Kabelzugang mit 100 MBit/s, welcher für mich mehr als ausreichend ist. Wobei ich einem Glasfaseranschluss nicht abgeneigt wäre, wenn ich idealerweise dafür Vodafone loswerden würde.
Vor ca. 6 Jahren wurde beschlossen, dass diese Großstadt eine Gigabit-City wird. Und dann wurde, weil viel Förderung versprochen wurde, durch zahlreiche Anbieter überall LWL verlegt. In den Vororten sind jetzt fast überall Anschlüsse per LWL möglich und die werden auch {mäßig) gebucht. Hier in meinem Wohngebiet wohnen ca. 20 000 Einwohner. Auch hier liegt seit Herbst 2023 überall LWL, aber nur bis in der Keller. Denn plötzlich wurde 2023 festgestellt, dass hier ja auch schon 1 G via TV-Kabel möglich ist (seit Juli 2025 alles PYÜR). So ist es aber fast überall im Kerngebiet der Stadt. Und da damit Gigabit möglich ist, wurde plötzlich die Förderung gemäß damals gültiger Bundesförderrichtlinie für große Teile der Gigabit-City gestrichen! So sollte dann plötzlich der Anschluss bis in die Wohnung 900 Euro kosten, Ende 2025 dann 990 inzwischen über 1000. Da hier aber alle DSL mit mindestens 60 M haben, oder per TV-Kabel sogar bis 1 G, kauft das keiner. Und dann haben auch noch die diversen Gebäudeeigentümer die aufwendige und teuren LWL-Verlegung bis in die Wohnungen nicht zugestimmt. Obendrein sind die monatliche Kosten weit höher als per DSL. Für 100 M mit 3 Festnetzrufnummern wollten die von mir satte 90 Euro monatlich. Und so bekommt man nun schon über 2 Jahre beim Abfragen wegen LWL die Info : nicht vorhanden – nicht möglich. Ich bleibe weiter bei DSL mit 60 M und 3 Festnetzrufnummern für monatlich knapp 40 Euro dank Telekom. Das genügt völlig für meine aktuell 54 Geräte an der Fritz! Box.
Bei uns sind diese Bestrebungen auf wenig Begeisterung gestoßen.
Der Anbieter will keine Haftung übernehmen, wenn das Durchbohren der Leitungen vorhandene Kabel (Strom etc) beschädigt; diese sind oft nicht sauber dokumentiert und schlecht zu erreichen.
Da wird man den Endkunden irgendwie entgegen kommen müssen; ansonsten bleiben nur Lösungen wie Starlink.
In der Praxis werden die Hauseigentümer aber irgendwie gegängelt/genötigt werden.
Glasfaser schön und gut, ich fahre aber mit meiner 1000er Leitung Kupfer ganz gut, ping bei ca. 19ms mit Ookla-Speedtest und über 920mb/s.
Die Mehrheit wird niemals in den Genuß von schnellem Internet kommen, wie ein Bekannter von mir in einem Hochhaus.
Warum werden die meisten immer Kupfer behalten?
Weil die Vermieter nicht ihre Häuser aufreißen lassen, um dort neue Leitungen zulegen…
Auch kostet das Dämmen und Instand halten sehr viel, und die Versicherung für das Haus und der Staat hält auch noch seine Hand auf, da ist kein Geld zum aufreißen für Häuser da, weshalb es bei Kuper für die Mehrheit bleiben wird.
Außerdem was soll ich mit einem Glasfaser-Vertrag?
Die bieten mir keine 1000er Leitung, sondern 250er Leitung zum Preis für meine jetzige 1000er.
Und wir brauchen und auch nicht einbilden, das jemals was im Supermarkt billiger wird, oder die Mieten und der Strompreis.
Und Fernseher 55 Zoll, unter 750 Euro gibt es nur Schrott, ohne 120Hertz.
10% der Menschheit, gehören 90% aller Aktien, nur mal so am Rande, wir leben unter einem Firmen-Konglomerat.
Ich schweife ab, eine gute Woche noch.
„1000er Leitung Kupfer“? Von Keller zur Wohnung und der Rest ist am Kabelnetz oder Glasfasernetz dran!?
Ganz normal, Kabel Vodafone 1000er, die wollen mir auch nichts anderes anbieten.
