TerraMaster 725-Serie startet mit Xeon-Prozessoren und bis zu 16 Laufwerksschächten

TerraMaster baut sein Geschäft im Bereich von 19″-NAS weiter aus. Mit der neuen 725-Serie kommen gleich vier Modelle mit acht, zwölf oder 16 Laufwerksschächten auf den Markt. Statt der aus vielen Desktop-NAS bekannten Intel-Core- oder N-Serie setzt TerraMaster hier durchgehend auf Xeon-D-Prozessoren. 16 GB ECC-Arbeitsspeicher gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Los geht es mit dem U8-725 und acht Laufwerksschächten. Das U12-725 bringt zwölf Schächte mit, während beim U12-725 Plus und U16-725 Plus zusätzlich die Rechenleistung steigt. In den beiden kleineren Modellen arbeiten Xeon-D-Prozessoren mit vier Kernen, für die Plus-Versionen greift TerraMaster zu Achtkernern.

Viermal 10GbE beim U12-725

Beim U12-725 nennt TerraMaster auch Details zur verbauten CPU und Netzwerkausstattung. Im Rackmount-NAS steckt ein Intel Xeon D-2712T mit vier Kernen. Interessanter wird es auf der Rückseite: Neben zwei 5GbE-Anschlüssen stehen gleich vier SFP+-Ports mit jeweils 10GbE zur Verfügung. PCIe 4.0 für NVMe-SSDs ist ebenfalls dabei. Über zusätzliche PCIe-Erweiterungen lässt sich das System weiter ausbauen.

Dass TerraMaster hier nicht auf ein klassisches NAS für ein paar Netzlaufwerke zielt, zeigen auch die eigenen Leistungsangaben. Das U12-725 soll unter Laborbedingungen beim sequenziellen Lesen bis zu 6.250 MB/s erreichen. Beim Schreiben nennt der Hersteller maximal 3.480 MB/s, bei zufälligen 4K-Lesezugriffen sind es bis zu 945.063 IOPS. Das sind Herstellerwerte. Was davon am Ende übrig bleibt, hängt entsprechend von Laufwerken, RAID, Netzwerkanbindung und dem jeweiligen Einsatzzweck ab.

Von Backup bis KI-Datensätze

TerraMaster will mit der 725-Serie mehrere Aufgaben auf einer Maschine abdecken. Dateiablage und Backups gehören genauso dazu wie Virtualisierung, Videoüberwachung oder die Arbeit mit 4K- und 8K-Material. Und natürlich darf 2026 das Thema KI nicht fehlen. TerraMaster sieht die Rackmount-Systeme unter anderem als zentralen Speicher für Trainingsdatensätze, lokale Wissensdatenbanken und andere größere Datenbestände.

Die 725-Serie übernimmt dabei in erster Linie die Speicherung und schnelle Bereitstellung der Daten. Eine KI-Rechenplattform im eigentlichen Sinne wird aus einem NAS dadurch nicht. Als Betriebssystem läuft TOS 7. TerraMaster bezeichnet die aktuelle Version als „AI-Native“ und hat unter anderem die Suche, Indexierung und Verwaltung größerer Datenmengen ausgebaut.

Ab 4.999 US-Dollar

Günstig wird der Einstieg in die 725-Serie erwartungsgemäß nicht. Für das U8-725 mit acht Laufwerksschächten ruft TerraMaster 4.999 US-Dollar auf. Das U12-725 liegt bei 5.499 US-Dollar. Deutlich größer wird der Sprung bei den beiden Plus-Modellen mit acht CPU-Kernen. Das U12-725 Plus kostet 7.199 US-Dollar, für das U16-725 Plus mit 16 Laufwerksschächten werden 8.299 US-Dollar fällig. Angaben zu Preisen in Euro liegen derzeit nicht vor.

TerraMaster 725-Serie startet mit Xeon-Prozessoren und bis zu 16 Laufwerksschächten
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