Noch nicht einmal einen Monat ist es her, dass AMD einen Chipsatztreiber für die Ryzen CPUs bereitgestellt hatte. Jetzt folgt schon der nächste Chipsatztreiber mit der Versionsnummer 8.02.18.557. Dieser enthält neben Fehlerkorrekturen auch die Unterstützung für den AMS-Mailbox-Treiber und den S0i3-Filtertreiber.
Änderungen im Paket:
- Name \ Windows 10 \ Windows 11 \ Beschreibung
- AMD PSP Driver \ 5.43.0.0 \ 5.43.0.0 \ Bug Fixes
- AMD AMS Mailbox Driver \ 5.1.0.1480 \ 5.1.0.1480 \ Bug Fixes
- AMD S0i3 Filter Driver \ 1.0.0.12 \ 1.0.0.12 \ Bug Fixes
- AMD SFH1.1 Driver \ 1.1.0.26 \ 1.1.0.37 \ Bug Fixes
- AMD PMF-8000Series Driver \ 25.5.25.0 \ 26.10.4.0 \ Bug Fixes
- AMD HSMP Driver \ 1.0.0.7 \ 1.0.0.7 \ Bug Fixes
- AMD PMF Ryzen AI MAX 300 Series Driver \ nicht anwendbar \ 26.10.4.0 \ Bug Fixes
- AMD PMF Ryzen AI 300 Series Driver 2 \ nicht anwendbar \ 26.10.4.0 \ Bug Fixes
Das war es eigentlich auch schon auf der Seite der Korrekturen. Hier aber einmal die bekannten Probleme. Diese sind identisch mit denen vom vorherigen Chipsatztreiber
Offene Probleme
- Nach der Installation der AMD-Chipsatz-Installationssoftware Version „7.xx.xx.xx“ können Benutzer die Version „6.xx.xx.xx“ oder frühere Versionen nicht mehr installieren.
- Workaround:
- Deinstallieren Sie die neueste Version der AMD-Chipsatz-Installationssoftware (Version 7.xx.xx.xx oder höher).
- Löschen Sie den Ordner „Qt_Dependencies“ unter „C:\Program Files (x86)\AMD\Chipset_Software\“.
- Installieren Sie eine ältere Version des AMD Chipset Installers (Version 6.xx.xx.xx oder früher).
- Auf einem nicht englischsprachigen Betriebssystem werden einige Treiberbezeichnungen möglicherweise in Englisch angezeigt.
- Gelegentlich kann es vorkommen, dass Ryzen PPKG nicht installiert oder aktualisiert werden kann.
- Der AMS- und S0i3-Filtertreiber weist auf nicht englischsprachigen Betriebssystemen Probleme auf.
Info und Download:
AMD Ryzen Chipsatztreiber 8.02.18.557 mit Unterstützung für den AMS-Mailbox-Treiber und mehr

Bei den hier laufenden und von mir betreuten Desktop-PC mit Ryzen-CPU (eh alles Eigenbauten, meist mit ASUS B450/550 Mainboards) werde ich nichts ändern – „never touch a running system“. Dagegen werde ich bei meinen knapp 1 Jahr alten Notebook von ASUS mit einer relativ modernen Ryzen-CPU mal am Samstag den neuen Chipsatztreiber installieren. Denn am Freitag mache ich ja (planmäßig, wie jeden Freitag) eine Imagesicherung des Systems. Geht was schief, dann kostet mich das keine 15 Minuten Zeit durch das Rückspielen des Image.
Ich hatte noch nie Probleme mit den Treibern und auch diese Version läuft ohne Probleme.
ich irgnedwie 1-2 mal das der energiesparmodus auf einmal nicht mehr funktionieren wollte. hat mich viel geld ksotete das der rechner 2-3 monate nicht in den Energiesparmodus wechselte
> „never touch a running system“
Es heißt eigentlich „never change a running system“ oder doch „never run a changing system“
Das kann man natürlich so handhaben und manchmal ist es auch besser, anderen den Vortritt zu lassen.
Aber wie flitzende Schildkröte schon schrieb, hatte auch ich bisher keine Probleme mit den AMD Chipsatztreibern. Meine aktuell noch laufenden Eigenbauten sind etwas älter – mit A320, B350 und X470 Chipsätzen – und die ersten Beiden haben jetzt die neusten Treiber und laufen ohne Probleme.
Übrigens legt die Installationsroutine einen Wiederherstellungspunkt an…
Im Gegensatz zu den Grafikkartentreibern von AMD funktionieren deren Chipsatztreiber einwandfrei. Nach dem Systemwiederherstellungspunkt (sofern man die Systemwiederherstellung nicht deaktiviert hat) wird das alte Zeugs sauber entfernt, die neuen Treiber installiert, einmal booten und fertig. Das hat bisher ohne Ausnahme tiptop funktioniert. Bei den Grafikkartentreibern hingegen eher nicht so. Vermutlich sind da noch zu viele Altlasten von ATI drin.
Grafiktreiber haben bei mir noch nie Probleme gemacht. Chipsatztreiber konnte ich noch nie erneuern. Download ok, Installation 99 %: Stillstand. Alles, was ich bisher im Netz zu diesem Thema gefunden habe, brachte keine Lösung.