Aber andere, nur viel teurer und langsamer und als Dank, erreicht man niemanden mehr in der Zentrale weil Service-Bots.
Die gute, alte zuverläßige Kupferleitung, mit Fritzbox und eingestellt ist Quad9, als DNS über TLS.
Gruß
Wir haben vor fast 1 Jahr bei der Deutschen Glasfaser unterschrieben. Ein anderer Anbieter hat sich in unserer Gemeinde nicht gefunden. Und die Deutsche Glasfaser kann es wahrscheinlich aus finanziellen Gründen nicht realisieren aufgrund extrem hoher Milliarden Schulden. Dann werden wir im Notfall mit „Lahn Dill Breitband“ abgespeist. Wenn das Nix ist und teuer ist ziehe ich um 🤣
wohnhaft in einer Stichstraße, fragte die Telekom vor 4 Jahren wegen Glasfaser an. Wenn alle 6 Parteien in der Straße mitgemacht hätten dann wären für ca.4-5m Strecke Straße bis Haus mindestens 800€ fällig gewesen. Die hätten nen anständigen Gewinn gemacht
Es kommt ja auch immer darauf was dann versorgt werden soll, und da wurde es dank der Telekom ja schon richtig abstrus. Denn Diese fing an laut zu überlegen ob man nicht einfach die KOAX Infrastruktur weg hauen könnte um diese dann mit Glasfaser zu überbauen. Das war bisher der Tiefpunkt an Argumentation der Telekom AG.
Das mit dem Glasfaserausbau hat bei uns einfach mal Vodafone in die Hand genommen, denen gehören die Leerrohre „unterm Gehweg“. Angebunden haben Vodafone und die Hausverwaltung die Häuser über FTTB und dann über die vorhande KOAX Infrastruktur. Dafür hat Vodafone aber mächtig in Hybidtechnik investiert* und vor den eigentlichen Glasfaserausbau bei uns in den Keller geschraubt. Die Umstellung nach fertigstellung der Galsfaserinfrastruktur hat dann zwei Ausfälle von wenigen Stunden gedauert. Seit vorigem Jahr läuft die Leitung stabil mit 1Gbit/50Mbit. *(Quartierweise und ganze Straßenzüge im Brunnenviertel(Berlin))
Aber die Telekom hat hier das Problem die bekommt die Glasfaser nicht in die alten Telefondosen gezogen. Da sind Konstrukte in die Flure von machen alten Häusern gezogen worden damit man mit Glasfaser bis in die Wohnung kommt, einfach nur zum Gruseln. Da war die Begehrlichkeit an die meist nachträglich gezogenen KOAX Infrastrukturen zu kommen schon groß, denn diese sind meistens „wartungsfreundlicher“ als die alte Dosenverteilung des Telefonnetzes. Da kann man auch schon mal ein neues KOAX Kabel ziehen (Steigleitung), selbiges funktioniert mit alten Telefonleitungen hier oft nicht. Da muss vom APL (Übergabepunkt an das Hausverteilernetz) eine komplett neue Leitung auf Putz gelegt werden weil keine Steigleitung vorhanden ist.
Und das die Telekom jetzt dazu angehalten wird auch endlich die Hausanschlußleitungen in Glasfaser auszuführen ist an der Zeit, weil sonst reitet man 2150 noch auf ausgelutschter Kabeltechnik rum. Vodafone hat da nur etwas mehr Zeit die letzten Meter auszutauschen, da gehen auch noch 2,5 GBit.
Schöde und profan geht es um die Umstellung der TAL aka „letzte Meile“ auf Glasfaser und die Telekom braucht mal wieder regulatorische Auflagen um ihren Auftrag und Pflichten nach zu kommen. Da Ortsnetze in Händen der Telekom sind und Diese somit „Herr der Infrastruktur“. Ansonsten hätte dieses Land bei der Privatisierung der Telekom geanu diese Infrastruktur in eine AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) überführt. Denn die TAL Mieten die die Wettbewerber der Telekom zahlen müssen sind auch nicht ohne, umgekehrt hat sich die Telekom inständig geweigert seliges Verfahren anzuweden wenn Diese auf Glasfaserinfrastruktur von Wettbewerbern zugreifen muss (EWE vs Telekom).
Ich verstehe nicht, warum man mit dem Glasfaser bis an die Telefondose in der Wohnung muss. Es würde doch bis zum Hauskeller reichen, dort einen Medienkonverter, den Router oder einen Switch hingestellt, von dem es auf sehr kurzer Strecke über vorhandene Kabel bis in die Wohnung rein geht. Das sollte sich doch mit ausreichender Netzwerkperformance umsetzen lassen?!
Das ist die große Frage die man der Telekom mal stellen sollte. Die könnten genauso wie Vodafone die vorhandene Kabelinfrastruktur weiter nutzen. G.Fast heißt das Zauberwort für schnellen Zugang über Kupfer auf kurze Distanz, aber da ist in vielen Fällen auch schon bei 1Gbit das Masximum erreicht.
M Net und NetCologne benutzen diese Technik als Zwischenschritt zu FTTH (Glasfaser bis in die Wohnung). Aber auch dort ist bei 1Gbit das Ende der Fahnenstange.
Und dieser Zwischenschritt das man Glasfaser wieder auf VDSL2 Supervectoring bzw. G.Fast multiplext ist der Telekom zu teuer. G.FAST ist auf VDSL2svec angewiesen. Man kann sogar die vorhandenen IADs (Router) weiterbenutzen und reduziert massenweise E-Schrott.
Aber davon ab mussten wir auch die „aus der Zeit gefallene“ FB6490 gegen eine FB6670 wechseln wegen der Docsis Spezifikation die von 3.0 auf 3.1 wechselte durch die Gbit erst möglich wurde. KOAX wird noch länger leben als ich dachte denn Docsis 4.0 sieht sogar 10Gbit vor.
Ich wohne in der region Hannover.2022 bekamen wir ein kostenloses Angebot für den Ausbau von Glasfaser im Haus.Das Haus besteht aus zwei Wohneinheiten .Hauseingang A hat seid 24 Glasfaser in den Wohnungen.Bei und Haus B nur ein Anschluss im Treppenhaus.Die Verkabelung zu den Wohnungen sind immernoch nicht gezogen.Seiddem geb es mehre Termine ,auch 3 von der Telekom direkt die die Dose in der Wohnung setzten wollten, weil sie nicht kapieren das noch keine Glasfaserleitungen liegen.Einmal wr die Telekom(wieder zu Hause umsonst gewartet) da und zog 5 min später ab deswegen.jetzt sollte ich wieder termin machen,einen Tag davor abgesagt,jetzt neuen Termin, aber es hat sich mit der Verlegung nix getan also können die nicht die Box sezten
Insgesamt von 2022 6 sinnlose Termine …..
Mein Wohnort (40.000 Einwohner) mitten in Rhein-Main wurde von der Telekom vor 2 Jahren zum „Glasfaser Ausbau-Gebiet“ deklariert. Zuerst sollte es in den nördlichen Stadtteilen losgehen. Aktuell gibt es im Lokalblatt einen Artikel dass der Ausbau dort eigentlich noch garnicht angefangen hat. Und mir und anderen Kunden im südlicheren Teil der Stadt wurde telefonisch „Hybrid 5G“ angeboten, also eine Kombination aus VDSL-250 und 5G mit 500 MBit. Die Telekom versucht hier eindeutig nur Zeit mit dem Ausbau zu gewinnen statt endlich mal Fakten zu schaffen.
30 Jahre Telekom Bestandsschutz. Da gehen doch noch 1-2 Jahrzehnte die wir hier technologisch weiter pennen können?
Erstmal die Preise erhöhen, dann ist das nicht mehr perspektivisch unwirtschaftlich. Mit dem Budget weiter andere Anbieter bekämpfen.
Die „staatlich“ erzwungene Pflicht für alle Haushalte , horrende Gebühren für die Nutzung eines Glasfaseranschlusses zu bezahlen würde im normalen Geschäftsleben den Tatbestand der Nötigung erfüllen .
Frage , wie in meinem Fall :
In dem Haus in dem ich wohne ist es aus baulichen Gründen nicht möglich den Glasfaseranschluss bis zu den Wohnungen zu führen .
Wie , um alles in der Welt , sollen die Bewohner fürderhin telefonieren bzw. das Internet nutzen ???
DARÜBER sollte bitte auch mal gesprochen werden !!!